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Hertzog Ottonis in Bayern tochter, hatte er einen einzigen Prin-tzen, Conradinum, welcher zu Landshut in Bayern erzogenward. Als er erwachsen war, zog er an. 1267. mit einer ar-tnee in Apulien, um das Königreich Neapolis, welches Her-tzog Carl von Anjvu erobert, wieder zu erhalten, war aberso unglücklich, daß er von selbigem geschlagen und gefangenwurde, auch endlich an. 1269. auf dem öffentlichen marckte zuNeapolis durch des henckers Hand sein leben lassen muste. Mitihm gieng der Hohenstauffische stamm gantzllch ab. Dannenhe-ro Kayser Rudolph von Habsburg, als er zu der Kayser-würdekam , seinen andern söhn Rudolphum mit den Schwäbischenlanden bestehen, örro cle Irrster. I. l/r/M'K. ekron.
Lustria. LNN. Hertzogs Elsaßische chro-nick. Lehmanns Speyer.chron. LkroniL.Helv.
r-r bist. kalsrinL. Luca ur-alter Fürsten-saal, c. I.
Hohenstein, eine stadt nebst einem schloß und Amte, andem Ursprünge der Paffarge, in dem Brandenburgischen Preus-sen. Sie ist an. izi2. erbauet, und an. 1709. durch die Pestsehr mitgenommen worden. Adels Preuss. Staats-geogr.
Hohenstein, ein Heßisches Amt und schloß in der niedernGrafschafft Catzenelndogen, eine meile von Schwalbach auf ei-nem seifen gelegen, war ehedessen eine vestung und ganerben-haus, ist aber im kriegs-wesen zerstört worden. Unten am sch-ien hängt ein altes schloß, der Greiffenstein genannt, davonman keine Nachricht findet, als daß es die einwohner vor älter alsCatzenelndogen ausgeben. Winckelmanns Heß. besch. x. 124.
Hohenstein, ein schloß, städtlein und Amt des Marggraf-thums Meisten gegen die Böhmische und Ober - Laußnitzischegrentzen gelegen, und der Sächsischen Chur-linie zuständig.Es ist vor diesem ein vestes schloß gewesen, soll auch eine be-sondere Herrschafft, und dem geschlecht von Clomen, so zu Mi-st, oder Wehlen an der Elbe resibiret, nebst Konigstein, Lilien-stein, Schreckenstein, Rathen und Clomen oderLohmen zu-ständig gewesen seyn. Nachdem haben es die Birken von derDauda, Böhmischer ankunft, samt Lohmen besessen, wie siees denn noch an. 1414. inne gehabt. Es hat sie aber ChurfürstFridericus klacistus um das jähr 1444. weil sie dem StifteMeisten zuwider gewesen, gezwungen, daß sie Mühlberg ander Elbe davor nehmen müssen. Worauf gedachter ChurfürstHohenstein eingenommen, und der Cron Böhmen entzo-gen , weil daraus grossen schaden durch die streifereyen gesche-hen war. Hernachmals hat Hertzog Georg von Sachsen dievon Schleinitz damit begnadiget, und diese den Herren vonSchönburg es kauf-weise überlassen. Von denen von Schön«bürg ist es letztlich unter Churfürst Moritz von Sachsen an.154;. samt der gantzen Pflege gegen Penigk, Wechsel-undRochsburg rc. wiederum völlig an das Haus Sachsen gelanget,und zu einem qrentz-und Amt-Hause gemacht worden. Es gehö-ren zu diesem Amte die städtlein Neustadt, Schandau, Sebnitz,das Amt und städtlein Lohmen, Wehlen rc. An. ,724. den 22.fept. ist dieses städtlein durch eine feuers-brunst bis auf etliche we,nige Häuser in die asche gelegt worden. xrostr. Miss.
p. 19;. rbeatr. 8ax. k. II. x. 21. arrnal.
8 ax. x. 100.
Hohenstein, eine kleine stadt in dem Ertz-gebürgischen kreisein Meisten , 2. meilen von Zwickau zwischen Penick und Glau-cha gelegen. Sie gehört, als ein Böhmisch lehn, den Grafenvon Schönburg. xrostr. Mtn.
Hohenstein, ist ein altes berg - schloß und davon benennteGrafschafft an den Anhaltischen grentzen. Das schloß ist vonziemlicher höhe, liegt auf einem rothen harten stein-felsen, einestarcke meile weges von der stadt Nordhanseu, und eine halbemeile von dem kloster Ihlefeld. Dessen erste fundation wollenetliche Conrado, Ludovici starbst,, Landgrafens in Thüringensöhn, an. io6i. beymessen, wiewol es wahrscheinlicher, daßes schon längst vor Caroli N. zeiten gewesen. Die GrafschafftHohenstein hat von dem schloß ihren nahmen, und einen ziem-lich weitläuftigen bezirck. Ob sie gleich vormals ihre eigeneGrafen gehabt, st) sind doch selbige an. 159;. mit Ernesto, demletzten dieses geschlechts, völlig abgestorben, und diese landetheils an Chur - Brandenburg, theils an die Grafen vonSchwartzburg gekommen. Denn nach dessen erfolgtem tödt-lichen Hintritt haben die Grafen zu Schwartzburg und Stoll-berg , vermöge einer an. 14z,. aufgerichteten erb-verbrüderungsich der ihnen angefallenen Herrschafften Lohra, samt den städt-lein Elrich und Bleicheroda, wie auch Klettenberg und derenzugehörden an. i?9,. anmaßen wollen, zumal solche erb-ver-bruderung von dem Churfürsten und Hertzoge zu Sachsen warcvnfirmirt worden. Allein weil der Churfürst Augustus vonSachsen die Herrschafft Lohra an. 1571- samt aller zugehörzeit wahrender Bischofflicher vacantz dem HalberstädtischenDom-Capitul gegen Verwechslung anderer Mannsfeldischen gü-ther verwilligt hatte, jedoch mildem bedinge, daß es dem Hau-se Schwartzburg und Stollberg ohnschädlich seyn sollte, maß-te sich Hertzog Henricus Julius, stämmistrator des Stifts Hal-berstadt , der beyden schlösset Lohra und Klettenberg mit gewaf-neter Hand an, und entsetzte die Grafen, denen er wegen ver-sessener lehen und Mangel der Kayserlichen verwilligung über ge-dachte unron kein recht zugestanden, ihrer genommenen posseß.Die fache wurde vor das Cammer-Gericht zu Speyer gebracht,da denn an. 160 z. em favorabler ausspruch vor die Grafen er-folgte, mit anbefohlner epeculion und verweigerter revision»
Svlches bewog Hertzog Friedrich Ulrichen von BrauuM'Edaß er einen gütlichen vergleich anbot, welcher aber wegen e'fallender kriegs-troublen nachblieb. An. ,62z. nahmen die Eferlichen völcker die schlösser Lohra und Klettenberg ein. fviü;4. trat Hertzog Friedrich Ulrich die Herrschafft Lohra "7Klettenberg aber nebst dem städtlein Elrich behielt er lebenSw«»doch nach dessen an. 16;;. erfolgtem Hintritte bekamen diefen die völlige pvsseßion, nahmen die Unterthanen in pl^niund legten zu Bleicheroda eine Cantzley an. An. 16;6. navJohann Retchard von Metternich, Vicarlus zu Halber!"'^besitz von beyden Herrschafften, worwider die Grafen MSchwartzburg und Stollberg nicht allein protestirten , stur ^auch die fache zu Regenspnrg bey der Reichs - Versammlungtrugen, allein bey dem erfolgten Westphälischen frieden ww-diese beyden Herrschafften nebst den zugehörden demthum Halberstadt auf ewig einverleibet. Dannenhero« ,Churfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg Graf Achatnem zu Sayn und Witgenstein mit denselben bestehen. ^ Aaber Fridericus I. König von Preussen selbige Herrschafften ^ein Vischöfflich-regalisches lehn völlig wieder eingezogen, ch,doch hat das Gräflich-StollbergischeHaus das Amt HolMo^nebst den darzu gehörigen dorfschafften inne. ? ^
U Lucä ur-alter Grafen-saal, p. 27°'
legg. Euvop. Herold, L. I. x. 279. 640. 6;;.
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Hohenstein, sind sehr alte und in Thurmgen bekanntefen. Es werden selbige von Landgraf Ludwig dem bärtigenThüringen und Hessen hergeführet. Dessen schwesterwar an Graf Ludwigen in Linderbach und Bielstein verw»^-und hatte einen stöhn, nahmens Beringer, welcher in de»'^ster Reinhards-brunn begraben, und z. söhne hinterlaße» Mnahmentlich Ludwig, Grafen von Lahr; ConraduM, ^
Grafen von Hohenstein, dessen erst-geböhrner (ohn das kE(
Ihlefeld gestiftet hat, und Dietrichen von Bercka; wiessv^ ^eher davor gehalten werden will, daß dieser Conrad (As at-me nur erneuert. Conradi söhn Eligerus bauete nach seinch ^ters tode auf einen ftlsichten berg gegen süden ein schloßnannte dasselbe die Jldurg oder Eylendurg, nennte sichHerr und Graf zu Eylenbrirg. Dieser richtete nicht wender Jlburg in ebenem selbe einen grossen steinernen leiiwGmit einem immer-brennenden lichte, und weil viel fremde 1"
und/ .
lien in dieser gegend ihre Wohnungen aufschlugen , -----Mandacht pflegten, that ihnen der Graf Eligerus allen vormssx,Als nun unter seinem söhn Eligero II. deren anzahl sich vE pBte, stiftete selbiger nebst seiner gemahlin Lutrada, GramOrlamünda, mit genehmhaltung seines Lehn-Herrn,Heinrichs des Löwen, das kloster Jlfeld, und wurde vonmit der Grafschafft Hohenstein belehnet. Ihm folgte WEligerus III. welcher bey dem Kayser Ottvne IV. inden stund. Diesem folgte sein söhn, oder, wie andere wsein bruder Henricus I. um das jähr 1216. Dessen stM„ v>^rus oder Adelgerus IV. ist insonderheit berühmt. Er bjugend aufdie studien, und stuvirte aufden vornehmsten^s«
sehen hohen schulen, auch zu Paris
er sich/arinnen veste gesetzt, legte
ris in Frankreich, ffeaw^^er sich gäntzlich auf das
ckium IKeoloZicum und den geistlichen stand. Bey sew(kunft in Deutschland wurde er von dem Ertz-Bischoffedeburg zum Dom-Probst nach Goslar beruffen, wovoraber bedanckte, und lieber in einem niedrigen stände lebente, als in der Probsteylichen ehre. Mit solchem vorsE^iBer nach Erfurt, lehrte und predigte daselbst mit ionde^ernst, und vermahnte die leuthe zur busse. Von bannen vr zsihn beyde brüber, Henricus und Conradus, Landarm x?'Thüringen und Hessen, an. 12; 3. nach Eisenach, wostwv gtjähr lebte, bis er daselbst das Prediger-kloster einweylM'(er-würbe auch zum ersten Prior darinnen verordnet,richtete seine untergebene Mönche fleißig, insonderheit vo« ^ ersti verdienst und dem heiligen Abendmahl. An.dem Landgrafen auf die Retchs-versammlung nach Frav".x coließ sich auch daselbst mit bisputiressllnd Vertheidigung 00ligions-puncten hören, aber er erkkanckte gar bald,nicht ohne verdacht beygebrachten gifts. Sein leichnamnach Eifenach gebracht, und daselbst beerdiget. Dietrich/^ poten Eligeri velter, lebte um das jähr 12z;. und verlmo M-Grafschafft mit dem städtlein Elrich nebst dem schlösse sB
bürg. Sein söhn Heinrich II. so um das jähr "60.--,^i rKlettenberg, Spatenberg, Kirchberg und Greussen "bracht haben. Sein söhn, Dietrich III. folgte ihm,gleich ein Herr zu Sondershausen, Straußberg und ^war. Dessen söhn,Heinrich IV. war ein Herr von hitzM« Ha Lthe, indem er an. i;oz. einefehde gegen den Abtvonsregte, er wurde aber von demselbigen gefangen, und » ^
schwer ranzioniren. Er erbaute das schloß BenickensttM'
Sebürtkeld. Vura, 0,-rinaeN Uss^^rt»
Herr über Schartfeld, Lara, Bleicheroda, Heringenworden seyn. Sein bruder, GrafDietrich IV. leistete^Friedrich dem ersten treue bienste, wogegen er ihn "sschlE'bruder an. i;;c>. mit der so genannten Goldenen Auc ^M'Er verkaufte an. 1,44. Vogstädt an Bruno, Herrn ZU/daE»Sein söhn, Heinrich IV. oder der jüngere, lebteB1 ; 6 o. Er wurde von dem Bischoffe zu Hildesheimführte mit der stadt Norbhaufen krieg. Um felbige z"t w" AMMorungen, Wipra,Heinrtchsburg und Sckiönwerd a» k.schafft Hohenstein gekommen seyn. Dietrich IV- veru