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obgemeldte gemahlin, wurde von der Kayserin mit dem ordendes Creutzes beehret. Er erzeugte mit derselben i.) Fran-ciscum, Lsnonicuw in der Haupt-kirche zu Fünfkirchen. 2.)Henrieltam Mariam, Dame von dem Creutz-orden der Kayse-rin Eleonorä, welche an Iacobum, Baron von Gelhay, Oberst,Lieutenant über die küraßirer in dem regiment Stemwei!, undeinen vetter des Generals äs St. Croix, ist vermahlt worden.
Iacobum Ignatium , Grafen von Huyn, Küraßier-Haupt-mann, welcher die Fräulein des Barons von Stedlitz in Schle-sien geheuralhet , und 4.) Leopoldum Francifcum , Grafen vonHuyn , Hauptmann unter der insanterie, welcher sich mit einerGräfin von Auerfperg, deren vatter ein bruder des sogenanntenPrintzen von Auerfperg gewesen / vermählet hat. Die brüdevdes General-Feld-Marfchalls, Grafen von Huyn, sind gewesen,i.)Francifcus, Staats-RathundGeueral-l'roLnrLwr beyderLour fsuvsrgine äs Lorrsine L äu Lgrrois. 2.) NicvlausFrancifcus, Herr zu Ville-kür-Madon, Groß-Bailli zu St.Metz, St. Best und zu St. Josse, und Balthasar, Staaks-Rath in wohl-gemeldter Lour souverLins äs Lorrmns <L äuLarrois, und Intendant über die palläste und übrige gütherder Hertzogin von Lothringen. Diese zwey letzter» sind ledigabgestorben.
, war ein fest, welches von den Lacedämo-niern jährlich im monat dem Apollini und Hya-
cintho zu ehren gefeyert ward. Der eigentliche orl dieser fey-rung war die stadt Amyclä, und sonderlich der darinn befindlichetempel Apollinis. Es währete drey tage lang ; den ersten undletzten gieng es gantz traurig zu , da sie des Hyacinthi tod be-weinten. Sie speiseten ohne kräntze, äffen kein brodt, sondernnur zugemüse, sungen nach tische kein lieb, nahmen auch sonstnichts vor, was man bey dergleichen festen und opfern pflegte.Den andern tag aber gieng es desto lustiger zu , da sahe manüberall fchauspiele, die knaben spielten auf cytharn, man ritteauf schönen pferden auf dem fchanplatze herum, das frauen-zimmer ließ sich in wohl geputzten sanften auf das ckeatrum tra-gen , man opferte viel, und bat auch so gar das Haus-gesinde unddie knechte zu gaste. lib. IV. rer. 6rLS. lib. IV.
Mas. lib. VI. in Lrsesia ksriaca. L
IV. VI. äs ksliis 6rses. *
waren 6. töchter des Erechthei, wel-cher dem Könige von Athen, Pandioni, succedirte. Sie beka-men ihren zunähmen von einem dorfe Hyacinkhus genannt, all-wo sie sich,ihrem vatterlande zum besten,opfern liessen. Denn dasOmsuluiu hatte ausgesaget, daß,wenn der König Erechlheus einevon seinen töchtern opferte, würden die Athenienser Eumol-pum, den König in Thracien, überwinden. Darzu waren siegleich alle mit einander willig , und wollte keine der andern biß-falls weichen , dahero liessen sie sich alle für ihr vatterland auf-opfern. Sie werden deswegen nebst ihrem vglter unter die zahlder gottheiten gesetzet, und in besondern, verstände die jung-frauen aenennet, weil sie als jungfrauen starben. Ihre eigent-liche nahmen waren: Protogenia, Pandora, Proons, Creusa,Orithya und Chthonia. Einige sagen, daß nur eine oder zweyvon ihnen geopfert worden.
St. hyacinthus, ein berühmter Dominicaner aus Polen,oder vielmehr Schlesien. Er war an. 118;. zu Kanth, einemstädtlein in Schlesien, ;. meilen von Breßlau (und nicht vonSteinen, aus Polen , wie Leand. Alberti vermeynet) aus demalten Hause der Grafen von Odrovas gebohren, aus welchem vielvornehme leuthe im Königreich Polen entsprossen. Sein älter-vatter war Salvius von Odrovas, welcher die Tartarn zumöftern geschlagen, und Polen davon befreyet hat. Sein groß-vatter führete gleichen nahmen, welcher sich auch wider anderefeinde der Crone gar wohl brauchen lassen. Weil selbiger dieGrafschaft! Konske erhielte, wurde er nachmals Salvius vonKonske gencnnet. Er hinterließ 2. kinder, unter welchen der äl-teste, Eüstachius, dieses Hyacinthi vatter war, der jüngste aber,Ivo genannt, wurde Bischofs zu Cracau. Hyacinthus, nach-dem er seine studier, hiefelbst, wie auch zu Prag und Bononien,wohl geführet hatte, wandte sich zu seinem vetter, dem Bifchoffezu Cracau, welcher ihm ein Canonicat in seiner Haupt-kirche gab,und ihn au. 1217. mit sich nach Rom führete, woselbst er Domi-nicum, ftifter des Prediger-ordens , fand. Hyacinthus ergriffin seinem ,4. jähre die resolütion, selbigen orden anzunehmen,und that durch Päpstliche dispenjation seine profeß inner 6.Monaten , damit er desto eher wieder in Polen zurück kehrenmöchte. Er nährn seinen weg durch Kärndten, das Stift Saltz-burg, Steyermarck, Oesterreich, Mahren und Schlesien, ließauch überall viel eifer von sich spuren. Als er zu Cracau wiederanlangete, wurde er nicht anders angesehen , als würde er vondem Papste geschicket. Sein vetter, der Bischofs, gab ihmein Haus ein, worein er die lstovit,o8 aufnehmen konnte, auchdie kirche der heiligen Dreyeinigkeit nebst einem platze, woraufer ein kloster bauen ließ. Nachdem dieser Convent gestiftetwar, wandte sich Hyacinthus nach Norden, um daselbst denHeyden das Evangelium zu predigen. Er gieng durch Masso-vien und das Königliche Preussen, von dar durch Pommern inSchweden,Dänemarck,Norwegen und Schottland, und stiftetean verschiedenen orten viele klöster seines ordens. Nach Visen,that er eine reise nach Constantinopel, und von dar in Moscau,brachte auch viele Heyden zu dem Christlichen glauben. Die-ser glückliche fortgang gab ihm gelegenheit, ein prächtiges klo-
hya hyd
6er seines ordens in Kiow stiften, allein die Tarksrn ,
ten diese stadt mit stürm. Als selbige aber einziehen w.M,nahm Hyacinthus die monstrantz nebst einem Marie»-welches von aladaster war, und ergriff nebst sinnenbrüdern die flucht nach dem stadt-thore, so nach Polen z" ^ ^Da er nun daselbst kein schiff fand, um damit uv-.^Dnieper zu setzen, soll er über solchen fluß auf demgangen seyn, nicht anders als auf der erden; stmebrüder aber sollen auf dem meß-gewand gefahren seyst:'- Esie ohne einzige gefahr an das ufer gebracht. Hyacinly"^^,seine reife bis nach Cracau fort, aüwo er 2. jähr blieb, v ^mals gieng er in die Lartarey , und bekehrte viele dajeu'er gieng so gar bis in Indien. Als er wieder zurück kamer zu Cracau den,6. aug. an. 1257. Er wird weg-» : Mgrossen wundern VliLumarmgus genannt. Es haben auKönige von Polen seine canonisation verlanget, bis ,Papst Clemens VIII. an. 1594. sein gedachtnis auf denzu feyren verordnet. Sein bruder war der heilige v-gleichfalls ein Dominicaner zu Breßlau.
orä. Üomin. äs vir. slsr. orä. kr^älc. lib- Ae>'
rOM. III. N. 27. H. H.
eruäic. inäig. s. 6. .
Hyacinthus , ein söhn Amyclei, Fürst Amicla iE Mneso, wurde zugleich von Apolline und Zephyro geueve-Poeten geben vor, daß , als einsten Apollo sich mit thm'fung des ällsi, (so eine flache runde scheide, welchemst-'H «in die hohe werffen mnste) zur tust übte, habe F
neid den äiksum des Hyacinthi mit solcher hestigkeü ist, Mdessen Haupt getrieben, daß er alfvbald davon gestorben-, Wsich nun Apollo sehr darüber betrübet, also habe die ervIllrwiederum zu trösten, das blut des jungen Printzenme seines nahmens verwandelt, welche eine purpur-v . OstSie wollten auch, daß zum angedencken der vonsolchen tod geführten wehklage, die Griechische sylbf
auf der blume stunde. Die Lacedämonier pflegten lv'"«ein gewiß nacht-fest, IflyscimKiJ genannt, zu feyren.in äial. üpoll. ch Nero. äs increä. lib. I. ^ ^
clul. OrVal. metsm. * .
IF^säOIs 8 . siehe LLLILVL8. , ,
Hvbla, ein berg in Sicilien, so wegen seines honWist. Daher kommen die üxss Hz-blM , oder Hyblaunen. Stephanus mercket auch drey städte dieses »aymin obgemelbter insul an.
Aybreas, ein berühmter Redner von Mylasawar von geringem herkommen, gelangte aber durch N,famkeit zu den höchsten regiments-stellen. Nachdemtiochien studiret hatte, kam er nach Mylasa zurück,sich in den geeichten, da man denn seine besondere berv.M'ästimirte. Er hatte in der stadt fast so viel zu sagendemus, welcher der mächtigste war. Weil aber dieser ^nisch regierte, redete ihn Hybreas einsten dergestalt äst: sthit rstein nothwendig übel unserer stadt, indem ^nicht wohl leben, aber auch nicht ohne dich. gWLabienus, der Caßii partey hielte, sich zu den Partysgen, welche sich des kleinen Asiens bemächtiget hattM. lv,der Parther General nennte, sagte Hybreas ul>.r"ich wollte, daß man mich der Carier Generm
allein weil er sich nicht sattsam mainteniren konnn^ F,
nach Rhodis, und von dar nach Mylasa wieder vbienus das kleinere Asien verlassen hatte. Mal--. -/ ^
vovogs äs 1 'Icslie.
ein fest, welches
gis bey eingang des monats Hermrel, der TeleM«fcyerte, als welche, da der Lacedämonier König ^stadt belagert hatte/das srauen-volck commandirtetapfer defendirte. Die weiber zogen alsdenn manm-^männer aber weiber-kleider an, und man opserle ^oder banse. , in Oruesia serista. /Hi/«
6rLL. III. lib. III. «,-tche
-^yde, eine vornehme familie in Engelland, M ßgen zeiten her in der provintz Cbeshire in gutem sst^funden. Derjenige, so dieselbe am meisten emporEduard Hyde gewesen, welcher zu der würde eim»
Clarendon und eines Cantzlers von Engelland gejm»^ ^merckwürdige iuc-ft sind in einem absonderlichen arim ^
Was seine kinder und Nachkommenschaft! anlaEmit Francisca, einer tochtcr, und zuletzt einzigen er^ ^>0nets Thvmä Ailesbury, welcher bey dem KöE ^ ,,p r.stelle eines Requetenmeisters bekleidet hatte, 4> sos'V. j„ t>ck /-ter gezeuget, nemlich 1.) Henricum, seinen nachlE,de eines Grafen von Clarendon, von welchemfolget; 2.) Laurentiuin, Grafen von Rochester, °st,tler>'falls besonders ; z.) Eduardum, welcher in dem M^ Fzu Londen sich auf die Rechtsgelehrsamkcit legte / ^
rathet starb; 4) Iacobum, welcher emsinals, v .,>>nig Iacobum II. damaligen Hertzog von Jorr,land begleitete, auf der fte verunglückte; '„ählb. ji>-.welcher der jetztgedachte Hertzog von York sich e r ^elck <vier Printzen wie auch drey Printzeßinnen ?eug„,' E>1,gesamt in ihrer kindheit stürben, ausgenowM-agilh^h^'.Anna, deren die erste eine gemahlin des Ko>"g Mck»vie andere aber dessen Nachfolgerin auf dem v