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des Johann von Garny statt, als solcher in ungnad fiel, warder an. 1644. General-Feld-Marschall in Catalonien, undhatte auf die von den Franzosen damals besetzte stadt Lerida,durch hülste einiger conspiranten einen anschlug, wcshalben erauch unter dem schein , als ob er auf Für marschiren wollte,solcher stadt näherte , seinen zweck aber nicht erreichte. Hier-auf rückte er nebst Don Felipe äs Sylva folgends vor die stadt,belagerte sie, und eroberte sie mit accord. Wenige zeit nach derervberung von Lerida entsetzte er auch die von dem Französi-schen Marschaü äs I» Motte Houdancourt belagerte stadt Tar-ragona in Aragonien, und conttnuirte unter des Don Andreavon Cantelmo Ober-Generalat^auch an. 164;. seine dienste inCatalonien und Aragonien, Sie waren aber in ihren coiMüsnicht einig, und erfolgte an. 1645. die schlacht bey Lorenzo, dader Französische General, Graf von Harcourl, den sieg er-hielt, diefer Marggraf von Mortara gefangen wurde, und Can-telmo ihm die Ursache der Niederlage zuschreiben wollte. Alsan. 1647. der Printz von Conds mit der Französischen armeedie belagcrung vor Lerida aufheben müssen, brachte er ic>oc>.mann zu verstärckung solcher stadt samt vielem iproviant undMunition hinein, und ward an. 1690. abermals in Aragonienund Catalonien gebraucht, da er Flix, Tvrtosa, Füllet undMiravel wiedereingenommen, ob schon seine damalige armeenicht über iooo. mann starck gewesen. An. 1652. belagerte erdie stadt Barcellona, vor welcher Don Juan äs Austria auchanlangte, und selbige mit accord einnahm; nach welcher zeit ernicht lange gelebet.
ÜOXikk/I, hiessen bey den alten Römern Magazinen undxroviant-häuser, dergleichen sowol der gantzen Republick, alsauch diesem oder jenem privat-mann zugehörten. Man hatteaber nicht allein körn darinnen, sondern auch alles andere, wel-ches zur nahrung und Unterhaltung der soldaten gewiedmetwar; dahero sich in allen provintzen dergleichen fanden. Siewurden mit grossem fleisse verwahret und bewachet, als wovonin den gesehen und Verordnungen der Römischen Kayser garoftmal Meldung geschiehet. Es waren sonderbare Personen dar-über gesetzt, welche Lulloäes , anch wol Patron! läorreorumxuklicm'uin, genennet werden. Wegen der guten sicherheitwurde wol auch etwan privat - leuthen erlaubt, ihre gröstekostbarkeiten dahin zu bringen. sm-ml. lik. II.
/>^ä. in ltlex. 8ev. L'a/r-oä. variZr. Üb. X. c. 27. c?aä. <L
p-illim. sä VeAed. *
Horsharn, ist eine grosse marckl-stadt in der EngellandischenGrafschasst Sussex, welche 2. glieder in das Parlement schicket.
Horsey, ist eine kleine insul vor Harwich in der Engelländi-schen provintz Essex südwärts gelegen.
Horst, eine ur-alte adeliche und nunmehr Freyherrliche fa-milie an dem Rhein, deren stamm-schloß gleiches nahmens indem Hertzogthum Westphalen an dem siuß Jschar gelegen. Ber-tholdus wird in einem älpiomacs von an. 1292. als zeuge ange-führet. Theodorus ist der 2iste Abt des kl öfters Siegeberg ge-wesen. Richmodis und deren schwester, Anna Johanna, ha-ben gegen ausgang des XV. üssräi dem kloster 8. lVlsLL-chM-rum zu Cöln, nach einander, als Aebtißinnen vorgestanden.Dietrich war an. 1620. Chor-Bischoff zu Trier und Probst zuEmmerich. Erasmus war an. lü;6. Dom-Dechant zu Speyer,und einer von Horst diente im dreißigjährigen kriege dem Chur-fürsten von Bayern als General-Major. Carl Ludwig, Frey-herr, war an. 171;. Chur-Trierischer geheimer Rath, Gene-ral-Feld-Marschall-Lieutenant und Gouverneur zu Ehrcndreit-stein. Mct/r». Lerm. sacrs, k. I. x. 21;. praurro Adel. Eu-ropa, x. 697.
Horstius, (Gregorius) ein berühmter Teutscher Neäisus,war an. 1978. in Torgau gebohren, allwo sein vatter, gleich-falls Gregorius genannt, ein glied des Raths, und bis zum sie-benden mal Bürgermeister gewesen. Nachdem er andere schu-len, als die zu Göttingen und Halberstadt, durchgangen,wurde er durch einreichen und Vorschub seines vatters bruderJacobi Horstii, ehemaligen MsäisinL Lrosell'oris in Helmstädt,in das berühmte kloster Jlefeld aufgenommen, woselbst er inseinen studien guten fortgang gehabt, bis er an. 1997. die Uni-versität Helmstadt, und an. 1600. die Wittenbergische Acade-mie besucht hat, an welchem letztem orte er sich auch mit col-legüs kläloldpüicis berühmt machte, und in die 7. jähr auf-hielte. Damit er aber in der Medicin um so viel weiter kom-men möcht?, that er einige reisen, und zwar durch Oesterreich,Bayern, Schwaben, Elsaß und die Schweitz. Als er nun zuBasel DoNor worden , reisete er wieder nach Haus , und wur-de zu ende desselben 1606. jahrs in Wittenberg zumNeäismWkrokessore ernennet, das folgende jähr aber nach Salllwedel inder alten Marck Brandenburg beruffen , und an. 160g. zumkroksliors in Giessen gemacht, auch endlich gleich in dem fol-genden jähre von Landgraf Ludwigen von Hessen zum Leib-üsteäico angenommen. Seine reputatio» wuchs von tag zutage, daher die stadt Ulm ihn zu ihrem obersten Nsälso ver-langte, welche station er an. 1622. antrat, und bis an seinentob, der in das jähr i6;6. den 29. aug. einfiel, verwaltete. Exhat sich, das erste mal an. 1615. verheurathet, und aus dieserehe 4. l ohne und 2. tochter erzeuget. Er verlohr seine frau an.r6l4. verheurathcte sich aber zum andern mal an. 16;;. undwürde er ohnftreMg das vergnügteste leben auch in dieser ehe ge-
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führet haben, wenn nicht sein alter feint», die gichtcr' das iEdarauf den 9. aug. seinem leben ein ende gemacht hatten»sagt von ihm, daß er die;. qualitäten eines guten ÄccüLj,lichkeit, gelehrsamkeit und glück im höchsten grade beftüch*.
bc. Unter seinen schriften sind folgende: äscumtiKms v"
ÜL LlaborLtio , toLis 6Lisnisi8 üippocr'ät. -
ür-Ua; Lenturia krobiemstum Arg-rT-kv-r,>-.«>'; Xsrvola ^; I-itzri äuo äs XaMra Hurn-ma;
M8 äs menäa 8snitsrs Literüwrum Lxiu8 reculus; .
ÜngarisL I-ui?, vzckeMsriL, Vsrivlsrum L Morbilloruw ^
äariones; Libellen äs 8cvrburc> 6ermLN>su8; Oblerv-M z,Meäic.lik.II.; Oblervationum kk-ermLsemicierum ucu^ "pp'rtte-r. nrsm. üleä. falls ,
Horstius, (Johann Daniel) Gregorii Horstii altestEst,,,ward zu Giessen gebohren, und erhielt anfangs eine mev ^sche kroksilion zu Marpurq, nachgehends in Giessen.,zugleich die stelle eines Landgräflich - Hessen - DarmM/VLeib-Neäici bediente. Von da kam er nach Franckfurt,auch in die Lcsäsmiam Xswr« Luriokoruin, unter demmen Phönix aufgenommen, und starb an. 1685. denseines alters 6g. jähr. Seine schriften sind: ki^üLa
tes Tskenii, ttelmontü, Osrtesii, Lsxggnet , üovle» F«zue rssentiorum commenri8 illultrsts ; l)scg8 Oölervsc .j.<L Lpillolsrum Lnsromicarum; küsrmscozi-es 6sleno-^
S!l LLtKollLN. Er hat auch Zacchiä ssuLltionss UeälLo-bepund Riverii Opera Reäica wieder drucken lassen.
UVtce. Li»cte«rr<^. La^/e. > zl>
-Hprftius, (Gregoritis) Gregorii jüngster söhn,
Ulm an. 162Ü. den 20. dcc. gebohren, promovirte zu ^ Dunter Fortnnio Liceto den n. may an. und wardUeäicus und Professor khxs,LL8 an. i6;z. jn welchennungen er an. isüi. den zr. may verstorben. Ertractat äs Nmria edirt, und Lliltockam Liberdi verM, äisr. ö»>/e. t^l)s
Horstms, (Jacvbus) ward an. i;;7. den I. may A^lkgau gebohren. Er ward an. i z;6. zu Franckfurt anNsx,iller, und an. 1562. lloüor in der Medicin, ^ Hdie xraxin zu Sagan, zu Schweidnitz in vchlesien, "Jglau in Mähren mit gutem fortgange trieb, bis er pErtz - Hertzoglicher Oesterreichischer Leib-Nsäisub n"a ^,1welcher statlon er vier jähr verharrete, und nachmedicinische IVokslllon zu Helmstadt acceptirte. Seine »'Zu-rede äs ivLM0N8 äiscemium Nsäisinam L earuw 1^!
ist sehr wohl geschrieben. Er verheurathcte sich zum e
an. 1962. zeugte mit dieser frauen io. Ander, und naw irsie an. rz8;. verlohren, nahm er sich an. 1987. die an^jEwar ungemein goltsförchtig, rüste den lieben GOtt ve>, ^ Osirung seiner artzneyen inbrünstig an, und meynte, vleulhe hatten Göltiiche hülffe gar sonderbar nöthig, w's Ezu diesem ende für die üleäicos ein besonder gedät-dnell' fgFausgehen lassen. Seine andern schriften sind:
in Librum ÜippoLrnii8 äs Ooräe; Trsätiftus, gur>lsw ssoxoiLM säe eonvenitit; äs ölorko Lpiäeinieorüuli per wcom Luropsm grsilänrs ; äs Vito Liniier»Äsmonlonibn8 ; äs üente uurso kneri 8ilesti, bey W ,
storie f die auf einen betrug hinaus gelösten f er ftwu" hckAgläubig gewesen, und diesen güldenen zahn vor einerung von dem mstehenden Untergang des Türckischeu .hallen hat; OikpuMtione8 LochsiisL äs ssebu^ jöcvprseter Xstursw ; Lpittols-: pküosopüisX L jVleäiLinm^.^stLxenälninÄleäicgrurn Inllitucionum ; Üerboriuw ;tractat von den hülfs-miktcln wider die pest, und ermVersion von LeiNNii buch äs osculris Xsturis jVlirssuNS- M
* Hort, ein schloß in North-Wales in DenbighslM-Dee, an den grentzcn der provintz Ehester, ehE> ,,aOsürum genannt, welche benennung von einernahmen Legio viceüms Vicirix herkommen soll'
Stanley hat es wiederum repariren lasten. Ep
trgtc sich John, Graf von Warren, desselben. Vo» ^
von Warren kam es au die Fitz-Alans, Grafen vo" .AgVvon diesen an William Beauchamp, Freyherr» vonny, und endlich an William Stanley, Cämmerer srorici VII. welcher aber enthauptet wurde; da denu b.gt^vermögen sowol als auch dieses schloß confisciret, w ^ ^
ne geschlagen wurde. Lrir. p. Ü82. ^
säOkODä, war bey den alten Römern eine götti" /rer meyuting nach, die leulhe zu lobwürdigen thaten Ae ^und durch heimliche bewegungen dazu neigen ss'")'«, nv/ilauch die gottin der jugend, und zwar vielleicht deswe8^^ lv.,sjugend munter und hertzhafft ist, welches zu sondeu "nothwendig erfordert wird. Ihr tempel zu Rom F
zugeschlossen, um dadurch zu zeigen, daß die menM' M Fleben hindurch zur lugend mästen angeftischet werv^,me Llorm kommt her von dem Worte Korcsri, ermav'^gender zeit wurde selbige auch Llors genennet. d'v j,ß.
UNd tiOlksL.) , gussst. tkow- 4 .
* Hortarius, ein König der Alemannier, MUS/-;97. ,n der Wacht bey Siraßburg unter den
rio verbundenen Alemannischen Königen.
, XVI. ir. Als aber das folgende i-. ^ ,Römischen armee über den Rhein, und in brist"
'ahrL«L4-