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' allwo der General Rnntzau mit der'»«.
?ey tt dur^> A.'"^mchen armee gäntzlich ruinirel wurde, wo-. »k gew^c-» ' weil ihm die gegend sonderlich be-
!^>wjl-tx .'," ' überaus gute dienste gethan. Er berennete und, cken seit!> !?l?^wals das schloß Homburg , und wurde andereiner Eugel verwundet. Hierauf ward er Ge-"»ais wtmelster, und als an. 1646. die Chur-Bayerischen Ge-^wffen-„""s Werth ""d Sporck, wegen des mit FranckreichUeiren und Neutralität, sich von ihrem Herrn se-
!"fanterie. ^ ^rcirte ihn gedachter Werth dahin, daß er derwüste ^ wb er damals commandirte, schriftliche ordre ge-^ "halti-n-« ^""kchiren. Ob xx solches ohne vör-
l'veüalen Churfürstlichen beseht zu thun verwei-lt g„z ihm seine mißgünstigen doch hernach, daß esW- Er bt-cW pudern mit seinem heimlichen wissen gesche-N ax,wh hierauf bey der conjunction der Bayeri-u? dem Feld-Marschall Grafen von Gronsfeld,
lüi Hess-« uchen in Böhmen, half auch die Schwedische ar-Men Ach,!! "erfolgen. Und wie die Französischen und Schwe-iß er den 1648. ju Bayern eingebrochen waren , defen-U'ket we^^u-iirom, damit selbiger von den feinden nichtkonnte. Nach erfolgtem frieden resignirte er die»,,x-!e ejn^ 'Ze» dienste, in-welchen er zuletzt an. 1647. dieim a^neral - Feld - Marschall - Lieutenants bedienet,
^ Cchn,W uuf seine unter der freyen Reichs - RitterschafftKn cher deskreise gelegene güther, und wurde Land-nÄSUnda x^Ivgthums Würtemberg. Er war mit Annaschlichet,' Johann Philipps Krock von Kockendorff tochter,Sidni, ^"cher er qezeugct Iohannem Veit, Gottfrieden,Pusteln, , verheurathet an Wilhelm Emmerich von
- issg u»v Catharinam Margaretham. Sein tod erfolgte
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' eine adeliche familie im Unter - Elsaß, welcheSü k "teii n,."„ "°n Herxheim , sonder zweifel von einem alsoerkkn. Cch!,,, führet. Heut zu tage besitzet sie diedaraus "^lm, Landersheim u. a. m. Ihr alterthumschien'Und cE,!, daß Heinrich Holtzapffel an. izil. zu Raven-chb>, Si, bunn an. i;74. zu Eßlingen auf dem turnier er-E ausgang des XVII. ürculi florirten Philipp Ja-Vber.).7vrcob Holtzapffel von Herxheim.
Hta?nN»s ^ eine alte adeliche familie Holtzapffel be-Nt, .^ttr»sder Kayserliche General-Feld - MarschallNeu» EUtsp^uon Holtzapffel, von dem ein eigener artickul sol-lq»d- ' >ve>c»^ gewesen. Er wird eines Schultheissen söhn ge-ht. x«z Ze» seinem Adel nichts benimmt, Massen im Rhein-Eugstd weissen-amt in den städten eine adeliche charge> U«be„ r'" Holtzapffel in Hessen und im Elsaß einerley an-
' (Petrus , Graf von) Kayserlicher General-2 ". anw-u^r war aus der Grafschafft Nassau, Hada-Ukax gedukn ' gebürtig, eines Schultheissen söhn, und>Mff»Und ii^een. Er wiedmete sich von jugend auf demAxnl^ase, pennte sich Melander. Er stund anfänglich in dev'ich-,, » g,Z j>^"Ung, und ward ums jähr 1620. über derenÜderi/^e» ub-^ .er gesetzt, welche damals wegen den gefähr-Ach- Iser stadk ^U'end mann war vermehret worden. Weilich, .»«! die Unkosten endlich zu schwer wurden, auchtzuiii, M„ ...Oberste selbst ohne noth möchte haben vergrös-d>bl xl eher a>s ?"e er bey addanckung eines theils der besa-Uchxl»>s Hörers gewünschet, auch erlassen, welches, wie-'cheg N . N^gen Ursachen, und recht dringender noth,»Melander hernach dennoch an den Baßleri-Kaseff», oern, welche dazu gerathen , immer gejucht hatbäte,, uvkhj^'' ocheu warb er guten theils aus eben diesen zuis,? .^'li gestandenen und nun abgedanckte» sol-Mff / u»d w,m>>IM regiment Teutsche vor die Republick Ve-be» s-ff vas, "ove darüber Oberster. In dem Veltliner-kriegen?" Dasso beschirmen, muste sich aber, als^Ait»?eHnd General Pappenheim ankam, weil er sich zuÄschen' riehen. Er befand sich hierauf in dem^M^rli^/Uleqe, da er an.'1629. nebst Petro QuirinoH-ss^lug. An. 16z;. machte ihn der Landgrafgesch-^das s/M-Cassel zu seinem General-Lieutenant, und^tz°q X Hieraus L / lo zuvor der Oberste M.ercier geführet,bei-»orgeu Ä" er einige Werbungen an, wohnte nebstN>> y-^wdt Braunschweig in selbigem jähre der belage-badest, der Weser bey, und als die Kayserli-
A^y I,^"ninqsda„a- /Montecuculi, der Gras von Grons-st^ndvrffch' den entsatz verrichten wollten, gerielhd^ie Ae, und dj^"br schlacht, in welcher gedachter Hertzogh> «!L/°'big-s L Melander nicht wenig dazu hals. Er>!> x Heßische völcker dem Printzen
dey Niederlande, langte auch den 1. jul.
^e,Eee gea gbn jah^ ^dnfen, Hertzogenbnsch an; weil aberc,s„»sth^geu adwa/ x besonders vorgieng, wurden diese,geschickt. ^ Holländischer gülden wieder in
Äl^den »^bafen vo,, ^ 1 ^. aglrte er wider den Kayserlr-^h ?'g rui 5 ^"egimem-^ 2 " >n Westphalen , der ihm aberÄ»eu»Me, 8 vmi ^ ^m Obersten Cratzenstein und""bekam A,^u>en sahnen erbeutete, auch Ham"'"gtrte sich iffuM. i»g er die Heßische völcker zu-^ ""tHertzog Georgen von Braunschweig,
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entsetzte Coesfeld, half Ham und Lünen wieder erobern, und er-ledigte die beyde gefangene Obersten Cratzenstein und Dallwig.Er war auch wider die Ligistischen völcker im Stift Münster garglücklich, und nachdem er auf seines Herrn befehl eine reise inHolland gethan, marschirte er aus Westphalen nach dem Rhein-und Mayn-strom. Da aber inzwischen der Kayserliche grosse siegbey Nördlingen erfolgte, führte er die armee in Hessen, und fol-gends zurück in Westphalen , da er Lünen, so der Graf vonGelen wieder eingenommen hatte, anderweit belagerte, undsolchen ort nebst Camen und Unna eroberte, auch mit einigenLüneburgischen völckern sich folgends in der Grafschafft Pyr.mont conjungirte, und an. 16z;. Rhenen in Westphalen, wel-ches die Kayserlichen völcker den 15. jan. durch einen anschlugoccupiret hatten, ihnen wieder abnahm. Als nach erfolgtemPragerischen friedens-schluß sich der Landgraf Wilhelm mit demKayser nicht aussöhnen wollte, rückte der Kayserliche General,Graf Johann von Götze, wider diesen General-Lieutenant Me-lander , nahm Paderborn, Dortmund, Soest, Ham und an,dere orte wieder ein, dergestalt, daß Melander die Westphälischelande verlassen muste. Ihm fehlte auch an. 16;?. der versuchteentsatz auf Ehrenbreitstein, hingegen eroberte er den 5. jun. sel-bigen jahrs die Münsterische vestung Vechte, nebst Lemgau undBilefeld. Weil aber bey herannähernng der Kayserlichen armeemehrgedachter Landgraf sich nach den Niederländischen gren-tzen zurück ziehen muste, rückte er mit denselben in Ost-Fricß-land, und nahm die schantze von Werden und Stückhausen ein,worauf sie die quartiere in solcher Grafschafft bezogen. Es starbaber sein Herr zu Liere den 21. sept. an. 16,7. und ward um ebenselbige zeit durch interposition der General-Staaten der vereinig,ten Niederlande mit dem Graf Ulrich von Frießland ein vergleichgetroffen, daß man in dessen landen der Heßischen armee auf 6.monat quartier und unterhalt geben sollte, zu welchen tractatener verordnet gewesen. Er wurde hierauf von der Hessen-Casseli-schen wittwe in vormundschafft ihres sohnes in der vorigen kriegs-bestallung gelassen. An. i6;8- da er die quartiere auch aufMep,xen', so kurtz vorher» der Churfürst Carl Ludwig von Pfaltz ansich gebracht hatte, extendiren wollte, wurde er von dem Printzenvon Oranien zu einem andern entschluß angewiesen; wie dennauch in selbigem jähre der waffen-stillstand zwischen den Kayserl.und Heßischen völckern erfolgte, worauf er Paderborn, so er kurtzvorhero eingenommen, zu des Churfürsten von Cöln, als Bi-schoffs daselbst, Händen überlieferte, auch Lippstadt evacuirte,und bis an. i6;y. sich ohne kriegs-activnen in Ost-Frießland be-fand. Als aber in selbigem jähre das bündnis zwischen demHause Braunschweig und Lüneburg und der Landgrästn zu Hes-sen geschlossen worden, weswegen er selbst zu mehr gedachtemHertzog Georgen von Braunschweig eine reise gethan, ward diebisherige Neutralität und stillstand der Waffen aufgehoben, auchconjungirte er sich den 6. map an. 1640. mit der Französischen ,Schwedischen und Braunschweigischen armee, und befand sichin dem lager bey Saalfeld, wider die Kayserliche armee, undwider Ertz-Hertzog Leopold Wilhelmen von Oesterreich. Weilm/n ihn aber verdächtig hielt, als inclinirte er auf Kayserlichefeite, wurde er nach Caffel beruffen, und bekam daselbst seine er«lassung. Er befand sich hierüber nicht wenig mißvergnügt, be-gab sich aber zu Pfaltzgraf Wolfgang Wilhelmen zu Neuburg,blieb eine zeitlang indem Hertzogthum Jülich, und erkaufte vondem Pfaltzgrasen das Amt Angevort, von dem Grafen HansLudwig von Nassau aber einige güther in dem Hadamarischen.Als nun an. 1645. der Kayserliche Gcneral-Feld-Marschall, Grafvon Gelen, in Chur-Bayerische dienste trat, bekam er vom Kay-ser das Generalat in Westphalen, wurde auch in den Grafen,stand erhoben, da er den nahmen Melander fahren ließ, und sichwiederum Holtzapffel nennete. Er stellte hierauf neue Werbun-gen an, entsetzte an. 1646. Zons, eroberte auch EiSkirchen,Heinsberg , Münster-Eifel und Nodeck, muste aber vor der stadtDuren wieder abziehen. Als der Kayserl. General-Feld-Mar-schall Graf Matthias Gallas gestorben, kam er an dessen stelle,rückte hierauf gegen den Schwedischen Feld-Marschall Wcan-gel in Böhmen, lag bey Eger eine zeitlang demselben gegen über,und hatte daselbst den 14. aug. eine glückliche action. Weil auchdie Schwedische armee endlich aufbrechen muste, verfolgte erdieselbe, nachdem er sich mit dem Chur-Bayerischen General,dem Grafen von Gronsfeld, zwischen Caclan und Satz, vorherconjungiret, durch das Voigtland und Thüringen bis in Hes-sen, worinn er, und zwar, wie man vermeynt, aus begierdsder raache mit der armee liegen blieb, viel örter sehr verwü-stete, und das schloß zu Marpurg belagerte, durch tapfere ge«genwehr aber des Obersten Johann Georg Stauffs wieder ab,ziehen muste, und noch dazu eine harte wunde am köpf empsien-ge, welche ihm von einem balcken war geschlagen worden,den unter währender kostbaren Mahlzeit, so er ziemlich unvor-sichtig in der stadt Marpurg angestellt, eine stuck - kugel ausdem schloß losgerissen halte; wie dann der Commendant, der diefache leicht erfahren, eine ziemliche anzahl stucke dahin rich-ten , und als eben eine grosse gesundheit sollte getrunckenwerden, auf ein gewisses aus der stadt empfangenes zeichenabfeuren lassen. Wie er in diesem knege von ansang bis zuende, und zwar unter beyden parteyen gedient, also endigteer darin» letztlich noch kurtz vor dessen deschluß sein leben.Dann als den 8. may an. 1648. die vereinigte Schwedischeund Französische armeen auf Bayern losgiengen, die Kayser-tiche und Bayerische aber sich vor denselben zu deschützung
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