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TkeoloZicmn ; Ugnusls Lon 5 ssiioni§ üuFuüanD; Oalvinift
rnu8 irresonLÜiL^iliz; Alstttoäus consiolisnäi; äs ^uxitiis
6ratlL; Lxteniio Drevisrü Itteoloßici; Caliptinischer Gewiftsens-Wurm; Relation von dem Lo!loc,uio zu Thoren,mem. Tlisol. äec. X. rttestc. p. 62;. L'a-'o/i memo-
rakilia Ls. XVII.
hülsen. Von dieser adelichen familie ist an. l;74. HiobPreußischer Landmeister in Liefland gewesen. Nachdem sichauch einige von derselben in Lausitz gewandt, ist das gUth Gru-na unweit Görlitz an sie gediehen. Ob nun wol solches jetzo inandere Hände gekommen ist, so halten sich die ehemaligen be-sitzer doch annoch im lande auf, mit unbenommener freyheitwieder in demselben anzukauffen. Grosser, in LausitzischenMerkwürdigkeiten, k. III. x>. 47.
-Auen, eine Schwedische insul; siehe Ween.
Hünen, ist eine alte, Rittermäßige, reiche und adeliche fa«mitte in Schafhaußn gewesen ; sie nenneten sich Hünen vonBeringen, von Hüfingen, von Schafhausen und von Hünin-gen, je nachdem sie von einer hrsneks waren. An. 1277. warEberhard Hün Schultheiß zu Schafhausen. An. 1299. warUlrich Hün von Beringen des Raths. An. i;;;. war JacobHün von Beringen Abt zu Schafhausen ; an. i z86. wurdeEberhard Hün zu Sempach erschlagen. *
Hünenberg, (von) waren stattliche und alte Edellenthe,ebenfalls zu Schafhaustn, deren bürg Hünenberg am Zager«see gelegen, im Sempacher-kriege zerstöret worden ist. An.i;i5. wurden die ersten Schwerer von einem von Hünenberggewarnet, sich wegen den Oesterreichischen in acht zu nehmen,
( wovon in der neuen edition des Simlers p. 69. und 70. zulesen.) An. i;86. wurde Rudolph von Hünenberg, Ritter, zuSempach erschlagen , und dessen sitz zu Reichensee ob Baideckwurde von den Luecrnern zerstöret. An. 1411. wurde Gotz vonHünenberg, Ritter, zum ersten Bürgermeister zu Schafhausenerwehlt.*
Hümcke, eines der ältesten und ansehnlichsten adelichenHäuser in der Marck Brandenburg und in Nieder-Sachsen,welches sich auch in Meisten ausgebrütet. An. 926. hat sie sichin der stadt Brandenburg niedergelassen , als die Wenden dar-aus vertrieben worden. Albrecht Hünicke war an. 166c>. Fran-zösischer Rittmeister und ein vatter Melchiors, des Havelländi-dischen kreises virekkorix. Dessen söhn , Albrecht Friedrich,Chur-Sächsischer würcklicher geheimer Rath, und Ober-Hof-Richter zu Leipzig , hat unterschiedliche Gesandtschafften ver-richtet , und ist an. 1704. verstorben. -v/E,, sim-ä. 8ax.
Märckische chron. proär. ölitti.
Hüningen, eine berühmte Französische vestung am Rhein-strom , liegt eine viertel meile unterhalb Basel in dem Elsaßi-schen gebiethe. Ehemals war sie nur ein dorf in dem LansererAmte, allwo schon seit alten zelten wegen der bequemen über-fahrt über den Rhein ei» thurn, von den land-leuthen derrnause-thum genannt, mit einer schantze umgeben, gestandenist. An. 1677. nahm die Kayftrliche armee unter dem Hertzo-ge von Sachsen-Eisenach diesen thurn und schantzwerck ei»,schlug dabey eine drücke über den ßuß, und behauptete den posteneinige zeit gegen die Franzosen. Dieses gab solchen für die zu-künftige zeit eine erinnerung, sich des orts mehr und gewisserin versichern , weil von dieser feite gar leicht ein einfall ausTeutschland ins Elsaß, und ferner ins Burgund geschehen könn,te; siengen daher gleich nach geschlossenem Nimägischen frie-den an , den ort mit macht zu bevestigen, wiewol sie einigezeit vorgaben, daß es nur eine schantze oder hornwerck abgebensollte. Und obschon bald hernach sonderlich bey beschehener er-weiterung der vestungs-wercker, der Canton Basel sowol alsdie gantze Eydgenoßschafft darwider protestirten, und durch ih-ren Gesandten am Französischen Hofe dcshalben Vorstellungthaten, konnten sie doch weiter nichts erhalten, als daß die ve-stung etwas von der stadt Basel sollte entfernet seyn , und wur-de selbige den ri.aug. an. 1631. am St. Ludwigs-fest einge-weyhet, auch hernach immer mehr bevestiget. Die vestungbestehet aus einem fünseck; ausser dem ist daselbst auch eine con«trescarpe zwölf schuh hoch über dem Wasser, wie auch noch einander groß hornwerck , dessen aussentheile sich weit hin gegenBasel erstrecken. Gleicher gestalt war auch hier eine brückeüber den Rhein, so zum theil auf einer insul stehet, und gleich-falls mit einem hornwercke fortificiret gewesen; aber an. 1699.muste in krafft des zu Ryßwick geschlossenen friedens, die brückeweggethan, auch die schantzen in der insul, und auf demTeutschen boden geschleift werden. Es wurde zwar an. 170;.von den Franzosen im angesichts der Teutschen gegen über beyFridlingen stehenden armee guten theils wieder angefangen,und nachmals nach der Fridlinger,schlackst gäntzlich in altenstand gefetzet; aber auch an. 1714. nach dem Badischen frie-den von neuem rasirt. Die gebäude dieses korts sind sehr fthön,und kan der platz inwendig 400a. mann beherbergen. Von die-ser vestung langet eine canon-kugel bis mitten in die stadt Ba-sel- Burnets reise-beschreibung, k. II. x- 259. Beschreibung-es Rhemstroms. *
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lie in der Eydgenoßschafft den nahmen bekommen, tsststl
Herrschafften EÜgöw, Ward-Egg rc. besessen, nun aber angestorben ist. §
Huerga, .(Cyprianus 1 ») ein berühmter Cistercienstr',5,4Spanien gebürtig, hat lange zeit auf der Academie 1 « V .,0-die H. Schrift erkläret. Er verstund die sprachen undgie wohl, und starb an. 1560. Man hat verschiedene V a,menturios von ihm über die Psalmen, über das buch V. jz.und über das Hohe Lied. äs Istrer. Hichsw
L >k«/0Er, bibl. Hilpkn.
Hürnle, oder Hörnle, ein berg im Zürich-gebiethe^halb Fischcnthal gelegen. Nicht weit davon hat die Tvv''Ursprung. ^4,
Huesca, lat. Ost» Ilerxerum, eine grosse stadt »»,„Fflusse Isnela in Aragonien , nebst einer Universität umBißkhum unter den Ertz-Bischoff zu Saragossa gehörig- .,-,41-war schon zur zeit der Römer wegen ihrer grosse und re«c«w)^mer in ansehen, hatte auch unter den ersten Römische»fern das recht müntzen zu prägen , aufweichen sie istbstsssK/OlsL genennet wird , woraus sich wahrscheinlich Mrem''daß allda eine Römische psiantz-stadt gewesen. Sektor«»?.»>',
so gar allhier eine gattung Academie aufgerichtet, die „li-sch e jugend in den Lateinischen und Griechischen studic«"^terweisen. Sie ergab sich an.1710. nach der schlacht beyra an den König Carolum III. Sie ist von einem ander»ca in Neu-Castltten unterschieden, davon die Hertzoge vo«aus dem Hause Toledo zugleich den Hertzoglichen titm, in vim Zervorü. Ist). XXXIV. c. ll-
Huesden, eine Holländische stadt, siehe Heusden.
* Huet, (Petrus Daniel) einer der grösten Gelehrte»
zeit, war zu Caen in der Normandie den 8. febr. »»'- >»«'gebohrcn. Seine eltern starben ihm gar zeitlich, daher V ^ter vorinünder gerteth, und in den studien anfänglich ^ b»säumet ivard. Er brachte solches aber hernach ein,Unterweisung der Jesuiten untergeben ward, unterin Humsnioribus wohl zunahm, sich auch auf dieund Philosophie mit grossem ffeiß legte. Er fieng 6^die,Iu>2 zu studiren. Als aber um selbige zeitZrspkis stiLra heraus kam , erweckte dieses buch beydie begierde, sich auf die Griechische und Hebräischelegen, welches er auch , ob er gleich die Rechtefeite setzte, von der zeit an mit ungemeinem eifer thatinnen von bemeldtem Bocharto, mit welchem er viel »'Mkräfftig unterstützet ward, wobey er sich denn eine «r^blivtheck sammelte, und einen grossen theil seines vc»darauf wandte. Als Bochart von der Königin Chr»''Schweden zu kommen eingeladen worden, begleitet c"den an. i6zr. dahin, wiewol sie daselbst nicht nach »genommen wurden, daher Huetius auch nach drey ^ Lo"wieder nach Franckreich gieng, und ein stück von W>menrärio in NarckMm. und seinen tractat vom Gebmchischer spräche mitbrachte, so er nachgehends herum vNach seiner Wiederkunft lebte er in seinem vatterlmw" E.fahr ohne öffentliche bedlenung. Denn ob er sich. zwar ^tobe des Königlichen Libliotkecarst Dupui bemühen / .4. ) ^stelle zu gelangen, ward ihm doch Nr. Colbert vorgEi^c^'dessen richtete er selbst in seinem Hause eine gelehrt)auf, deren Mitglieder durch die Anatomie, Chy«»ss,^p^trie und Optic die natur untersuchten, und wurdedem Könige mit einem gnaden-geld versehen. H«rr>w. „elMer auch selbst von sich die Nachricht, daß man ih'".und Unterweisung des jungen Königs von Schwede»an. 1662. aufgetragen , welches aber die verfa»^ AiEH«klcüz Litt. 8ueciT mit sattsamen gründen widerlege««-gewiß, daß ihn die Königin Christina an. 1659. zu mVbegehret, dahin er jedoch nicht gekommen, weil ergessen konnte, auf was weise Bochart von ihrworden. Nachdem er zu Caen voüor )uäs wvro ^ a>«an. 1670. durch des Hertzogs von Montanster vorich ^ yi' j,jrHof, und ward Uiiter-LrTLspwr bey dem Da»U„ gE^l/cher stelle er bis an. 1680. verblieben, und unterdem AM Adem Hertzoge von Montausier und dem Bisth»» ^»EJac. Benignv Bossueto , die aufsicht über,d«cgegebene aurkores clalstcos in usum ftelplstnl cwt'sein bekanntes werck, vsmonst^tio Lvsngelicg css»» , ge«v»^gegeben. Wie er nun beständig eine Neigung ÜV-.F M.Fstände gchabt, und an. iszs. die tousur »er' ^->> Vgen, also nahm er nunmehro nach und nach - a«»>Flichen Habit, und erhielt im 46. jähre seines alter Fhergegangene dispensation , in drey tagen alle Ab»' z-'üicos. Hierauf gab ihm an. 1678. der Kv»«ss.^,^ K» § ^nay in der Normandie, und ernennte ihn noch
dem eine bekannte adeliche fami-
zum Btschoffvon Soissons, weichen sitz er "tAi68y. dem Abt von Syllery zu gefallen m«t »I AAvranches vertauschte, welches er aber, well ee" Aegie-nicht gewöhnen konnte, an. 1699. wieder »^e»« VKönig gab ihm hieraufdie Abtey Fontenay bey c>>' Mer sich aus liebe zu seinem vatteriande niederttMther erkaufte, weil er aber keinen besuch ha^ ch M .P,,gen in viele Processe verwickelt wurde, legte er «'
nieder, und begab sich in das Profeß-haus der ^