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OpuldulL in einen band in fol. zusammen gelesen, und deneneine präfation vorher gesetzct; so hat er auch Luciani Opern6rrec. n. in 4. vol. in 8vo und andere alte heraus gegeben.Lr /rLr. L«/l iLc. *
* Hoppius , (Ioachimus) gebürtig von Putlitz aus derMarck, war beyder Rechten voeior, und wurde an. 1682.krokeüor suris und Hiüorisrum, an. r688. äzmäicus, und an.»697. Bürgermeister zu Dantzig, allwo er an. 1712. den 4.febr. in seinem ;6. jähre mit tobe abgegangen. Man hat vonihm nebst verschiedenen disputationen, die er bereits in Frank-furt gehalten, Lommentstionem scl Inüitutiones, Franckfurt1708. in 4.1718. in 4.1728. in 4. und Lxamsn InüimrionuinImpsrislimn, welches letztere öfters gedruckt , als Franckfurt1696. in i2.1726. jn 12. und in die Teutsche spräche übersetztworden. Ltken. Oeärm.
Hoptain-Heath, in der Engelländischen provintzStaffords-hire, welcher ort sonderlich wegen der schlacht berühmt ist,si> daselbst an. 164;. zwischen dem Könige Carolo I. und denParlements-trouppen gehalten wurde, da auf Königl. feite dertapfere Spencer, Graf von Northampton, blieb. Lar» Kitt.mot. Lngl.
Hopton, (Rudolph, Freyherr zu) Königl. EngelländischerGeneral. Sein vatter war Robert Hopton, ein Ritter vonWilham in der Grafschafft Sommerset, und wurde an. i;y8.aedohren. Er sollte anfänglich in Lincolns-Lollegio zu Ox-ford studiren, nahm auch darinnen ziemlich zu, jedoch begaber sich bald in kriegs-dienste. Anfänglich war er in den Nie-derlanden als Volontair, von bannen begab er flch in diePfaltz, und diente dem neu-erwehlten Könige Friderico vonBöhmen. Bey seiner zurückkunst in Engelland wurde er vondem Könige Carolo I. in Groß-Britannien bey seiner crönungzu Londen zu einem Ritter von dem Bade geschlagen, war auchan. 1641. und 1642. ein glied des Engelländischen Parlementsim Unter - Hause. Als die meisten glieder wider diesen Königwaren, und es zu einem öffentlichen kriege ausschlug, trat er an.1642. auf die Königl. feite, und erwies seine erste dienste durchdie einnehmung des castells Sherbourg, erlegte bey Bodmanso. compagnien Parlementischer völcker zu fuß und ;oc>. zupferde, nahm auch Lancesthon, Salta, Holsburg und Bradockein. Er schlug nebst Heinrich Wilmotcn den;. jul. an. 164;.bey Kundwayhill den Parlementischen General, Wilhelm Wal-ler, siegte in der schlacht bey Stratton in der provintz Corn-wall über den Grafen von Stamford, entsetzte die belagertestadt Plimouth, daß die feinde abziehen musten, belagerte diestadt Exeler, vor welcher der Pfaltzgraf Moritz sich auch ein,fand, dem er das commando cedirte, wurde auch den 4. sept.an. 164;. von seinem Könige zu Oxford zum Freyherr» vonHopton und Stratton zum andencken des an dem letztem orteerhaltenen sieges für sich und seine männliche leibes-erben ge-macht, auch wenn selbige alle würden verstorben seyn , wurdesolcher titul für seinen vetter den Ritter Athur Hopton unddessen männliche descendenten bestimmet. Er versuchte hieraufdas belagerte schloß Arundel zu entsetzen, wurde aber von demgedachten Wilhelm Waller in selbigem jähre bey Winchester ge-schlagen ; doch erlangte er das Generalat über die Königlichevölcker in der provintz Wallis. Als er aber die von des Par-lements Generale, Thoma Fairfax, belagerte stadt Herford ent-setzen wollte, zog Fairfax von der belagerung ab, und ließ Wil-helm Wallern mit wenig völckern davor stehen, ihm aber rück,te er entgegen, und fand ihn in der stadt Terrington, die er an,griff, und seine völcker heraus schlug, welche zwar mehrentheils,auch er selbst entronnen. Gedachter Fairfax verfolgte ihn auchin Cornwall, und eroberte darinnen die Haupt-stadt Lanceston.Bodman muste Hopton auch verlassen, und weil ihn Fairfaxdie Waffen niederzulegen ermähnte, sendete er einige Personenzu tractiren ab. Indem sich aber seine völcker sehr verliefen,muste er im mertz an. 1646. einen nachtheiligen vergleich einge-hen, vermöge dessen er stücke, bagage, pferde und Waffen hintersich, und seine armee, die sich hierauf verlohren, von einanderlassen müssen. Er selbst begab sich in Franckreich, wurde auchvon der amnestie, so das Parlement in Engelland an. 1646. pu-blicirte, ausgeschlossen. Er kam hierauf in Holland, und be-fand sich an. 1649. bey dem Könige Carolo II. in dem Haag,welcher ihn zu einer conferentz mit den General - Staaten dervereinigten Niederlande gebrauchte. Als sich aber selbige mitdem Engelländischen kioteötor, dem Olivier Cromwel, in einealliantz einließen, und er dergestalt in Holland seine sicherheitnicht fand, begab er sich in Flandern, da er denn im fept. an.i6;2. zu Brügge mit tode abgteng; sein leichnam aber wurdein die vestung Sluys geführet, allwo er so lange über der er-den gestanden, bis er nach des Königs Carole II. restitution inEngelland gebracht, und daselbst bey fernen vor«eltern zu M-tham begraben worden. Seine gemahlin war Elisabeth, Ar-thuri Capell zu Hadham tochter, und des Ritters JustinianiLeven wittwe, mit welcher er aber keine kruder gezeuget, daßalso seine 4. schwestern und deren kinder seine güther erbten.
Kitt. mot. Lri§I.
siehe Ruttenderg.
HOR.L, waren bey den Heyden gewisse gottinnen, die denvier jahrs-zeiten vorgesetzt waren. Man hielt sie für der son-nen cammer-fräulein, welche ihre kleider verwahrte», sie an-
hör
pulstet
legten, auch aufsicht über die blumen hatten; zu einer"ward ihnen die Themis gegeben. öa--r^E, aäverl. -WKL LäNONIOL, hiessen in der alten kir^Asind noch heutiges tages bey Catholischen gewisse stuEl^melden die Keistlicben nack, den reaeln der beiliaen
welchen die'Geistlichen nach'den regeln der 'heiligenren gottesdienst verrichten müssen. Es sind deren an
sieben, mstutima, die Metten, prima, rsrria, lexra, noirs,ra und comxletorium. ration. O«
HOKLH, waren fest - tage, so man denoder jahrs-zeiten zu ehren hielt, und sie bat, daß sie das Ede beschützen, die grosse Hitze abwenden, und zu rechtergen bescheren möchten. Man hat sie im fruhliug, M „>,!>herbst und Winter, und also des jahrs viermal gehaltenvey dem opfer das fleisch nicht gebraten, sondern ^
in Lrrecia kerisla. cls tetiis Orarc. . ^
Horasowitz, Horadiowitz, eine stadt in Böhmen,Prachenser-kreise, unweit Piseck, an dem fluß Ottau oderle,gelegen, und heut zu tage den Grafen von Sternberg UDas nahe hierbey befindliche und den Maltheser-RlttA,«»ständige Nonnen-kloster Bor, ist an. 1421. von den -v""verbrannt worden. Laü>. miLeil. Lok. ^ ^ ^
MOXHH!, war ein altes berühmtes geschleckst ""Römern, woselbst sie sich unter dem Romulo vestetheilte sich selbiges in z. familien, der Pulviller,und Cvcliker. Insonderheit haben selbiges geschleckt
d's
brüder berühmt gemacht, welche sich mit dergleichen n ^unter den Albanern, so den nahmen Luristü führten, ^ ,,/F0I7MP. XXVIII. l. ü. N. ,z l6. L. L. 668. in einen kaE l-'liejstn, mit dem bedinge, daß, welche partey die oberhalbhielt, dessen volck die ober-herrschafft über das anderesollte. Als nun bereits 2. von den Horatiern umgebra^ „Fren, und der dritte zwar noch unverletzt es mit den.drcV yFübrigen Curiatiern, deren gleichwol ein jeder schon estiM pden empfangen, allein zu wagen hatte, ergriff er list>L" M
flucht. AIs aber d»e andern, jv viel es ihre kräffte zulieW^jnachsetzten, und also sich von einander entfernten, kehrte Fder um, und weil er noch frisch war, tödtete er einen na^ ßßandern. Da er wieder zurück nach Rom kam, begeEseine schMjier, welche an einen von den Curiatiern verlorund als sie ihres bräutigams Waffen sahe, welche -AMtriumphirend mit sich führte, wollte sie sich nicht lrostc>>welches ihren bruder dergestalt verdroß, daß sie ihren Wfect der liebe ihres vatterlandes vorzöge, daß er sie am ^ Mermordete. Es wurde zwar hierauf ein peinlichesnur aus 2. Personen bestehend, angestellt, jedoch dem Udabey erlaubt, an das volck zu appelliren; da ihnerstere nach dem scharfenRechl zum tode verdammten,^»aber, in ansehnng seiner so grossen und noch gantzEiMdienste, wie auch daß seine schwester zuerst beydes w/«, Mbruder und das vatterland sehr gröblich gefehlet, volim ^adsolvirte. Horatius kulvillus, welcher unter Targul^^fco lebte, halte 2. söhne, worvon der eine des HoraM . Bvatter war; der andere, auch Horatius kkilvillus gena»ä. 0 . 24;. ,47;. ik.L. 509. Bürgermeister, uiw^ ^
das Laxitolium ein. Er hinterließ einen söhn glMmens, welcher ä. II. 277. L. M. 1507. ik 0.477. nebn ,,
Menenio Lanato Bürgermeister war. Dieser hinterllev gne, Horatium kulvillum, welcher ü. II. 207. L. AI-4? 7. nebst dem Q. Minutio LuZurino Bürgermeister >» z.Horatmm Larbawm , welcher /I. II. ;o;. ü. Ai.
449. nebst dem L. Valerio Bürgermeister zu Rom Uwegen den Sabinern triumphirte. Sein söhnmens war Iribunus Lonlulari porottÄle zu einer zelt,beliebt worden, dieses amt au statt des Bürgermeistern^mit gleicher gemalt, einzuführen. Auch finden sich N/R-PO,.dieses geschlechts, die ebenfalls viele wichtige stellendienet haben. lik. V. IX. ^ ^
Horatius, mit dem zunahmen Laclos, welches A ja ^einäugigen bedeutet, war ein Römischer befthlshE As ^krrege, welchen Porsenna wider diese stadt geführt'dieser durch unversehenen Überfall des bergesmächtiger, und von dar über die dort befindliche 50^ber-brücke, einen offenen weg in die stadt hatte, b>e>^jch^so eben die wacht auf der brücke commandirte, erl ^ gneben Sp. Lartio und T. Herminio, bald hernaw >r Zallein die feinde auf, bis das theil davon, so hinter^ F jS
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auf seine eigene ordre, niedergeworffen worden, «m ^
aufzuhalten ; darauf sprang er also gewafnet, wrrFden fluß, und gelangte auf diese weise in die stadt, '.A-".' " ^.. . nd so viel aMA
ihm zu'ehren eine statue aufrichtetet und so viel a^^p -
er in einem tage umpflügen konnte .. "
tapfere that hätte ihn das leben gekostet, «nd er--ertruncken. Allein bey so grosser anzahl deren, -«
theil schreiben, und noch zum Überfluß von demden, womit er von den Römern begäbet worden, Mschwerlich glauben» Lrvr»5, üb. II'
0. 10. üb. VI. *
Er.. Horatius, (Flaccus) ein berühmter Latew'^,,.^ E'war zu Venusio, einer Römischen colonie an den vApulien, L. U. 689 . ä. U. , 919 . L. L. 6;. gebovr