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kublici^p^^^ Hofmann in dem folgenden jähre eine Apologieöttgwl, er die Ursachen zeigte, warum er den Wttten-
beytreten könnte, indem er vorgab, er habe in ih-hundert grobe irrthümmer gefunden, wel-bekamglauben schnurstracks entgegen waren. Hier-khun, ",!t der philosophischen Facuttät zu Helmstädt zu» anklagte, erhalte in seinen rtwlibus äs vec,
ben, a. ^5S8> von der Philosophie gar verächtlich geschrie-rcc Theolimi wercke des steisches gesetzt, vorgegeben, sie seyWreven ^gantz zuwider, auch entsprängen aus selbiger allel"PIig?n ,,Asches altes zur Verachtung der philosophischen di-!wni, ber Facultat selbst, wie auch des Fürsten, als ?s-°ey Hos- Untzen Universität gereichte. Weil nun Caselius^ 3 ierüna k ^"^r fand,wurde er auferkänntnis der Fürstlichen,1,^,. -'°erurther!ct, öffentlich zu revociren, welches auch den! ^ A,ne!in,»,,^ol. geschahe. Er muste sich hierauf in das klo-dllana unfern Ermbeck begeben, allwo er sich eine
Mr zu komm Jedoch bekam er befehl, wieder nach Helm-
^Uigx„ 'wen, um den Wittwen - ülcum allda in ordnung zuM „jä,. 'p'cite auch erlaubnis privatim zu lesen, wiewol sol-ah/xgrossem zulauf geschahe, als er vermeynet. ErN kvvn^ eine schwere spräche,daß man ihn kaum verste-Nendet- ?esha!ben er sich zu seiner tochter nach Wolffenbüt-gesl'W welcher er im oct. an. i6n. starb. Er hat viel.^licy fiuch mit dem Theodors Beza einige contro-
in Seine schriften sind: Öiisestioniim L irolponsio-u ' Lantroverba äs 8acrc>sgnkts OeemipM pri-
,.8^ Wisla acl Ttteoäorum Leram; ttcspoolio L lkn-n ? Olirjstopstori pexelii ; cle 17. Lrroribus craüio-fiez ' .tle I 71 u L Üpplisstions Xotionum üoxics-EvloZicas; fiber Apologstious rslponäsn8 cüsr-Än'?°run, krsmenbs; OK Lina üocorum Tüeo-
. rvjsgn ^ptwatio 8sntsntlR in Lpiüols Lsnonics ^obsnnisäs unica veritate. 7 i/aÄe^r memoris^uüs,
p n» ? hnmgm. bitt. Mol. üb. III. 5 . II. p. 8?r.
42. p. 24;. KoEA,, lilik. pbil. Üb. VI. c. 12.^ketzer -hAEmorab. ecalef. 6ec. XVII. p. 2;. L«>e. Av-
.. >« ... ÄugwM°"!,I E
Wider M waren Mete, NssrervvN
, welcher das meiste wo ^ Me oMadt voll
Wollte er mchl weiter gehen. BugenlM ^c^anns brguw ^einer vration, wormn er des HM Hoistew g ^
^sondere widerlegte; woraus H^sman wvfiE cr a
Mwvrdo, und stch nach Strastdurgwandtegucken
d^-Me falsche relativn vondwsrmO l g^ waui gestovt^,,
, M hatw er dem Bugenhagen a
drrXorLnl ans hcch gegen thu mcht recy vHistr>r» k^«ic-»- '" Eh eil»
Cantzler Detlev Rcventlau,
. k.II.1ik.XVII. c.6. l?-
..Wann, s ^robann i^acob I ein berühmter Historicus,. den r? ftv!. an i6z t. gebohren. Sein vatter
^än/M)mens war Schulmeister allda, und brachtechn in denh°rtia° 7 ,welt, daß er an. 1647. die öffentlichen lsäkones aufoihghx«^awersität besuchet, und an. 1650. die Uagiker - wurdesitzen! an. 16; - unter die Kirchen-diener aufgenommenb-Ste? r weil er aber aüs Mangel der leibeS - kräfften keme pre-"And h echten können, hat er sich auf die Unterweisung derwld g„ ffKn, ist an. 1Ü67. krokestor der Grlcchlschm Macheder Historie, auch an. t68t,TüeowN» I)°üor^ ^ dw krokslücmem HiüonLLM bis an sein ende , soMch s^M an. 1705. erfolget, mit rühm versehen , und sich^ b ig d^^wpengmm NiüoriLum , absonderlich aber durch
. gegebenes üexiccm UniverKle berühmt gemacht.
Me«'!' (Melchior) ein Patriarch der Wiedertäufer in
!^"ete aoE drnNiederlanden.Er war von gedurt em Schwabe,^als das kürschncr - handwerck, warf gch aber nach-
Reg Prediger auf. Er fieng erst m Lrestand ohne em«
i^-, g^iu !ehren, gieng von dar nach^Magdeburg, undDävewm.^olstein, wurde auch von dem Ävmge Frldenco I-sthr Kiel zum Prediger bestellet, ob thn gleich Luthe-
^' und peed^ warnete. Er fieng daselbst wunderliche Händel
d -vuvneie. «Lr fieng daselbst wunderliche Händel
. 'rn mWdtgte allerhand schwärmerische lehren, erklärte auch
d^hA rn die nöthigsten stücke Chrtststcher ehre , son-
E5HUNH der ausrichtn,m der Butten des Stltts . von
ge».""'« sesich^ff^ Mricykung der HUtten des Stifts, vong^h ^ " aus der Offenbarung, und dergleichen din,»r Zu, so m.l,^r lungste tag wurde an.r;;4. kommen.^chul^/°"derhU wi schrieben, griff er sehr heftig an, wor-^gkej!-» rpinz, Mvlaus von Amsdorff und Marquardusabruk-l^^ ^on Schleßwig, waren. Diesen strei-^u^^Zlensbur^" ^ stellete König Fridericus I. ein Lollo-Di? ' welches an. r;ry. dm donnerstag nach
Al-
lein Bugenhagen ließ die authentischen sSs dieftsOoüoguü dru-cken , und wies ihn ab. Von Straßburg gieng er um das jähr15; i. nach Embden,und brachte solche schwärmereyen am erstenin die Niederlande , nahm auch seine anhänger daselbst derge-stalt ein, daß sie ihn vor den Eliam hielten, welcher vor demjüngsten tage kommen sollte. Weil ihm aber ein alter Phantastaus Friedland zuvor sagen wollte, daß der Magistrat zu Straß-burg den Hofmann in arrest setzen, und nach verlauf von 6. Mo-naten wieder los lassen, alsdenn er wie der andere Elias dasEvangelium über den gantzen erdboden predigen wurde, gienger wieder nach Straßburg, und setzte daselbst feine Wiedertäufe-rischen lehren fort. Als er aber dadurch viel unruhen verursa-chte, wurde im junio an. 15; 2. deshalben ein 85,106115 ange-stellet, allwo man ihm vergönnte, mit den Predigern zu dispu-tiren. Ob er nun gleich nachdrücklich überzeuget war, ließ erdoch nicht nach, seine lehren auszubreiten, weshalben man vornöthig fand, ihn in gesangliche hasst zu bringen, zumal da seineanhänger vorgaben, die stadt Straßburg sollte das neue Jeru-salem seyn, in welchem das neue Reich Christi würde aufgerich-tet werden; und gleichwie Hofmann der Elias wäre, der dakommen sollte , so sey Poltemann der Henoch, welcher ihmsollte beytreten. AIs sie den Hofmann im gekangnis sahen, woll-ten sie versichern, er würde bald wiederum aus selbigem heraustreten, und alle Hindernisse aus dem wege räumen. Sie sagten,unser Enoch und unser Elias sind die 2. öl - bäume, und die 2.lichter aus der Offenbarung, welchen niemand wird können scha-den zufügen, und so fern sich dessen jemand unterstehen sollte,wird ein feuer aus ihrem munde gehen, und ihre feinde verzeh-ren. Als sie aber sahen, daß Hofmann binnen der zeit, die voneinigen ihrer Propheten war verkündigt worden, nicht wiederaus dem gefängnis befreyet ward, waren sie sehr bestürtzt dar-über ; doch ließ er sie wissen, sie sollten stch nur noch 2. jähr zu-frieden geben, und beriefstch auf das exempel Esdrä und Hag-aai, welche den tempel-bau auf eben eine so lange zeit einzu-stellen genöthigt worden. Er starb aber im gefängnis, undmachte dadurch seiner anhänger Hoffnung zu schänden. Unteranderm lehrte er auch, Christus habe von der Maria nichts ansich genommen, weil alles fleisch sündlich; Christus habe nureine natur gehabt; die seligkeit zu erlangen, läge blos an denmenschen, und daß der mensch, nachdem er seinen freyen wil-len recht zu gebrauchen wisse, selig oder verdammt würde; diekmder - taufe komme vielmehr von GOttes und der menschenfeind her, als von GOtt. -tSoSet iLg. sä Kilt. Lkorlon. Limkr.k. II. c. 6. p. 127. äs orig. L xrogr. Lvsbsptiün.
Ort«,, Inst. lluLbspt. sä sn. i;r8- summa contro-
verk. p. ;62.
* Hofmann, (Joh. Wilhelm) . 1 . 17 . v. Königlich - Polni-scher und Churfürstlich-Sächsischer Hof-Rath, und llioksllorder Rechte und Geschichte zu Wittenberg: wurde gebohren zuZittau den iy. nvv. an. 1710. allwo sein vatter, der berühmtekeüvr des dasigen , Gottfried Hofmaim, war. Er
verlvhr aber solchen schon, da er kaum das zweyte jähr seinesalters erreicht hatte. Doch ließ sich dessen brnder, nebst seinermutier, einer tochter Georg Schonfelders , Predigers an derSt. Johannis - kirche in Zittau , seine erziehung angelegen seyn.Pescheck, Minus, Müller und andere gelehrte manner warendiejenigen, welche die lehrbegierige und zu den wissenschaffteu >ungemein fähige fiele des jungen Hofmanns mit den anfangs-gründen der freyen künste anfüllten. Er begriff alles mit solcherHurtigkeit, daß er für sein alter fast zu gelehrt wurde. Damalslehrte sein bruder bereits in Franckfurt an der Oder mit vielem 'rühm die Rechtsgelehrthtt; welcher ihn denn im jähre 1727.zu sich berief, und unter seiner anweisung die «endemischen wififinschafften anfangen ließ. Er richtete sich auch nach dessenVorschriften, und ergriff auf dessen anrathen die Rechtsgelehrt-heit , vor welcher er anfangs einen abscheu zu haben schien.Ausser dem unterricht feines bruders , bey dem er wohnte, undspeisete, und dessen vortreflichen bucher - vorrath er zu seinemgebrauch hatte, bediente er sich, unter andern , vornemlich deranführung der gelehrten männer, Heineccü und Triers. Un-ter diesen führern brachte ers bald so weit, daß er selbst in derWeltweisheit einige anweisung geben konnte, nachdem er imjähr i7?o. die rechte und freyheiten eines Magisters erhalten,und sich durch eine dissertation , darin» er 8remms Lsbsriker-sico - üllliriscum LMLnäatum verhandelte, dazu.geschickt ge-macht hatte. Zwey jähr hernach wurde ihm auch die höchstewürde in der Rechtsgelehrtheit beygelegt, wobey er eine abhand-lung äe,Iuribii8 Lmigrsntium propre, religionem vertheidigte.Nunmehro fieng er an auch darinnen unterricht zu geben, undsich sowol durch sein fleißiges lesen als disputiren hervorzuthun.Er schien recht zu dem academischen leben gebohren zu seyn, undhatte auch so eine grosse neigung dazu, daß er unterschiedene an-dere und herrlichere bedicnungen dageqen ausqeschlagen. Imjähre 17;?. wurde er zum Lehrer der Geschichte m Wittenbergernannt, welches amt er mtt so vielem effer verrichtete, daß ertäglich viele stunden, mit grossem zulauf der studirenden jugend,die aeschichte vorgetragen hat. Wenig Wochen vor seinem todeerhielt er auch die durch Herrn vr. Johann Gottfried Klausenstod erledigte I'rofelüon der Rechte, mit der freyheit, die arbeitin der Facuttät, so lang es ihm gefiele, einem andern zu über-lassen. Er war ungemein fleißig , und aus seinen schriften leuch-tet nicht allein eine grosse Munterkeit und annehmlichkeit des ger-stes, sondern eine starcke deurtheilungs - krasst und eine weit-
O läufige