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Vierdter Theil. He - Mc.
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von den Grafen von Hurmingen gehabt , welche vor alterSmächtige Herren in Schwaben und dem Elsaß gewesen. Vondenselben ist vor andern Albrecht, der um das jähr 12;8. ge-lebt , anzuführen, dessen tochter, Anna, eine gemahlin Kay-fers Rudolphi I. und eine stamm-mutter des Hauses Oesterreichworden. An. 1486. starb Sigismunbus, der letztere dieses ge-schlechts , die Grafschafft aber hatte schon an. 1^71. das HausOesterreich käuflich an sich gebracht, davon die Grafen zu Ho,henzollern nachgehends die stadt und Herrschasst Haigerlochdurch tausch erlanget haben. snnsl. 8uev. üb. III.

k. III. c. 6. p. 1^4. üb. V. >k. III. c. p. 281. bilt.

inbga. pag. 46z. I-asrr», äs migr. gent. psg. 402.

tbestr. gen. pZg. 516. geogr. Lucä Grafen-faal,

xgg. 1002. feg.

Hohenberg, ein ehemaliges Gräfliches gefchlecht, welchesvon den Marggrafen in Kärndten seinen Ursprung genommen.Denn es hat Ottocari l. des ersten Marggrafen anderer söhn,Bernhardus, nur den Gräflichen titul gefsshret, und unter-schiedliche söhne gezeuget, von denen Otto, der um das jährnoo. gelebt, das annoch in Kärndten befindliche schloß Ho-hcnburg gebauet, und sich davon benennet. Dessen nachkom-men haben auch die Herrschasst Wolgersdorff in Ober-Oester-reich an sich gebracht, welche nachgehends Kaysers Ferdinandi I.qemahlin gekauft, und deren einkünfte aä xios sauLs zu Wiengewiedmet. Erafmns, der letzte dieses geschlechts, starb an.1529. und hinterließ eine einzige tochter, Annam, deren ge-mäht , Wilhelm von Roggendorss, die Grafschafft Hohenbergan Sebald Pögl von Reiffenstein käuflich überlassen.üemm. ?. III. p. 87- bist. inügn. p. 46;. /.arr«/, äsmlgr. gent. p. 177.

Hohenberg, eine adeliche familie in Bayern, welche an.1677. den Freyherrlichen character nebst dem titul Herren zuWeitingen , welcher ort von dieser familie besessen wird , erlan-get. Sie ist jederzeit in Ertz-Hertzoglichen diensten und ansehn-lichen chargen, als Räthe, Ober-Vögte, Landes-Hauptmän-ner besagter Grafschafft Hohenberg und so weiter gestanden , istauch an. i6zo. und 1668. mit dem prädicat, Jhro Kayser-lichen Majestät Räthe, begnadiget worden. BurgemeiAer,vvm Reichs-Adel p. ;47-

Hohenbucke, ein Churfürstlich iagd-haus und dorf in demAmt Schlieben , im Chur-Sächsischen kreise gelegen, zwischenDama und Schlichen. Churfürst Äugustus von Sachsen hates zum jagd-haus gewiedmet, und mit neuen gebäuden verse-hen. tüe->tr. 8ax. ?. II. p. 24.

Hohenburg, ein Würtzburgisches schloß und Amt an derWehra, hat vor diesem seine eigene Grafen gehabt, deren einerSigmund an. 1042. mit auf dem turnier zu Halle gewesen.Dietrich war an. 122z. Bischoff zu Würtzburg, bey welchemStifte sein gefchlecht das Erb-Marfchallen-amt versehen. Esstarb aber dasselbige mit Conrado aus, und die Hohenburgi,schen güther kamen mit dessen tochter an die von Bickenbach,welche an. 1269. selbige an das Stift Würtzburg verkauft.Friesens Würtzburgischc chronick, x>. 552. L8;r.

Hohendorss, Hohndorff, eine uralte Märckisthe adelichefamilie, so vor zeiten auch im Hertzogthum Magdeburg undselbiger gegend gewohnt. Volrad und sein söhn Otto werbenin einem äixlomsts Ertz-Bischoffs Wigmanni zu Magdeburg,an. 1162. dem kloster Niembnrg gegeben, als zeugen angefüh-ret. Conrad wird in einem briefe Bernhardt Grafen von Asca,men, an. 1194. dem gedachten kloster gegeben, als zeuge be-nennet. Christoph Sigmund hat als Chur-Sächsischer Mini-ster dem wahl-tage des Römischen Königs Iosephi l. an. iüzo.zu Augspurg beygewohnet. An. 171;. commandirte ein Dä-nischer General-Lieutenant, von Hohendorss, eu cbek in Pom-mern. Beckmanns Anhältifche Historie, gnnal. 8ax.

Hoheneck, ein schloß und Herrschasst in der Wetterau, denFreyherren gleiches nahmens zuständig, davon der vierte theilvon Chur-Pfaltz, das übrige aber von dem Reiche zu lehn gehet.In der dreißigjährigen unruhe bedienten sich die Freyherren desunglückseligen Zustandes der Pfaltzgrafen dergestalt zu ihrem nu-tzen , daß sie auf gethane Vorstellung bey dem Kayser Ferdi-nands II. wie nemlich ihre Herrschasst von undencklichen jäh-ren her gantz von dem Reiche zu lehn gegangen , und sie denvierten theil Chur-Pfaltz zu lehn nicht auftragen können, auchallem ansehen nach sie zu solcher auftragung genöthiqet worden,von dem Kayser ein beeret heraus brachten, daß hinführo diebürg und Herrschasst Hoheneck gantz und gar vom Reiche zulehn rühren sollte. Nachdem aber Churfürst Carl Ludwig inseine Pfältzische lande wieder eingesetzt wurde, musten auch dievon Hoheneck wie vormals den vierten theil besagter Herrschasstvon ihm wieder zu lehn nehmen, wovon der lehns-briefvonan. 16^1. nebst des Kaysers Ferdinandi II. beeret und andernbeym Lünig im Reichs-Archiv, xmt. chec. com.I. abs.;. forts.n. 142. <Ls. zu finden.

Hoheneck, Hocheneck, eine uralte adeliche und nunmehroFreyherrliche familie, welche sich in drey Haupt-linien , in dieRheinlandische, in die Oesterreichifche, und in die Schwä-bische getheilet, davon die letzere nunmehro abgestorben. Lan-dolphus von Hocheneck war an. 1048. Abt zu Kempten. Iostvon Hocheneck, der an. 1092. verstorben, war ein vatter Ru-perti, der an. n6;. dem turnier zu Zürich beygewohnt; Lan-

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dolphi , ver vic myelmanoi,cye yaupr-ume angefangen,Petri , welcher der Schwäbischen und Oesterretchischen ha>wlinie Urheber worden.

Die Rheinländische Haupt-linie hat gemeldter Massen LUdolphus, der an. 1198. verstorben, gestiftet. Sein söhnhinterließ unter andern Landolphum, Dom-Dechant undnach Bischoff zu Worms, der an. 1247. verstorben;.''"Reinhardten, der das gefchlecht fortgepsiantzet. Von lew"nachkommen starb Iost an. 1511. als Chur-PfältzischerN"'"und Hof-Marschall, welche chargen auch sein söhn PH'l'E»halten , der ein vatter gewesen i.) Hans Cunonis, TeuliAROrdens-Comturs zu Horneck und Winden, 2.) Hans Erhardder an. 158;. als Oberster in Bayern verstorben, und ;.) Zf'.,Wilhelms, der an. i;84. als Marggräflicher Badischer M Lund Hof-Marschall mit tobe abgegangen, und PhilibertJohann Philipp hinterlassen, welche beyde zu mercken ; >0' -,war Fürstlicher Speyerischer Amtmann zu Magdeburg / '"yein vatter Philipp Frantzens, Chur-Mayntzifchen Raths.""Burggrafen zu Straßburg, dessen söhn Johann Felix, w,Herr von Hocheneck , Chur-Mayntzischer Cammer- HerrOber-Amtmann zu Diepurg worden. Vorerwehnrer J"HÄ,xPhilipp aber florirte um das jähr 16)9. als Chur-MayntznAVgeheimer Rath-, Oder-Hof-Marschatt und Vice-Dom zu ÄiAsenburg. Seine söhne waren Johann Adolph , Freyherr, A.und Fürst zu Fulc a, und Johann Reinhard, der an. 'als Chur-Mayntzischer Rath und Vice-Dom zu Aschaffen"Uverstorben , und folgende fünf söhne hinterlassen : i.) AM'»mumFrantz, welcher an. 1704. als Dom-8cüolsstsi zu EL»und Vicarius Lensmüs, mit tobe abgegangen; 2.) Pb"!vAdolphen, der an. 17-^. als Teutscher Ocdens-Ritter,Gebietiger der Balley Francken , und Commandeur zu NA,,berg gestorben; z.) Ferdinand Friedrichen, welcher an-zu Rom, als Lanonicus zu Lüttich und Hofmeister bey 7Cardinal von Hessen, todes verblichen ; 4.) Johannpen, der Raths-Gebietiger der Balley Francken, und 's" ^mandeur zu Blomenthal worden, und Lothariumchen, Chur-Mayntzifchen Rath, Cammer-Herrn undO."^Amtmann zu Bischosssheim, der an. 170;. mit hinterlall"etlicher söhne das zeitliche verlassen. . ^

Der Schwäbischen und Oesterreichischen Haupt-linie 'Heber ist vorgemeldter Massen Petrus worden, der an.dem turnier zu Zürich , gleichwie sein bruder Rupcrtus /' zbeygewohnet; er wurde ein groß-vatter Rudolphi, dermuLAKayserlicher Hof-Cantzler gewesen, an. 1284. aber Ertz-Bw" j,zu Saltzburg worden, und Rudolphi II. (so mit jenemster-kind war) dessen enckel Johannes zu mercken ist ; d""war ein vatter Petri, welcher seinen stamm in Schwaben ATsetzte , der aber im XVII. Lsulo erloschen , und Herma"'.^der an. i;7v. zu Landshut verstorben, und bey den FraA'^fnern begraben worden; dessen söhn Matthäus, Pfw^c,Friedrichs in Bayern Cammerer, wurde ein groß-vatter H ^manns des jüngern, welcher bis an. 1449. Hertzog AlbreKH^Oesterreich Küche-und Cammer-Meister gewesen, und diesterreichische Haupt-linie errichtet hat. Sein ur-enckel, 'JA

der die Rheinländische Haupt-linie angefangen;

von Hocheneck zu Hagenberg , war dreyer RömischerFerdinandi 1. Maximiliani II. und Rudolphi II. Ober-JUh,meister, Land-Rath, Nieder-Oesterreichischer Regiments-.^Landes-Hauptmannschaffts-Verweser, Verordneter,Oberster-Lieutenant in Ober-Oesterreich. Von dessen ÜM,hinterließ Ehrenreich, Ober-Hauptmann in Ober-Oe!>e^ gekkeine männliche erben ; Emanucl aber wurde ein «MrbAx jsHans Adams, zu Schliefelberg und Brunhof, Verordn"'Oesterreich, dessen söhn Johann Jörge die väterliche everhalten, und seinen stamm mit vier männlichen erbenpflantzet hat. vom Rheinischen Adel, wb. jo'

Stamm-tafel der Herren von Hoheneck.

Hohen-EIb , eine dem Grafen von Martzin gehörig" '«^und Herrschasst in Böhmen, hart an den Schleichensieben Meilen von Zittau gelegen. Bey diesem orte wird'dnso nicht weit davon in der Vchlcsischcn Herrschasst KY"Ä,zxckspringet, zu einem rechten flusse. Es ist daselbst ein i"zinn-bergwerck. T'oxoZ»-. L»>-e/».

Hohenembs, Grafstbafft, sind besondereHum SAschen kreis gehörige Reichs - Gräfliche lande. SelbM l„idoberhalb Bregentz im Rheinthale nach Graubündtensind darinnen die beyden starcken berg-vestnngen All-'"'Hohenembs. Das schloß Alt-Hohmembs ist sehr beka>'"sches sonst Amisum genennet worden, auf Chur-W"ssL^g^Alt-Amychs heissct; wie denn Kayser Heinrich VI. A sö'Efangene Edelleuthe aus Neapolis und mit ihnenTancredi jungen söhn in Rhätien geschickt, selbigen A Eausstechen lassen, sie in die vestung Amisum gelegt, «ihr lebenlang gefangen sitzen lassen. Es wird vonchen brunnen, so darauf befindlich , gesagt, der aussen heraus springet, und dieses als etwas wunderwan sich haben soll , daß , wenn das Wasser darausschen oder zu sudel-arbeit gebraucht werde, solches "und vierzehen tage aussen bleibe, so sonsten nie geschaw- A,darhinter liegt das schloß Neu-Hohenembs, darunter. ^ xeflecken Embs, welcher aber durch das Gräfliche Mkünstlichen lust-und thier-garten und den bekannten ^brunnen sehr berühmt ist. Ferner gehöret darzussie o i>