Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
195
JPEG-Download
 

. , h o n

soll aufgehetzet haben, diese aber schlug

""es f» auf^^lne rebellische Vasallen. Weil er aber dennochUowenia»?L^tr fcindeS los seyn wollte, warf er sich nichtsAtt gel^^,s,H°uorio zu füssen, und bat um gnade, bey wel-ket haben ^ > Honorius ihm einen fuß soll auf den hals ae-Aeru anssprechung der Worte des Psalmisten : Aufwira u^bken wirst du gehen, löwen und dra-

allda äsrtreten. Doch ließ sich Honorius im übri-

unteuss,!,^ begütigen, und nahm sich ferner der rebelli-M ei„e« Rogerii nichts an. Als erjähr, 2. monatehatte, starb er den 14. ftbr. an. n;o.

Oatik. L. vlr. kom. l?/«er»a. ssaco-r bibl.

ti..^^Norin° kap- *

Eabe,w "" Römer, des Haimerici söhn, sonsten Cen-»n^ardin^ > SEnannt , war anfänglich von Cölcstino III..^cht, tituls von St. Johann und St. Paul ge-

"gn. 1,, ."'^kd einen tag nach Jnnocentii III. tode den iz.^lcaner.o?e "»n Papst erwehlet. Dieser bestätigte den Do-a>, 1'Und v^Ä "^Dominici verlangen, wie auch Franciscika» bey lMedene andere mehr; wie er denn auf Dominiera.^e. ^ -Ober-Hofmeister-amt des Päpstllchen Hofes an-v^ ^vpel. Petrum von Courtenay zum Kayfer zu Con-

ble Sav^ltzte die Christlichen Fürsten zu einem kriegeyMr m dem gelobten lande an. Weil auch der

ba^'Nen wH- denselben zug auf fein geheiß nicht so fortFünf "> er 1 ,/ that er ihn in bann, starb aber an. 1227.

tvd°^a,>send n'??^ c 7- monate und 1;. tage regiert hatte.ü'I bin. vertonen kamen durch ein erdbeben nach seinemri,n vicis ?omiücum. ^--cos- bibl. kontis.

^om. I. all an. 1219. Oave.,

dl!,^avcu?a!^' "" Römer, sonst Iacobus Savelli genannt,"inUrdanus IV. hatte ihn an. 1261. zum Car»bemjnibbb nach Martini IV. tode wurde er an. 128-;.

Dartin^?"Z rum Papst erwehlet. Er bekrafftigte dester^»ch niLs.^bt wider Petrum, den König in Aragonien,N, bvlmza'b.^rwinden sollte, das Königreich Ottilien un-b°n k?cl»n. "Wkeit zu bringen, und that deswegen den söhnbk>i,^'Ma„d -gleichen widersetzte er sich auch dem Könige^kcr?^, E selbiger von der Clerisey den zehenden ha-Nicil Er bs^^hm sich des Römischen stuhls mit grossemseine,!?U den König Ladislaum in Ungarn abzusetzen,«vb ey ^ lLyristenthum nicht gar zu eifrig wäre, undi2v^""S^eden mit neuen Privilegien. Er starbdaß , vcd^i.. blach seinem tode entstunden erschröcklicheh/!, ,'d> die G so grossen sterben unter den Cardinälen,"lusre ^eö neuen Papsis auf eine zeitlang anste-^ Kss? sein n findet zu Rom noch einige episteln von

^ ' dvNtw ^brent. IVatrA/1. cVatt's»,«,. 0««xz> ^ Va-

I^oriug'^-

d°Norj^-' bin Gegen-Papst; siehe Ladalous.^ivlv^accilla^" Römischer Kayfer, Theodosii Mxnl söhnden y f„,?nd des Griechischen Kaysers Arcadii bruder.

LJvin 4' A an. ;84> gebvhren, und wurde den 20. nov.M ernennet,trat aber erst an.;--;, die regierung

-bin lk»^onvrii Stiliconi, zeit währender minderjährig-N vnv-erneu'die regierung anvertrauet, undGildonemr?brde n?iehe annn°°?A^ica gemacht; allein beyde erzeigtenMy ^,"°er hqjtz "de sehr undanckbar. Gildon rebellirte zuerst,

dlngx.'d erip^b von seinem eigenen bruder Mascezel uberwun^hrte ane? ^"ach selbst im qefängnis. Stiliconsch,Anfangs du Neichs-geschaffte wohl; wie dann^rjta»^: gemachte angsil^n . tk-uä ViirsU ä>in^ a<>a>>n<

^'tanni^machte anstalten , theils durch seine gegen-^ die ^ Und den Picken und Schotten, Afcica von den^ch nNm u,?^ ^ befreyet wurde. Sonderlich aber schlug

>ter ihren Konigen Ala-

L'^UnV^U ^'"yer wuroe. ^

is!,^adeaaia,^Ä""dn, welche unter «üb«, aev»aic» r»u-K-tiiis Mkn "ws schon tief in Italien eingedrungen waren,den thO" den gar fiengeund tödtete. Weil aber indesseni^n, in hs!^, Vorsatz hatte, seinen söhn Eucherium auf!>bFlaÄd rrjtzMb'. so ließ er Alaricum mit sie,ß entwi.xea d'^reich i,, dennlich poch andere Barbarische völcker an,^sser dadp^'d andere Römische provintzen einzufallen, umgab Zeichen ^^saehten Verwirrung sein adsthen desto!?»age Kays^ ^dvch ehe er solches ins werck stellen konn-N aucl?^en, dem^dem er Stiliconis verrätherische an-U» - w-Ä- 4°8 n^^acliano beseht, ihn zu todten, wel-g dhe guch ^?erckstelliget wurde. Doch wie die sol-siLch hMleh darauf ^/llwvnis lob heftig sollen gedrungenrn?^iel-.^U Stilicvn^» Unordnungen anfiengen, und son-nn» di-Subaru ha^^der die Römische trouppen unterge-dreißig tausend??"^"' schlugen sich deren aufein-y-?Me? REdvnis bis y'Dbrico, der sich durch listige ver-k>M>ep. ««Äoeaufgi^dahm p^e an den Alpen aufgehal--med delq»?^ schönste^lcuö von neuem in Italien einfiel, und8ix^u erpv°-/ einen sst?M'den davon verwüstet, und RomSn8^>ari?d i als abec^>I??"^e volck sehr schimpflichenlhül? einmal Honorms nicht halten wollte,"'Ä^chlten ^iaric? bofen/d stbdt' da endlich die Römer^ii lii^ Lott en ' ^iewvl dR ^""'"'".4°y. für ihrenÄ' üben« bleich das fof>?«? ch nicht verhinderte, daß">Kor. / daltiglep , p olgende ,ahr wieder kamen, Rom-^-2 'A bannn sehr übel häuteten! Das

hon 195

beste glück für Honorium war, daß Alarich noch in eben die-sem jähre an einer kranckheit starbe, da inzwischen der Kay»ser zu Ravenna blieb, und der fache ausgang in der stille er-wartete. Doch wurde es nach Alarichs tode wieder unversehensbesser; dann ob schon Gratianus, Constantinus, nebst seinemsöhn Constante, Maximns und Jovinus sich in Engelland undFranckreich, wie auch Heraclianus in Africa, nebst andernmehr an andern orten, zu Kaysern aufgeworffen hatten, de«müthigte sie doch Honorius alle mit einander durch seine Ge-nerale , unter welchen sonderlich Constantius war, welchener mit seiner schwester Placidia, des Gothischen Königs Athaul«phi witkwe, vermählte. Endlich starb er an. 42;. am schlagezu Ravenna ohne leibes-erben. Einige sagen, daß er wenigverstand und noch weniger muth gehabt; andere hingegenloben ihn als einen gottsfürchtigen und gerechten Herrn.Was die heurathen des Honorii anbetrift, so hatte ihm Stili»cvn seine beyde töchter Mariam und Thermantiam eine nachder andern zur ehe gegeben, die aber beyde ihre jnngferschafftbehalten haben, weil ihre Mutter Serena durch nestel-knüpfenden Kayser zum beyschlaf unvermögend machen ließ. DieUrsache dieses Unternehmens bestund darin», weil die Mägdleinnoch nicht mannbar waren, und doch diese Verbindung mitdem Kayser aus politischen Ursachen sich nicht wohl wollte auf-schieben lassen; die aber fehl schlugen, weil die beyde töchterder Serenä frühzeitig dahin stürben, und zwar eher, als ihremutter vor rathsam befand, dem Kayser die nestel wieder auf-knüpfen zu lassen. Doch wie diese seltsame umstände alleinvon dem abergläubischen und dabey noch allen Christlichen Kay-sern sehr gehäßigen Zosimo erzehlet werden,, so hat man ebenkeine grosse Ursache, dieselbe zu glauben. c?g///s^. iri.

cbrori. üb. VII. 0 ^«,, üb. VI.

Lttt/opr'r». üb. V. *

* Honorius äugultoäunensts, mit dem beynahmen 8oüm-

rius, ein berühmter Presbyter und 8LÜolLÜ>LU8 zu Autun imHertzogthum Burgund, florirte um das jähr nzo. bis uz;,und verfertigte 8ummam Historiarum leu HIagnum LüroniLUlnOpus; üib. ciü üum. LccI. üvc cie 8cript. LLcielmllicis, Cölnr;8o. in 8. Antwerpen i6;8. Lommentarios in üibrc>8 III. 8-t-lomonis ; Dialogos cls krTäeliinatione <L Übero ärbicri'o,Cöln 1618. Paris 1610. 1616. und 1624. in fol. ^noplin.Nunäi, live 6s Imagins Nuncü üb. III. Speyer i;8z. in 8»Lluciä-triuni, welches sonsten dem Anselmo beygeleget worden,unter dessen schriften es sich auch befindet; Oemma änim°e;Lpeculum LLLleüss ; ilcimonirionum guarunclam atgue Internxretuüanum Ivcoruin aüguor 8cripturX cliüiciüum Opulcu-lum; cie Logniuons verce VitR; Iäb. äe IlLrelibus; äe blun-6i kbilolopüia; cle 8oüs illlecIibus; 8sns8 üomsnorcim kc>n-tificum 3 ütncln ketro acl Innocentium II. welche alle zusammenin der bibüorbeea Vatrum wm. XX. anzutreffen. Einige- an-dere seiner schriften sind noch nicht gedruckt. ^->Mn , äe Hiün.ricis 1.3t. II. ;7- , bist. litten ?.<-

, bibl. Orssc. VI. io. p. 8;o. bibl. mecl. ch inst üacin.VIII. p. 80 - logg.

Honslaerdyck, ist ein prächtiges schloß des Königs vonEngelland Wilhelmi III. Es ist selbiges unfern dem Haag ge-legen , und sowol mit einem prächtigen pallast, als mit einemschönen lustgarten versehen. Nach dessen tode ist solches an denKönig von Preussen gekommen. Hagelgans befchreibung derNiederlande, p.i;;.

Honte, ein fluß in Westphalen, welcher in dem Osnabrü»ckischen entspringt, und bey Elsflet, einem dorfe in der Graf,schafft Oldenburg, in die Weser fällt. Es führet auch der west-liche arm der Scheide, welcher sich von Sandvliet bis nachVlißingen erstreckt, diesen nahmen. toxoZr. Lern,.

inkbr.

Honterus, (Johannes) war von Cronstadt aus Sieben-bürgen gebürtig, und studirte zu Basel, als die Prokesttrcnde lehresich hervor that. Er kehrte hierauf wieder in sein vatterland ,legte auf seine kosten eine buchdruckerey allda an, und ließ aller-hand bücher auflegen, worunter auch die Augspurgische Confestsion und einige schriften Lutheri mit waren. Hierdurch verur-sachte er, daß der gantze Rath , nebst der bürgerschafft und demumliegenden lande sich zu der Protestirenden lehre bekannten.Hierauf stiftete er mit bewilligung des Raths das daselbst nochflorirende o^mnslium /Icsclemicum , und machte darinn unter-schiedene Verordnungen. Er schaffte die ohren-beichte ab, undbrachte zuwege, daß an. 1542. das heilige Abendmahl unterbeyderley gestalten gehalten wurde. Er hat hinterlassen Kuäl-menta M Versen ; cle vanarum kerum Nomen-

clsruiis I.Ibros II. bill. eccles. Irsnll. Igasrlalvl he»

schreibung Siebenbürgen. Z^^ssil-cic. <le xarr. illustr. vir.

* Hontorst, (Gerardus) paßirte für einen von den vornehm-sten mahlern zu seiner zeit.. Er kam auf die weit an. i zya. zuUtrecht, und war ein lehrjunger Blomhardr; nach ausgestan-denen lehr-jahren verfügte er sich nach Rom, um sich in derzeichnung recht zu üben, und legte sich sonderlich auf die nacht-stücke, worinn er es so wett gebracht, daß ihm seit der zeit nie-mand darinn beygekommen. Da er zurück nach Utrecht ge-kommen , mahlte er verschiedene historische stücke. Er war inseiner ledens-art so sittsam, und hatte einen so angenehmenUmgang, daß der meiste theil der vornehmen leuthe von

Rr Utrecht