Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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217
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^ von) ein Mahler von Antwerpen, und ek-

in s!jtA'chicktesten lehrjüngern Rubens. Er reisete nach'M über f-i "'"n zu lernen, und man verwunderte sich da-" >n sein wissenschafft in mengung der färben. DaM), niruck kehrte, nahm er seinen weg über Oester-

M vis ver Ertz-Hertzog Leopold bey sich behielt, und«'"es tbdkä arbeit verschaffte, welches auch das jährbest^ ^A'vesen / welchen er schon sehr jung und in sei-äez p«ven bat schmecken müssen. Oe , üstregs äs

pHouda»

lst eine Französische kleine stadt in der Isis äs

a, « s vv,,^Ü^ Vcgre, unweit Beausse, zwölf weilen west-

' und drey nord - ostwärts von Dceur gele-gen ha^ ""us sagt, daß der König Robertus daselbst zwey, * ^bauen lassen.

Ä ber A?bdot, (Robert 8irs äs) Ritter aus der Balley Cauxbie armk^j. Seneschall von Agenois, und Großmeister-.„ost-schützen in Franckreichin demXIV.ÜLsula;M äe 3 er an in Flandern zu dienen unter dem Mar-^ biestn "od an. i;rz. in Languedvc und Guienne;« M, unk «»^^ern provintzen diente er auch an. iz;?. wie-Un^ iahre "Umals in Flandern die drey gleich darauf fol-st? an. i,' E 1^2. ward er zum Seneschall von Agenoiske^rt, Mm obgemeldten Armbrust-Schützen - Mei-

b, s i^cntki^?^.nte in dem nemlichen jähre als ein solcher in

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cardisck-«'»'^ vem nemuchen zayre ais ein ivieyer inMartin !.»^lege und auf den grentzcn von Normandie,da der Marscball äÄudenebam ibn

da,!,^°»tvrsnn N?;. da der Marschall ä'Audeneham ihn<lek° 5 ^en >„"^S zu dem Könige schickte, um ihm von den

z.. V»» «xieaes Nachricht zu

... "^ständen der armer und des kr st geschickt

Eb hat im sebruario, ehe er an K ^ ^ mit dem

^stt^q, 5 me cvmmißion bekommen, EE ^ Beau-

>t»v° von Froimons M tn K^-r«, in^bger begeben muste, um daselbst ^ ^ Bretteuil,>> i^anMen der Chateüenien vonConcheS „„y

Costa«,^omrsb von Lonreau-äs-^le' i;,; 7. wohnte

ruhigepoffeßlvn zu setze"- dreyzehen

M^^lageruug von Honfleur »m augufto vev,"

°'-^neuu,"^ ^ ".

, und ze-

^eb,,a?"d dreißig Schildhaltern oder Lsu^ers

und diente in dem nemlichen jähre m dem^8 »7 sta/?sr, zu Qrbec, in dem Bec-Hellouin, und da herum.4 ^ er „n ftpt^ an. l;<:8. r.e?. , kistoirs

doch Teilers.

b°br)» ^ ' (Vincentius) ein Jesuit, war zu Tours oderb>orj,,«' stak « Methe dieser stadt den 22. jan. an. i6;i. ge-stvkj! er tzi. begab sich zu Paris an. 1647. in die Societät,"da-« ."ls Tk-I, dene jähre sowol die UumLniora und Philo-tr» ,^e„. Foiogte gelehret , nachher» aber einen Predigerdaß?- Mextz^ starb zu Paris in dem Lollegio Ludovici A.>ahr «.dicht f',- H29. und bedauerte auf seinem sterb- bethe,^vrd-n mehr leben sollte, bis er völlig hundert«'kleiner an?,), -man hat von ihm eine sammlung von pre-in."band moralische Materien, in 22. bänden in 12.dere dergleichen sammlüng unter dem titul:rrsäismeurs . die aus etlichen 20..V0I. in 4.

" eine

Son

ve, s ^ re,»,.

AMa von) war zwar nur eine schlechte dienst-m vlatz jM^vcrlanden, verdienet aber darum nicht min-7» wa,bge„ ^den geschjchten, sonderlich in der kirchen-hi-^bissx« er ndhafftigkeil, mit welcher sie eine der grö-> nur darum, weil sie ihrem

c.,E reden, oder ihr leben zu erhalten, in ih-

Ü'bekd?sianteu heucheln wollte. An. i;y;. zurzeit, da

nl^Mnn^svlgt 2 « ben Catholischen noch mit feuer undr.vbe« .ffen s„ worden, warb sie unter andern ihren glau-Attj» ,'>>cht ab.^ bugliche hasst gezogen, und da sie ihremn a^cndj?sagen wollte, verdammet, als eine halsstarrige«tm-bstjein "graben zu werden. Diese traurige executionAnbete vhnfern Brüssel bor sich. Nachdem mank? die pellet? !!.'Mte zuerst in eine ungefehr manns-tiefe grübe! ^°v ^ Nnd L"?'bselbe nach und nach aus, erstlich bisKbkag, Gedeckt Jv fort bis an den hals. Da sie also bis anN>vjK> jhe mar ^yen ihr die Jesuiten nochmals zu,se/Hbye g« M die sie ihren Meynungen absagen, undsy,?brbe^r inst der Römischen kirche werffen wollte;

die. wKockenemmulhe : Nein, es ist bes-da, blesc^erdx^ Mche,hr leben hienieden zu erhaltenstw"deffxM die hüiff? künftige leben verlieren, und rüste5 der E Gattes und seine barmhertzigkeit an

. ° b schaea-i^. "bs und seine barmhertzigkeit an,l>-»,ZdN-.'-ichte7s"chter auch ihr Haupt in beyseyn ihrerJesuitt gäntzlich mit erden bedeck-'l>chx> dA sprang ^,?bsto ehender zu ersticken, auf ihremstile "gen acwe f^.bbte man indessen unter der erde her-">er,?rsse «"KQtlAbgraben Üund, ihr winseln und^derw^rtzunq Elches bey allen zuschauern überhauptdktg,^g»d^" des we/bä Marmel verursachte, und jam-

D-,nN"-

Und da nach der Hand das volck

gnaden? Mamkeiic« ,,"Vte es ein solches reden wider^ellcA dÄ dle vers»w" ^Msel, und in den gantzen Nie-

verfnw-^""."' »no m oen gantzenricie-"Ufhör?„°'? tu erb.tt??«^"^er bestürtzet wurden, und

-bte "I°ren wi,o-«vbtttern, dergleichen Iraner - spiele an-

viston ?iel ,2' Auch^var diese gute dienst-magd

r> "N weiß, welche in den Niederlanden

Theil.

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durch eine Richterliche execution der religion wegen hat den todleiden müssen. Ihr alter war damals gegen 40. jähre. DieAnabaptisten setzen sie unter die anzahl ihrer Märtyrer, unddie Reformirten zehlen sie auch zu ihren religions-verwandten.

, billoire äs la ssskormac. tom. l. pZg. ;2y.

L;zo.

* -Aoveden, (Rogerius von) warvon Mrck aus einer gu-ten familie entsprossen , ward an. ny8- der erste kroksssdrTbeoloZi» zu Oxford, und stund nicht allein bey dem KönigeHenrico II. in dessen diensten er sich befand, sondern auch beydem gantzen Hofe in grossem ansehen, und ward in den wich-tigsten angelegenheiten zu rath gezogen. Nach deS Königs to.de entfernte er sich vom Hofe, und legte sich mit gantzem ernstauf die Historie seines vatterlands, schrieb auch Llms1s8 vonden geschjchten desselben, so von an. 721. bis auf das jähr1204. gehen , und in des Henrici Savilii sammlung Engli«scher geschieht - schreiber, Londen 1596. und Franckf. 1601.in fol. befindlich sind. Er hat auch getichte und einige juristi-sche wercke verfertiget. Das jähr feines todes ist unbekannt,bist. lirc. , äs script. Lric. L«/ckN5. Lrr/em.

äs 1116. 1.3t. II. ;6. bibl. meä. ins. ha-

tin. VIII. p. 827. leg.

-Aoverbeck, Overbeck, ein Freyherrliches geschlecht, welchesaus Bravant in Polen , und von dannen inDreussen gekommen.Wilhelm befand sich an. 1529. in Wien, als die Türcken selbigesbelagert hielten. Johann Dietrich, Chur - BrandenburgischerStaats-Minister, hat sich gegen ausgang des XVII. lDsuli, durchseine Gesandkschafften und wichtige Verrichtungen an dem Pol-nischen Hofe, berühmt gemacht. Hartkn. Alt-und Neu - Preus-sen, p. 451. äs rsb. gest. k. 'SV.

Aougton, (Johannes) ein Engelländer, war anfänglichvoistor auf der Universität zu Cambridge, und nachmals einCarthauser. Er wurde bey ansang des lskilmacis, welchesunter dem Könige Henrico VIII. entstund, hingerichtet, indemman ihn anfänglich gehencket, und ihm nachmals das Hertzaus dem leibe gerissen , wie man den verräthern in Engellandthut; welches den 4. may an. i;;-;. geschahe. Man hat ei,nen tomum von seinen episteln zusammen getragen.

/«,, bibl. Lardtzus p. 194. Frt/er«.

-Aovius, ( Matthias) Ertz-Bischoff von Mecheln, war ausselbiger stadt gebürtig, und daselbst an. 1^42. gebohren. Erstudirte die Theologie, und wurde anfänglich Pfarrer daselbstin der kirche zu St. Peter, auch für einen der vornehmstenPrediger seiner zeit gehalten. Nach diesem wurde er läsen-ti3ML llieologike, in der Haupt-kirche daselbst LrsKiäisLonus,und als die Ertz-Bischöffliche stelle durch Lävini Torrentii todledig war, Vicarius generräis, auch letztlich an. 1596. Ertz-Bi-schoff. Er hielt an. 1607. den dritten Provincial-8vnoäum zuMecheln, bey dessen ansang er eine herrliche rede ablegte, wieman den mißbrauchen, so in der kirche eingeschlichen, am füg-, liebsten abhelffen könnte. Er war dem Ertz- Hertzoge Albertovon Oesterreich und der Jnfantin Jsabella gar angenehm,dergestalt, daß sie ihn auch zu ihrem Staats-Rath in den Nie,verlanden machten. Er starb den 20. may an. 1620. Eswird von ihm gesagt, daß, als er einsten bey einem vorneh-men Herrn zu gaste gewesen, und ein kunstreiches aber un-züchtiges gemählde gesehen, habe er den preis dafür geboten,damit es möchte verbrannt werden. , äs urde Nesk-

lin. bibl. steig. , bist. ecsl. äu stw'L-bas.

, tom. I. 63IÜL Lstrist. vl.

* Aoulet, ein fluß in der Picardie, welcher in der provintzArtois entspringet, bey dem kort Rouge sich in 2. arme theilet,davon der eine in den fluß Palincove bey Chateau-Henin, undder andere, welcher bey Calais den nahmen Marck annimmt,in den fluß Oye fällt.

-Aoulieres, (Antoinette äss) ist zu ansang des XVII. üe-cnli in der Französischen Poesie, und sonderlich in Verfertigungder Jdyllien sehr berühmt gewesen. Dem allen ohngeachtekthut sie doch hier und dar in ihren schriften, die in 2. octav-bänden zusammen gedruckt worden, ihres unglücklichen zustand-Meldung, welches man daher zu kommen glaubt, weil ihrmann, der eine stelle bey der artillerie bediente, dem Marquisäs Lonvoiö nicht in allem folgen wollen. Sie starb zu PariSan. 1694. und hinterließ zwey tochter, davon die eine eine Nonneworden, die andere aber sich gleichfalls durch ihre Poesie be-kannt gemacht, und den preis in der Französischen Akademiedavon getragen.

* Aoullier, (Jacob) zu Estampes gebohren, und ein Ns-lisu« von der Universität zu Paris in dem 16. »ahrhundert;r schrieb verschiedene wercke, davon etliche sind gedruckt wor-den , wie wir sie drunten recensiern werden. Einer seiner söh«,e, welcher LcmlcMer äs la Lour äes äläez gewesen, und al-e seine Opera heraus geben sollte, starb darüber; dieser Ja-ob Houüier aber gab an. 1562. seinen geist auf. ThuanusHut seiner Meldung unter diesem iahre, «n dem ;4. buch sei->er Historie. Es war ein mann, sagt er, welcher sich>er Philosophie und Medicin wegen berühmt gemacht>at; dieweil er von sich sechsten sehr bemittelt war ,md folglich sich durch ferne kunft zu bereichern nichtlöthig hatte, welches ihm doch in einer stadt, wie pa-is ist, sehr leicht gewesen wäre, so wendete er seine

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