Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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159
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Hof

füM^Ahannm Susannen, Abraham Birnbaums, Chur»

8 ei hat ^lsäici tochter, mit welcher er 8 . kinder gezeu-"EMarck in» Johann Georg III. an. 1666 . das beylager inDä-niale dabin wollte, gieng er mit selbigem zum dritten^"haai-ii in melt eine Lateinische oration in der kirche zu Cop-kndign.,. '?Menwart der hohen Herrschafften, und ward nachNchenÄs stlben mit einer goldenen ketten und silbernen becher».Nach seiner zurückkunft ließ er sich zum Doökors^'perinsn«!? Wttlenberg creiren, und erhielt gleich darauf dieZleng Torgau , welcher er 15 . iahr vorgestanden,

d>lfs-M^"hrender zeit, als Johann Georg die Sächsische- Pxebi.^ 72 . an den Rhein führte, mit selbigem als? 68 r. dahin, und kam an. 1676 . wieder zurück. An.Mgei, 0 «ach Thorn als ksüor bey der Marien - kirche, desstellen, und Mrullerii 8 enior beruffen, wel-^chdcin er lahr hernach verwaltete, dem Rectorat aber,ich den lahr solchem vorgestanden, renunciirte. Er starbdu an. 1704 . nachdem er das jähr vorher bey

e^verin^Menbelagerung seine schone bibliotheck und gan-WrS von Lurchs feuer eingebüffet hatte. Er hat einen Di-v^Sauiscb^Nrling der Jüden im Neuen Testament ; den.Echismum; Kirchen - Calender; Ehe - spiegel;Zerlassen 0 '^.K Morum keguIaL' und andere bucher mehrmsmor. Iksolog. n. 9 ;.

Hof

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!>. y. lüg.

, (Sebastian) einFranciscaner-Mönch und

half zu Schaffhausen und1522. die celigions - ände-U..V wohnte an. I?rz. dem Lolloauio zu Zü-

Äof ^ Kekvrm. Lcclek. 8cApkuk.

, ( Christian Gottfried) ein berühmter Rechts-fän^Mvkr-n"> 5 "l>an in der Ober-Lausitz den 8. nov. an.aMHden, .Sein vatter, Gottfried Hofmann, stundan-len^lio "^"lschen, nachgehends aber dem ZitlauischendE den li ^.0^ vor, daher er auch in diesen beyden schu-von U«? lehr fleißig angehalten wurde. Er hatte auchtaMHvil kn "Gersten jugend an besondern fortgang, wie er

Er hatte auch

hAe. - bibliotheck in eine bessere und neue ordnung»ellch nachhero an. 1711. auf die Leipzigischezive^tqtj^öen, that er sich nach wenig Monaten durch ei-Niid^stibst , bekam auch an. 171;. die aufsicht überdich?d->„Ä^nde Printzen von Galticzin, und wurde fol-d°N di 5 sute fors^^ «ach Holland gereiset seyn, wann ihnch>. ?'est>n lorrgang ftmer lectionen, dle er als Imitier hielt,Zuri? ^ abgehalten hätte. Er ward hierauf zu Hallees ^or und nach zweyen jähren zu Leipzig kroksklorh>tt,Uky H-. ? l-eririum Ordinarius. In dieser stelle machtehen dur^> Academie überaus beliebt, und setzte sicher <>„ '"«e gründliche gelehrsamkeit in solches anse-beffo,; ?er vb er gleich kaum ;o. jähre zurück gele-

l>lld^uriz^llgenbedienung eines Ordinarii, wie auch kro-öe, MKöiiin N m zu Franckfurt an der Oder, mildem ti-A ihrAey ihn (.„ÄchUchrn geheimen Raths, beruffen wnr-i. Mitali°n^ ^e Berlinische Societät der wissenschafftenv angenommen. Er starb an diesem orte denhinterließ eine trefliche bibliotheck, zu de--l.tt ' auch dem nutzen und vergnügen, so er darausÜber d ^schM-n § heloser stand nicht wenig beygetragen. Un-K ^na ""d zu mercken : Unpartnjische GedanckenHaur°?äische-L.^lracte und Monats - schriften, 24. stü-st» dA sts von qff^Ma, vom 199. bis zum 2?i. theil; Ehre«n hchichh,nqentE"bftld in dem alter seiner ankunft, gros-schu)x>>8eu Röm ^br pursten und Grafen rc. Vorstellung dertage ; Betnn^^ Reiche obschwebenden Religions - Be-i^Aini^allenxn ader auf dem Augspurgischen Neichs-"liuua > «ll. kln n-Ochw KeliZionis ; Änmerckungen überkvpq' 2 ^ 6:«^ "^lonem 6e ^otsrii'8; Entwurf einer Eins

bey des gegenwärtigen Zustandes von Eur

? von Franckreich, worinnen die bts-

, ^ - s»^« hes Herrn von Law rc. angeführet und

ds ° latze der Rechtsgelehrtheit; Oonje-, "««rd ^ ^ ^otura l.egum OermariiLarum pri-

0 .^ilkoriE s?.- ^ovMica Zeneralis ^urisprudsutix ;

OaiwniLo - LLclesigitioi; lntroduötioi 8 : - kontikcism ; Kerles Kerum per

a transscHons stallävierist ad an.

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5»

che 8 : IVlewnükus conclitT; äo kun-

i» s ^.st«ris k>„ui^ . oökrina de Natrimonicr Opinionum;

- .""nrma Ne Matrimonicr Opinionum;^ ' k- I. tlnalxils kacis ^elipbalic-e;' llil(^: V chw. I. L II. ililkoria Zuris Homano-V.lV. . Vtarxz -^uüiniansi Lkronologi.

^civs 8c ' ^^oarum anriqui L rscsnciores ,

, ns»:^r"t'^rum so iVIonumcntorum partimchru, '^re Mehr."« u^aänorum LoUsclio , in II. wmis;h>a ^>dfu,a Leitungen von gelehrten sa-

Nchr? ^ Lutherischer IKsoloZus,

rss5 lhMh CvnsistA, s^« «alter Fürstlich - Wurtember-.'gedvhreg. chs^A'^aLretarms gewesen, den iz. may^»r. Le-«,^achdem er einige jähre in dem Fürstli-, Theil.

chrn 8tipeaäio zu Tübingen studirehrvurde er in seinem 16. jäh-re Alagiüsr, zwey jähre darauf aber Viosrius an der kirche zuWeyl, und gieng sodann an. 1688. auf reisen , da er dannnicht allein Teutschland und die Schweiß, sondern auch Hol-land und Engelland besähe. Als er an. »691. zurück gekommen,wurde er Viearius hey der kirche in Stuttgard, und in dem fol»genden jähre Diaconus zu St. Leonhard, wie auch bey der ver-wittibten Hertzogin Sibylla Beicht - vatter und Prediger, nachdiesem aber Ober - Diaconus bey der Stifts r klrche, in welcherstelle er von dem Fürstlichen Lonliltorio mit den damaligen Se-paratisten unterschiedene conferentzen zu halten befehliget wurde.Hierauf kam er an. 1704. wieder nach Tübingen, und wurdeanfänglich krokellor TbeoloZise extraordinsrius und DoZ. L Me-rapk. Ordinarius auf der Academie, ingleichen des Mullr. 8ri-pcndii Lpliorus, an. l?l6. aber krokellor kkeoloßiL guartus ,8uperattendens 8tipendii, und Abend - Prediger, und endlichDoctor und krokellor Tdeologike ordinsrius , Wie auch an. 1720.der Stifts r kirche Decanus , und des Illultris 8tipendii Ober-8uperatcendens. Er starb den 9. dec. an. 1728. und hinterließverschiedene schriften, als da sind ^8^noplis Tkeoiogire purioris;Lommentatio Zxnoptlca in Lug. Lonkelk. csterosgue Dibros Lc-clekiL nollratis k^inbolicos; 8^nopkis Lrrorum kontiüciorum;Dilkercstiones Lnci - Dortingerian-e , die in einen 8^Ilabum zu-sammen gedruckt worden; Prüfung des 8epsracikml, und eineWiderlegung des von I. D. A. H. edirten lractals, Probier-stein der wahren Kinder - taufe rc. so er an. 1707. aufbeseht deSWürtembergischen S^noäi verfertiget, u. a. m. Neue Zeitun-gen von gelehrten fachen, 1729.

Hofmannswaldau, (Christian von) Kayserlicher Rath,und der stadt Breßlau Raths - kr^Ls, war gedohren zu Brcß-lau an. 1617. ein sohnZohannis von Hofmannswaldau , Kay-serlichen Raths und Cammer - 8ecrscarii in Schlesien. DieO^mnakia zu Breßlau hatte er zu seinen ersten lehrmetstern. Vonhier kam er nach Dantzig zu Johann Mohingern, woselbst er dieWeltwcishcit und Staats - wtssenschafft erlernete, darbey dieWelsche, Französische und Nieder - Teutsche spräche gleichsamspielend begriff, und mit Martin Opitzrn gar genau bekannt wur.de. Er gieng von dar in die Niederlande, und lag den lludüs1;. monat in Leiden unter der anführung Salmasii, Voßii,Bvxhornii, Barläi und Mesterzu ob; wendete sich alsdenn inbegleitung des Fürsten von Tremouille nach Engelland, undnachdem er die landes - spräche daselbst begriffen, nach Francksreich, da er in Paris mit Grotio , Thuano, den kutesnis,Godofredo, Petavio und andern gelehrten leuthen bekannt wur-de. Von hier reisete er über Lyon nach Italien, und ergötztesich in Rom mehr über die gemeinschafft mit den gelehrtesten leu-then , insonderheit mit Naüdäo und Holstenio, als über die an-schauung der eingefallenen gebäude, so lange, bis er sich wie-der nach dem vatterlande kehrete, und im rückwege sonderlichFlorentz, Venedig und den Kayserlichen Hof zu Wien besähe,woselbst er gelegenheit hatte, mit dem Kayserlichen Gesandten,dem Herrn von Greiffenclau, nach Constantinopel zu gehen ; erwurde aber von seinem vatter nach Hause beruffen. Als er dar-auf sich allda verheurathet, erwehlere ihn an. 1646. der Stadt-Rath in Breßlau zu seinem mitgliede, welches amt er gantzejähr bis an sein ende mit sonderbarem rühm verwaltete, und diehöchste oder'Präsidenten - stelle darinn erhalten hat. Diese wür-de vermehrte der Kayser Leopoldus (an welchen er vier mal vonder stadt abgeschicket worden) gleich in dem ersten jähre seinerregierung dadurch, daß er ihn zu seinem Rath ernennete. Dengroßen rühm hat er sich durch seine Teutsche Poesie erworben,darinn er so glücklich war, daß er vor allen andern den vorznäerhalten. Daß gute Poeten nur gebohren, nicht durch kunstgemacht werden, Hat er durch sein erempel bestätiget; denn erhatte gleich von jugend auf einen ziemlichen trieb zu poetischenfachen, war auch darinnen fast sein eigener lehrmeister, indemer ohne einige anweisung durch fleißige überlesung der reinenTeutschen Poeten reimen, und bey anwachsenden jähren, ver-mittelst der durchlesung gelehrter schriften, auch endlich lichtengelernet. Zu gleicher zert war sein landsmann Opitz, durch derFranzosen und Holländer poetische wercke angeleitet worden, mitstiner feder an das licht zu treten, dessen reine schreib - art demHofmannswaldau so wohl gefiele, daß er sich aus seinen exem-peln regeln machte, und bey Vermeidung der alten rohen Teut-schen art sich der reinen lieblichkeit so viel als möglich gebrauch-te, bis er nachmals aufdie Lateinische, Italiänische, Französi-sche, Nieder - und Engelländische Poeten gerteth, daraus er diesinnreiche erfindungen, durchdringende deyworter, artige be-schreibungen, anmuthige verknüpfung sich je mehr und mehr be-kannt machte, um solches in seiner multer - spräche anzubringen.Deswegen übersetzte er aus dem Italiänischen des berühmtenGuarini trauer - und freuden- spiel, der Getreu^Hirte genannt,und aus dem Französischen des Theophlle, den Sterbenden So-cratem. Seine Heiden - briefe aber machte er aus eigener er-findung, und stellete mehrentheils Teutsche m denselben vor.Die art zu schreiben darinnen lst läufig, leicht und mehr lieblichals prächtig, worzu Ovidrus ftm anfuhrer gewesen. Seineübrige poetische wercke sind: die Erleuchtete Maria Magdalena;die Thränen der Tochter Jepyta; die Thränen Johanms unterdem Creutze; Klage Hwbs aus dem ;. Capitel? und Cato; in-glcichen Hochzeit - getlchte; Geistliche Oden; Vermischte Ge-sichte ; Poetische Gradschriften; Begräbnis - Getichte, und der.gleichen. Er hat zwar auch ein getichte von dem breißigjähri,

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