Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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179
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^a„denbi!^--!E kleine stadt, nebst einem schlösse in demun^Mchen Preussen, in dem Hockerlande, zwischen E>-^so»nicht weit von dem Drausen-see gelegen.?»»g ihres Holländischen Edelleuthen, die nach ermor-

^Uec, ,,„^^ken FlorentiiV. hieher geflohen, an. 1296. er-morde, " - - .

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-^r so erholet , daß sie eine der reichsten und bestenü preuss. Gtaats-geogr. Hartknochs Preuss.

i^'Glrestück von der Engellandischen provintz Lin-entwe-,^?^ diesen nahmen Holland, Hoyland oder Hay-?.^nt) dem vielen Heu , ( auf Engelländisch hay ge-

Mit/»» "ch wachset, oder vielleicht von der gleichheit,c?c»»^"din den Niederlanden hat, bekommen, (siehe. Holland ^iwnu. p. 421.

, ssj' berühmte familie in Engellaud. Thomastnl svgena>!!!> ' heurathete in der mitten des XIV. steculivi^ Cdm,,«^kchone Fräulein von Kent, Iohannam, einepS.vvy (>'n"„,,dsvon Woodstock, dessen vatter Eduardus I. Kö-

N'es

Äiss gewesen.

Mit derselben bekam er die würdeund über dieses ward er mit dem

AAs Hosenbandes beehrt. Ihm succedirte sein söhnte§/°hn ,N^ welcher an, izy?. mit tode abgieng, und

Thomas Holland, zum Nachfolger hin--'MirA, 7^ward an. i;y8. von Richards II. zum Hertzogeauch von demselben mit dem orden desAllein das nächst-folgende jähr, da

erabgesetzt, und Henricus IV. an seine stelle auftu« Thvm^den worden , erklärte ihn das Parlement, weilAa ^eil gek^EMmts, Hertzogs von Glocester / hinrich-ivni. Diele?^^' der erwehnten Herzoglichen würde verlu-den Ü-^r so nahe, daß er nebst andern Lords,

ivo^-^eter batters druder, Johann Holland, HertzogSenker nia», ' die waffen wider Henricum IV. ergriff;ki^kain, ,,'dn aber an. 1400. in der stadt Cirencester gefan-fe>i?gch sick, ^^^dald öffentlich enthauptete. Weil er kein' so succedirte ihm in derdignität eines Gra-

iv brnder Edmundus, welchem der Königqäh ° wohl wollte, daß er ihm den orden des Ho-rnil^ivsdpfv auch viel andere absonderliche gnaden-bezeu-v,Mhren ließ. Unter anderm brachte dieser Königw? Unkosten zuwege , daß ihm Barnabas,Aw,. Dei, ' keine älteste tochter, Luciam, zur gemah-an. 1407. ward er zu Londen mit ihrkai ü^Miide i^wneug alsbald zur mitgaabe 100000. ducaten.stille ^ dst g^dr ernennete ihn Henricus IV. zum Lord Admi-iich ^, Als ex ko den Französischen see-räubern einhakt thunkvps-.Mdl eine von deren vornehmsten retiraden, nem-bss Vlich^' "orreux in Bretagne belagerte, ward er an demHdie.Dt jbns'nnunbet, und muste 5. tage hernach daran ster-^ Werl er keine leibes-erben hinterließ, gieng seinea>e,^u,g N>„^onNtwe heurathete einen jungen Edelmann,und zeugte mit ihm eine tochter Annam,kv P»„L^^aen Ritter Johann Awbemond geehlicht. c?«»r-^'^1 bistärv 0/vol. I. sie?/,»', Help

ivg^klanh . ^

dbg Ä daissss-^bannes) Hertzog von Exeter oder Erceter,vMU v,^Uder^ des Königs von Engelland, Richardi ll.Welch- Johanna, einer tochter Edmundi, Grafende>„Äds, Gxwf "ach dem tode ihres ersten gemahls, ThomäWgrtze«M don Kent, zum andern mal mit Eduardo,j^achte iw, Üch verheurathet hatte. JetztgemeldterderstiIherna-., uu. i;88. zum Grafen von Huntingdon fund^ddev v At d°c MHertzog von Ereter. Es beehrte ihn auchwurde eines Groß-Cämmerers, und mit demandes. Allein da es mit Richardo II. an.Weg. v- von 0"/ daß die Engelländer ihn absetzten, und Henri-kw^ng^ttaufden thron erhuben, ließ das Parle-Holland weiter nichts, als den titul einesw»d, ^kö, ^"ungdon. Hierdurch ward er bewogen, nebst an-HevrZAvg von ^uch seines bruders söhn, Thomas Hol-leben , sich befand , eine conspiration widereii,??>e waff-^uspinnen, und nach deren entdeckung,klbeg sch^lvndere^greiffen, ungeachtet ermcldter HenricusgUi stjAwester, N?^?°genheit gegen ihn blicken ließ, auch des-sawj 7 . darteys'kabtth, mit ihm vermählt war. Es lief aber, statte, von U 'wm ab, und er selbst, da er nach EssexÄ üblich .^"nen er nach Franckreich überzugehenfliehe Leauf^"/»well gefangen, und zu PlesheyVauvttt ^rt (Thomas) (ingleichen Holland,H.,, 1- r>. Lritannia.

279 .

K? lassend wuste^"ch ^H/rtzog von Exeter, ein söhn des vor-NZ Hemj^ die wkA unglücklicher Hinrichtung gesche-wß vevu^w V. /lnes Hertzogs von Exeter durch den

e ll)n an

ebre»fn-:.^44. der Konig Henricusv en.stetten /worunter sich auch der titul

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eines Hertzogs von Exeter befand. Ausser dem war er GrafvonHuntingdon und Jvoxy, Lord von Sparre, Admiral von En-gelland und Irrland, Lieutenant von Guienne, Constadle vondem Tower zu Londen, und Ritter des Hosenbandes. Er starbden 5. aug. an. 1447. ; Urie-mnm. 2^

0/vol. I. belp to Luglisli bitt.

Holland, (Henricus) Hertzog von Exeter, ein söhn desnächst vorhergehenden, welchem er beydes in der Herzoglichenwürde und in der stelle eines Admirals von Engelland succcdir-te. Er hielt es, bey den streitigkeiten über die Englische Crone,mit dem Lancastrischen Hause wider das von Aork, und thatsein äusserstes, daß er Eduardum IV. ungeachtet er dessen schwe-ster zur gemahlin hatte, von dem thron stossen möchte. Endlichward er den 14. apr. an. 1471. in der wider denselben unglück-lich abgeloffenen schlacht bey Barnet dermaßen verwundet, daßman ihn als todt von der wahlstatt trug. Er kam aber wiederzu sich selbst , und flöhe in das 83nAuarium zu Westmünstcr,von bannen entwich er heimlich in die Niederlande, allwo erschon vorher eine zeitlang auf eine so armselige art im exlllo ge-lebt, daß er in zerlumpten kleidern und barfuß sein brodt vor denthüre» gebettelt. Nach verlauf einiger zeit ist sein cörper durchdas meer an die küsten der provintz Kent getrieben worden ,woraus man gemuthmasser, daß er nach Engelland zurückzu kehren vorgehabt, unterwegs aber durch schiffbruch umge-kommen. Lritkinma. s/

vol. I. p. 4;o. Irelx to Lngl. lull. , memoir.

clrron. ;o.

Holland, (Philemon) wurde in dem Lollegio der H. Drey-einigkeit zu Cambridge erzogen, promovirre daselbst in OEoremNsäiLin-e, und ließ sich in Coventry Nieder. Er ist vornemlichdeswegen berühmt, weil er sehr viel schriften , und sonderlichhistorien-bücher in das Engellandische übersetzet. Die vortref-lichste unter feinen Übersetzungen ist Lamäeni kritannm, welchein ansehung dessen, daß zu dem Lateinischen original viel neuedinge hinzu gethan worden, vor etwas mehr als eine blosse Über-setzung zu halten ist. Sonderlich ist auch dieses von ihm merck-wurdig, daß er mit einer einzigen feder ein gantz groß buchschreiben können.

* Hollay , (Davidl war an. 1648. zu Mulckow, einem dorfeohnweit Slargard in Hinter-Pommern, gebohren, studirte an-fänglich in der schule zu Stargard, und endlich zu Landsberg,allwo ihm der Ilsckor, der eine besondere fähigkeit bey ihmmerckte, den rath gab, die schule zu Erfurt zu besuchen , welcheser auch that, ungeachtet seine gantze baarfchafft sich nicht übereinen halben thaler belief. Er legte sich mit fleiß auf die Hums-niom, und ließ sich von dem bekannten Neubauer bey Verferti-gung feines Loxioi brauchen, studirte darauf zu Wittenberg,allwo er unter Kirchmayern etliche mal difputirte, auch den ^3-äum AbZilieni annahm. Er wurde an. 1670. zu Pützerlin beyStargard Prediger, dabey er die sogenannte eins-predigt in derStargardischen Augustiner-kirche mit verrichten muste. An.1681. ward er LanreÄor des Lollegü und der schule zu Star-gard , hierauf Ileckor und Prediger zu Colberg , und endlichkrTk>olwu8 und kallor zu Iacobs-Haagen, allwo er an. 171;.am andern Oster-tage verstarb. Von feinen Andern, deren i;.gewesen, waren noch ?. am leben, davon der älteste söhn, gleichesnahmens, seine stelle bekleidet, der andere aber Diaconus, undder dritte Xeüor der schulen zu Gvlnow ist. Seine schriftensind : Dxamsn Tkeologise ücroamatic-e , Stargard 1707. in 4.172?. in 4. 8crurinium Veritatissteligionum, Wittenb. 1711.in 4. Dreyfaches Klee - blat von neun Paßions - vier Buß-und drey Crönunqs-Predigten, Wittenberg 171;. in4. Evange-lischer Himmels-Weg, oder Erklärung der Sonntags-Evange-lien; Chur-Brandenburgischer Sieges-Stein; krngrsmmämund viele Griechische Larmins. Iänicke, gel. Pommerl. Un-schuldige Nachrichten, 1729. x. 761. k-gg.

Holle, Helle, ein altes adeliches geschlecht in Nieder-Sach«en, welches anfänglich in Jütland und in dem HertzogthumZchleßwig gewöhnet, von dannen aber von den Dänischen Kö-,igen vertrieben worden. Hieraufhat es sich im Braunschwei.sifchen in der Grafschafft Woldenberg niedergelassen , unb denstitter-sitz Holle erbauet. Nachdem aber etwan vor 400. jähreniner von dieser familie einen Grafen von Wolden bey Grabs-orff in einer rencontre erlegte, wurde er genöthiget, seine güthernit dem rücken anzusehen, und sich in das Stift Minden zuvenden, wiewol nachgehends einige dieses geschlechts sich wiedern das Braunschweiqische begeben, von welchen ein äst sich zu-es Hoch-Teutfchmeisters Alberti zeiten in Preussen mit Pauloon Holle niedergelassen. Johann von Holle war zu den zeitenkaysers Caroli V. ein berühmter Kriegs-Held, und berichtetnan, daß gedachter Kayser ihm auferleget , dem in die acht er,larten Hertzoge Magno von Braunschwelg kernen beystand zuästen noch Vorschub zu thun. Ein anderer nahmens Johan-ns, insgemein Jens genannt, hat sich an. i;7;. bey Hertzogllbrechten zu Sachsen und Luneburg mder Hertzog Erichen zu!auenburg tapfer geMwn, und m an. i;8?. ,m stürme vorfleckling geblieben. Nach ansang des XVI. ssculi lebte Dietrichon Holle, und hatte;. söhne, die waren i.) Thomas, Dom-)robst zu Minden und Dom-Herr zu Munster, welchen der4raf von Hoya 7. jähr gefangen hielt. Sein natürlicher söhn,Dietrich von Holle, hat dem Könige m Danemarck Fridericoll.