Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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suchet , um so viel weniger zu bewegen war. An. r686.ward ihm die Groß-Schätzmeister-würde würcklich genommen,aber eine pension von 5000. pftind sterling, die auch sein äl-tester söhn künftighin zu gemessen haben sollte, ausgemacht.Nach des Printzen von Oranien ankunft in Engelland war ereiner von den ersten, so sich vor diesen Herrn erklärten, undward unter desselben regierung geheimer Rath und Lord-Lieu-tenant in Jrrland, verlohr aber an. 1702. nach seiner Wie-derkunft aus diesem Reiche alle seine bedienungen, theils weilsich die Protestantische Jrrländer über sein verfahren mit ih-nen beschweret, und man ihn vor einen heimlichen anhängerdes Königs Iacobi hielt, theils auch weil er dem KönigeWilhelms schon ehedem auf eine unbescheidene weise begeg-net. Er war hierauf im Parlement langezeit das Haupt derTorrischen partey, und arbeitete allezeit gegen den Hertzogvon Marlborough und desselben freunde, ward auch an. 1710.bey änderung des ftliniüerü Präsident vom geheimen Rathe,und starb an. 1711. Er war ein mann von durchdrin-gendem verstände und grosser fähigkeit, soll auch rechtschaffenund ehrlich, dabey aber etwas schwülstig, und allzu heftig ge-wesen seyn. Mit Henrietta, der fünften tochter Richardi Boy-le, Grafen von Burlington und Cork, zeugte er nur einen söhn,Henricum, Lord Hyde, und 4. töchtcr, ziemlich (r.) Annam,vermählt an Jacobum Butter, Hertzog von Ormond; (2.)Henriettam, vermählt an Jacobum, Grafen von Dalkeith, al-testen/ohn Iacobi, Hertzogs von Monmouth; (;.) Mariam,vermahlt an Franciscum, Lord Conway; (4.) Catharinam. Dersöhn, Henricuscheurathete Iohannam, eine tochter des RittersWilhelmiLevisonGower,welche ihm ;.töchter gebohren, i.)Hen-riettam; 2.) Annam, welche an. 1709. starb; ;.) Iohannam;4.) Catharinam und;.) Charlottam. 0/I.

x. 261. ; 16. llelp to Lnglisli biüorv, p. 269. 4S8.

T'Z-e 0/vol. III. Kilt. äs8 äern.

revol. tom. IX. X. , memoir. rom. II.

IV. VI.

-Ayde, (Thomas) ein hochgelehrter, und sonderlich in denMorgenlandischen sprachen treflich erfahrner Engelländer, wardzu Billingsley in Shropshire an. i6;6. von Ralph, einem Pre-diger, gebohren. Schon in seiner jugend that er grosse pro-greffen, daß man etwas ungemeines von ihm »erhoffte; wes-wegen er auch bey Verfertigung der Englischen kolygloewn vonWalton zu hülste gezogen wurde, wie er sich dann in correctiondes Arabischen, Syrischen , Persischen , rc. gebrauchen liesse,und den kentsteuLkuM kerlicum sowol in Persische ckaraÄs-rs8 übersetzt, als auch mit einer Lateinischen Übersetzung begä-bet. Er verstund aber nicht nur Hebräisch, Arabisch, rc. son-dern auch das alte Persische und Medisthe, und konnte derglei-chen schriften lesen, die ausser ihm niemand in Europa kannte.Das Chinesische hat er von einem gedohrnen Chineser, DoLTschin Focung, (welchen die Jesuiten mit sich aus China ge-bracht, da er etwa ;o. jähr hatte, und in der Chinesischen litera-tur sonderlich wohl geübt, auch der Lateinischen spräche nichtunerfahren war,) erlernet. Er wurde in das LolleZium ftegi-nenle zu Oxford als ein Mitglied recipirt, und an. 1665.kroto-LibIiot!ieLLriu8 der Bodlejanifchen bibliotheck. Er pro-movirte nicht nur zuerst In Magiltrum ftrAum , sondern auchhernach in voÄorekn VVeoloZilL, und wurde in gedachtemOxford krokessor der Hebräischen, und hernach auch der Arabi-schen spräche; weiter an. 167g. ftrakicliaconus zu Glocester undan. 1697. ÖanoniLU8 zu Orsord. «seine heraus gegebene schris-ten sind : Li»mlc>gu8 kibliotk. LoäieslML, in kol. ; labul-eLongit. LAatituä. 8teII->rum üxsrum ex observatione IllugkLeigbl, ex kork. In Lar.verste L eommsntar. illulkcat-e, In 4M;ftbrskam 8sn keri/.ol Orebot baolam, oder Lostnogrripkia mitLatein. Übersetzung und anmerckungen, in 4to; 1raÄiMi8 äsLucki8 Orientkllium in Zvo ; Aistoria ksligion. veterum kerka-rum; Lpistola cie Hlenluris L konäeribue 8inenlium, beydem tractat E. Berhardi cie ponäeeii)U8 L mens. <Le. Er starban. 170;. in einem hohen alter, und hat nicht alles, was er vonMorgenländischen raritäten zu publiciren vorhatte, der gelehr-ten weit communiciren können; und von diesen »»gedrucktensehr considerablen wercken könnte eine grosse liste gemachtwerden. *

H^VRft, eine schlänge in dem morast Lerna in Peloponne-so. Sie wird von den Poeten mit ;o. Häuptern vorgestellet,von welchen, so eines abgehauen worden, viel andere an dessenstelle wiederum hervor.gekommen. Doch sagen sie, daß Hercu-les, als er selbige zu todten geschickt worden, sie endlich umge-bracht, indem er, so bald er einen köpf abgehauen, gleich feuerdaran gemacht, und dadurch verhindert hat, daß keine neuennachgewachsen. Die ftstronomi haben ein gestirn daraus ge-macht. OvMIik. IX. metam. Lürom.

mVR.LI.IHft, von agua, und «Üüo;, tibis, warnichts anders als eine wasser-orgel, dergleichen bey den AltenCresibins erfunden hat. Siebestundaus vielen pfeiffen, dieim wasser stunden, doch jede in gewisser distantz, und wenn daswasser erregt wurde, gab sie einen schönen klang von sich; al-lein diese wissenschafft ist nach der zeit verlohren gegangen. ?«»-crro//. cle reb. äepsrä. Nrr/cn,.

* mvROftlftdlUft- eine Wahrsagung, welche durch das

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vor ^

wasser geschiehet, worinn man die bildnisse der göktttzu.sehen vorgab. Varro sagt, diese gattung zu Msey von den Persianern erfunden worden, und habeNuma Pompilius und nach ihm der weise P>sthagora->ben bedienet. Er thut hinzu, man habe dabey aucys.

der verstorbenen anzurüsten, und blut zu Vergüssen Awelche gatlüng sie ins besondere Xecromaiitism gosft . Eben. Diese gattung von Wahrsagung war bey gro>n Mverboten, und zwar nicht nur bey den Christen,vor Christi geburt bey ben Heyden; obschon Numa vor»daß er seine geheimnisse dadurch gelernet habe.

N Lar,». '

tt^vROkftRft8Ift^, siehe LlMMII und tVTIH

mvROkttVRIft, von agua, und Fwar zu Athen ein fest, darinnen man die betrauerte, die§1.0sen äiluvio umkommen. Zu Aegina hielt man ein ^^ches nahmens dem Apollini zu ehren im monat ^ r k"wobey allerhand wett-streite angestellet wurden. .

-/»/st«,.

Hydrusa, oder Tenos, eine Griechische insultianlfcher botmäßigkeit, welche einen brunnen hastgenannt, dessen wasser sich nicht mit dem wein vrlassen will. ,

moiLft, oder gesundheit, eine Heydnische EckestÄvor des Aesculapii tochter, von einigen aber vor bestenausgegeben worden. Ihre brüder werden Machaon.^ Bdalirius, ihre schwester aber Iason von dem Griech»rv, heilen, genennet. 0^. in bxmn. 'x. 2;;.

-Zvginus, ein Atheniensischer kKiIosopllu8, wE

phoro m dem Römischen Bißthum succedirte. Er ^nige, welcher die weyhung der Archen und den gro^ycii»pathen bey der taufe einführte. Der Bischofs A UF-Polycarvus, wurde von ihm ordiniret. ^

suscept. insant. ex bi-ptiüno. R

^yginus, ein berühmter 6rammaticu8, desgusti freygelassener, und des Ovidii sehr guter freundeinige wollen, aus Spanien, oder, wie andere sagen/ ^xandriengebürtig. Er hat verschiedenes geschrieben/ Nter sein Liber Labularum und kosticon ftüronollUL» ^ jF,anderer dieses nahmens hat Librum Lromaeicuwribu8 conüituencii8. auch sonderlich ein buch äsne, worüber Schelms sehr gelehrt commentirt hat,

bibl. Lat. * .ck

Hylas, Theodamatis söhn. Die fabel meldet, t-r" jden gelehrten Nymphen eines gewissen brunnens, wonHerculem, dessen favorit er war, wasser holen wouu, W.worden. Als nun Hercules mit den Argonauten ,

Colchis gezogen,soll er in Mysien eine zeitlang stlue ßs staus Hylam gewartet, ihn auch in dem walde gerun^welches ein sehr starckes echo von sich gegeben. 0»,ftrgon. üb. III. LrL^«/,r, wecsi -

* HyUca, der nähme, den die Alten einem ftegegeben haben, und welcher nunmehro der ftenennet wird : er ist kleiner als der Copaische; der vscheidet ihn gegen norden, und der berg Phomclasv"

gris gegen Westen davon ab. Diese zwey seen M/. Fzwischen diesen zwey bergen zusammen: der Plov? sieHylicaner-see nord-ost, und der Hypatus zwischen ^ g ^Thebe gegen süden und gegen süd-ost. Über dreien deriv j>iein weg dem meer zu, gegen norden des Eurrpr. y Psich selbsten scheinet gleich breit und lang zu seyn / jpi v'/allweg nicht viel mehr als zwey Französische merie» D , .,schnitt; er ist öfters mit wilden vögeln gleichsalN v' ch^b"sonsten sehr fischreich, whelers reise m dasrom. II. Üb. II.

* Hvllus, des Hercnlis und der Dejanirä ältestemcksr«, Kcu/r», IV. p. 241. Er heurathete nach i ^tobe die Jolem, wie es selbiger befohlen hatte, »

sich mit seinen geschwistern vor dem Eurystheo na^, e>'

zu dein Ceyce, weil er aber hier auch nicht sicher „>i

nach Athen , woselbst er schütz sand , sind da es -

und Eurystheo zur schlackst kam, und dieser / A §

glücklich aus seiner feite ausschlug, sich mit der v

wollte, hvlete er ihn ein, und machte ihn MltyL^r b^F

kehrte hierauf in den Peloponnesum zurück, wc

die pest denselben befiel, muste er mit seinen ans

des Oraouli befehl denselben wieder verlassen.

her das Orsaulmn zu Delphis, wenn er micd r M.

kehren sollte, und da ihm solches antwortete :

frucht erwarten , verstand er solches von bett» x g in

Allein wie das Omculum das dritte menschen^ ^ vr^^s

also war er auch so unglücklich, daßer, da^ '

ren wieder kam, und endlich die fache nut dem z>" ^egea S

machen wollte, von dem Echemo, Kon.ge

get wurde, worauf denn die seinigen, dem ge

nach, erst in; 0. jähren ihre zurückkunft m 0»