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M erwchip? ckortreflichen lugenden zuerst einmüthig-Avnige hernach gesawet , und öffentlich zumlÄV, und worden. Er war sehr für die Hof-
Astelle. Ks deswegen von dem Könige die Reichs-Cantz-Aug dieser zwar einige Jassir, daß er durch anneh-
aArderlich» seinem Ertz-Bischöfflichen stände nicht diedak Angethan hatte," denn obschon man öftersMn Horden!^ Ertz-Bischöffen von Canterbury sind er-Aehen, so es zum exempel mit Thomas Becker ge-
Uis Alte Zugegen ungewöhnlich, daß ein Ertz - Bi-ti,sUnd dem .werden. Die einigkeit aber zwischen Hu-ri, 'Ackch ' Funrge war nicht von langer dauer. Huder-die erla,,k«i^w-versammlung aus, ohne von dem Kö-' u, es <!'e!! ,Uuszudicten, wie es doch sonsten gebräuchlichn,,,,. Er that^ uuch wider das eigentliche Königliche ge-2. ^nch.^r >wch viel andere fachen, daraus sein hoch-pM- klar nm!^ur' und wie wenig er die Königliche gewaltÜbertraf ^' weswegen er auch den König sechsten ansich ^vieler'»„Auu zeit da der König dieWeyhnacht zn G»il-tiaCrh^jUWkeit und ausserlichem Pomp feyerte, beflisseIna <^Aebt!jr°„woffzu Canterbury das nemliche eben so prach-trvk !^darüb„^ud wandte so viel geld darauf, daß der Kö-8e? und ej„ 7 , 7 ,Ueleidigt fände, und es nicht anders als einenden «Dn h^Wmulhlges gepräng ansehen konnte. Um eini-N,n M>Nß, h dieses Prälaten zn demüthigen, faßte erdrin-? "berm.'lA w Canterbury nochmals crönen zu lassen,>velcln>aPrälaten dadurch in grosse Unkosten zulete >M, da« '^war Huberts etwas verdrieslich war, aberAn nÜ^eil en ^onig sich einiger Massen vor ihm förch-sireit u.ffte. ww auf eine so indirecte weife an ihm rä-dey. vdaesdar>,m si^rd an. 1205. und war es ein grosserWen Mcdäffr/-" thun war, ihm einen Nachfolger zu ge-§nq-n/ Weicht"! tam endlich für den Papst Jnnocentium III.diesx ,U»dce von Cardinal Stephanum Langthon , einenWx^uhl, c,«^Airt, zum Ertz-Bißthum berufte. Alleinden ?u, so n u.tt den streit zu stillen, zündete das feuer nurin?aen,-?'hhth der König deswegen von dem Papstterix. uterditt bel?n°/ ""d gantz Engeüanb mit einem geistli-l!. » worden. , blss. ssftnZIa-
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MeteAls / lind von dar nach Schlettstadt
llariz ^ Henri-,. u°n bannen wieder zurück nach Basel kam,?UAnd/'ud Glarcanum; gieng hierauf an. izzz.nachu»d u,e daselbst Nggiker. Von dar wandte er sich
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M' -Ae dann auch der Rath selbst emtge ^ s nmlung nunN^^Meln dazuordm In duft verlas ^ ^rWerÄ.? Ane blosse vielfältig, und muste u ^usten war»
Mammon anklagen, wie schwatzhM n a w „h^en,
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DevAwWe. Wwnun dieses dievondnuR»t^. s^u.
und dak ^wvl als alle übrige emmutVE sn Mochdte^ke stÄMen Hader bey so schlechlem beweu^b^relen siedrra und unverschamtheck gebraucht ^ ungeackM^e auss^^n allem bericht, nach weichem Hr ^ gevaten'
5 L 7LÄTÄ7 -SNA-
sculum zu enthalten. Und da er dieses sehr fchlechtlich be.vbachtete, kam er ins gefängnis, und ward endlich des landsverwiesen. Er verfügte sich hierauf in das Würtembergische,und suchte durch allerhand ungleiche Hinterbringungen nicht nurMusculo, sondern gar seiner Obrigkeit des Stands Bern Ver-druß und Händel zu erwecken , so aber durch die von diesen letz-tem dabey gebrauchte klugheit noch glücklich verhütet worden;diß geschahe an. i;87- und i;88. Nun war es zeit, daß ma»auch anderwärts, wo zuvor so viel auf Hubern gehalten ward,in der that und von nahem sähe, was er für ein mann wäre.Kurtz nachdem er auf Tübingen kommen, hat er schon seinehernach bestrittene meynung, baß GOtt alle menschen zur se.ligkeit erwehlet habe, öffentlich dargeleget, und darvon gewissetbsles in einer Disputation publiciret, so auch die TübingischenTbeoloxi geschehen lassen. Insonderheit wollte er behaupten,baß alle menschen, auch die verdammten, erwehlet wären.Dem ungeachtet wurde er an. i zyr. zum krokeüore Theolog«nach Wittenberg beruffen, auch daselbst m voätorem Theo-logie prvmoviret. Das jähr darauf conserirte er darüber xri-v-uim auf einer reift mit Aegidiv Hunnio , und opponirte auchSalomon Gesnern öffentlich. Nach langem disputiern kün-digte ihm ftoökor Polycarpus Leyftr, sein LoUeg-e, die brüder-schafft öffentlich auf, da er sich zwar erklärte, daß er, wofernman ihn nicht in der lehre angreiften würde, von den bewuß-ten termims abstehen wollte. AIs aber Hunnius seine theftsvon der Prädestination publicirte, und Huberus nicht damitübereinstimmen wollte, auch vocilor Leyftr ihn in der conftrentzeinen ketzer gescholten , erklärete sich Huberus mit seinen colle«gen öffentlich von der fache vor der gantzen Universität zu di-sputiren , welches aber zene nicht zugeben wollten, damit esnicht im beyftyn der studenten geschehen möchte. Indessenwürcketen seine gegner bey dem damaligen ftäminiümwr derChur Sachsen einen befehl aus, Huberus sollte dieses streitsweder puklioe noch privatim gedencken. Weil er es aber nichtsdestoweniger in collegien und predigten gethan , auch bey deran.i;y4. erfolgten Churfürstiichen Commißiou nicht widerruffmwollte, wurde er abgesetzt, und an. izyz. mit einem honorariobeurlaubet. Als an. 1611. Churfürst Johann Georg die re-gierung antrat, zog Huberus nach Dreßden, und supplicirtenoch einmal, baß er gehöret, und zu einer Disputation mit denTheologis gelassen würde ; allein er wurde abgewiesen. Ermuste darauf in der irre herum ziehen, da er sich theils zu Jena,theils an andern orten aufhielte. Nach diesem hat ihm HertzogFriedrich Ulrich von Braunschweig aus dem kloster Reisten-berg jährlichen unterhalt reichen lassen. Weil er sich auch allesstreits entschlagen , hat er sich sowol zu Halle in Sachsen, alshernach zu Erfurt aufgehalten, und daselbst etliche streit-büchergegen die Cathvlischen und Reformirten geschrieben. Zuletzt ister zu seinem tochtermann nach Osterwick gezogen, hat sich all-da nach des Predigers zeugnis, still und eingezogen gehalten,und ist darauf den 2z. mertz an. ,624. im 77. jähre seines al-ters gestorben. Es sind in dieser streitigkeit viel schriften herausgekommen, worunter sonderlich der Würtembergischen Theo-logorum SÄ» llubcrisns. ftjchen s predigt und le»
be»s-lauf. , hiii. LLLles. ledens-iauf Huberi.
äs patr. illulir. vir. , hiK. ecclos. p. 586.
Tvebe/r rhostt. 8a§-rr«r-r, inrrockuck. aä D. T. p. 982. Arnoldskirchen-chistorie, k. n. hh. XVI. L. zo. Hottingers Schweitze»rische kirchen-historie.
f Er war eine zeitlang Pfarrer in dem nahe bey Tübingengelegenen Dorfe Derendingen, von wannen er unmittelbar nachWittenberg, als krok. Thsol. gegangen. Er war also niemalsProfessor zu Tübingen, wie Hottinger meynt äiss. irsn. p. ;i.Nach seiner abfttzung zu Wittenberg kam er wieder nach Tü-bingen, und suchte erlanbnis, mit den Theologis über seinäogms zu conferiren, welche ihm auch gegeben worden. Alser aber ftldige zn Verführung der studenten mißbrauchte, wur-de er endlich aus dem gantzen Hertzogthum vertrieben. Hier«auf hat er sich nach Speyer begeben. Den schriften, worausdieses manns geschichte und streitigkeiten zn erläutern, könnenbeygesetzt werden: gppsr. aä episs. Nirrhsok. p. 268.
c?q,r/r/. IVTitteö. tom. I. /. 6. clil'p. cls Huherisassmo.
sei,'! Huher. /. clisserr. <Ze 8. H. vits ,
soriptis 8: clockrina. suppl. rici mom. Tbcol. X/ürr.
L/aA. oomment. cls Icript. publ. eccles. XVürtemb. s Äer«,-rv^F. manuftripta. )
Huberus, (Ulricus) war den iz. wart. an. i6;6. zu Do-ckum in Frießland gebohren. Nachdem er den gründ seiner stu-dien und zumal der Lateinischen, Griechischen und Hebräischenspräche in seinem vatterlande und zu Leuwarden geleget, zog eran. i6zi. nach Franecker, und studirte daselbst die)ms, sowolunter dem Wissenbach, als zu Utrecht unter dem Antonio Mat-thäi und Cypriano Regnero. Von dar gieng er an. iü;6. nachMarpmg, und nachdem er sich drey zahr daselbst aufgehalten,auch allda in llockorem ßuris promoviret, wurde er im 21.jähreseines alters zum krofossore Umorisrum und Lloguemise zuFranecker ernennet, welche stelle er auch an. i6z8. nachdem ersich zuvor bey Böcklern ewige zeit zu Straßburq aufgehalten,antrat. In diesem stände hielt er bisweilen von 6. uhr desmorgens bis auf den abend um 8. uhr, eine tisch-stunde ausge-nommen, öffentliche m>d absonderliche coileßm. In dem 24-iabre
wurde er sseökor MAwsscus , und an. 166;. nach Wissenbachs
tobe