Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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'^-krak!!wl?7^'kabanteii vor seiner kutsche, eine compugniete» ^"'^n nachgehend,, und 12. pagen zu beyden sei-

schcn ' und nimmt die Ambassadoren der Indiani,

dem bewu ^ Lnem ungemeinen Pracht und staat an. Ausserkiun-,, !«.!,/,"> Ober-Rath ist daselbst noch ein Gerichts-Lolls-H. Zs-^e'ches aus einem Präsidenten, Vier-Präsidenten und^rnkr- „„," destehet, die beydes civil-und kriegs-sachen ohneselbst w entscheiden, und macht haben , den General

V>vrde» Lammen, wenn er des hoch-verraths überzeugetDr Holländische Compagnie halt in gantz-Ost-Jndienden ab^ ' "'vnn von rechten diseiplinirten soldaten; allenthal«'Mfft, fteeniegarmson haben, giebts auch viel mann-^ führen ^ ?^'ckt ist, bey vorfallender gelegenheit den degenGenera, ä^^or General-Major commandiert alle unter demallezeit trvuppen. Darneben halten sie in Indien

Hü, "nd k'k. ^-schisse, deren jegliches ;o. bis 60. stücke trä-s?^üste„ ^«nen zu kriegs-zeiten gar leicht 40. der allergrostenLara via. So^s»-». üsius kosäsiLii Lelgü.st'r I'-u (tslcr. sirs. öurg. remor-

»,^°Hsncle ^ krovinces-uniea. Krrot , Kilt. metslliqus^ i6zz , fournsl äu voygZe äs 8lam en iü8;-

^ ' rnrrop. Herold, k. II. p. ,54. *

^?Äich^' bat vormals seine besondere Grafen gehabt. An-stund selbiges land, welches ehemals Batavientu? üe ihr-e, unter den Römern, wiewol mit dieser freyiM,Äldeh,I,^agistratsupersonen und Regenten aus ihrem mit-nicht gi^rsten, und der Römischen Monarchie zu meh-K" dez tu einer kriegs - association verbunden gewesen.d^Nachb.d^sNeronis zeiten haben sowol dieBatavier, alsak. "nf stcn Frießländer sich dieser gemalt der Römer undEHon^habenden schatzungen entbrochen. Nach derzeitunter die Könige von Frießland gekommen, bisz?^dotum ^rtellus die Frießländer bezwungen, ihren Komgtd.uvWrsnia lagt, und sich Teutschlands von dem ausgang desha ,^er zum?r?^ r«r Weichsel bemächtiget. Carolus N.K?te d" .! "(lern der Sachsen rebellion erfahren muste, be-!»^,)>ber ?"nch seine glückliche Waffen die herrschafftHm, ' dem Leander. Anfänglich räumte bemeldter Caro-ech ^sschvffe zu Utrecht beynahe die herrfchafft überdestuN - gestattete ihm die meisten intraden selbiger

^^'"br andern Ursache , als das Christenthumtzupffantzen ' ""d die einwohner zu dem Christ-^kehren. Allein der Bischvff Gottfried vonh»i^üch^„.alel Unruhe im lande, so daß der König CarolusivvA, chzeist» Vüst fand, solche unnöthige fehde durch einse-über dieprovintz Holland abzuschaffen,s»l>a 'daß die Normanner um selbige zeit einen ein-

sen>s/'vy ihn-,, ^")aten , wie denn auch nach einiger muthmaj--x?'der nähme Holland und Seeland aufgekommenin H^lstn zwar einige, daß Graf Dietrich , GrafgelEl. "d fohn, den titul des ersten Grafen vonden i.^'Uch m, ' welchem König Carl der einfältige indas k einer,^ ^"ickst nur die aus den alten Friesischen lan-habMstpiel v^^I^fschaffc gemachte lande, sondern auch

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, Parutanien

Hmauf empörten M v» Kn DreMch u ' ^^erAKe hinaus. HM folgte einen söhn Dv-r ^

IlV ^.Dtey EMvud Mete. Er v ^rechnet w»o.

haste '"cht mit unter die Regenten^g KonmL^vig^^

seiner gemahlm Hüdega^ ^nd Arnotdum-erste Gehler, 2. söhne, Egbert ^^,Bssch°UGrat

ArnKw Eichen stand, undward^^ er heurE^^

Dietria A ^er succedirte seinem Enaard, welche be ^,ie

OiivM^bMngeiheim tvchter Lut g ^ wodurch ^ ^ach«

wutter leibliche sü-wester kam- Er m

te ßch^e freundschafft und in grKö EA gantz ws . uuo

sich Maischen Oder-HerrschE ftmsiahmer -MgTeutschen Kavser. ^ priesen m em -

NÄ ^ wit den widerspenstigen 6 m dem ttv^

Esmon'd^°^"en er erschlagen, mrd ^ s-Mer

v>ck D üegeaden ward. Er hinterließ L'M^ervde zu ft

söhne. Dietrich V. und Mte aber daieidst

^dem immer m LuMchbey,^Mememe' daß er dem Pfaltzgras Hermann , ward

^e wunde versetzte, worüber er viel letd ..vxhffen, nndMditt^A^ von einem vergifteten vsech^ ^ hruders^iderwä.Ii°eentmsverfolgte den Erleg wider' ^ab« ,

Wuq auch selbige m MMM malen^rde^ «wem banm geruhet , v°n DAM» ^bta« dn erschlagen worden. Er wüster, B»-

Mi Gertrud, Hertzvg Bernhards zn SachM tE.

MaM, welche dem Könige Philippol. inFranckreich beygelegtwar - Klorentium und Albertum, so beyde Lanomsi zu Utrechtwäre'", und Dietrich VI. Dieser hatte mit dem Bischoffe zuUtrecht, welcher sich des landes anmaffete, vrel zu thun, und weil^lbiaer Heryvg Gottfrieden m Brabant zu hulffe nef, muste ersied retiriren. Als aberHertzog Gottfried an. 107; von einem sei,er ktb-garde entleibet war, bekam DleMch durch vermtttelungseines stieftvatters, Graf Roberts von Flandern, Holland wie,der, und empsieng an. 1077. die Huldigung, Mit seiner gemahlmWithild, Hertzog Friedrichs zu Sachsen lochter / führte er emevergnügte ehe, und starb an. 1091. Ihm folgte stm söhn Ho.reMMsU- sonst der dicke zugenannt, starb aber an. 1,2;.Seine gcmahlin war Pelronella, Kaysers Lothar« U. schwester,welche den gründ zu dem kloster Rheinsburg, zwischen der stadtLe ben und der ste befindlich, gelegt hat. Et hatte mit ihrMorentium den schwamm; Stmonem, der frühzeitig ver-starb ; Hedwiq und Dietrich VII Dieser folgte seinem vattcr,und bezähmte an. n;8. die Frießländer, reisete hierauf am114°. zudem heiligen grabe nach Jerufalem, und starb am11 c? Er hatte von seiner gemahlm Sophia, Pfaltzgraf Otto-nis bey dem Rhein tochter, söhne, worunter Balduiims,Nischoff zu Utrecht; Biüigerns, Burggrafin Holland, Otto,Graf zu Beuchen; Dietrich, Bischvff zu Utrecht war. Flo-rentius III. aber, der erstgebohrne, folgte dem vatter. Er führteeinen krieg mit dem Grafen von Flandern wegen eines zu Geer«nliet erböyeten zolls , wurde aber darinnen gefangen , unda mBrügge aufgebracht. Wollte er nun des arrests

los seyn, so muste er das land von W<ms an Flandern über-lassen Er stellet« an. 117°. einen prächtigen turnier zu Colnam Rhein an, und zog kury darauf mit 9000. mann in dasackobte land An. -188. that er mit dem Kayser FndericoilLklEoiK einen abermaligen zug da hinein, starb aber an.nqo zu Antiochiem Mit seiner gemahlin Ada , Hertzog Hein-richs in Schottland tochter, und Königs Wilhelmi schwester,reugte er folgende kinder: Wilhelmum I.; Rupertum Floren-tium, Probst zu Utrecht , und Dietrich VIII. welcher als dererffgebvhrne seinem vatter an. 1190. snccedirte. Er hatte mitseinem unruhigen bruder Wilhelms l. viel zu thun, und hernachmit den Grafen von Flandern. Er ward von dem Hertzoge vonBrabant in einer scklacht gefangen, aber nach erlegter ranzionlosgelassen. Er starb hierauf an. 12°;. nicht weit von Dvr-drecht. Von seiner gemahlm Adelheit, Graf Dietrichs vonEleve tochter, hatte er nur eine einzige tochter Ada; diefelbigebefahl er zusamt dem lande auf seinem tod-bethe feinem bruderWilbelmo; sobald aber der vatter die äugen zugedrücket, ver-benrathete sie die Mutter Adelheit ohne des bruders und derStände von Holland wissen an den Grafen von Loon. Sol-des kränckte Graf Wilhelmum gewaltig, welcher so gleich incvriesilana aienq, und sich mit den vornehmsten daselbst widerKaf LMviqen von Loon und dessen gemahlin Ada verband.Von dar verfügte er sich in Seeland, und brachte an Zmcksee dievornehmsten selbiger provintz auf ferne fette. Der Graf vonLoon war unterdessen zu Harlem; aber der Herr von Egmond,und andere brachten ihn dergestalt m die enge, daß er sich zu«aleick, mit dem Herren von Amstel nach Utrecht retmren muste.Die gemahlin Ada flüchtete hingegen mit dem Herrn von VoornIn die bürg zu Leiden. Sie ward daselbst von den Herren vonEamond, Kennemers, Wassenaer, und Rheinländern belagert,muste sich auf discretion ergeben, da man sie denn gefangennach dem Terel führte, woselbst sie an. 1204. starb. Der Adatod bekümmerte Graf Ludwigen von Loon,welcher demBischoffevon Utrecht offerirte, gegen sicherer hulffe die provintz Hollandvon ihm zu lehn zu empfangen. Der Bilchoff ließ ihm solchesaefallen , und thät fein bestes. Unterdessen bemächtigte sichGraf Wilhelms partey vieler orter, und that grossen schaben.Der Äcr von Amstel, welcher dem Grafen von Loon anhleng,verdiente auch schlechten lohn, indem die Kennemers fernem lan-de grossen schaden zufügten, welches den Bsschoff bewog / friede,u machen. Graf Wilhelm blreb hierauf Herr von Holland,mevnte auch nach des Königs von Schottland, fernes schwagerstode, selbige Crone an sich zu bringen, aber vergebens , indem erwieder umkehren muste. und endlich an. rrrz. starb. Seine ersteGemahlin war Adelheit, PrafOttonis ll. in Geldern kochtenNach deren absterben vermahlte er sich mit Hertzogs Edmundsvon Lancaster tochter Maria. Mit beyden hatte er Ottonem,Bsschoff zu Utrecht; Florentium lV.; Theodortcum, Burggra-Kr in Holland; Mchardum und Wilhelmum. Graf Floren,tius IV' trat die regierung an. irr;, an, ward aber aus blosserjalonsie, weil er sich auf einem turnier sehr wohl gehalten, vondein Grafen von Clermont erstochen. Er hatte von seiner ge,mahlin Mechtild, Adelheiten , Graf-Maimks von Hennegaltaemahlin r Irlorenliunv Statthaltern G söreiand; WilhelmumII. der ihm folgte, und Margaretham, GrafHermanns zu Hen-nebera aemahliu, welche im q-rsten lahre ihres alters auf denCbar-8 uhr vormittag ;64. kmder in grosse der klei,nen raaben auf einmal allerseits lebendig soll zur weit gebrachtbaden Graf Wilhelm warum 6.,ahr alt, d,r er an. 12^. die

reaie?ünq antrat, da indessen stm Vetter Bsschoff Otto vonIitrecbt die regierung führte. Er wurde an. 1248. zum Rollst,ssken Kavser erwehlet. Er hatte mit der Gräfin Margaretha vonändern einen gefährlichen krieg, indem selbige noch immer desKnnfers Mderici H partey hielte, worüber an. 12;;. auf derjnsu Walchern eine Wacht gehalten wurde, darinnen auf bey-