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Vierdter Theil. He - Mc.
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i;6 Hof

vier - Vogt zu Merseburg gewesen. Friedrich hat an. n6^. deinturnier zu Zürich deygewichnet. Stephan Hofer von Loden-stein zog an. i?78. in die Grafschafft Görtz/ dessen nachkommenden Freyherrltchen character erhalten, und die Herrschafft Reuk-schach an sich gebracht, wie auch Tubein am Adriatischen meervon dem Ertz-Hause Oesterreich pfands-weise inne gehabt haben.In dem XVII. ÜLLuio hat sich dieses geschlecht in Schwaben säß-hafft gemacht, und florirte an. 171?- ein Baron Hofer von Lo-benstem, als Marggräflich - Bayreulhischer Rath und des Frän-ckischen kreises Oberst - Lieutenant, der seine aüther Wildenstcinund Neustädte! in Schwaben bey Dunckelspuhl hatte. Burge-meisser, vom Schwadisthen Reichs-Adel. ^ ilsm-

wLt. k. III. p. 416. it. e. IV. x. 494. Hunds Bayerischesstamm - buch.

Hoferus, (Johannes) war aus Meisten gebürtig, und be-kleidete an. 1624. die stelle eines Hexans zu Spandau in derMarck Brandenburg, als ihm die Sächsischen IbeoloN den k.Christoph Mayr zu widerlegen auftrugen. Allein unter dieserarbeit geschahe es, daß er sich änderte, und in Oesterreich dieCatholische religion öffentlich annahm. Hierauf trat er an. iü;z.in den Jesuiter - orden, und nachdem er sich etliche jähr auf diesschsologiam 8cKoIaüicam gelegt, sieng er an die Hebräischespräche zu lehren. Nach diesem ward er beydem gefangenen Ertz«Bischofs von Magdeburg, Christians Wilhelms, Belcht-vatter,als er selbigen zu dem Catholischen glauben gebracht hatte. End-lich starb er an. 1646. zu Prag, in dem 44. jähre feines alters,und hinterließ Hilkoriam läse Oonvsrk.; Vlnclicias contra kriäe-ricum Wincbsn und Itelxoissionem scl Lenkuram I). Lui-si.

, hjhl. 8. z. , äiar. biogr.

Hoffäus, (Paulus) war zu Bingen in dem Ertz- StiftMayntz gebohren, und brachte sich durch seine gelehrsamkeit ingrosses ansehen. Als er in seiner jugend von einem hohen thurnstet, gelobte er in die Societät JEsu zu treten, wenn er unbe-schädiget davon käme, und machte solches werckstellig, nach-dem er zu Cöln, Rom und an andern orten den studien obgele-gen. An. i; ;8. ward er zn Bononien vodtor IKeoloZiL, her-nach zu Wien 8mäiorum llirecior , und nach jähren kectordes eoliegü zu Jngolstadt, welche stelle er auch zu Münchenverwaltet, bis er krc>vmciali8 durch Ober - Teutschland worden.Nach diesem ward er Vilitswr durch Ober - Teutschland, undmuste letztens das amt eines kcckoris des LolleZü zu Jngolstadtwegen hohen alters niederlegen. Sein tod erfolgte an. l üoz. indem 85. jähre seines alters. Er hat Lacecbikmum Komanumaus dem Lateinischen in das Teutsche übersetzt, und unter dem»ahmen der Bayerischen TbeoloZorum äs Oommunione ludrma specie geschrieben. Dem Smidelino und Cyriaco Span-genbergen , welche dieses werck angegriffen, hat er geantwor-tet. 8<-e-w. Kid!. 8. K kpVtte, ciisr. diogr.

-Hof- geißmar, Geißmar, eine ziemlich weitläuftige stadtnebst einem Amte, in Nieder - Hessen, 2. meilen von Cassel ge-legen. An. 1619. wagte der Kayserliche General Lentersam ei-nen stürm auf diesen ort, ward aber mit grossem Verlust abge-schlagen. In eben diesem jähre entstund allhier ein gesund - brün-nen. Vor diesem haben die Hessen benIdvem aus einer grosseneiche hieselbst angebätet. rsr. lVIog. lib. III. c. 27. p.; ;o.winckelmanns Heßische beschreibung, p. 81.

I-r, cliss. cle guercu apuä H. 6. flovi lacra. *

-Hofheim fein ehemaliges kloster, z. stunden von Darmstadtjn dem Heßischen Amt Dornberg gelegen, ist an. vonLandgraf Philipp dem großmüthigen nach austreibung derMönche zu einem Hospital vor prcsthaffte und arme weibs - Per-sonen verordnet worden, gleichwie er auch die andern ;. Haupt-klöster Heyna, Gruna und Marphausen zu solchen Hospitälern,theils vor manns - theils aber vor weibs- Personen gemacht, wel-che dahero noch jetzo die 4. hohen Heßifchen hospitäle heissen.Eine meist von Höchst und 2. meilen von Franckfurt undMayntz liegt ein Chur - Mayntzifches städtlein gleiches nahmens,winckelmanns Heßische beschreibung, p. 107. 414 -Hofkirchen, eine Gräfliche familie in den Oesterreichischenerb - landen, deren stamm - reihe Bucelinus mit Udalrico vonHofkirchen an. i zkw. anfängt. Derselbe wurde ein groß - vat-ter Johannis , welcher sich um das jähr 1464. zuerst einen Frey-herr«, in Kulmütz genennet. Von dessen söhnen ward Lauren-tius von Hofkirchen, Freyherr von Kulmütz, Kayserlicher Rath.Von dessen enckeln haben sich Christoph und Jodst wider die Lur-chen wohl verhalten, und dabey ihr leben geendiqet; Wilhelmaber ist um das jähr 1 zov. Kayserlicher Hof - Kriegs - Raths-Prastdent gewesen, weiche stelle auch sein-fohn Georg Andreasverwaltete , der wegen den Böhmischen handeln , an dönen ertheil genommen , in Kayserliche Ungnade siel, aber vor seinemende noch ausgesöhnt wurde. Dieses Georgii Andrea bruder,Wolfgang, zeugte unterschiedene söhne, von denen Laurentius II.sich als Kayserlicher General hervor gethan, Wilhelmus II. aberi. söhne hinterlassen. Dieselbe waren ,.) Wenceslaus Wll-helmus, dennoch an. 1670. alsBifchoff zuSeccau floriret,und den Gräflichen character auf seine familie gebracht; 2.)Wolf Lorentz , Chur - Sächsischer Cammer - Herr und Chur-Brandenburglscher Oberster, der an. 1672. verstorben; CarlLudwig, der sich im dreißigjährigen kriege als Kayserlicher Ge-neral - Feld - Marschall hervor gethan. Dieser ist vermuthlichein vatter gewesen Laurentii III. Grafen von Hofkirchen, Kay-serlichen General-Feld-Marschalls, welcher die Türcken an.

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169;. bey Giula an der Theiß wcsllcer geschlagen , um>A-darauf zu Debriczin mit lobe abgegangen, 2. söhne D"* r«je,send. Man sagt, daß er sich in feiner todes - stunde emengel vor das beth setzen lassen, um zu sehen, mit was vor es ^nance er mit dem tobe ringen würde. Kuce/E,, ttemni. 5 'Kilt. inligu. Ricams Oltvmannische Pforte, k. .

Hofmann , eine Freyherrliche familie in Steyermarck,che das Erb - Land - Hofmeister - amt in selbiger proviny, ^1540. erhalten, an. 1627. aber wieder verlohren, nachbch^jrnige dieses geschlechts in der Böhmischen Unruhe mit vecw' jgewesen. «Lpenerus leget ihr auch das Erb - Marschalls -in der Steyermarck bey, und berichtet, daß sie dem ME D-derico V. der auch sonsten III. genennet wird, und im sFculo regierte, ihr aufnehmen zu verdancken habe. Zu dA Gei-sers Ferdinandi I. zeiten hat sie sich in Oesterreich auch arE" ,tet, und die schlösser Oder - Waüsee, Senfftcnberg, ^Weiß und andere an sich gebracht. Friedrich Hofmann,Grunpühel und Streich«» bey Rottemann in der Stepfs"'^gelegen, war ein groß - vatter Johannis, welcher desten Kayfers Ferdinandi I. geheimer Rath gewesen, unddie Erb - Land - Hofmeister-charge in der Steyermarcker soll auch Erb - Marfchall in Oesterreich worden seyn. .f-s xersöhne waren: ,.) Adam, der an. ,57;. als Burggraf " ,eilSteyermarck verstorben; 2.) Ferdinand , der um stw'ZVjck,als Kayserlicher Cammer - Präsident florirte. Johannhard war an. 1706. als Kayserlicher Cammer - Rath §.Ob der Freyherr Hofmann von Löwenstein, so an-'Killals Kayserlicher General - Major und Commendant zuverstorben, Hieher gehöre, kan man nicht gewiß sagen- §

licmmat. L. 111. ^

Hofmann, ( Caspar ) KIsäicinT Vväkor und strofesta ^Mors. Er war an. ,572. zu Gotha gebohren, und vc,gleich das nächste jähr darauffeinen vatter, also daß er v^> Mgroß - vatter mütterlicher stits, Johann Leuffer, erzogen n"müssen. Jn dem 19. jähre seines alters begab er sich zw? Fdie Universität Leipzig , muste aber sowvl wegen armuM^«Unpäßlichkeit, nach dem ersten halben jähre diesen ortlassen , und würde die kkucila aufzugeben gezwungen Assoß-seyn , wofern nicht das folgende jähr ein Student ausbürg ihm und seinen freunden die beschaffenheit undriones daselbst gerühmt hätte; wannenhero er sich nachtsbürg begab, und mit privat - informationen 2. jayr, M'konnte, fortbrachte. Hierauf wendete er sich nachund bekam daselbst auf recommendativn des krvwnot-uu ° ,untergebme, mit welchen er sich 7. jähr in Altorf aujM h ssi-bis er das den lKeälci» gehörige üipenssium empfangen, N' ^ illne reise in Italien angetreten hat. Auf der rückreift erlste"^^.Basel den Zractum Oockori«, und langte in Nürnberg an-^ Mwiederum an. Weil nun in demselbigen jähre dortpest regierte, so wurde er zum Pest - sslcäico gemacht, Bfolgende jähr zum krokessore in Altorf ernennet; we>^,amt er so fleißig verwaltet, daß er es auch bey abnehMfkräfften im hohen alter nicht unterlassen hat. Er starb an- Ne-unter seinen büchern sind : Varrarum Leüion. lib. VI. i ^race Lommentarius tripartirus; Lommenc. in Oalenum , ^0^kartium Lorporis ssumani; Oencrarione HcminiS' . ft-xsrpetuN in Oaleni lie OiHbus Librum ; kstdvlossiu M fl«-'tiiruüones Neüicse; 6c IVleclicamenti« okkicinal- 'nior. ö/lsäicor. in Linllen. rcnovat. x- ,5^-

Hofmann , (Daniel) Superintendent und LroksssorlogiL zu Helmstadt, war zu Halle an. 15)8. gebohren-bald tu seiner jugend an zu Jena privatim zu dociren, wmauf krokcssor viaisÄiLL und VtlnLW , auch nachmals an- HS»Dokkor und krcssessor Theoloi-ig- zu Helmstädt. ^

Haupt einer theologischen faclion, welche zu ende des K ^culi daselbst viel unruhe machte. Als ihm nemlich die^ ^ WLcnLorüiL zu unterschreiben vorgelegt wurde, weigeklk ! ^dessen beständig, und konnte sich mit dem Jacobs

nicht vertragen. Er wollte die allgegenwarl Christi »tzH ^ ^den, sondern nur, daß er an vielen orten zugegen E.ches zwar einigen streit nach sich zog, so aber bald geich"de, jedoch war dieses der ansang zu vielen folgenden >> esten. Er griff aber nicht allein die Helmstädtischen krotan. ^sondern auch viele andere, sonderlich den Hunninm < ider Prädestination anders lehrte, als es der verstand VJ ^«»IX Loncoräise mir sich brächte. Er warf ihm vor, sr V s.des Luthert catheder viel gefährlichere lehren aufbracht, als vorher» in der finsternis, indem das Concor^,chck'lehre, die Ursache unserer erwehlungsey ausser uns zuHunnius aber und Mylius sagen , daß die erwchUw-'Vorsehung des glaubenä gegründet sey. Hunnius "brachten es dahin, daß er an. 159;. von emer verfaln>> ^ v ^Theologen condemnirt wurde. Denn als einige -s

Leipzig, Jena und Wiltcnberg an. ,59z. Samuel v..,rer Hochzeit beywohnten, versammelten sie sich desyal^..lycarvo Lyscrv, da einige der meynung waren, man Mlem Hofmannum durch eine öffentliche schrift vor eumsten declariren, und daß er unter diejenigen ketzer mn »^ xM.,die man meiden mäste. Die meisten vota aberaus, man sollte ihm ernstlich zuschreiben, und ihn crnuss ^rer meynung beyzutreten, widrigmfalls er in den o«werden sollte. Hunnius schrieb ihm deshaiben emett 1 ek