hör
«im-nach Kerholm 4000. Russen angriff, selbigeZischen K-, bkarva, Notedurg und Kexholm von den Mosco-rwch se„,j."^gerungen und bloquaden befreyete; wornach er^Nerai.^^hr an des Grafen Magni 6e 1 s Gardie stelle zumUnd <>»)-ommandeur über die kriegs-macht in Finn-Est-Lief-veni D>?,,iAunnland verordnet wurde. Er that hierauf inAenginMan kriege gute dienste als Reichs-General-Fcld-' .und ward an. 166z. nach absterben des altern
M blieb letztlich in fernem Gouvernement, undKeinrjck^ve den 23. febr. an. 16S6. worinnen sein Vetter,rie erste »7°"Lvrn, ihm nachfolgte. Er hatte). gemahlinnen,Maria von Mörner, des Oder-Jagermeisters undMter , ^manns über Westerbotten, Stell« von Mörner,Weck, '".er «n. i6;6. geheurathet; die andere, Barbara... Freyhcrrin zu Lrmpele, Johann Kurck,,
.u Mn in, , Schwedischen Reichs-Raths und Pra-
^ ßch q« '»«inländischen Hof-Gerichte, tochter, mit welcher1°" an. ',6?44. verehlichet; und die dritte Maria Silderhielm,a°?achqe,.ff - geheurathet. Er hat zwey söhne und drey toch-^ rhe, 'Mn: Eduard, Freyherr zu Marienburg, aus er-^erlixß^vhren an. 1640. starb an. 1687. als Oberster, und^vvn d-?'??".gemahlin, Martha von Oxenstirn, 2. soh-Nttsier ^ älteste, Gustav, Freyherr zu Marienburg, alsder,y,s". vferde, in der action bey Calisch an. 1706. gefahr-stkn^ Ftevl^"^ gefangen worden; der jüngere bruber, Ga-sMvf in Marienburg, blieb in dem treffen bey Jung-an. 170;. als Oberster von der Lieflandi-kÄ'^ten e,!- ^ Carolus, der andere söhn, gebohren ausN?eden cu,ssÜ"-/664. zu Stade, hat die meiste zeit aussereku gebrack,. kEssen und an unterschiedenen Hosen von Euro-Fr^bvhre' die älteste tochter, Margaretha, aus der erstendeKrrn ,, V- iü;y. ward an. 1658. mit Gustav Scop,Ma^wete,, 6-.7'^!ngo, Reichs - Oberst - Hofmeister von derHedwig Eleonora vermählt; die andere,KiK 'Sso '^E aus der ersten ehe an. 1642. gedohren, wur-2 acob Johann von Taube, Freyherrn zu^etda von der infanterie und Gouverneur über
rssg' «us^sermannland, vermählet; die dritte, Marga-andern ehe an. 1646. gebohren, wurde an.des d^ea Ltlieuhök, Freyherrn zu Nerpiß, Präsi-vvil^M ^""'glichen Tribunals zu Wismar , vermählet.
* ^a>>t>edm Osroli Outtavi und geschriebene memonss
Ä«^^ü/.^avus) ein Schwedischer Marschall. Gusta-^?i , 'veax^'Lamg in Schweden, hielt ihn seiner grossenalliiui?'" hoch m ehren; deswegen schickte er ihn an.Sey Z? tu t^^»->ancrreich wegen einer damals aufzurichtendenö'ger fMasstkvn!.'?avo,i er die artickul zugleich mit den üdri-^ey hat aufsetzen lassen. Bey der bekannten Leip-
er an feiner der König das commando über den lin-^er ehr/Äuee, welchen pvsten er so wohl versähe, daßMder l,nnx Erfolgten sieges einen grossen theil hatte.
gersM ^ von dem General Tilly geschlagen,sehe s^^annier ^Nach diesem conjungirte er sich mtt demOtey , und machte in einer rencontre sechs Bayeri-
^»d c-4js'eder, und erbeutete jenseits der Donau allliiid ^af nahm er Pappenheim mit stürmenderÜdd Vl^erach ,,?"ch. Neumarck in der Ober - Pfaltz weg,d'rl übergäbe, machte sich Meister von Kempten
Sab ^ K, tygxtz ' und da er sich zu Nördlingen in der schlacht zu-L^""ey gxis. ah's6;4. gefangen genommen. Bald daraufrye'^y y ^ ^ Uf. Le L/a«c, siisi. Lavar. /.o-ce«» klk.Luec.
Absi dN w, ew bon den ältesten adelichen Häusern in Pom-Dany.'annt gewessn^Uisthen , welches schon an. 1198. da-A°>Yy,x'>°Ytz, Esttl Nachgehends hat sichNicolaus,Haupt-? EldigR'ec Burchard, zuerst als Fürstlicher
»h'"vrd^'fchen EEUchts-Verwalter, und hernach als Cantz-ae,d^ de>, b Mcls hervor gethan. Der letztere ist ein vac-
N>ahr,"Ehgehen^' Uranfangs die vätterlichen chargen be-^vlaqa'^s. m s^ader von dem Könige in Schweden um2 H°ry Zacht wov^ ' und endlich zum Präsidenten zuL ?chweL ". An. 17°;. war Heinrich Rudolphks) Horndie Rl.ss Commendanl zu Narva, als diestr ort>>u o,"'* 7-4.0,ä s^-Ergieng ; ingleichen florirte einerHvr»7"bältjsch°„ Königlicher Preußischer Land-Lommis-^"derln,E 5 gehören ' -"b diese beyde aber zu den Pommeri-by^ru "'h'd. Vi. ' Ean man nicht gewiß sagen.
E^ryElche ftch^vvc^ 5 /'"uilie in dem Hertzogthum Lüne-
dem Ertz-Slifte Bremen auf-de der tz'fEboffljxh^ ?tr>ch und Heinrich , haben an. 122;.
^.Wen ei! zeugen unterschrieben. Die-»cih'Schiv-ÄWoffMfvonHorn genennetwird, wur--niffh'En«, w! A^r Land^«^^"Ek. Claus Heinrich war an.erbau^cher die - und hatte einen söhn gleiches
-Lom-
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^ ^om, (Cäspar Heinrich) ein bekannter WittenbergischekJurist , wurde denfebr. an. i6;7. zu Freyberg gebohren, all»wo er auch auf dem 6ymnalic>, und nachgehends zu Leipzigund Franafurt an der Oder seine ttuäis, sonderlich aber dieRechtsgelehrsamkeit fleißig getrieben. An. 1679. kam er wiedernach Freyberg, und begab sich von darnach Tennstädt, um sichin der vrsxi etwas umzusehen , machte sich aber ein jähr dar»aufaufdie reise, besähe Holland, wo er sich bey Stöckelmannmsonderlich aufhielt, Franckreich und die Schwertz , und giengdurch das Reich wieder nach Hause. Kurtz darauf hatte er dasglück, daß ihn der Herr von Wolframsdorff, außerordentlicherLnvoys zu den conferentzen zwischen dem Römischen Reiche undFranckreich, nach Franckfurt am Mayn, als seinen Secret-i-rium, mitnahm. An. 1685. kam er zu Freyberg in den Rath,und ward zugleich voüor. An. 1687. ward er ällellor der Ju-risten - Facujtät zu Wittenberg, an. 1688. äcivoc-itub orciins-riu8 im Hof-Gerichte, an. 1690. krokellor ^uris und ^ilellor imSchöppen-stuhlc und Hof-Gerichte, an. 1700. Hllellor orcllns-lius im Nieder-Lausitzlschen Land-Gerichte, an. 1706. MeffocLonWorii, und an. 1709. Appellations-Rath, in welchen wür-den und ämtern er an. 1718. den 6. febr. im 68. jähre seines al»ters gestorben. Seine schritten sind: ktehonL ; Zu« keuäsle;TraäswL 6c sure kroeärire ; 6e lemel ülslo ssrnper S-lslo; Ln»nowtiones «6 8ckilieri ^us I'ubl. Neue Zeitungen von ge-lehrten suchen.
* Horn, (Johann Friedrich) soll ungefehr an. I6;z. zuBrieg in Schlesien gebohren seyn. Er hat in dem dasigen 6^mnsllo den gründ seiner studien geleget, und sich an. 165;.nach Wittenberg begeben, wo er sich sonderlich auf das 8w-äium klliiolopKiL Norslis appliciret, ist auch nach dreyen jährenMogiüer worden, und hat sich durch lesen und disputiren be-rühmt gemacht, aber der disputalion 6s Vominro luperemi.nenn setzte Dr. Wilhelm Liser einen besondern tractat entge-gen. Als er an. 1661. sich einige zeit in seinem vatterlande auf,gehalten, kehrte er wieder nach Wittenberg , und fuhr im do-ciren fort, UNd ob er gleich zum krolsllore ssurib vcäinsrindaselbst vorgeschlagen wurde, so trieb ihn doch die beqierde zureisen an, solches fahren zu lassen. Er gieng an. 1662. nachUtrecht, gab allda an. i66;. eine disputation, 6e kubjeöko.fu-ri» ^scumIisJn i2. heraus, und recommendirte sich dadurch beydem Grafen Detlev Ranzow, dem er sie dedicirte, so wohl, daß erdurch dessen recvmmendation als Legarions-8ccrcwrius mit demDänischen Abgesandten nach Franckreich gieng ; bey welcher ge-legenheit er mit nach Orkans kam, da er sich in einer öffentlichendisputalion durch seine Oppositionen signalisiere. Er fiel aber balddarauf in ein hitzig fieber, durch welches er sein leben beschloß.Dessen tractat 6c 8ul>ie6tc> ssurk Natureis, hat Achilles Epsteinan. 1672. in 8. mit semen anmerckungen drucken lassen. Sonsthat er geschrieben llilpmationem 6e Oüicia 8ub6knrum; 6e k>0.miaio tupereminenti; 6s kexubIiL»M76ics, Wittenberg 1661.jn 4. 6e ssure biummi; koliticsin TirckiteKoniLLM, Utrecht1654. in 12. Gtolles Historie der gelahrtheit, zusatz x. 776.
* Horn, Robert, ein Engelländer aus der Grafschafft Dur-harn ; studirte zu Cambridge im LoIIcZio St. Johannis, wur-de TbecilogiX Ooäkor, und unter Eduardo VI. Oecanus zuDurham, muste aber auch währender regierung der KöniginMariä im exilio leben, erhielt darauf an. I?6c>. das Blßthumzu Winton, und starb zu Landen den i. junii an. 1 §8y. Mauhat von ihm : 8ermori ok tke kick Alan anä Ikarus , Lon«den 1619. in 4. und Exposition of part. ok rke karsble oküi»lost 8on, isi. 1614. in 8. 6^octwr». 6s Lpilc. LnA. k. I. p. ;oo./hiLiss, bibl. öo6lcj.
Horn,.(Gülden) ein berühmtes Horn von golb, welcheswegen seiner rarität in Dänemarck aufbehalten wird. Es ist sel-biges den 20. jul. an. 16^9. bey Galhus , nicht weit von derstadt Tundern in dem Hertzogthum Schkßwig, von einer dirne,nahmens Catharina Schweüs, auf dem selbe gefunden worden.Selbiges wurde hierauf dem Könige Christians IV. in Däne-marck von der erfinderin offeriret, welcher solche mit einer an-sehnlichen beehrnng begnadiget. Es sind von diesem hörne man-cherley gedancren, wozu es ehemals gebrauchet worden, indemWormius behaupten will, es sey ein kriegs-hvrn gewesen; al-lein Trogtlus Arnkiel behauptet vielmehr, es sey ein Heydni-sches krrchen-horn gewesen,wodurch die Priester die leuthe zu denopfern und kirchen-dienst zusammen geblasen hätten, in demdie darauf befindliche bilder von dem Heydnischen götzen-dienstehandelten. Von diesem Dänischen hörne ist das Oldenbur«gjsche goldene Horn zu unterscheiden, von welchem angefüh-ret wird, daß als Otto, Graf von Oldenburg, um das jähr982. auf der jagd gewefen , und ihn sehr gedurstet, er gesagt rach GOtt! wann ich nur einen kühlen trunck hatte. Dar-auf habe sich ein berg aufgethan , daraus eme galante weibes-persvn gekommen, 'welche ihm einen vergoldeten und künstlichgearbeiteten pocal, so in der form emes >äger-horns gewesen,gereichet, mit der Versicherung, daß es semem Hause wohl gehenwürde, wofern er den gantzen becher wurde austrincken. DerGraf aber habe sich darzu mcht resolviren können , sonder» denwein hinterwärts über die achteln auf den erdboden gegossen,und sey mit dem Horn davon geritten. Hierauf habe sich die wei,bes-person in den geofneten berg wieder zurück gezogen, von demvergossenen geträncke aber sey etwas auf das pferd gekommen,wovon die haare abgegangen. Das Horn hat Graf-Otto mit