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^ dem lager vor FriedrichS-Hall, allwo
hog - dasseinbüßte. Hier vermeynte nun der Her-^°nias Ler Ahn der verstorbenen ältern schwester des^^ntzeßj,, ,« ^sio recht zur Cron hätte; allein eS wußte die!?ohlEleonora sich die abwesenheit des Hertzogs soGq veclj-ss^l" wachen, daß sie den thron bestiege. Der Her-'wd nabm > A Schweden an. 1719. aus grossem Mißvergnügen,Mhe» titul Königl. Hoheit an , welches dem Schwe-ArGen !^hr wißsiel. Er besuchte die Höfe zu Berlin undMse» auch Gevrgium I. König in Engelland zu Herrn-sie» vertcha,?^6 nach Wienallwo er von dem Kayser die be-^ss an ""«ige«, empfie«,g; wie denn in der that in dem monatDän'em?>Ä nur ein Kayserliches rescript an den KönigA gunsten des Hertzogs ergieng, sondern auch
?°er-Sä^'^cWschen KreisMirsctoribus, mit Zuziehung derU^Sei, " und Westphälischen kreise, die execution auf-, onig so,„„i ^.Dieses war von so guter würckung, daß derMe abii>M sieh erklärete, dem Hertzoge seine Holsteinischek Allein der Hertzog begehrte zugleich auch das
setzen «^i^^ßwlg zurück, dazu sich aber der König nichtss^^inissv.,, , Jmmittelst hatte die wiedereinraumung der^ schlve im jan. an. 1721. ihren fortgang, und ward
,er Herkva« ^ U> seiner residentz ausgerüstet. Es hatte sichAi. »ack, Wien gen Breßlau begeben; da er nun an.Auster n^Aau zu verreisen vor hatte, als schickte er einenF unterthA^ien, und ließ durch selbigen sich bey dem Kay-M febriitAWt für die ihm erzeigte hohe gnade bedancken.N lnerkder Hertzog von Breßlau auf, und langteN der den r "n' allwo der Czaar selbst auch eintraf, undb, " sehr "n A'" von dem Hertzoge gegebenen visite, den-I^ar u^tz Luadtg empfieng. In dem monacjunio reiselen derMe edenf',,Warm wieder gen Petersburg, und der Hertzogir^dig '^ü den 27. junii allda an, und blieb über 6.jahr be-5? 60^ "."Aschen Hofe, und genoß monatlich eine pen-
ss» bv>, >,0^ rubel». Den 8. fedr. an. 1722. ward er zu Mo-tvoiMchen mildem orden des H. Andreäbeehret, undOev ? üveif-,^" Hofe wurde immer grösser, so daß niemander nicht in kurtzem des grossen Petri schwie-^.sollte. An. 172z. im april erhielt er von demderö' der l',,Pkichs-tage, ^ß 'hm jährlich 48000. thaler be-li»setzen »«.'Königliche Hoheit ihm accordirt, und dabeydkk?^ ' daß er nach erfolgten, absterben des Königs
ssen^Na ' bey einer neuen Königswahl, in gebührendeHoa-Mafft,^?en werden sollte; und übrigens ward diectak-^lW^, ^ ^en dem Schwedischen Hofe und dem Her-üi,vn ^ist!,„borgestellet. An. 1724. wurden die heuraths-tra-Mde ww und der ältesten Printzcßin Anna PetrownaDer N.Waeht. Die feyerliche Verlobung geschahe den 6.
^"o wechselte selbst zwischen den hohen verlobten die
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sHmr^te h°«^ol dem bräutigam als der braut einen kuß, undI>ch?dvy o^oen l^ges leben , worauf sie von dem Ertz-Bi-len, nochmals eingesegnet wurden. Die«vürck-
de»i^5iaar ins folgende jähr aufgeschoben; al-
ler -i!°en v L'"e das vergnügen nicht, dieselbe zu erleben, in-s-d^sallen-^ ?">' seinen geist aufgeben muste. Die-
^ubte todes-fall machte das beylager weiter"stk Layserin beschenckte ihn mittlerweile mit dem
Erkl>i,r/'U darin« , Grafen von Apraxin, welchen sie
biira t batir ^befindlichen haus-geräthe für 60000. rubelnbera^beylan,» n i.jun. an. 172;. ward endlich zu Peters-^ Rnßischen Printzcßin, Anna, höchstdiel bw lon,,?/ drey gantzetagein lustbarkeit zugebracht,eine hj„"Uo sich der Hertzog von seinem künftigen glück^hrt,^?'äri,tin. "^sprechen, da er an der Czaarin nicht nurche erheb«« sondern zugleich auch eine für dessen wohl-an > " '»teressr ^ eiferige schwieger-mutter bekommen, wel-^arin?' Alss.. "" u^en Höfen ungemein nachdrücklich besor-an. 4727. den may starb die Kayserin Ca-dvx j?' des Witzigen fieber, und gab durch ihren tod den um-tzvg M eyh. ^°Ss eine gantz andere gestalt. Zwar hatte siebe„e M a»seb,,, Mament gemacht, in welchem sie den Her->>ch naDstrj,, bedacht hatte. Allein so gut es die verstor-^wa^elebt, ^ 1 "nt' so wurde ihrer Verordnung doch schlecht-5 ">rh- 0 s g^ 'nnd der Hertzog konnte gantz wohl abnehmen,*?sdu^Zr en/K, '-^onn er sich in seine erb-Iande begebenbjelg, ^ den 5 a'.A'oß sich Mso dazu, und verreisete von Pe-d,? Trvß.Äx""'^ begleitnng von zehrn kriegs-schiffen,Utz Kjb ' 24. aua f'«"s k Graf von Apraxin, selbst comman-ssskkit.?' glückst^ or mit seiner gemahlin in seiner resi-'"W hielt allda den 26. aug. seinen>!«,Altitze,, «-H0N21. febr. an. 1728. kam die Hertzogin" tob ^' sie ab^^'. welcher Carolus Petrus Ulricus ge-A di man durch einen gantz unvermu-
dssK
b^blirg ^""hingerissen, und der gantze Hof da-
tz^"cke^Nühretgesetzt. Ihr leichnam ward nach Pc-8."?"arck??- -7;2 w,1'" --- "vv. in die Kayserliche gruftss, x,"8en au??W>llwn Hertzoge von dem Könige m
ab"?^as -balex anerboten, wofern er feinen for-
ÄAe» da»^ Kertzvg d?"'" Schleßwig. absagen wollte. Esbeh-!,E hierüber « hohen Vermittlern in dieser fache^'veder^"e auf wollte solches nicht annehmen,äistor durch eine A^Uwuchen, in der Hoffnung, sel-' Theil "^Mahlung, oder durch sei-
ne erhebnng aufden Schwedischen thron gelten zu machen. Indieser absieht hat er in Engelland um die Königliche PrintzeßinAmaliam anhalten lassen , und in Schweden auf dem an. 1714.gehaltenen ReichS-tage starck daran gearbeitet, daß ihm die suc-ceßion möchte vest gestellet werden. An. 17;;. m, jan. stifteteer zu ehren der Rußischen Kayserin, und zum andencken seinerverstorbenen gemahlin , den St. Annen-orden, welchen er zuKiel den r;. febr. an. i7;9. mit grosser Pracht inaugurirte.An. 17-8. cedirte er an die Chur-Hannöverische Regierung dasansehnliche Holsteinische Ritter-guth Steinhorst. Weil er nundieses ohne vorwissen des Dänischen Hofs , der darauf viele an-spräche machte, gethan, als ließ der König in Dänemarck pos-seßion von isteinhorst nehmen. Die Dänen aber wurden mitgemalt daraus getrieben, und also sehr grosse Verbitterungen zwi-schen dem Englischen und Dänischen Hofe veranlasset. Dochkam die fach endlich zu einem vergleich, der dem Hertzoge garnicht viele Vortheile versprach; und in Schweden wollten seinefachen auch kein besseres ansehen kriegen. Er starb also Werseinen Hoffnungen und ansprächen zu Rolffshagen, einem demCammer-Herrn von Pöhlen gehörigen , und 6. weilen von Kielentlegenen guthe, den 18. junii an. 1719. in dem 40. jähre sei-nes alters. Denn. jul. ist sein leichnam nach Bordesholmgebracht, und allda beerdiget worden. Sein Erb-Printz befin-det sich dißmals an. 1742. an dem Rußischen Hofe bey der Kay-serin Elisabeth, als seiner tanke, und scheinet weit bessere aspe-cten für sich zu haben, als sein vatter jemals gehabt, wie er dannwürcklich noch in diesem letztgedachten jähre von den Ständendes Königreichs Schweden zum künftigen Cron - folger erkläretworden, Ll«
* Aolstein, ein schloß und Herrschafft im Schlesischen Für-stenthum Jauer, eine halbe weile von Lemberg. Das schloßliegt auf einem hohen felsen, und ist an. 1426. von den Hußi-ten zerstöret, an. i;i;> aber von Adam von Lest wieder er-bauet worden. Nach diesem ist es an die Grafen von Galt gekom-men. Lucä Schleffsche denckwürdigk.IV. 6. p.961. V.z.p.i^.
* -Aolftem, ein Heßischer flecken nahe bey Walburg undLichtenau an der Wohra gelegen, wo zwey kleine wasser vouHopfelda und Velmeda darein kommen. Schneiders beschrei-bung des alten Sachsenlandes, p.; 8-
* Holstein, ein adeliches und zum theil Gräfliches geschlechtin Nieder-Sachsen, welches sich in unterschiedliche linien ver-theilet , und in Dänemarck in grossem ansehen stehet. AdamChristoph von Holstein, Königlich-Dänischer Oberster, war ami6;i. den i2. febr. gebohren, vermählte sich an. 166z. mitCatharina Christina, einer tochter Detlevi, Grafen von Re-venllau, und starb an. 1690. den 4. april. Von seinen 16. Lin-dern sind ausser drey töchtern, davon Barbara Elisabeth mitDetlev von Ahlefeld, Charlotte Amalia mit Cajo Burchard,Grafen von Ahlefeld zu Eschelsmarck, und Catharina Christinamit Ottone Carolo , Grafen von Callenberg, verheurathetworden, folgende 6. söhne erwachsen : i.) Ulricus Adolphus,Graf von Holstein zu Holsteinburg, von dem hernach. 2. )Detlev von Holstein, so an. 1669. den 6. dec. gebohren , starkals Commendant zu Glückstadt, nachdem ihm Jacobina, einetochter Jacobi Ernesti von Knuthen, an. 1710. Abamum Ec-card, an. 1711. Conradum, an. 171;. Ulricum Adolphum,und an. 171;. Detleven, ingleichen eine tochter, FridericamSophiam, gebohren. ;.) Johann Joachim von Holstein, s»an. 1672. bei, 4. oct. gebohren, hinterließ von Charltate Aemi-lia von Lenthe unter andern Catharinam Elisabetham, welchean. 1712. gebohren, und an. 1729. ihrem Vetter, ChristiansDetlev, Grafen von Holstein, beygeleget worden. 4.) Cbri-stianus Fridericus von Holstein, Königlich - Dänischer Cam-mer-Herr, so an. 1678. den 8. may gebohren, und an. 1721.in den orden vom Dannebrog aufgenommen worden, hat mitBertha Scheelen von «schack unterschiedliche Ander gezeuget,von denen CaroluS, so an. 1710. gebohren, gleichfalls diecharge eines Königlichen Cammer-Herrn, und an. 17;;. denorden vom Dannebrog erhalten , Bertha aber an. 172z. mitJohanne Friderico, Freyherr«, von Bothmar, und an. 17;^mit Friderico, Grafen von Ahlefeld, gleichwie ihre schwester,Catharina Christina, an. 1724. mit Christians, Grafen Da.neskiold Samsve, verheurathet worden. 5.) Henning Chri-stoph von Holstein, so an. 1679. den 21. nvv. gebohren, undan. 1722. den orden voin Dannebrog empfangen, war bey derverwittibten Königin Anna Sophia von Dänemarck Oberst-Hofmeister , und büffele an. 17;;. seine gemahlin , Jdam Sv-phiam von Ahlefeld, durch den tod ein, nachdem sie an. 1710.Joachim,««,,, an. 1712. Adamum Christophorum, und an.1714. Ulricum Adolphum zur weit gebracht. 6.) Alexandervon Holstein, weicher an. 1637. den 6. april gebohren. Derälteste von diesen sechs brüdern, obgedachter Ulricus Adolphus,Graf von Holstein zu Holsteinburg , war m«. 1664. den 14.april gebohren, wurde bey Christians V. Cammer-Herr, undüberkam die Baronie Führenthal; Fnderrcus IV. aber ernen-nete ihn an. 1699. zum Ritter von Dannebrog, erhub ihn in denGrafen-stand, und «nachte ihm zum geheimen Rath. An.1712. wurde er «nit dem Elephanten-orden beehret, und an.1721. zum Groß-Cantzler bestellet, welchem amte er bis an.i7;o. vorgestanden, da er sich auf seine gülher begeben,und daselbst an. i?;?- den 22. aug. das zeitliche gesegnet.Von seiner gemahlin, Christin« Sophia, einer tochter Con-radi, Grafen von Revrntlau, verwittidter Gräfin von Frü,
Q; senburg,