Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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193
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er das commando in Lövcn erhielt, und an.Sein orte -e ^uverneur von Dvuay bestellet wurde, bet) wcl-Wnzvs-» ?»-' 7 "- ein eigen corpo commandirte, und die^biutjä/«solches am 11. julii bey der nacht überfielen,l/i;. s?pftn zurück wies. Vermöge des zu Utrecht an.^^gebe,, ftiedens muste erDouay an die FranzosenU »»ch «^7» vekam dagegen ein ander Gouvernement, wur-M. 172. i^^^t zum General von der rqvalerie ernennet.

wvchka er sich als ansserordentlicher Lnvo^e zu Ber-N sch>vark-n König von Preussen in den Ritter-ordenSorten jh» aufnahm; die General-Staaten aber er-

Nbufch, M mner zurückkunft zum Gouverneur von Hertzo-ss»» bey x^- "7; 2. führte er in dem campemmt, welchesM gesta^"hom zur tust angestellet, das general-commando,V" alter a«^:.^7Nt zu anfange des jahrs das zeitliche, daja^^ufrchche „„d 60. jähre gebracht hatte. In ebenWiesel,. iwar im ian. starb auch Adam / Graf vonw-Anistadt ^"oodifcher General-Maior und Gouverneur zu"^bag, 'auf stirem bey Cöln gelegeiren land-guthe Hem-

N ""d E„ 0 lO^l 8 'I'L, wurden einige ketzer des IV. L-^aatur.n ss?.^os Photini genennet, weil sie nur die mensch-tr?! erkenneten. , IiWi. isb. 2.12.

' *p ,"^nü§- LM'ELI, aä -IN. ;; 7. In-

der r^Nain E-p. 114;.

L v>kistsi^ln gelehrter Araber, war von Hira gebürtig, undAis, .,^ion zugethan. Er hielt sich anfänglich zuaW^len gn aber allda übel tractirt, und begab sichsvMeii yx.^n unter des Griechischen Kaysers botmäßigkeitAnlegte er sich dann zwey jähr auf die Griechischeirisch allda lebte er eine zeitlang zn Bassora,

ein »ach Zr^r Arabischen spräche veste, und gieng sodannschck^liche^Nstd, woselbst er wegen seiner gelehrsamkcit insgN» in d^W^n kam, und unter andern viele medicinischerze^^sttzte A^'sche, des Aristotelis Opera aber inS Arabi-^Seben ««^swegen ihm auch der zunähme des Uberse-sey °°.jahrx^^ 3 >n übrigen will man, daß er sein leben< ^»racht, und im jähr der Hegira 264. gestorbenluZviian m E k. 11.

dqk^»' »nd r-""- provintz in China, welche Ncmquin gegensie j,?sse proian^^. ^^en abend hat. Die Chineser geben vor,v» a?» lull.".7 mitten in der welt sey , und nennen8. y^artm, weil sie über alle Massen fruchtbar istDie ßädte ' , vieh-weyde und bäumen. Sie hat

Dlleikn ,»chmsien"a^?°o- grossen flecken, kores undschlöffer.»Hvcufh hodte find Caifung , Queite, Changre,'" 3 / Honan, Nanyang und Iuning.

^iu-^aw'/Hrnricus) war aus einer adelichen familie in^kesMaei,, gebohren, und in vielen wisscnschafften, alsMx/^lde, Ij^pfer-steche,^, der Mathematic, Geometrie,

1? ?^lejg^'»fusse Prrntz Wilhelmen von Oranien in dem* »»^»warten das glück gehabt. SMrchM-,, äerä.

(Jodocus) ein berühmter Niederländischer

Zacken- »»' 156;. in einem kleinen Flanderischen

?»gend ' »ah„,„,?ch^"nc' gebohren. Als er kaum zwey jähr

!»hre a.?»s ein VUE eltern mit sich nach Gent, da er von

d»pfer . »es alters t naturell von sich spüren ließ. In dem 8.

wgadkä. »cchx,, beug ex an zu zeichnen, auch in dein und

ohue/j.,.' zwar, welches noch am meisten zu ver-

geechE ^, daL ^^n lehrmeister. Er nahm auch darinnen.... " ' " ....

"lyieu- , uno sich aui einem oorse, Vcverc gc-ENipfg.,»- Als ev, er ihn durch seinen Beichl-vatter zu,sichWer«.», undi^r ^ Hertzoge kam , wurde er gar gnädigS>N qi,»»!)svlch°A hch befohlen, einige eherne statuen zu machen.. H hgu-^nacv^ ^»M geschicklichkeit verrichtete, lag erWeil W giena zu begeben. Weil er aber hiezu keine!^>vvk ^)l»verw-i^W'ch wieder darvon. Er schrieb dar-^ W ^ckahxx,? Elche Hand , und war in dem schrift-gies-Mt jh, Mau nuner alles von sich sechsten erlernt hat-^iiiis^»'vatler gesthicklichkeit bey ihm anmerckte,

n^s'i,,F spräche da er denn die Griechische und

»'and? geschwind erlernte. Als er das roste

v?»hie !» ,Ä) nach p.??egt, gieng er von Gent in Engelland,M qi!!.^- ' da er sich gantz auf die Cosmo-

Wßer^g»fl darauf-,„.??^^gke er globos von ungcmeinerv Aku W- Daselbst 'E/tt die Niederlande , und setzte sich zuOWmlich bekann^ ^/^' durch seine herrliche land-

f»es aiters er endlich den 16. febr. an.i6n.b^nbeugi. rahr. Seine schritten sind: Iksa-Wewiss Ltls?? Wsmrum velLiiptic, Osograplnca;

* ' ^ea11N IwckierliL üsicciprio. kikVt-

!!^^»Hvud!^^Sie 8 Nord-America in Mexico

btch Diest?»d»tas und den der Nord-see, dem meer-' Rd hat?^sei)afft ist h° »evvmtzen Nicaragua und Iuca-^iKoy,'»en gro^D nahe 100. weilen lang, über 8 s.^-c»» Theil^ ^nig, baum-nnd schaaf-

h 0 tt I9Z

Wolle, und andern dingen mehr» Sie bringt so viel mayz oderIndianisch körn hervor,daß man selbiges im jähr;. mal einernb-ten kan. Desgleichen giebt es auch darinnen einige gold-unvfllber-bergwercke. Die daselbst befindliche flüsse pflegen wie derfluß Nilus überzulauffen, und das land fruchtbar zu machen.Valladolid, von den eimvohnern Commyagua genannt, so aufeiner ebene liegt, ist die hanpt-stadt selbiger provintz, auch zu-gleich die residentz des Gouverneurs, und ein BischöffUcher simDie Inst daselbst ist sehr gut, und die Weinberge tragen des jahrszweymal. Denn bald nach der wein-lest beschneiden sie sie wie-derum, und die andern trauben werden noch vor WeyhnachteUreif. Truxillv ist eine feine stadt, und unüberwindlich, weil sieauf einem rauhen berge liegt, und eine sehr enge Passage hat,wel-che hevestlget ist. Ja. ,/a Lax/, America.

-Hone, siehe One.

*Honert, (van den) ein ansehnliches gefchlecht in den Nie-derlanden, welches von denen von Wesele, einer Ritterlichenfamilie in Brabant, herstammet. Thomas von Wesele ließ sichzu Dvrdrecht in Holland nieder , und zeugte mit Christinnvon Slingelant unter andern Rochum von Wesele, welcherMariam van Toll henrathete. Desselben söhn, Thomas vonWesele, ein Mitglied des Raths zu Dordrecht , nahm zuerst voll'einem ihm zugehörigen gliche den zunahmen van den Honertan, und verehlichte sich mit Iba von Ionge. Diese gebahrihm an. i?72. Rochum van den Honert, welcher an. 16^.da er ansserordentlicher Ambassador in Schweden wär, vonder Königin Christinn zum Ritter geschlagen, und nachgehendszu den vornehmsten bedienungen bey der Republick Hollandgezogen wurde. Von Margarctha Hallincq hinterließ er unterändern Iohannem van den Honert, Rath zu Dvrdrecht, De-putieren der Staaten von Holland rc. welcher ansserordentlicherAmbaffadvr in Polen gewesen , und mit Cornelia Hallincq sei-nen stamm fortgepflantzet hat. Von seinen söhnen zeugte Ro-chus mit Anna von Persyn, Iohannem van den Honert, wel-cher an. 1722. den 29. jan. von dem Kayser Carolo VI. in denBaronen-stand erhoben wurde, worauf er die in dem Walloni-schen Brabant gelegene Herrschafft Pieterdais, nebst denHerr-schafften Reves und Ruart, käuflich an sich brachte, und sichdavon einen Baron schrieb. rropk. äs Lmb. luppss-m.

tom. II. p. 20;. feg.

Honeftis , ( Petrus Damiani 6e) war Cardinal und Bi-schofs von Ostia. Er war aus einer adelichen familie von Ra-venna, und nahm den nahmen Damiani an, welchen sein brudersonsten führete, welcher ihn hertzlich liebele, und vor feine erzie-hung sorge getragen hatte. Nach diesem trat er in den Bene-dictiner-orden zu Font-Avellano, und stiftete einige klöster. Alser sich nun durch fein leben und lehre hervor gethan, machte ihnStephanus IX. an.1057. zum Cardinal und Bischoffvon Ostia?wiewol er sich lange genug weigerte, solches anzunehmen. An.1059. wurde er von Nicölao II. nach Mayland gefchicket, daß erdie simonie und Priester-ehe daselbst abschaffen , und zugleich dieMayländifche kiiche der Römischen unterwerssen sollte; alleinals er dahin kam, widersetzte sich die Clerisey sthr starck, vorge-bend , der simonie wäre sie nicht zugethan, der cölibat aber seyunerträglich, zudem wolle es sich nicht thun lassen, des Ambrosiikirche dem Römischen stuhle zu unterwerssen, und daß ein Bi-schofs über den andern sich eine gewalt heraus nehme. Ob nungleich die Clerisey so ungestüm war, daß sie darüber einen auf-jauf erregete, worinnen Damiani selbst in leib-und lcbeus-gefahrgerieth, wußte er doch alles gar weislich zu stillen, und nachdemer den Ertz-BWoff Guidonem auf seine seice gebracht, diefache mit beyderseits vergnügen glücklich auszumachen. Er kch-rete dannenhero wieder nach Rom; weil er aber die üblen sittender Römischen Geistlichen nicht ertragen konnte, banckte er vollseinem Bißthum ab, und gieng in eine einöde. In folgendemjähre wurde er von Alexandra II. aus selbiger wieder hervor ge-zogen, und in Franckreich gefchicket, einige klöster zu reformiren«An. ic>6;. wurde er nach Florentz gefchicket, daß er die zwistigäkeil, welche zwischen dem Bischofs Petro daselbst und den eiiiLwohnern von Florentz entstanden, beylegen sollte. An. 1069.schickte ihn eben selbiger Papst an den Kayser Henricum V. wel-cher seine gemahlinBertham von sich zustoßen gesonnen war,welches er aber hintertrieb. Als an. 1072. der Ertz-BischossHenricus von Ravcnna verstorben war, welcher sich unter demPapste nicht bequemen wollte, und dannenhero von AlexandroII. in den bann gethan war, wurde er nach Ravenna gefchicket,um selbige eimvohner davon los zu sprechen, und sie wiederummit dem Päpstlichen stuhl auszusöhnen. Als er dieses ausge-richtet, gieng er nach Faenza zurück, woselbst er mit einem fiebevbefallen wurde, woran er den 2;. sehr. an. 1072. starb, seinesalters 66. jähr. Seine schritten sind mit des Constantini Cme--tani anmerckungen zu Rom zusammen gedruckt worden. Dievornehmsten sind:fip> 1 Io 1 srum Q'vri VIII.; Sermones; VitL 8on-Äorum; Isiber cle Lorreäkione?spT L Lpifcopj, Lc. /oEc-r,in vira Ilgmi^ni. />o 0 /ir 7 »/rr, chron. Lslssn. lib. II.äs vic. illuür. c. 16z. / 7 o»ar«,«r lih. IV. o. 11»

, in IHno vit-e. , bitt. Ilsvenn. Ich. V, Stzo-rÄr,

«se orä. 6r IkLlu osnon. lib.I. c.5. Ou ch-r Le.

Honestus, oder sie Honestis, (Petrus) Abt von St,Mariä ohnfern Ravenna, lebte m dem XII. Loulo. Er hakeinige reguln geschrieben, so Lonliitutiones kormenfes intitulirekworden, welche man zwar sonsten dem Petro Damiani zuschrei«

R bet.