Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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//26. ein Kolloquium angestellet, da er nachL Wege« d?„ L'"ütlon seine Meynungen widerrufte, und weilkonnt- Zierlichen Nachstellungen nirgendwo sichern fußr!E ^ de„, ^or dißmal noch zu Zürich verblieb, endlich aber,xAn fvrtfuyp "^el, wiewv! heimlich, in seinen schwarme-.chsr nach ^ 0 " bannen verwiesen wurde. Er verfügte sich^lch , und von dar nach Mahren, woselbst er

rubey s-i,E^>chischen Regierung in die Hände fiel, undU^ien ich"'kn Mthummern hartnäckig verharrete, an. i;r8.

Mchrt, verbrannt, diejenige person aber, die er mittä, ^decx ,"d vor sein eheweib ausgegeben, geköpft, oder,!ch? Jngvig^n , ersäuffer wurde. Die theologische Faeul-in; Uny rch. bat vor seiner Hinrichtung seine iutißuia um-^ ^ silifschrift dazu sitzen lasten : sleus lrackac eumtvm Vin ^ ' ut spiritus lalvus üat. O« / r-r , hibl.N^kirch^ 1 - Kitt. siurker. I. II. z. III. 97. Ar-

°^nd keher-hist. I. 16. 21. ;i.

' HübstEr ^betten der Gelehrt, im Reich, ?. VI..vvinv's^" ^liches geschlccht in dem Fürstenthum An-, z--,'"lem Becmann zuerst, wiewol ohne benennungch'^nn, Dänischen geheimen und Staats-Rath,Caw ^nbur,, ^'/lem hat Jacob bey dem Churfürsten zubei' Johanne, in dem XV. sieoulo die stelle einesdenM grabe ^Acidet / und mit demftlben eine reise zu demg.spanisch.« L^daii. Dessen enckel, Friedrich, ließ sich ininA'e, die wider Schweden gebrauchen , und zeugte

schk^»d naf-, Thomas, Chur-Krandenburgischer Hof-vn ?ath u Mehends Cammer-Rath; 2.) Tobias , Anhalt,'-als von dem hernach ; Josias, welcher

; . >^?Vferlicher Hauptmann in den NiederlandenHenneack^^^ich, weicher in den, treffen bey Monslieo?ar, wip^^^'^den. Tobias auf Frey-und Nredle-d«i, ?rgjy 1 gedacht, beydem Fürsten zu Anhalt, Johan-'"'d Cantzler, und trug sehr vieles bey ,dlaw , 'vard ^ religivn in dem Anhältischen ausge-sirl>g''nd Gvtj,>^"'^rl,eß drey söhne , Christianum, To-Der jüngste, Gottfried , hat als Kay-M ^ i6rü. in dem ländlein ob der Ens, in esi

Tsch°^?chön-^"ckuhr,sche» hauren gehaltenen schlackst, sein le-Hch.7>i, kein- -"Ist seiner gemahlin, einer Gräfin von^vier^eimyi^^''nachgelassen. Der mittelste, Tobias,Mg.Mh ?x?'!d Beesen, war Cammer-Justitzien-und ge-^^chan , und starb an. >6zü. in dem 58. jähreHer qst ühg^o^ erben , nachdem er unterscheidliche Gesandt-Mebco ^ '"ar ein gelehrter mann und vortrcfli-

^dihn/ und A? Teutschen Poesie zuerst die rechte artgene,,»-> ? von vielen der Teutsche virgilius undMähler Qb--a??vrden. Der älleste , Chrijtiau, warDess-n - Conrmendant zu Spiegelberg in

e^b a? Land ."?«"^' Melchior Tobias, Fürstlich - Än-lich stfcküyi. '-uach und der landschafft Unter - OireÄor,Äd hj^urstr , hinterließ vier söhne , die waren 7. ) Die-^chsii-^fFüra Chur-Hannoverischer Hauptmann,§hrKd N ^'Jubältischer Stallmeister; 2.) Tobias^>ch, IIdvspd^Ä'ch - Gvthaifthcr Oberst-Lieutenant; ;. )^ßvkj- istvthajÄ^othalscher Rittmeister; 4. ) Ludwig Frie-> Hauptmann. Beckmanns Anhältische

^D"bNer ' äs kost. Oerm.

^>1 , ei!,-^vhannes) ein berühmter Schulmann, war

> f dqhj^ qf, ohliweit Zittau in der Lausitz gelegenen klei-P-SE» groß-vatter an. 1654. aus Böhmen der

M>rd Mdett? ^udct halte, den 17. mcrtz an. 1668. geboh-studim oÄ?e'n Oymnaüo zu Zittau einen gutenr-f-äi a,, ',^"gt, und daselbst insonderheit des dama-

sthsizi! ^lyeiu Weissens, unterricht genossen, begab

?dilvsvv>,/^re nach Leipzig , legte sich allda auf diel»d , r ay. 7"V e und Theologie, und that sich folgends,..stpUliren o-' Nagjster.wurde erlangt, durch leh-? Nyi, A siecin^^vhl hervor, daß er an. 1694. nach Mer-M'd ». v'Es an,, dasigen schule beruffen wurde. AIsHer >7ii 7, verschiedene jähre rühmlich verwaltet,§ e»g. M ex en'du^o^ der ftadt - schule zu Hamburg - inkr^v'lsen^ besaß vw 17;!. den 21. may mit tode ab-Ä^cnau?-?"^vordentliche gaabe, den lernendenallein ei«-1"""sienehme art beyzubringen, indemTi'S-'Äodacknnen^.^'^lfren und deutlichen vortrags,ew^a'^ ^ilunq^-n^^Vlt einer guten ordnung und na-de! K'H M^l°3'sch?L.7 Unter stinen schrtften sind zu8 ra?ststain 5 Englisch- Tabellen, m vier theilen, davon der»l Av ausU' weich "^vsitzet worden ' Kurtze Fragen ausHpvle^ VolMss-^L Erläuterung dieser tabellen dienen;

bts a.,s ?^^ bänden, die er auch^ 2 , lebzeiMn n,,d nn,-n ^a^^ fortgesetzet; Fra-2 16. Geographie, davon annoch bey

Mw-^rn der pressf -' p'^n mehr als hundert tausend, Beyfall ^°vunen, und die auch bey den'»H-K vv„^H>lanlsch- Ahnden, daß sie ins Holländische,

. den Lanb^Ishwedische rc. übersetzet worden;bli^Aanib^ tuuninjx^ Word-« " welche unter seiner aufsicht

dl"^uhrliche Nachricht vonötstox. / 'darinn er in ^Ä". 0 O' Hamburgische 8i.

theilen von 100°. geschicht-

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schreibern Nachricht ertheilet, wiewol I. A. FabriÜUs , Richeyund andere, das ihrige gleichfalls mtt beygetragen ; Fragenaus der Oratorte; Poetisches Hand-buch', oder vollständigesReim-Register; eine Teutsche poetische Übersetzung des ThomäKempis von der Nachfolge Christi rc. Über dieses hat er auchzu dem sogenannten realen Staats - Zeitungs-und Cvnversa-lions-Lerico , wie auch dem curiösen und realen Natur-Kunst-Berg-Gewerck-und Handlungs-Lexico, die vorreden verfertigt zdahero er auch von einigen, wiewol ohne gründ, vor derenVerfasser gehalten worden, ü<r»ro«>'g7»/.

d.7,7. supxlem. tom. X. leest. IV. p. l8I- sig-

'Zucd-il-Bardar , ist ein grosser fluß in der.Barbareyin Aftica. Er entspringet auf dem Atlantischen geburge, un-weit Lorbus im Königreich Tunis, und drehet sich durch ge-dachtes geburge vielmals herum, daß reisende Personen, dievon Bone nach Tunis wollen , 2z. mal darüber gehen, wie-wol ohne brücken und kähne. Er hat viel corallenund falltnahe bey dem Hafen von Taburo in die Mittelländische sie»Alric-u

Hülffenberg , Gehülffenberg, ein berühmter berg indem Eichsfelde, zwischen Dingelstadt und Wanfried, 2. Mei-len von Mühlhansen gelegen. Er hat den nahmen von der ca-pelle, welche St. Bonifacius darauf erbauet, und 8. siäjuwriumoder St. Hükpe genennet , zu welcher jährlich acht tage vokPfingsten eine grosse wallfahrt angestellet wird. Vorher» haker Stuffenberg geheißen , weil die Thüringer daselbst dengötzen Stuffo, welchen Bonifacius herunter gcworffen, verehrrct haben. ant. 6enc. L Lsirisi. IliurinA. I 1 K. III. c. 70 ,

-Zülsemann, (Johannes) war zu Essen m Frießland den26. nov. an. 1602. gebohren. Anfänglich wurde er in seinemvatterlande unterrichtet; als er aber das 12. jähr seines alterserreichet hatte, thaten ihn seine eitern nach Norden in Ost-Fri .ß-land. Nach verlauf eines iahrs wurde er auf das Lxmnalwmnach Stade geschickt, und von dar an. 1618. nach Hannover.Als er nun den gründ seiner stridien gelegt halte, wurde er vonseinem vatter an. 1620. nach Hause beruffen, an. 1621. nachRostock geschickt, und von dar an. 1622. nach Wittenberg, all->wo er m Friderici Balduini Hanse war, und nebst selbigemauch Johannem Scharfium, Jacobrim Martini und Baltha-sarnm Meisnerum hörete. Als Balduinus verstorben war,gieng er an. 1627. zu Henrico Höpfnero nach Leipzig , und di-splltirte unter ihm cke kiäei sck ßuiiitiam Imputatione. Er hieltsich darbey dergestalt wohl, daß ihm auch privatim zu lesen ver-gönnet wurde, da ihn indessen Matthias Hoe auch kennen lern-te. In demselbigen jähre trat er im aug. eine reise durch, dieNiederlande in Franckreich an, und hielt sich den Winter übeezu Paris auf. In dem folgenden jähre kam er über Hamburgzurück „ach Leipzig, gieng aber bald darauf nach Marpurg zuMenone Hannekenio, welcher allda krokellor TIieoIo§,-x undder Hebräischen spräche war. Er bekam daselbst eriaubnrs,privatim in der Theologie zu lesen, und wurde auf des Grafenvon Ost-Frießland befehl, Licenliat in der Theologie. An.7629. wurde ihm eine Prediger-stelle zu Norden aufgetragen,die er aber ausschlug. Er gieng hierauf von Marpurg weg,besuchte die vornehmsten Academien von Tentfchland, kamaber gegen Petri Pauli wiederum zu seinem alten kr^ceptore»dem Henrico Höpfnero , zurück. Bald darauf wurde er zumLrofcllore Theolog« beruffen, welches amt er annahm. An.i6zo. wurde er in gegenwart des Churfürsten von (Lachsen, derverwittibten Fürstin von Anhalt - Zerbst lind der Grafen vonSolms und Ost-Frießland Gesandten znm lloötore IKeoIogiLcreiret, und verehlichte sich auch an demselbigen tage mit Fri-derici Balduini hinterlassener wittwe. Er stund daselbst sei-nem amte wohl vor, wurde auch in verschiedenen Verschickungen,in stachen , sowol die kirche als Academie betreffend, gebraucht.An. i6;o. wohnte er dein zu Leipzig gehaltenen Convent bey ^worinnen von den Lutherischen von Vertheidigung des aug-apfels Augspurgischer Confeßion deliberirt wurde. Als er an.7642. eine reise in sein vatterland that, und bey dieser gelegen-heit die Niederlande durchreisete, wurde ihm das Pastorat inder Lutherischen kirche zu Amsterdam angetragen, so er abernicht annahm. An. 1645. wurde er aufdas Loüoqrimm nachThoren geschickt, woselbst er das VirecHum bey den Augsvur-gischen Confeßions-verwandtcn führete. Nach des MatthiäHoe tode wurde er an dessen stelle zum Obek-Hos-Prediger undKirchen-Nath ernennet, aber bald darauf zum Prediger zu St,Nicolai, Lrokellore Theologie , Asieckors Lonsiilorii und In-speÄore der Churfürstlichen Alumnorum zu Leipzig beruffen. Erverfügte sich dannenhero den i r.iun. an.7646. dtihin, und wurdäbald darauf zum Lanomco zu Zeitz erwchlet, auch an. 16^ 1. zmyProbst daselbst und znm 8eniore des Capituls zu Nanmbmg,An. 76?erhielt er das Decemmrat der Academie zu Leipzig,Und wurde an. 1657. L-momcus zu Meisten. Nachmals wurdeer Superintendent zu Leipzig, schielt auch an. r66o. die inspesction über den Sächsischen kreis. Als er an. 7656. an Osternpredigte, wurde er mit einer schwachheit befallen, welches auchden 7v.sonntag nach Vrimmus an.7660. geschahe. Erkennte sichnach diesem nicht recht wieder erholen, bis er endlich den 7 2.inn,an. 7 66 7. verstarb. Er harte io. Ander, von welchen ein söhn Jo»hannes, geheimer Rath zu Darmstadt worden. Seine schrifteNsistd ; Lollegium publivum Anti - kapiüicum ; LrsvianvM

u Disoio,