Horten-ge-
, hör
Me» bedi„^"othtget um friede zu bitten, welchen er unter ge-3 ^Ngen erhielt. , XVII, ic».
^ Aelvet. II. 4. §. y. segg. p. 76. leg.H- v Teutsche Kayser - und Neichs-Historie, k. I.^"den ' Dieses verursachte/ daß dessen land in den fol-gen M^Wn von den Römern verschonet blieb. SelbigeKönigen s?W?n dem Unter-Rhein / und begriffen ungefehrstachst «andes zwischen dem Mayn und der Lohne,gei,/A° -u der heutigen niedern Grafschafft Catzeneln-Hortarius muste endlich / vermuthlich wegen^nd räiV^^ 'ands-leuthe / nebst einigen seiner UnterthanenMste nehw-ü^ ^ und unter dem Kayser Nalentiniano kriegs-Wttey, den.« ^^cher ihn an. ;7>. wegen beschuldigter ver-M„j.u tnan ihn aus einigen von ihm an den Aleman-?"te, zunr Macrianum geschriebenen briefen überführenr ^ssUer verdammen / und lebendig verbrennen ließ.
P /' p- 80 , XIX. 4. , I. L. II, ?.
II 7 )^^ Bünaus Teutsche Kayser-und Reichs-histor.VI- c. 6 V?;. lib. III. r>. 811. c-wFr armsles 8usv> k. I.
«Achter. V?ne Römische Dame, des Redners HöroV, ^ hat sich jn der Historie dadurch berühmt
v^sslis, fsals die I'rw^viri, Antonius, Octavius undNeu opf-stV 7^?' IS42- st. L. 42. eine schwere taxe
, 14-20. der reichsten Römischen weibs - perso-
cV^Lt o^uuc sie ihre beutel füllen möchten, und sich keinU M trtwü-Wen wollen , für sie zu reden) selbige mit demgescbiV^ Weiber für die stVimnvü-os getreten, undNiiu, -h da« solcher beredtsamkeit und Nachdruck gc-tW- a»W wderman darüber verwundern müssen. Obij'gUguch gegen sie hart war, und die weiber zu-a„^U' Irm7»/. -w entstund doch darüber ein solches geschrey,Dan," lag n, VL^öthigt wurden, die fache bis auf denlvmV addrcgj^^ieben. Sie hatte sich anfänglich an dieUgd ^^aren V, welche den TAumviris am nächsten ver-ein Mae/» denn auch von der schwester des Octavii,Ney Wlvia, di/k '"i Mutter höflich empfangen wurden; al-thsix ^^erschsüchrjge gemahlin des Antonii, ließ ih-Nqu V selbst m zuschlagen, worauf sie sich an dieIlV ' daß .«^wuchten. Der ausspruch geschahe endlich der-V," sollten uls 400. wetbs-personen ihre güther an-
< ' V ^valten sey«. üb. VIII. s.;.
de>> .^sleusi. - IV. , üb. I. c. 1. L«^/e.
!Ue»^°wer„ Vu der nahme-einer bürgerlichen familie beya?''ten. ÄN vielleicht von dem garten-bau ihren nah-Wach. HugustinM^dus Streinius zwar und mit ihm An-t Weil Patricisches geschlecht daraus
V Tistb,,^ selbige bürgerliche Obrigkeiten qeführet,
tiv .^ubHorte,
, bürgerliche Obrigkeiten geführet,ar, Meinet das erste wahrscheinlicher zuu--«ork-na"I°wischen jähr - büchern eines, nah-^nusMnsius, gedacht, welcher ö. II. ;;i. L. L.' Las ^elchxx gewesen. Er klagte Sempronium Atra-!wiedst vorige jähr Bürgermeister gewesen war,i Vesz. ücttt verwegentlich angegriffen hätte; alleinan/v inE^^ schlacht mit beygewohnet hatten,
bat,- ^
aenals
er e/^aHes!>»,
^ nur vcyucwvylrcl tMLicn /
^ ^ dlese anklage fahren zu lassen, daß,
i„vM^Uend,Ä" um sie zu bereden, ihn nur machen zu lassenwüste, nachdem er sie von der refolu-a?^ach ^.n, a V/v lange ihre Obrigkeitliche würde nieder-«bet der pwceß »vahrete. Mehr als 10 °. jährb ersV Er nahmens Quintus Horten-
r '>vjxVe, N das volck , welches damals einen auf-dkV» a-^ücke, ,n,^ berg ^aniculum begeben hat-ÜZa», da« Ä wachte L. II. 468 . L. N. ; 6 y 8 - L-L.h^/ai„ch^-ti 8 , odcrÄ'w ulle Römer sollten verbunden seyn,c s starb ^setzen des gemeinen volcks, zu ge-
kr V'V^ XLl»w seiner Drctatur, so noch nie gesche-Vk'- lib. VI. L. 5 . lib. XVI.Äori ^ ^l'b. III. c. 17 . cls
ae ^sillS , clc kam. ?vom.
war L. II. 6;y. L, AI. ;86y. A. e.st° ,v»r Ulor Redn»? bev Ciceronis zelten, und war fast solvl, ,.^-üervn» «,ssv, als ii»lb»n»n . vn
von
loh in Vne kvmn/ E selbiger. Wenigst, da er etwassa?wvhiAwn war hatw er bey weitem das grö-, "No, u, den lk l>avon getragen, und wie Cicero
s n^, m dch'su'V savon getragen, und wie Cicero
y l A sch nach beherrschet, bis dieser letztere
vorn "achdrn^vste?ede » über ihn schwunge. Horten-sv ü blich IV, daß ? ' bem ly. jähre seines alterS mit sol-uinfVvn den yV't allein von iederman, sonderniai,?ha!t"»wv Dcävola" Bürgermeistern, Lucio Cras-ee d !!?as ,, °?en, lnb sv.vvr die gelehrtesten leuthe selbigerbog »w KvV? vor dem IV w- Damals redete er den Afri-wge ygn Bitwm V" Rathe. Kurtz darauf führtele de?>I?um 0 'llS sich ?? das Wort, welches noch besserstj>dt LVrle LV A. II. 66;. A. U. ;8y;. A. L.verbV'N and??.SeschlAV ww darinnen die Gerichts-stuh-; den? ^ldz>,g7n" waren , gieng er in den krieg,vb gl?ch Oberster, wobey es auch
dvch^veral; ^waten »sV , der unter dem Syl-ZAbige k'EUtenant LVb?wurde' eines Hortensii,^ ^ V'öderer m se»?^ch ^dacht wird , so schei-I/-". Thech Er Mng hierauf alle eh-
hör 207
ren-ämter in der Republick durch, indem er (Zu-xssor > Läilis,Lr^wr und zuletzt A. II. 68?. A. AI. ;9I?. L. L. 6y. nebst Quin-ta Cacilio Metcllo Bürgermeister wurde. Es siel ihm hernachdie provintz Creta durchs loos zu, daß er darinnen die unruhi-gen einwohner zum gehorsam dringen sollte; allein weil erzu Rom einer von den vornehmsten Rednern war, wollte ersich lieber vor den Gerichts-stühlen üben, als in der ferne kriegführen, überließ also selbige provintz seinem LolisgX, demMeteüo, welcher darüber triumphirte, und den zunahmenUreeiaus erhielte. Er war von vor'reflichem gedächtnisse, der-gestalt , daß er nichts zu papier brachte, und gleichwol alles,was er meditirt, von wort zu Wort herzusagen wußte. Sene-ca meldet von ihm, daß er einsten einen gantzen tag bey einerauction gesessen, und hernach alles, was darinnen verkauftworden, an wen, und wie hoch, nach der ordnung hersagenkönnen. Er machte im reden starcke bewegungen, weshaldenihn einsmals L. Torquatus vor den Richtern damit durchzog,und ihn Dionysia nennete, welches der nähme einer damalsberühmten täntzerin war. Allein Hortensius antwortete: erwollte lieber Dionysia heissen, als mit dem Torquatv von schlech-ten studien und sitten seyn. Jedoch ist dieses gewiß, daß vielgezwungenes wesen bey ihm mit unterlief, indem er sich allezeitvor dem spiegel ankleidete, und seinen rock wohl in die faltenlegte. Ja, als einsten ihm einer seiner Collegen in einer engengaffe begegnete, und solche falten ein wenig in Unordnung brach-te , soll er ihm einen injurien-proceß an den hals gemorsten ha-ben. Er hatte grosses guth gesammelt, lebte auch darvon garherrlich, indem er sich verschiedene lust-hauser anschaffte, alsdas stulLulanum, eines zu Baust, eines zu Laurentum, undein anders vor dem Flumentanischen thore. Weil er auch wohlzu leben gewöhnet war, widersetzte er sich den policey-gesetzen,welche die Bürgermeister ä. II. 6yy. promulgiren wollten, umallen unnöthigen pracht aufzuheben. Er strich selbst ihrenpracht, den sie in ihrem Hause führten, dergestalt heraus, daßsie sich nicht weiter getraueten, ein solches werft auszuführen,welches mit ihrer eigenen conduite so schlecht überein käme. Erwar der erste, welcher bey einem gastmahle, worauf er die Lu-gmL8 tractirte, pfauen zurichten ließ. Er hielt sehr viel auflust-häuser und lust-wälder, und war eben so sehr für seine kran-fte fische besorget, als für krancke knechte. Er liebte die ahorn-bäume sehr, welche er zum öftern mit wein beqoß, dergestalt,daß, als er einsten mit dem Cicerone zu versetzen hatte, er selbi,gen bat, den termin vor dieses mal aufzuheben, indem er einenähorn-baum, welchen er erst kürtzlich aufsein land-guth Tuscu«lum gepflantzet hätte, mit wein begiessen müste. Er und-Cice-rv waren zwar äusserlich gute freunde, doch meynten sie es nichtrecht, indem Cicero dem Hortenflo bald den rühm nahm, daßer der vornehmste Redner zu Rom sey; wiewol selbiger ihmziemlich nahe kam , und zwar behielt er seinen rühm bis ins al-ter ; wie man dann von ihm angemerckt, daß, als er nach sei-nem Bürgermeisterthum, und da er nun alles, was er durchseine beredtsamkeit gesucht, allbereit erlangt hatte, sich einige zeitsehr versäumt, er jedoch durch den zunehmenden grossen rühmdes Ciceronis ziemlich wieder aufgemuntert, und zu mehrermfleiß angespornet worden. Seine gute und anständige action,hat ihn sonderlich bis in seinen tod begleitet, und zu dem grossenrühm seiner wohlredenheit, und dem glücklichen ausschlage sei-ner reden, das meiste beygetragen. Als er bey hohem alter demMessalä, seiner schwester söhne, das wort geredet, die facheauch erhalten hatte, daß er absolvirt wurde, muste er doch er-fahren , daß ihm solches übel ausgedeutet, und er von demvolcke ausgezischet wurde. Jn seiner jugend verheurathete ersich mit des C. Catuli tochter. Allein nichts ist mehr zu verwun,dern , als daß er den Catonem um seine tochter Porciam ange-sprochen , welche bereits an den Bibulum vereblichet war undvon selbigem zwey Ander hatte, daß er sie ihm aus eine zeitlangzur frau wollte zukommen lassen, um Ander mit ihr zu zeugen,er wollte sie allezeit nach verlangen wieder ausliefern. Als abersolches nicht angehen wollte, sprach er den Catonem um seine ei-gene frau die Marciam, des Marcii Philipen tochter, an, wel-ches auch mit genehmhaltung des vatters beliebet, und die Mar-cia, die schon schwanger war, in des Hortensii Haus gebracht wur-de, woselbst sie so lange blieb, bis er starb. Nach des Hortensii todegab sie dem Catoni gute Worte, daß er sie wieder annehmen möch-te, damit sie sich nur bey den damaligen schlechten zciten nach sei-nem nahmen nennen könnte, welches auch geschahe, ob sie gleichvon Hortensio einen söhn bekommen, von dem hernach. Er starbendlich A. II. 70;. A. AI. ;y;;. A. L. ?l. im 64sten jähre seinesalters. Serenus Sammonicus erzehlet, er habe seine stimmevor seinem tode gäntzlich verlohren, welches von Giandorpio un-recht also verstanden wird, als waren ihm die ädern im halst ge-sprungen , wiewol keines von beyden zu glauben, weil Cicero,der so weitläuftig von Hortensio meldet, dessen nie gedacht hat.Wol aber giebt Cicero zu verstehen, daß Hortensius noch weni-ge tage vor seinem tode den Äppium Claudium vor Gerichtbeschützet habe; durch welche übel verstandene Worte sich Sam-monicus wol mag haben verfuhren lassen. Er hat seine re-den , Anngles und koemsta publttlret, von welchen abernichts mehr vorhanden ist. c?Eo, in Lmto L 6s Omr. Üb. III.
in 8vüa L Lawne. VkE'«, prxs ich. I. controv.Oro«. üb. XXXV. A XXXIX. , üb. VIII.
c. 10. A/ac-rot,/«,, Üb. II. Saturn, c. y. üb. XXXV.
c. n. üb. II, 2 V,er,//. apolo§. s'ere«. A?»r»ro». *
S » 'Hör-