Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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f hohenfeld, eine Freyherrliche und Gräfliche familie in^Oesterreich und am Rhein , welche von Babvne, der an. 1046.gelebt, und einer von den zwey und dreißig söhnen des GrafenBabonis von Abensperg gewesen, herstamipen soll. Von dessennachkommen ist Heinrich,Herr von Hohenfeld zu Stiela, um daszahr 1220. der Hertzoge in Steyer Cammer-Iuncker gewesen.Sein bruder George hat seinen stamm beständig fortgesetzt; des-sen ur-enckel Rüdiger, so an. i;4y. florirte, wurde ein vatterGeorge und Hansens , welche besonders zu mercken. George-wurde ein groß-vatter Luciä von Hohenfeld, welche sich an. 1468.mit Calepin Ottomann, des Turckischen Kaysers Amuraths II.söhn , und des damaligen Turckischen Kaysers Mahomets bru-der ehlich versprach .; weil selbiger aber vor der Hochzeit starb,gteng sie nach Erlau in Ungarn in ein kloster, und endigte darin»ihr leben ; und Christophs, der an. 1454. Amtmann zu Lintzund ein vatter Rudolphs, Ritters von Jerusalem und des heili-gen Grabes, und Christophs, Burggrafen zu Wien gewesen, de-ren beyderseits söhne ohne erben verstorben. Vorgedachter Hansvon Hohenfeld war um das jähr 14°;. Pfleger zu Stahrenberg,und ein groß-vatter Wvlfgangs, ebenfalls Pflegers daselbst undzu Artensee; dessen söhn George, Vogt zu Wels, kaufte dasMter-gulh Aistersheim, überließ aber die fortpflantzung desgeschlechts seinem bruder Johann , Herrn zu Aistersheim; der»selbe war ein groß-vatter Wolfgangs , Herrn zu Albenegg undAistersheim, der Ritterschafft ob der Ens verordneten Kayser-sschen Raths, welcher durch seinen söhn Achaz folgende dreyenckel sahe, i.) Christoph, Freyherr» von Hohenfeld zuPeuerbach, der um das jähr i6;c>. zu Wonsiedel im Voigtlan-de gewöhnet, und keine beständige nachkommenfchafft hinterlaßsen , 2.) Marx, von welchem die heutigen Grafen von Hohen-feld in Oesterreich abstammen, ;.) Ludwig, zu Weidenholtz,der an. 1644. als der Ritterschafft Verordneter gestorben, undunter andern folgende zwey söhne hinterlassen, 1.) Johann,Freyherr» zu Aistersheim, Albenegg und Mühlhaufen an derEns, der Chur-Pfältzifcher Staats-Rath und Hof-Naths-Prä-sident und ein vatter Johann Adams worden, der ohne kinderverstorben, und 2.) Achaz, Herrn zu Aistersheim und Wei-denholtz , Kayferlichen Rath , Neichs-Pfenningmeistern, Ober-sten und Commendanten der Graffchafft Dietz , und Chur-Tricrischen Rath und Cammer - Präsidenten, der an. 1672.verstorben , und von welchem die heutigen Freyherren von Ho-henfeld im Rheinlande abstammen; fein söhn Wilhelm Lotha-rius, Kaystrlicher Rath, Reichs - Pfenningmeister, wie auchChur-Trierischer geheimer Rath und Ober-Amtmann zuLimburg , Willmar rc. hat seinen äst Mit sieben söhnen fortge-setzt , von welchen der andere, Damian Ludwig, an. 1707.Dom - Herr zu Lüttich und des Ritter - Stifts zu St. Alban beyMayntz gewesen. ,.

Die Oefterretchische Gräfliche lmie hat vorgedachter MassenMarx, Freyherr von Hohenfeld zu Albenegg , fortgesetzt.Seine söhne waren i.) Wolfgang Ludwig von Hohenfeld,Freyherr von Aistersheim, Herr von Grassau, Süssenbach rc.welcher Lutherisch geblieben, und an. 1680. gestorben. Erhinterließ (s) Ottonem Sigismundum, Marggräflichen Bay,rcuthischen und Anspachischen geheimen Rath, des Kayftrli-chen Land - Gerichts in dem Burggrafthum Nürnberg Land-Richter , wie auch Hof- Gerichts - Lffellor zu Bayreuth , derseinen äst nicht fortgesetzt. (K) Ottonem Ferdinandum,Herrn zu Jlbesberg bey Crems in Unter - Oesterreich , deran. 1714. in den Grafen-stand erhoben worden , und fein ge-schlecht mit Otto Achaz Ehrenreich fortgepflantzt. (c) OttonemLudovicum, Freyherr« und hernach Grafen von Hohenfeld, derein vatter sechs noch an. ,1707. lebender söhne worden. 2.) Fer-dinand , Kayserlicher Rath, Vice - Cammer - Präsident undGeneral - Kriegs - LommillarE, der an. 1674. in den Gra-fen - stand erhoben worden. Er hinterließ i.) Otto Heinrichen,Kayferlichen Cammer - Herrn, welche charge auch von dessensöhnen Otto Ferdinand und Sigmund erhalten z 2.) OttoFerdinanden , Kayferlichen Cammer-Herrn und der verwittib-ten Kayscrin Eleonorä leib - garde Trabanten - Hauptmann,der seinen äst mit vier söhnen fortgesetzt, als Jgnatio, Vin-centio, Adolphs und Ottvne, von welchen einem vermuthlichderjenige Graf von Hohenfeld gewesen, der als KayserlicherOberster und Trencheen-Major an. 1716. den io. feptembr.vor Temeswar mit einer stück - kugel gelobtet worden, und vonseiner gemahlin, N. Zweyerin von Bilgen», einen foh» hinter-lassen hat. Otto Ferdinand Felix , Graf von Hohenfeld,Herr zu Aistersheim und Allmeg , Kayserlicher Cammerer,Rath und Regent der Nieder-Oesterreichischen lande rc. wurdean. I7?2. zum würcklichen Kayferlichen geheimen Rath erklä-ret. Er hat mit seiner gemahlin Ernestina Jfabella Bene-dicta, Gräfin von Szereni, unterschiedliche kinder gezeuget,von denen folgende drey bekannt sind: i.) Otto Henricus,welcher sich an. 1724. in den Cistercienser - orden begeben.2.) Otto Carolus Maximilianus , Kayserlicher Cammerer,Rath und Regent der Nieder-Oesterreichischen lande, wel-cher sich an. 1723. mit einer lochter des Kayferlichen Ge-neral-Feld-Marfchalls, Marquis Bagni, ehelich verbunden.

;.) Christum , welche an. 172;. Carolo, Grafen von Weltz,beygeleget , und an. 1724. in den wittwen-stand versetzetworden, worauf sie in den Carmeliter-orden getreten. Hum-bracht, vom Rheinischen Adel. von Hohenecks beschrei-bung von Ober-Oesterreich.

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HohenfelS/ eine adcliche familie in Francken,an. 1042. dem turnier zu Halle in Schwaben mit beygenE^Waither wird in dem XIV. und Wittekind von Hohensttbdem XV. lieculo unter die Kriegs-Helden gezehlet. An.war ein Baron von Hvhenfels, als Marggräflicher BE'scher Gesandter, nach Ost - Frießland geschickt , um sHofe wegen der trauer zu condoliren. Es scheinet daherdieses gefchlecht zum theil den Freyherrlichen character erhawhr-mcon. reciiv. Gpangenbergs Adelst), k. Il-

-Hohenfriedberg, eine kleine stadt, nebst einem schlvist' .dem Nieder-Schlesischen Fürstenthum Schweidnitz, so an.das stadt - recht erlanget, und den Freyherren von SÜMdorff zugehöret. Lucä Schlesische chronick. ^

^ohen-Furth , lat. tllro-Vaäum, ein Cistercienser - kw!'im Königreich Böhmen, zwey Meilen von Böhmisch Crurn^gelegen, so von Petro Wokone, Herrn von Rofenberg,der in dem flusse Moldau erlittenen todes-gefahr, und veu .telst eines gethanen gelübds erfolgten wunderbaren eE^zan. i2?y. nahe bey erwehntem flusse gestiftet, und nachE^,von den nachfolgenden Herren von Rofenberg wohl mitden und einkünften versehen, auch zu ihrer begräbnis erw Kworden. Die wütende Hußiten, so sonst bis zoo. klöfter eW ^schert, haben Hohen-Furth müssen verschonen, weil dievon Rofenberg gewafneten schütz darauf hielten. Es ha'kloster mit Veränderung der Zeiten , sowol von den nachssAx,den Herren von Rofenberg selbsten , als auch nach am^erloschener solcher familie, anderwärts her ziemlich haruflösse ausgestanden.

-Acchenhausen, ein ansehnlich adeliches gefchlecht, wEx-in dem Furstenthum Brieg florirt, und zum theil dieliche würde führet. Joachim von Hohenhaufen war bev ^wittwe Hertzogs Henrici Wentzels zu Münsterberg, OclW^Bernstadt Rath, wie auch Amts-Hauptmann zu BeenNss ^und starb an. 16z r. Frantz Heinrich, Freyherr von HolM^z,sen, Fürstlicher Briegifcher Cammer-Iuncker, starb an. 'zu Schützendorff in dem Neißifchen. Schles. curioi-Hohenhöfen, siehe Höven. ^

-Aohenlandsberg, ein ehemals bestes, aber an. i6lV..Oden Franzosen verwüstetes schloß, nebst einer freyen Hettim^,in Ober-Elsaß , wozu die kleine stadt Reinsheim, eine n> ^von Türckheim, gehöret. Kayfer Maximilianus ll- cvnftdie Herrfchafft nebst dem Freyherrlichen titul feinem gehe'Rath und General - Lieutenant Lazaro von Schwendnaber nachgehends an die Fürstenberger und von bensttv"die von Hattstein gekommen.

hohenlohe , eine besondere Reichs - GraffchafftOttenwald gelegen an den Schwäbischen grentzen, zum S. yjickischen kreis gehörig. Die güther dieser Graffchafft fl""Herrschafften Weickersheim, Schrozberg und Hollenba») s-o,städtlein Neuenstein, aüwo unter anderm auch das an.gemachte grosse faß, welches 140. fuder hält, zufehe»NMgenburg, Waldenburg, Jngelsingen, Kirchberg, K»uZ y.i»Förchtenberg, Michelbach, Oehringen, Wilmersdoch t.xy,Amt Kupferzell, Unter-Steibach, Psädelbach,

Adolzfurt, Herrn-Zimmern und Sindringen an demDie Herrschasst Schillingsfürst samt dem Amte BaE^worzu auch aus der Grafschasst Gleichen schloß unddruff, samt den darzu gehörigen dörfern unb land-gutv^. fjtzehlt werden. Es haben auch die Grafen von Hohem^fchutz-und schirm-gerechtigkeit über die klöster Oehring^^ä^Schefftersheim, und vermöge eines an. 167». mit dem 0ckischen Gräflichen Lollegm getroffenen Vergleichs sechs ^Grafen-Conventen. So hat auch Gras Carl Ludwig ässMtckersheim an. 1717. das primogenitur-recht in seM^'exa^eingeführet. cbrvn. kr:mcon. BefchreibuNv ^

ckischen kreises, p. 20z. /.EF. tpioil. Lcul. I. theil,Sohenlohe, eine alte Reichs-Gräfliche familie. §s Meinige solche von den alten Römischen Vlsmmiis

welche lange zeit über die provintz Romandiolam g^,«nachmals aber vertrieben und in Teutschland gekomme«rcn, aber ohne gründ. Gewisser wird zum Anherrnmilie gesetzt Krafft zu Hohenlohe, welcher an. 897 - WeistDiesem werden vier söhne zugeschrieben , Ernestus,gangus, Adolphus und Crato, welcher letztere dem ^ pa»Henrico wider die Wandalen zu hülffe gekommen ist, Mgefchlecht fortgepflantzet hat. Sein söhn war ConradiAdem Hermannus, welcher Adelheid, HertzogsFrancken wittwe, Kaysers Conradi II. Mutter, dieunter die Heiligen mit gerechnet wurde, zur gemaM'Dessen enckel war Siegfried von Hohenlohe, welcherckersheimische linie gestiftet hat, so Bischofs GE'^ss".Würtzburg an. ny8. geendiget. Er begleitete KErich IV. in Italien, hat sich auch allda niedergelaMnwurde sein lohn Otto mit dem Lateinischen nahmen ^ EI'lswma belegt. Seine nachkommen aber sind unterdicat als Marggrafen von Italien und Grafen in Rom Ei,berühmt gewesen, bis auf Graf Gottfrieden, des GrE^chEnis vor-enckel , so an. 1180. gelebt, und von dem ^Hofe aus Italien deshalben vertrieben worden, wen c , ssefeinem oheim Kayfer Friedrich I. gehalten, da ihn dennsrr mit etlichen güthern befchenckt, er auch mit dem