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Vierdter Theil. He - Mc.
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bet. Peimot aber und andere behaupten- daß dieser Abt von demobigen Damiani gantz unterschieden, welches auch destomehrdaraus erhellet, daß er an. my. gestorben. bist.

Lsnon. KcZul. ste lcrixt. eoclest in succ.

Honfleur, lat. Honstorium, eine kleine stadt in der Nor-mandie, bey dem ausfluß der Seine.

-Aonnecour, lat. Hwioris Luria , oder Hunnicuria , ist einekleine Französische stadt in der Picardle am flusse Scheide, dreyMeilen von Cambray, woselbstan. 1642. der Französische Ge-neral, Grafvon Guiche, und Marschall von Grammont, nebstdem Marschaü von Rantzau, von dem Spanischen GeneralLamboy eine ziemliche mederlage erlitten.

»OXIOir., eine gewisse gottheit bey den Römern, gemei-niglich mit Virwte oder der Tugend vergescllschafftet,welcher dieRvmer einige statuen aufgerichtet hatten. Ihre tempcl warenso gebauet, daß man unmöglich in denselben hinkommen konnte,ohne durch den tempel Virmeis oder der Tugend zu gehen. Die-se beyde eingebildete gottheiten finden sich auch gemeiniglichauf den Römischen müntzen alfo vereiniget. Marcellus, wel-cher sie erbauen lassen, veordnete zugleich, daß man sie nicht allzuhoch führen sollte, um entweder den Wahrsagern damit einengefallen zu erweist», oder aber die anbäter diefer gottheit da-durch die demuth zu lehren. c?Eo, Tute. II. Lrv. lib. XXlll.L XXIX. in sslsroelln. lib. IV. äs civ.

Hei c. 20. sxnt. Lntig. c. n. p. 527.

Honoratus, war stifter des Lerinischen klosters, und Ertz-Bifchoff zu Arles um das jähr 426. Woher er eigentlich ent-sprossen, ist nicht ausgemacht. Einige sagen, er sey ein söhn desKönigs aus Nicomedten gewesen; andere, er stamme von einemKönige aus Ungarn her; wieder andere sagen, er sey aus Bur-gundien ; andere aber, er sey von Arles gebürtig, welches letzte-re wol das sicherste ist, das übrige hingegen, sonderlich, was vondieses manns Königlichem Ursprung aus Nicomedien oder Un-garn vermeldet wird, alles falsch und.errichtet. So viel istgewiß, daß Leontius, Bisthoff von Frejus , ihm gerathen, sichäuf die insul Lerins zu retiriren, allwo-er die schlangen, wodurchdiese insul unbewohnt gemacht wurde, soll vertrieben, und dasberühmte kloster daselbst gestiftet haben. Die ZmKorLs setzen sei-nen tod auf den 16. jan. an. 429. welches aber so gewiß nicht ist.St. Hilarius, welchen er unterrichtet, der ihm auch in demBißthum Arles snccediret, hat sein leben beschrieben, welchesaus einem alten Lerinensischen manustript von Vincentio Bar-rali zu erst heraus gegeben , hernach auch von Surio und Bol-lando ihren vici« 8imÄsrum einverleibet worden. Caßianusdedicirte ihm sieben seiner collationen, die er mit den Eremitengehalten. St. Eucharius redet in seinen büchern cie lauste Lre-mi, sehr wohl von ihm. earm. euckar.

b«,. ste vir. iliuüi'. äs natalibus.

Lai'aL, in ckron. birin. kontik. strel. Ksstea«, bist. eccl.

L 8-^vo/a , Lall. Lkrist. tom. I. <L, IV.

Lassian. illuür. bist. äs krov. *

Honoratus, von Champigni, ein Capuciner, ehemals CarlBochart genannt, war den 7. sän. an. 1567. zu Paris gebohren,und hatte zum vatter Iohannem Bochart, einen Staats-Rath.Nachdem er den gründ in der Philosophie gelegt, nahm ernebst dem Grafen von Bouchage, den Capuciner-orden an.Er hatte sich kaum ein wenig in der Theologie veste gesttzet,als er zum Guardian und Aufseher über die Xovstios in demConvent zu Verdun, und nachmals zum Provincial erwehretwurde. Nicht weniger wurde er von des ordens Generalenzum General-Lommilstirio verschiedener provintzen, und letztlichzum General-Nekniwre des qantzen ordens erwehlet. Er hatzur reformation vieler Benedictiner-klöster, welche in währen-den kriegen von der nöthigen distiplin ziemlich nachgelassen hat-ten , viel beygetragen; starb aber den 26. sept. an. 1624. undward in den Convent zu Chaumont begraben.snn. Lspnc.

Honoratus, von qeburt ein Franzose, und Bisthoff vonMarseille, lebte um das sahr 490. Er war ein sehr beredtermann, und hat von einigen ein gar grosses lob erhalten. Erhat einige homilien und Viw8 8an-storum geschrieben, von wel-chen aber nichts mehr übrig ist, als Vita Istilarü strelstenlis, sobey dem Surio befindlich. Jedoch haben einige Gelehrte ver-schiedene fehler darinnen angemercket, welche vurius alle ge-lassen hat. , Istist. bat. lib. II. L. 18. L 8cvc-

Dv/a 6aII. Lbrist. LÄve , bist. litt. gst-

verstr. lib. bVIII. c. *

* Honoratus von Savoyen, Marquis von Villars, Grafvon Lende und Sommerive, Baron von Precigny, Herr vonLoyes, Marro rc. Marschall und Admiral von Franckreich,Ritter der Königlichen orden, Gouverneur von Provence undGuienne, war der andere söhn Renati von Savoyen, Gra-fen von Villars , und Anna von Lascaris. Er begleitete an.1552. Henricumll. auf dem zuge in Lothringen, und warfsich im folgenden jähre in die von dem Printzen von Piemontbelagerte stadt Corbie. An. 1557. wurde er rn der schlacht beySt. Quintin verwundet; dem aber ohngeachtet nöthigte er dieSpanier, daß sie die belagerung von Corbie aufheben musten.An. 1565. gieng er mit CarololX. nach Bayonne, und be-fand sich an. 1566. auf der Versammlung der Stände zu Mou-lius. An. 1567. hielt er sich m der schlacht bey St. Denys,

hon

gleichwie a«. in der bey Momontour ungemel-ivMworauf er an. 1571- den Marschalls-stab und an. 1572.ae eines Admirals erlangte. An. 157z. war erOeners! in Guienne, und machte sich von unterschiedlichen bptzen meister. An. i;78. den 28. april trat er seinem W.'Msöhne,Carolo von Lothringen, Hertzoge von Mayenne, die wAsleines Admirals ab, empfieng am ;i. dec. des jetztbefagtcn' -z,den Ritter-orden des H. Geistes, und starb an. 1^8«. st',bist. ßsneab tom. VlI. p. 2;7. 884. tom. IX.Honoria, (Justa Grata) Kaysers Valentiniani III, >7^,sier, lebte an dessen Hofe gar liederlich, und ward ftn"^ziemlichen gemeinsthafft mit Eugenio, einem gewissen E'dienten, überwiesen, wurde dannenhero von ihrem,verflossen, und muste sich in Orient zu Theodosio dem junp^^retiriren. Damit sie sich nun rächen möchte, berief sie der^j§nen König Attilam in Italien, und trug sich ihm zur gem«L^an. Es ist auch gewiß, daß Attila vor dem ansang sanft ^qe diesen verwand hat angefangen zu gebrauchen, nno ^Reich für diese Honoria begehrt. Allein Valentintanuv?^solcher einen andern mann, und antwortete dem Attilä, "Ah,dem Römischen Reiche die Männer und nicht die weiber v"ten. Auf müntzen wird diese Printzeßin Augusta gem>welchen tituls sie gleichwol mehr sich von sechsten schr^ftkgemästet zu haben, als daß ihro denselben ihr bruder, o"^itRömische Rath bey ihrer so schlechten aufführung sollte <stS ^haben. Vragm. in exe. ste bsgat. t

in cbrvn. hili. Hun^. KZo«. cis stogno

* , .^>l

Sonorias, ist ein strich landes in Klein - Asien,von Ponto, worinnen Heracka , Claudiopolis undnopel lieget.

Römische Päpste:

^onorius I. succedirte an. 626. Bonifacio V. in derlichen würde, und war des Rathsherrn Petronii soh^Wcktig aus Osmpuznn cli stom-l. Er wies die Bischöffe in «die sich damals mit einander zanckten, zu ruhe, und-er Engelländischcn und Schottländisthen kirchean. Auch soll er das fest der Creutz-erhöhung gestiftetnachdem der Kayser Heracltus das heilige creutz denwieder entrissen, und mit grosser Pracht nach Ierusm' ^bracht. Als an. 6;;. Cnrus, Bisthoff von Alexandriels^^tein synodal-decret bekräfftiget, daß in Christo nur ein c"Wille sey, und Sophronius, Patriarch von Ienisastnncher damals zu Alepandrien gegenwärtig war, den CE'gen dieses offenbaren irrthnms strafte, auch sich von ss'sonderte, that Sergius, Bisthoff von Constantinopew ^Honorio die gantze fache kund; Honorius aber fiel dem,bey, tadelte des Sophronii verfahren, und wollteheiligen Schrift und vielen stellen der Kirchen-Vätter dmdaß in Christo nur ein einziger Wille sey, welches er ven jstanach auch in vielen andern behaupten wollen. Deswegc'^von dem 6ten Loncilio genemli als ein Monotheltt vkro , - Mund von vielen Päpsten davor erkannt worden. BaronmBellarminus bemühen sich, solches zu widerlegen , LL pMFordesius aber behauptet das gegentheil. Es starb endiiwPapst den 1;. sept. an. 6)8.

ssbeol. c. ulr. c?e»e. cent. VII. L. 10. Al zft'

, lle ssom. ?ont. lib. IV. c. 12. ",

645. , bilt. eccl. stec. VI. lib. II. n. 12. '

notit. Loncil. 46;. , bitt. krrp. /vxöLtrr 1

bist. ssbeol. lib. V. bitt. littsr.

Honorius II. sonst Lambertus genannt. Er rvar v^^nomen gebürtig, und von geringer ankunft, wurden EBischofs von Veletri, und hernach zum Cardinal Mgemacht. Nach des Papsts Calixti II. tvde erwrhleten Mdinäle Thibaldum an dessen stelle, welcher den nahm*'stinus annahm ; allein da sie nach der wähl dasIsuäZmus sungen, wurde Lambertus durch Robert! A Mi-ni mächtige partey zum Papst erkläret und davor am» ZDarauf danckte Cölestinus gutwillig ab, und sg

desgleichen, um eine allgemeine gutheissung stiuerdurch zu erhalten, welches auch geschahe. Platina Ezwar die umziemliche art seiner erwehlung , lssevc "rm übrigen diesem Papste das lob, daß er ein sonder"tron der Gelehrten gewesen. Zu seiner zeit wurdest" .ein vortreflicher Prediger, welcher der Römische«

Wollüste , Hoffart und geitz mit ernst gestrafft h^,den Priestern zu Rom ermordet , welches sonderst"kam, weil ihn dir Grossen daselbst hoch ästimieren. V-birte Kaysers Lothar« wähl, und that Kaysers Hem.M,.ckel, Fridericum und Conradum, die das Reich stMosi/Fden bann, nicht weniger auch Anselmum, Ertz«AvchMayland , welcher Conradum mit der Lombard'wst pgecrönet hatte. An. 1127. führete er wider Rogftiwvon Sicilien , krieg, weil er das Hertzogthum d" ,Apulien eigenmächtig an sich gezogen, und ertheil" ,häufigen ablaß , die in selbiger expedition sterbenthat auch in dem folgenden jähre Rogerium >" „ peee"und siel ihm selbst mit einer armee in das land / 10

der meiste Apulische Adel schlug, der auch den -PAgeu