Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
204
JPEG-Download
 

204 hör

hör

sich in seine restdentz Oldenburg genommen, woselbst, es aucheine sehr lange zeit gezeiget worden; anjetzo aber hat Man es inCoppenhagen. Was dieses Horn für eine Materie habe, ist«och unbekannt; denn man hat es zwar anfänglich für gold ge-halten , als aber ein fuß davon gebrochen, hat es sich nicht wol-len schmeltzen lassen , sondern so bald es in das feuer gekommen,ist es gleich gesprungen, Winckelnianns Oldenb. chron. üb-1.c.meletemsts äsccmu Ü-mico. äs unicornu.

, äs cornu Osnico. UrNkiel, V 0 M goldenen Horn»

Hornbach, eine stabt und schloß in dem Hertzogthum Zwey-Lrücken, nebst einem vornehmen Benedtttiner-kloster von St.Mrminio gestiftet. Vormals hatte es Gamund geheissen,und ist von dessen ältesten zustande und Aebten ziemlich aus-führlicher bericht in Mabiüonii snnsllbus oräini8 8. LeneäiÄIAU finden. In der Reformation ward allhier ein sehr gutes undfür das land höchst nützliches Lxmnsttum gestiftet, welchesseitdem gen Zweybrücken verleget worden, Annsl.

jien. tom. II. LIII. 8-7-^^^/rr Spill. Lünigs Reichs-Archiv,psrt. lpec. contin. II. n. 222. *

-Hornbeck, oder Hoornbeck, (Johannes) war zu Harleman. 1617. gebohren. Seine eitern waren aus Flandern, alleinsein groß-vatter,Johann Hornbeck,hatte sich an.i;84. um der re-ligion willen nach Harlem begeben. In dieser seiner geburts-stadtwurde er bis in das iz. oder 16. jähr seines alters erzogen. Nachdiesem kam er nach Leiden, gieng von dar an. 76;;. nachUtrecht, kehrte aber im folgenden jähre wiederum zurück nachLeiden. Er wurde an. i6;y. zum Prediger ordiniret, vertratauch solche stelle gantz in geheim zu Cöln, wiewol nicht ohnegefahr. An. 164;. kam er wieder zurück in Holland, und wur-de den 2i. dec. dieses jahrs vockor. An. 1644. bekam er ver-schiedene vocativnen, indem er in dem febr. zum Prediger zuMastricht, im martio nach Grast in Nord-Holland, und immajo zum Lrokeftor Ibeologiis nach Hardcrwyck beruffen wur-de ; allein er schlug es alles aus, und nahm die ihm nachwärtsim jul. angetragene theologische kroksttion zu Utrecht an. Imfolgenden jähre wurde er Prediger daselbst, und verrichtete bey-de stellen mit solchem steisse, daß er sich aller ieuthe gewogen-heit darbey erwarb. Weil es ihm aber in die lange zu schwerwerden wollte, machte ihm der Magistrat daselbst ohne sein su-chen in dem Predig-amte einige erleichtcrung. An. 1654. wur-de er nach Leiden beruffen, woselbst er eben diejenige stelle erhiel-te, so er zu Utrecht gehabt, und bis an sein ende, welches den1. sept. an. 1666. erfolgete, beharret. Er verheurathete sichan. i6;o. mit Anna Bernharden , und zeugete mit selbiger 2.söhne, worunter der älteste, Isaae Hornbeck , ksuttonsrius zuRotterdam, und seit dem 12. stpt. an. 172». Groß-ttenttonsriu«von Holl-und West-Frießland, nachdem der Staats-Lecrsm-rms Fagel, auf welchen die majors gefallen, diese chargc be-ständig abgeschlagen. Der jüngste aber, Henricus Aemylius,wurde Fiscal über die impvsten der provintz Holland. Er warin vielen sprachen, und sonderlich in den ktrchemgeschlchten ,wohl geübt, und hat verschiedene schuften hinterlassen, worun-ter die vornehmsten: Inttttutioi7S8 TbeoloZiLNIrsnicum äs8ruäio kscis L OnnLvräiX ; äs Lonlocisrions LvsngsiicL; 80-cirÜÄniIimi8 Lvnlurutus; äs Lonverttoris OsntiliLin,; pro con-vmcsnä>8 L Lonvsrrenäl8 äuäsei8 ; Lxsmerr LuIIs: iärbsniVIII.; ÜXLMSN Lullse lruiocsnrii X. äs vsce OsrmsmL ; Lpi-jlols säkurssum äs Inäspenäenrilmo; Lommsnt<>rius äs ?srs-äoxi8 Weigelisntt; äe ttxiscopsM ; Tbsologis krsÄicL; 8um-,713 Lontroverttsrum. ttrta ,/o. Hor-rLecl,« libro äs converüo-r,e .luäseorum xrisinills. rbsatr. *

Hornberg, eine stadt und paß durch den Schwartzwald indem Hertzogthum Würtemberg am stusse Gutach nebst zwey al-ten schlossern auf einem berge, welche den paß dcftndiren. An.1707. hatten die Franzosen diesen ort inne, und liessen ihn for-tificiren, er wurde aber bald darauf von dem Hertzoge zu Wür-tcmberg eingenommen , und die garmson zu kriegs-gefangenengemacht. Nahe dabey ist das an. 109;. erbaute Benedictiner-NosterAlpersbach. Tromsdorffs accurate geographie. Ein-leitung zur heutigen Historie, wm. I. x. 8 -Hornberg, eine adeliche familie in Schwaben, welche mitdenen Horneck von Hornberg einerley wapen führet, und vondenselben abgestammet zu seyn scheinet. Heinrich war im XIV.iLsula Abt zu St. Peter, und dessen bruders enckel Anton umdas jähr 1454. Schultheiß zu Hagencm. Der letztere ward eingroß-vatter Johann Reinhards , Hanauischen Amtmanns zuReichshofen, dessen enckel gleiches nahmens an. 1675. als Gräf-licher Hanauischer Rath, Hofmeister zu Bischoffsheim, wie auchOberster und Commendant zu Hanau, verstorben. Humbracht,Dom Rheinischen Adel, rsk. iyz.

Hornburg, eine mittelmäßige stadt, nebst einem schloßimd Amte, in dem Fürstenthum Halberstadt, eine meile vonOsterwyck, an der Ocker und Jlsa gelegen. Sie ist vor diesemveste gewesen, und vielmal erobert worden. An der einen feite,st der sogenannte Fallstein, und an der andern das sogenann-te Sttmfeld. Gpangenbergs Mannsfeldische chron. preußr,sehe Gtaats-geographte.

Hornby, eine marckt-stadk in der Engelländischen provintzLancashire, am flusse Lun gelegen, ohnaefehr 7. meilen ost-uno«ordwarts von Lancaster, so wegen ihres schlosses bekannt, alswelches der alte sitz des Lords Morley und Mount-eagle ist.

* Hörne, (Johann von) ein voÄor Usäisinse, gevvon Amsterdam, practicirte erstlich zu Venedig, hernach i» ^dua und Neapolis, und ward darauf änswmire, Lmru-s.und Lot3nics8 kroksllor zu Leiden, allmo er an. i6?°-^jan. in seinem 49. jähre mit tode abgieng. Seine Wss,,.sind: d(ovu8 Vu<ktu8 LiiMerus, Leiden 76; 2. in 4.ätio sä Hittorism Lorporis Human,, ib. 1662. in 12.

Lma LkliurZiR Netdoäu8; Oblervstioneb äristowicoln .cre; Oblervationsb circa ksrcss Zsnitsle8 in urrogusPlotis in Leon. LotsIIi Oxp. 6slein,8 äs OIIibu8 ,und Latein ; Lpittols äs snsurittnste; Opukcula änstow^ ..LbirurZics cum snnotstionibus jo. Luilieimi ksuii, I-E'i)o7> in 8. , äiar.

Horne-Castle, eine marckt-stadtm Lmcolnshire, anilABane, ohngefehr 20. meilen ostwärts von Lincoln, "

len aber von Londen. ..

Horneck, ein schloß in Francken, welches bey Gundel^liegt, und eine Commenthurey des Teutschen ordens ist. .

^ Horneck von Hornberg , eine adeliche familie anRhrinstrom, von welcher Arnold um das jähr 1148-gewesen. Friedrich florirte um das jähr i;;?. und wEgemein verlange beygmannt, gleichwie zu selbiger zeitHorneck von Hornberg den beynahmen eines altenVon jenem stammen her Johann, der um das jähr 160).lrcher Würtembergischer Wittib Hofmeister und Badens,,,lachcscher Jägermeister gewesen; Johann Albrecht, ^ a-7628. als Fürstlich -Baden-Durlachischer Obcr-Forst-u^A'germelster mit tode abgegangen; Rosina Barbara, /s»ausgang des XVII. tiecuii Aebtißin zu Fürstenftld gewesenreu bruder Wolfgang Ernst an. 7682. als RappolsienHof-und Stallmeister verstorben. Humbracht , vorn Rvscheu Adel, rab. 792. ^

Horneck von Wernheim , eine adeliche familie im A ^lande, welche von der vorhergehenden, gleichwie im wE .seso auch sonsten , gautz unterschieden ist; den beynahmen ^i>von dem städtlein Weinheim in der Unter-Pfaitz, 2.

Heidelberg gelegen, erhalten haben. Hans HorneckHornickel von Weinheim, lebte um das jahr7;67. W« Anachkommen ist Wolfgang Eberhard um das jährKriegs-Oberster gewesen; dessen bruder Bernhard dasfortgepflantzet. Humbracht, vom Rheinischen Adel, E ..s,

Horneck, (Antonius ) ein gelehrter und frommercher, ward gebohren zu Bacharach in der PfaltzSein vatter war daö lbst ein ansehnlicher mann undStE jber. Er studirte zu Heidelberg unter anführung 1»

Spanhemii die Theologie; in ftinem 79. jähre begab z«Engelland, und wurde an. 766;. in der Königin LottesOxford ausgenommen; wegen seiner wissenschafft in den^ Mtaiischen sprachen erlangte er grosse gunst bey Dr. BarlE-^ M166;. nahm ihn der Hertzog vonAibemarle zum Gouvcr"nes sohns, des Lords Torrington, an, und gab lhwdie ftsÄorium von Daulton in Dcvonshrre. An. stMker zum Prediger st Savoy-kirche erwehlet, an welchch ^ Oauch 26. jähr bis an seinen tod verblieben , vhngeaMe^jMgen geringem einkommen kaum darbey seine familre«^und wohl eine fettere pfrund hätte erlangen können.,

er auch an. 76g,. zu Cambridge in voÄorem Ttteows 0

movirt. Er war sehr gottsfürchtig, demüthig, ft/E" Efrig und guthertzig. Kurtz vor feinem tode ward ihm ^E.durch recommendation deö Admiral Ryssels , ohnewerben, von dem Ertz-Bischoff Tillotson, ein CanEWestmunster conferiret, aus welchem er gutenschassen können, wann er nicht so vergnügt für sichso mitleidig gegen die armen gewesen wäre. Er war jE E.,stein geplaget, dabey er zwar eine grosse gedult hat x,aber darunter an. 7696. erliegen müssen, nachdem w>nein ende der Bischoff von Bath und Wells , RichE Mheimgesucht, und ihm hernach ein trcfliches lobgottseligkeit, in einem von seinem leben und todeund in druck gegebenen discurs, hinterlassen. Er KjEjiiin der Abtey zu Westmnnster, und hat unterschiedttcyr ^Englicher spräche verfertiget und heraus gegeben^ " x euFläsppv slcetick, dabey ein discurs von dem lebenChristen, welcher auch ins Teutsche übersetzt worden > ^ ^

snä chiäZmsnt rspresenteä: darinnen vorgestellet rvu ^betrachtung des letzten genchts alle sinnliche ftc"dr fto fund tödte; Ttte Lxercils okkrg^sr, oder Gebät-Du^ß^.ssde grest Lsiv ol Loniiäerstion; Tke bett Lxsrciw; .z;

tbs altsr; Tbe cruciüeä ^ettis; Tbe Lrtt ttuit 8 01 ^

M 0 N 8 upon tbe Lbspt. ok iKstttsiv; s Voluinc 0

unterschiedliche schuften wider das Papstthum u. a-' 7,^er auch andere wercke a»S lagljcht hervorgebrE' s-vorreden versehen, als.sott Lisnvil« Ilsmslns ot rReiy, Historie der wiedergebohrnen. ^ -

nust. of lupplemsm. ^ .-lläll^

Horneden , ein kleiner marckt-flecken in der E"gprovintz Essex, 27. meilen von Londen.

* Hornejus, (Conrad) war zu Braunschweigvatter Johannes Prediger war, gebohren , wuro--> fvb.an. 1619. erstlich krotsttor Lrbics«, und am ro