Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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169
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«», sH'' ^ii Ltttgard Gräfin zu Mannsfeld. Graf Ernst wurdehatte zu Halberstadt erwehlet. HeinrichIV.

^nk«, 5^" ?Eals gar unruhigen zeilen viel zu thun, die^>N!tck ,!ü^"hdes zu bedecken. Es ist aber diese genealogieschon im v>!> ^ ^ bis auf Graf Ulrichen. Dieser regiertevensvx,,, ueculo , und starb an. 1404. Er hinterließ ei«^higtc, welcher das kloster Walckenried sehr beun«

Mr daz .-N seinem vetter Graf Dietrich dem ältern, wel-^tlein weil Hohenstein befaß, vielunnöthtge Händel anfieng;

^ Marggraf von Meisten fich der fache annahm ,«.» amheil an Hohenstein, Keldra und Heringen

Hertz»?^Men Stolberg. Sein söhn Ernestns führte mit

von Braunschweig krieg, kam aber an. 14;4. aufspiel um sein leben. Er hinterließ z. söhne,^n, Bg,^sEr»stBrimont, Edlem Herrn zu Querfurt, Ar-Wbt und Gehoven abkaufte. Sein söhn JohannesHeldri.n^ilegenGrafGebharden zuMannsfelddie Herrfchafft

worüber" grosse irrüngen entstunden, starbA^enst^U^rbe,,.- Um selbige zeit^zog auch eine lini

M-

?"pgen,

aberlinie der, und wur-

de tw„ ^ " shen Grafen in die Marck Brandenburg^ vi>>-v'^supstw mit der Graffchafft Vierraden belieben.

W verfiel mit BischoffBurckharden zu Halber-

W.bekq,,! ichadliche fehde, worinnen er den Bilchoff gefan-isti ^iwen v»« L." solM Ernst reifete an. 1461. mit Hertzogh?^ene Weimar in das gelobte land. Er hinterließ ver-wlix^ '^sswvrunter Wilhelm an. 1506. Bischofs zu Straß«n.« "Frieki^^^wmes folgte Hertzog Georgen von Sach-r,'ch>ebcaw/""o, und ward daselbst mit einem vergifteten pfttleverrn^- H^nrich ix. publicirte an. 1^21. eine berg-ftey-Mlle, wacher ein jeder bergwerck suchen und anlegenrw» e kanst m ^-der St. Andreas-berg auf dem Hartz in auf-Ernst wurde an.i^zo. von Hertzog Philippen^wAchez >,'^eig mit dem Lutterberg , welches vor zeiten einiss^Waldes, „.sewefen , samt dem dazu gehörigen theile desi>» f'p'd huMststdern gerechtigkeiten beliehen, starb aber an.

V "»v , 's'""» gcrecyllgreuen vcneycii, »».

W t^ager n» ^ Volcmar Wolfgangen, welcher an. 15 51.He, hwvkfU Magdeburg unter dem Churfürsten MaurMo«e i?"ter d°?ä an. i?8o. starb, und Wilhelmum, wei-

ft Mt, auei,Masers Caroli V. armee in Brabant krtegs-dlen-Ler 'ss'^a ^ baftidst an. 1-154. sein leben endigte; Eberwein,iu Macht Mtarb, „nd Graf Ernsten, weicher an. invalstMm, ,,^Mwershauftn, zwischen Churfürst Mauritiovbe,Marggraf Albrcchten zu Brandenburg ge-WitivMich Mi'sahne führte, und an. 1 z62. starb. Es giengwein,-vba-«,.,., stantze Hohensteinifche stamm ab , und zwartzK dm^ldten Graf Volcmar Wolfaangs söhn, Ernsten,schrVenb^'ml^an st^b. Lj/i. c. 14-

p. M'lig HM Sächsische chronick. wlnckelmanns be-te„^nen , p. zu c. r.

scheL^<«'e'

ws ?p>ck,p^" ^u. Büntittgs Braunfchweig-Lüneburgi-<' IN « W 255. pufendorffs bist. Friedrich Wil-

--I6 ' - - . .

. IV. c. ;. issg. bist. lib. II.

«/HP

^ms.

255. pufendorffs bist.

l>-147- Lucä uralter Grafen-saal, p. 276.

. ^vnw m-.'. oltes burg-stell in Graubündten, soj>at in Franckreich, zwischen den zweyen fle-uch^ Slimms auf einem hohen felfen erbauet

schqffs^schixch.ward es zu einer Herrfchafft eines eigenen ade-on dgg M"d nach dessen abgang wurde schloß und Herr-ve Säst Chur erkauft; folgends kam es an dies vvi, ch?owen und von diesen pfands-weife an Herrnd. weiters an seinen tochtermann

py von Schauenstein. 6«/^. XstLt. lid. VII.

^usllum oder luela, ist eine berühmtevebä x'wgen -s^^stow in dem Hertzogthum Würtemderg , inMq/alten ^,-M^en. Es befinden fich zwar da herumEv„m'kaihr ^^mren schlösse Stauffen, noch einige andere^aiief' An d^ .°^pahe nicht liegen , daß sie ihr schadenwvh.sV so durevund helste des berges sind einige HäuserMan » "/?muer an den felfen angehänget find, unda1"nd so,v»/Men muß. Diese vor-vestung ist vorhvth dff f,'sMen, und hat einen guten brunnen, da hin-Ü'dlemn? w^ung oben mit regenwasser zur zeit derAe sir^, diese liegt nun auf einem gähen und gleichv^inttMnittcn/? - worzu nur ein zugang ist, welcher^""Ä^war Jucken zerstückelt. Auf der andern feiteMjchM aussexM?erg und holtzung, und ist daselbst der

man auch da nicht

v^-be!-1." nothdü?f/§E von oben herab; sie bauen daher ih-Mte mauU? ^lber, Die vestung selbst hat keine wäl-te ist ,m,V„ Siehac fast eine viertel stunde in ihremMlke schaue!, , ^.»^rchen gewölbern und kellern, so inKin ihrem Auf der feite gegen dem Bo«

feiste Muhe rondel, unter welchen mit

ejAe» hMearbcltrt Ä'/^vor soldalen und andere nothdurftb^k'rch^^M'ben, ,Mn-Es ist auch ein schloß mit zimmernseimMgx ^?Mmllch^- w'«."^nlt der Hertzoge, desgleichenl»i?i>^halt^-M kei„?„,^EM'p>atz ; doch liegt der ort ausser^ ° d.as ^/wn konm?. M rechten paß, daß er einen mächtigen

?Vf ». he>-i,n,'7.'»ae - er r.»nc„

^ liegende ^er dazu, daß man von dar«^ieiteg ä"", wie denn mv ^">n halten, und etwas hm-^istor^ ^chiv ^on Wlirtemberg zu

^ kostbarkelten allda verwahren.

Theil.

Den Schweitzern hat der ort öfters zu ihrer bedecknng von die«ser feite, da die Schweitz offen ist, angestanden, sie haben ihnaber von den Hertzogen nicht erhalten können. An. 1520. hakder Hertzog Ulrich von Würtemderg diese wichtige vestung durchkauf von der verwittibten Frauen von Klingenberg überkommen.In dem z o. jährigen kriege fetzten die Kayferlichen dieser vestungetliche mal hatt zu, konnten aber nichts davor ausrichten; alssie aber nach der Nördlinger Wacht gantz Würtemderg über«schwemmet, und der Hertzog endlich Mit dem Kayftr vergli-chen wurde, so muste derselbe versprechen, diese vestung an dasHaus Oesterreich abzutreten; weswegen er seinem Commen-danten dem Obersten Wiedcrhold die vestung .;» übergeben or»dre ertheilte. Es wollte aber der Commendant solchen befehldurchaus nicht refpectiren, sondern schützte vor, sein Herr seydarzu gezwungen worden, und achte er sich schuldig, die ve«stung dem Hause Würtemderg zu erhalten , womit die Kayftr«lichen zufrieden seyn musten, bis der Hertzog durch den West«phälischen frieden in alle seine lande restltmret, und dahero die«ft anforderung abgestellet wurde. Vor diese treue des Commen-danten hat der Hertzog desselben nachkommen immer mit derCommendanten-stelle bedacht, wie denn drey Wiederholde da-selbst Commendanten gewesen, (siehe Eberhardus III.) Hi-storische Lxz>e»r. von lVÜrlemberg clcaciz rmrÜ 5 .

Aohenrvart, lat. Hookavsrumi, oder stjpa prima, einschöner Bayerischer marckt-flecken und Benediktiner Franen«klosster gleiches nahmens im Bißthum Angspurg, unweit Psaffen-hofen am Wasser Paar und an den Psaltz-Neuburgischen gren-zen gelegen. Das über dem flecken auf einem anmuthigen Hü-gel ehemals gelegene sehr veste stamm-fchloß verwandelte Ra-psch Graf zu Hohenwart ans dem gefthlechte derer von An-dechs an. rogr. in besagtes kloster, dem auch Wiltrud dessentochter nach ihres altern bruders Ortolphs tobe alle ihre gütherschenckte, und erste Aebtißin darinnen wurde. Sonst soll andiesem orte das in der Xaeitia Imperii Occiäentis , unddem sogenannten Itirierario Lntonini vorkommende, und imletztem zwanzig tausend schritte weit von Angspurg gegen Oe-sterreich gesetzte 8ubmc>morium oder 8ummontonum gelegenhaben. ^D°-»crE, lib. II. 7. p. I. p. 48;. Hunds

Bayerisches stamm-buch, p. 2;. Chur-Bayern, ?. 177. cv^v.6erm. -inr. FeoZr. ant. *

hohenwart, das geschlecht, ist eine linie von den in Bayernsehr berühmten Grasen von Andechs. Die ersten, so sich alsogeschrieben, waren GrafArdonis von Andechs söhne, Ratpott,Gebhardus, so an. 994. zum Bischoff zu Regenspurg , und Ar-bo, so an. i°ii. zum Ertz-Bischoffzu Mayntz erwehlet wurde.Ratpots söhn war Ortolph,, welcher auf der heimreise von Je-rusalem starb, und zwey söhne, Siegfriden und Ottonem,hinterließ, so sich Grafen von Schrvbenhauftn, Lebnau undThaur genennet, und an. 1176. ihr geschlecht geendiget habensollen. Es erweiset aber Hund, daß um diese zeit Marggrasenvon Hohenwart in Steyermarck gewesen , so er aus dieftm ge-schlecht zu seyn glaubet; und Schönleben erzehlet, daß noch zu-vor einige dieses nahmens nach Crain gekommen, lind daselbstden Ritter-stand angenommen, von welchen sich das noch jetzodaselbst blühendschdeliche und Freyherrliche geschleckt derer vonHohenwarth herführet. Es besitzet dieses in dem HertzogthumCrain viele Herrschafften und schlösset-, benebst dem Oberst-Erb-Truchftssen-amt, und theilt sich in zwey linicn. Die ältereführet den nahmen zu Gerlachstein, die jüngere aber ;n Furchtund Meffenbach. Von jener ist schon an. 1467. Andreas alsLands - Hauplmann in Crain, Hauptmann zu Mödling undoberster Erb-Truchseß in Crain und der Windifthen Marck, be-kannt gewesen. Die letztere hat sich an. 1641. aus der Stcyer-marck, dahin sie an. 1594. gekommen, in Crain niedergelassen,und ist von der ersten im wapen unterschieden. Nach ansangdes XVIII. ücLuli florirte Franciscus Erasmus von Hohen-warth , als ein berühmter Genealogist, im Hertzoqthum Crain.Hunds Bayerisches stamm-buch, ?. I. x>. 2;. Valvasors Crain.

, kinnsl. Lara. k. III. p. 552. /.as,,,, ^ äs mi^r.

;o6. §eo§r. x. 57. Gpang. Adel-spiegel, ?. I. p. 206.

Hohettzollem Fürstenthum. Es liegen die FürstlichenHohenzvllerischen lande in Schwaben , sind von dem Her-tzogthum Würtemderg , dem Fürstenthum Fürstenberg undGraffchafft Hochberg meistentheils umschlossen , und betra-gen etwa 6. meilen in die breite. Es gehört darzu die eigentlicheGraffchafft Zollern, so eine uralte mit allen ihren regalien,Herrlichkeiten und pectinentzien gantz freye, eigenthümliche,unmittelbare und unlehndare Graffchafft ist, und von einerschonen derg-vestung, Hohenzollern genannt, 2. meuen von Türhingen bey dem städtlem Hechingen gelegen, den nahmen füh-ret , welches ein vornehmer Land-Herr, Damcko, an. 829. be.festen. Den nahmen führen einige von den zollen her, welcheKayftr Heinrich III. «Übereil Ferfnedo Colummo, der schon zuKayftrs Conradi II. zeiten aus Italien gekommen seyn soll,gegeben; wiewo! Cernitius will, dütz Petrns Cölummus, zumandencken seiner in Italien verlassenen guther, dieses schloß zuHenrici V. zeiten erbauet, und solches Zagerollen geheissen,so mit der zeit Zollern genennet worden; welches letztere abernicht wohl sey« kau .indem das schloß Zollern älter ist, als derColumneser schloß Zagarolla ohnfern Röln. Die Schwäbtfchen städte verwüsteten es an. 142s. jedoch hat es der Gr<vLudovicus Nicolaus in dem XV. ssxLuIo wieder erbauet, das

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