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senburg, die er sich an. 1700. beygeleget, hat er folgende dreykinder nachgelassen: i.) Fridericüm Conrabum, Grafen vonHolstein, Königlichen Cammer-Herrn und Obersten, welcheran. 1704. den 6. dec. gedohren , an. 17-7- den orden vom Dan-nebrog empfangen, und sich an. 1729- mit Henriette Bloh-min von Neversdorf vermählet hat. 2.) Christiannm Detlev,Grafen von Holstein, Königlichen Cammer-Herrn, welcher an.1707. den 6. mertz gebvhren, an. 1729. den orden vom Dan-nebrog erhalten, und sich am 27. oct. des letztbesagten jahrs mitCathacina Elisabeth von Holstein verehllcht hat. ;.) Frideri-camLouisen, Gräfin von Holstein, welche an. 170;. den 20.jan. gebvhren , und an. 1721. mit Joachims von Brockdorf,Königlichen Cammer-Herrn, vermahlt worden.
Johannes Georgius von Holstein, ein söhn Johannis vonHolstein, und Sophia Hedwig von Hedersdorf, war an. 166-.den 16. febr. gebvhren, verehlichte sich an. 169;. mit Jda, ei,„er tochter Friderici von Bnlow, und starb an. 17,0. den 26.dec. als Königlich-Dänischer geheimer Rath. Von seinen söh-nen sind folgende vier erwachsen : i.) Johannes Ludovicusvon Holstein, so an. 1694. gebvhren, und an. 1727. Ritter vomDannebrog worden, war an. 17;?. würcklicher geheimerStaats-Rath, Cammer - Herr und Ober - äscremrius in derDänischen Cantzeley. 2.) Carvlus von Holstein, KöniglicherCammer-Herr, so an. 1700. gebvhren, wurde an. 17;;. inden orden vom Dannebrog aufgenommen. ;.) Fridericus Wil-helmus, so an. 1705. gebvhren , wurde an. i7;6. da er eben-falls Königlicher Cammer-Herr war, mit dem gedachten ordenbeehret. 4.) Georgius Fridericus, der an. 1717. auf die weitgekommen.
Johannes Fridericus von Holstein , ein gebohrner Mecklen-burger, starb an. i7;7-im sept. zu Coppenhagen. Er war Kö-niglicher geheimer Rath, Ritter vom Dannebrog, und derPrintzeßin Charlottä Amaliä Hofmeister. Sein bruder, AdamChristoph, ist an. 1711. als Oberst-Lieutenant mit tode abge-gangen. L» acicl. Hubn, geneal. tab. 1294. legg.
Holftenius, (Lucas) war zu Hamburg an. 1596. geboh-ren. Er setzte sich anfänglich sowol auf dem (IvmmUio in seinervatter-stadt, als auch auf verschiedenen Teutschen Academienveste, und hatte sich durch seinen fleiß, ingleichen durch seine rei-sen , eine grosse erudition erworben. Als er nun die meisten lan-de von Europa besehen, that er mit dem bekannten OeoZrgpho,Philippo Cluverio, eine reise nach Italien, mit dem Vorsatz, sichjn selbigem lande in Mtiguimrikus Xomanis zu perfectioniren.Weil er sich nun durch seine erudition zu Rom bekannt machte,auch bald daselbst zur Catholischen religion bekennte, machte ihnUrbanus VIII. zum Lanomso, Jnnocentius X. aber zum Li-dümüeWric, der Vatikanischen bibliotheck. Alexander VII. schick-te ihn an. 1655. nach Jnspruck die Königin Christtnam zu em-pfangen , welcher sie auch daselbst in öffentlicher Versammlungin den schoos der Catholischen kirche aufnahm. Er starb end-lich zu Rom den 2. febr. an. 1661. da ihm denn von dem Car-dinal Barberini, dem er seine vortrefliche bibliotheck vermacht,ein prächtiges grabmahl gesetzet wurde. Er hat viel schriftenhinterlassen, worunter seine LrnsnäLtiones iu Lutebii übrumcontrs Hieioclem; korph^rii tcript-l vitz« ^ äs Ilbvt-
ünrorum Lommunione tub llnlsa ssiscis ; Hchgnstii Unmiüxeseprem; Lsmlogub guorunäam übrorum marmlsrixtorum vs-riorum ; Xotse in 8tspü. LyrLntinum äs Ilrüibus. Le»rl«, 7 in sxib. Iliban. p. iZi. , wm. I. bibl. Vin-
clob. p. 12. , in viM keirslsii üb. IV. 7 jugs-
nisnt äs« Lnv^ns. , in spül. nä Orälsuä. k. II. üb.
XVII. c. I. toni. III. Leben der Aönigin
Lhriftinä, x.78.
* Holftenius, oder Holsten, (Cafp.) war ums jähr 1554.zu Wifmar gebühren. Nachdem er seine academische studienzu Rostock und Wittenberg zurück geleget hatte, gab er einenSchulmann in seiner vatter-stadt ab. Als nach der zeit derRatzeburgische Dom-Probst, Ludolff Schocke, in seinem dorfeZiechen eine neue kirche aufbauen ließ, gab er ihm an. 1595.die vocation als erstem Pfarrer daselbst, welche er auch an,nahm, und daselbst bis an. 1600. verblieb, in welchem jähreer als kriüor an die kirche St. Petri nach Lübeck beruffen ward.Weil aber selbiges ohne consens des dastgen MniKerii gesche-hen war, l- entstunden grosse Weitläufigkeiten zwischen gedach-tem Mniüerio und dem Rathe. Die Ursachen, warum dasMmlterium mit ihm nicht zufrieden seyn könne, waren : weilbey dessen angestellter wähl selbst etliche von den vollendenMitgliedern ihn irriger lehre und ärgerlichen lebens beschuldig-ten. Es schickte hierauf der Rath Holstenium an die theologi-sche Facultät nach Rostock, selbigen, weil es das LübeckischeMmtisrmni wegen etlicher umstände nicht thun wollte, zu exa-miniren, allein selbige entschuldigte sich, und hielt ein exsmsnmit ihm vorzunehmen vor »»nöthig, weil ihn dasigeö MiMs-rium bey seiner aufnähme zum Pfarrer in Ziethen schon inder lehre rein und im leben unstrafbar gefunden; sollte er sichaber nach der zeit geändert haben , so möchten sie wissen , inwelchen stucken es geschehen. Weil man nun nichts verdächti-ges auf ihn bringen konnte, ward er von dem Rath angenom-men, obgleich das lVümlierium noch beständig darwider pro-testirte , auch dabey blieb, bis endlich an. 1607. die beydenBackmersters vatter und söhn von Rostock sich ins mittet schlu-gen, und diese streMgkelten halfen beylegen. Auf diese ver-
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drieslichkeit folgte bald wieder eine andere: denn uachdA Aschon an. isir. sechzehen hochwichtige, und in diesen E „zeiten richtig zu erklären nothwendige fragen rc. rc. ohne ^nung des orts und druckers drucken lassen, sich auch Le-diges jähr verschiedener lüenloMrum bedencken darüberbäten hatte, so war nicht allein das Mmilsnum zu Lüde« ^ihm, weil es ohne dessen vvrbewußt geschehen, als au«/^Hertzog von Holstein, Johann Adolph, nicht zufrieden,selbiger der Reformirten lehre, ajs wider welche diesegestellet waren, selbst nicht ungeneigt war. Gedachterersuchte auch deswegen den Rath zu Lübeckzu vernehmen, und selbigem seine wider das^..., ^gebrauchte freyheit zu untersagen. Es that solches derHolsten aber, da er sahe, daß er vielleicht deswegen noch'A.ungelegenheit haben möchte, wendete sich an das daWniüerluin7 und bat selbiges, es möchte seinetwegen beyHertzoge intercediren , welches auch diese unruhe an. ^ yAstillet«. Er verrichtete hierauf sein amt bis an.man ihm, weil er wegen schwachheit nicht mehr wow ' z.kommen konnte, einen Ludlliwwm setzte, und starb an-im 84. jähre. Seine schriften sind ausser gedachten: EE.Trost - Schrift aus GOttes wckt und reiner Lehrer brE^.1597. in 4. Leichen-Predigt aufLudolph Schocken; LE ^ämm IbsvIvAiLurn Hutteri verteutschet, Lübeck l6il.^ubilLus üvsngeüLus 7 Lübeck 1617. in 4. Hamburgin 4. Wohlverdienter Ehren-Schild auf Lutherum, Hal"1613. in 4. Starckens Lübeckische kirchen - Historie, k''ssg. 58-;. leg. ^
Holften-Land-Recht, ist ein gewisses Recht, dessen "7,,sich in Holstein unter den bauers-leuthen zu bedienenund nach welchem ihre rechts-händel kurtz und einfästls yjstschieden werden. Die Gelehrten vermeynen in selbige"^»snßstapfen des alten Teutschen Processes anzutreffen; w>e ^die nördlichen provintzien Teutschlandes überhaupt mehrren alten gewohnheiten übrig behalten, und die Röch'^uRechte in selbigen nicht so sehr, wie bey den andern bNW,drungen. Daher Ulricus Huttenus noch zu seiner zeit 6^.daß Nieder - Sachsen nichts von Bartolo und Balds ' KIn pr-esiit. sä Äl^rsm Xsmo. Ltt pri äiss. öLx. ; 85 - IIV-rrcr-r/Wi, in prsLÜM aä Oonüüa Xlloniensia.
Holte, ein ehemaliges Freyherrliches geschlecht, welches
dem Stift Osnabrück eine Herrschafft und vesies Mnahmens besessen. Es sind von demselben absonderlichgewesen Wicholdus, Freyherr von Holte, ein gelehrter wheran. 1298. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln worden-an. i;o6. zu Soest verstorben; ferner Ludolphus, der 2 AWilhelmus, der ;o. Bischoff zu Münster. Gegen die >EXVI. üLLuü war Hermannus von Holte Abt zu Werbe"Helmstädt. Wenn eigentlich dieses geschlecht abgegangendet man nicht aufgezeichnet. Vorgedachtes schloß aber v1144. der Bischoff zu Osnabrück wegen des von Holte ve' Fmuthwillen angefangen zu belagern , und nach 7. >W e.gewonnen. ületropol. üb. VI. L. 54. ülr. Vü"
It. ;4- Spangenbergö Adel-spiegel, p. I. L II.stamm-duch, x. )9. cüron. LerZenss, . ^
* Holtermann, (Arnold Maurit.) Z. v. v. gedücff^ zsder Grafschafft Teckelnburg, war erst auf dem 67-0^ ^ »Steinfurt krolsüor ^iuris, hernach krokellorüüllorigrum zu Marpurg, worauf er auf eben dieser Mtät die stelle eines krofeüoris ^ssrls, und den titulfischen Raths erhalten. Er starb an. i 68 r. im 54.alters. Seine schriften sind: Lommsmarlus In lnlücurkrorüsori-t suris keuäLÜs ; üex üe^is seu ssatioxerü Xomsno-OermriMLi, Marpurg 1677. in 4.ratus äsLäsmise Alsrpurßenü« 7 ibicl. 1671. in 8-^ ,zIiS'tarius in klorum ; äs OiKsremig .furis Lsnonici ^
Dich. äs ösinistrilüino; äs Xeguitis üävosstoruM; " ^ 8 "änris II tu L Ldntu in (Ivriis L Lsncellariis, MarP"^"in 4. cüar.
Holtz, eines der ältesten und ansehnlichsten adeI>"^Eser in Schwaben, von welchem Siegfried an.gewesen. Seine tochter Marqnarda hat zu des kMe ^c>erdauung an. 1150. den platz hergegeben; sein enckei a" «brich von Holtz aufHindern-Holtz, hat an. 1165. dem '
Zürich beygewohnt. Von Georg Friedrichen handelt o^ » .,de artickul; desselben enckel, Eberhard Friedrich E e,1707. als Mgrggräfficher Bayreuthischer RathHauptmann zu Neustadt an der Aisch, und hinternevAn. 1695. verkaufte er das Ritter-guth Mühringen '".gfssü,),den nebst einigen lehnstücken in Francken, an MarM^,,.Friedrichen zu Brandenburg vor 5 6000. Rheinisch^K-cpMgS Neichs-Archiv , karr. txes. contin. III. p- 194 - ,
üsmmsr. ?. I. Seiferts Ahnen-tafel derer von How-
Holtz, (GeorgFriedrich von) Chur-Bayerisch-ichs'/ii>Feld-Marschall-Lieutenant , ein söhn Georg
Annä, Johann Georgens von Geißberg tochter,Chur-Bayerische und der Catholischen Üigue dienjlc,. « ^tet er der Lutherischen religion beständig zugethan v"stunde die örLÜitsÄursm miümrem wohl, undeiniger geringen chargen ward er General - Quan M ^und Oberster über ein regiment, befand sich an-1"»)'