Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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255
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^ Hut' h lk y

^bize sc haben sie gemein gehabt, u. d. g. Es hat sich aber^hror> s ^ Huttens tobe bald wieder verlohren.

"°ekes 0- XVj. o. 71. cle ortu iL piogres.

» - ^ n. 4. Wrschers leben Jacob Huttens. ,/«-

?'^ 4 . Or,,, , ol- Kitt. p. 62. car. Ii-erst. üb. XII.

n. 80. Arnolds ketzer-hist. k. II. lib. XVI.

"" Bernerisches städtlein, an den Lucemer-dlesew^ Brandts und Wiltifaw gelegen. Es wurde^ an di? „. Herren beherrschet; nach deren adgangMfel als än ^Ldorff residirende Grafen von Kyburg, ohnezvaen nk^"°ies lehn. An. i;4°> nach der Lanppen-Mderten/?,^^.Berner vor dasselbige, schössen es in brand,Mle» und machten Die bürger theils nieder, theils aberwu I-,.Klangen nach Bern. Als hernach die stadt und

b^ttnl,en k?^vrffan Ber» gekommen, war Huttwcil auch«K ^ünenb?» , die niedere Herrlichkeit aber war dererA Pfand, aus welchen Grimmo selbige an. 1404.8» perkquc, ?"u Sumiswald, dieser aber an. 14-0. der stadtttz.,Mntz M An. 15 ;7. am neuen jahrs-tage ist das städt-E' Die rÄN- Es gehört in die Landvogtey Trachsel-8r»«fung un^/chr bauren haben an. 165;. allhier ihre ver-^ und abrede gehalten. üb. VII. x. 229.

L 'ZUNm H' ^on.x. 62. *iy sE^Uln Al^Envch) ein Dantziger, nahm zu Wittenbergcihxxf'er gch '/E vo^oris Ibeologi-e an, und wurde erstlichdein Togicss L HebrNT Linguse , hernach

in ^„olellor zu Rostock. Von hier gieng er nachlinWvy, - als kaltor bey der kirche Auqfpurgifcher

^ll^U FeldÄ^^^uuch einiger zeit wieder fahren ließ ,drn °E 1 und',^/dlger abgab. Endlich kam er wieder nachdelin'^Nii ei-fnl . daselbst bis an seinen tod, der an. 1678.ruixA^ke^.ste, ohne öffentliche bedienung. Er,hat lü-

in ff-Pkedi^ - ^brwtionem cle Niuillerio Lccleüglüco;

Nk»??über das Evanaelium von der wittwe» söhn

huy

2;;

RolinÄ das Evangelium von der Wittwen söhn^ .^40. in 4. nebst andern predigten heraus

^ d. 5;^ - Leben. Osäsn. e1o§. Tüsol. k. III.

dkeM, lat u

Und PfEly L5.L7UM oder Unvonnm. die Haupt-stadt des Con-pvNdjxAnr,,sI^utttch, liegt an der Maas zwischen Lüttich^>genden gegend, wo die Huy hinein fällt, wo-

theil-noi^^men hat. Sie ist sehr alt, liegt in einem^Uget ÄteM/? ^u bergen, und wird von der Maas in!^ch d/«. Avr , aber durch eine brücke an einander qe,Mj,i«Ut Bists,-N batte sie ihre besondere Grafen, die sie her-uufdMedochUa.pvn Lüttich gaben. Es sind feine kirchenullei>, bergx ,j?u die zu unsrer Frauen die vornehmste. Oben^üed?,be>nEl.W ^emlich bevestigtes schloß, welches nichtN ei„V uusstLUUlschen, sondern auch in dem Französischen,'esi Nbmm-^u müssen; wie es denn an. 169;. die Franzo-,^n erov-Ä^ b>e Alliirten an. 1694. recuperiret haben.Ä^r a„f,-,^ten es abermals an. 170;. und die Fran«.des Churfürsten von'Bayern , an.!'Uter jhe-M d>?stm jähre brachten es die'Alliirten von

p!i^ otmaßigkeit. //er-ttzo»'. clsFell. Lpilc. üeolj.

tz^U^be 0«-ceia^ch'»i Lelg. Xel/. äescrixt. Melk-

^e,j/us'e^^rus von) Herr von Burgh, Crayestein,tu A^ert Holländische,1 gefchlechte '

k!i^--s°hanna von Hemstedt den 1. aug.dw Nrr» Rath Fohren , wurde auch den 24. mart. an../i daß erwehlet. Er ließ so viel geschicklich

rc.

von

an.

^ tz.'", vaßX'ss'ä'^u erweyler. «Lr netz jv viel ge,cylcrna)-8" ^ 5 F-Etam?„^vlntz Seeland ihn zu der verfammlungv^ltvis^ekitz^m. absendete. Nachmals wurde er zu denI ^tiliAli den geschlossenem Münsterifchen frie-

ll^uN Nied-ävpuürten des Könias von «Spanten und denHer m Mecheln an. 1652. und 165;. ge-

n!se .buchet. Ferner gieng er als ausservrdent-

rw« n,ä'Dvlen, Könige von Schweden, zu dem Kö-

s^S-„,an. M dem Churfürsten von Brandenburg,s-?kl,/?und er^'.Mnrde er zum Staats-becrec-rrio der pro-nj^Urch'^Nqten""d im may selbigen jahrs bey dena ^.^itlelii^'Km der Crone Schweden in Danemarck,

, Engelland, und der verei-nA! a»sa-s., Er wurden, als klLniporsMlLnus

vu??l:M^kl,dak ^.^ bey diesen Verrichtungen dergestaltd^Egen^pMtz Se-s^, ? Mart.an.1664. die stelle eines kenlio-ltz^u h/h lchn ließ, K«d erhielte, worbey er sich gar ernstlichtr^Er ^ und gesetze seines vatterlan-

rn Aiedx^urde ^^ben er denn bey den Obern sehr beliebtdkg'edmg'unde zu denkleniporsmisrio der vereinig-^uras^n. an"^n erneün-?^^?^" Breda vorgenomme-dqA i„ Ä-rsy> Kennet, Endlich starb er in dem HaagR«u begrab^^^^" der capelle der kirche zu

Dem ^Rutoninä«?' Er hat z. söhne hinterlassen,der , Gerickta^?drt, Herr von Cruyningen,ÄanAterje. »Herr der andere, Johannes

^Niv^und^ dritte , General-Lieutenant von

^S»ie von^den Ä' ""tglted in dem Rath von^tstor ?en. §^den Directoren der Ost-Indianischen

Theil.

Huvgens, (Constantinus) Herr von Zuyuchen, siehe Hu«genius.

* 'Äuvghens, (Gummarus) ein Nömisch-Catholischer Hwo-laeus. war zu Lier, einer in Brabant-gelegenen stadt, im febr.an. i6;i. gebohren. Er legte den gründ seines studirens indem Lolisgio ciu kaucori zu Loven, und wurde darinn an.1652. in dem 21. jähre seines alters zum krolülloi-e kbilolo.püiL bestellet. Hierauf erhielt er an. 1668. den sralluni einesvoÄorie l'üeochAiW, und wurde hiernächst, die Vorrechte undfreyheiten der Universität Löven zu vertheidigen, an den Römi-schen Hof abgeschickt, da er denn auch die ihm aufgetrageneaeschäffte zu einem erwünschten ende gebracht. Nach seinerWiederkunft übte er sich noch ferner mit allem eiser in derTheologie, und ward an. 1677. Xe-eior oder Präsident indemLoüeLio des Papsts Adriani VI. und an. 1682. bey der St.Peters-kirche Lanomcus, an. 1687. aber ein mitgkied der dasi-gen theologischen Facultät; wiewol er auf anstiften feiner feindedie Verwaltung dieses amts unterlassen, und auch so gar daSpredigen und beichte hören eine zeitlang einstellen muste. Erstarb zu Löven den 27. oct. an. 1702. und hinterließ unter an-dern LonksrendLS lüeoloßic-^ in III. tomis ; und einen Lur»smn lüsol. unter dem titul: Lrsves ObkeivLtiones, in verschie-denen bänden, welche hinter einander einzeln ans licht gegebenworden. Weil er in der Sittenlehre die meynungen einigerneuern und allzu gelinden Moralisten nicht billichen wollen ,sich auch die vier artickul der Französischen Geistlichkeit an.1682. zu unterschreiben geweigert, wurde er in viele verdries-liche streitigkeiten verwickelt; obgleich der Päpstliche Hof feinelehren approdirt, und auch in den wider ihn angebrachten kla-gen verschiedene befehle zu seinem besten ausfertigen lassen.Von seinem leben ist in einer besonders heraus gekommenenFranzösischen schuft auf einem halben bogen, desgleichen in derihm gehaltenen, und uachgehends gedruckten leichen-rede meh-rere nachricht zu finden.

* -Auyn, (Joh. Joseph, Graf von) Kayftrlicher General-Feld-Marschatt und Kuegs-Nath, Gouverneur über die städteund vestungen, Gran, Zigeth, Fünfkirchen, Siclos, Mohal,Caposwar, Dombo, Barsch, Dolnau, und alles ihnen zugehö-rige, und überhaupt geMt,das gantze land zu regieren, s>zwischen der Donau, Sau und Trau gelegen. Er war einsöhn Nicolai Huyn, welcher Staats - Rath bey Carolo IV.und Rechen - Luäkor in Lothringen gewesen , und in demStadt-Rath zu Nancy das krseüäium geführet hat. Seinemuctcr war Francisca von Malcuit, welche auch mütterlicherseits von Johanne Huyn entsprossen , der an. 1447. Gou-verneur in den saltzwercken zu Marsal gewesen. Er wurde vonseiner zärtesten jugend an zum kriege gewiedmet, und zu demende gleich unter die cüevLux-legM gethan; er wurde nach.und nach zuerst Cremt, und denn Garde-Lieutenant, hernachOberster über ein regiment zu Pferde, und Gouverneur zu Ro-zieres. Er entführte die Fräulein äe In Haye, welche vondem Hertzoge Carolo IV. sehr geliedet war. Dieser freche streicherzörnte den Hertzog dermaßen, daß er eine compagnie Gendar-mes detaschirte, ihn zu verfolgen, und wieder einzuholen; dieseerjagten ihn in einem dorfe, wo er sich in einem kirch-hofe oderthurm verschantzet hatte, und sich so tapfer vertheidigte, daß erseine Verfolger abtriebe, und luft bekam, seine reise nach Be-sangon fortzusetzen, auf welcher er sich in einem waldc durcheinen Priester, den er dazu vermochte, einsegnen ließ. Da erdieser Ursachen wegen nicht wieder zurück in Lothringen kehrendvrfte, faßte er den entfchluß, sich zu dem Kayfer in dienste zubegeben. Er verfügte sich deswegen zu dem Hertzoge Carolo V.und wurde so wohl aufgenommen, daß er sofort zum Reichs-Baron und Obersten über die cavalerie gemacht worden. Beyder bataille zu Trier und in der belagerung Bonn fieng er an sichso bald hervor zu thun, und in dem Ungarischen feldzuge, son-derlich bey der belagerung vor Ofen, hielt er sich so wohl, daßman ihn zum General über die cavalerie gemacht, und ,ihmbald darauf von dem Kayfer das Gouvernement zu Sigethaufgetragen worden. Daselbst wußte er sich feiner trouppen,welchen er doch möglichst schönes, so wohl zu bedienen , daß evdie vestung Guila, vor welcher doch zuvor vier Generalen ver-gebens gelegen, in kurtzer zeit ohne grossen volck-verlust unterKaysirliche gemalt brachte. Der Kayfer bezeugte fein vergnü-gen über diese und andere schöne thaten des General Hüynsdurch die verbindlichsten briefe, und schickte ihm das äiviomLeines Reichs-Grafen nebst dem patent eines General-Lieute-nants und Feld - Marschalls, gab ihm auch über dieses allesdas Gouvernement von Gran und Sigeth, welches eines dereinträglichsten und angesehensten in gantz Ungarn ist. Dieseneue würde schaffte ihm die gelegenheit an dte Hand, die Un-garischen rebellen zurück und zu paaren zu treiben, und der Kay»serlichen botmaßiqkeit wiederum M unterwerfen, weswegenihn der Kayfer mit neuer gnade erfreuete, und ihm die Gene-ral-Feld-Marfchall-stelle auftrug, welches an. 1707. geschehe».Endlich ward er an. 171z. Knegs-Rath, und starb an. 1719. zuSigeth, feines alters über 8 °. lahre, und wurde von dem Kay-ser sechsten sehr bedauret, welcher ihn obgemeldter kriegs-tha-ten halben unter feine besten und getreusten Generalen zehlte,und sonderlich den tapfern widerstand , welchen er zu Sigethgethan, da er die ftrnde von der belagerung abgetrieben, nochin frischem angedencken hatte. Catharina cks Is Haye, feine

D » obge-