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Vierdter Theil. He - Mc.
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widerstand alles böse zu befürchten hatte, flöhe er in die insulAeginam zu dem aitar Neptuni, wurde aber daselbst von ei-nem, nahmens Archias, weggerissen, und nach Corinthus zuAntipatro gefchleppet, welcher ihn sogleich an die folter schla-gen ließ, um also sowol die geheimnisse der stadt Athen, alsdie ieitherige schärfste feinde der Macedonier, so ihm bewußtwaren, auszupressen; sein helden-muth, war aber Hiebey sogroß, daß er um nichts verrathen zu können, sich selbst diezunge abbiß, worauf sich auch Antipater mit seinem tobe be-' gnügen musie. in vit» Dein. L äs 10. Or»t. *

der sonnen vatter,oder wie andere wollen,die sonne selbst, also genannt, weil sie über der erde gehet, vondem Griechischen ön«? über, und «« ich gehe. Diodorusmacht ihn zu Saturni bruder, und sagt, daß er zuerst den laufder sonne, des mondes und der andern fterne beobachtet, und diestunden unterschieden habe.

Hyperius, (Andreas Gerhardus) war zu Ipern in Flan-dern den 16. may an. i;n. gebohren. Sein vatler, einAd-vocat, ließ ihn an verschiedenen orten studiren, und befahl, daer sterben sollte, ihn nach Paris zu schicken; er gieng auchan. 1528. nach geschlossenem frieden dahin, und blieb daselbstbis an. da er neben den theologischen auch medicinischeIoÄione8 besuchte, und, weil er sonderliche lust zu reisen hatte,alle jähr die ersten monate, da keine Isetionss gehalten wur-den, zu einem excurs anwendete. Er sahe nun also fast gantzFranckreich, und einen schönen strich von Italien, bald daraufauch das niedere und obere Teutschland. Nachdem er end-lich wieder nach Hause gekommen, hatten seine freunde ohnesein wissen ein älpiom» von dem Papst erhalten, in welchemihm aus einer gewissen Abtey daselbst reiche einkünfte angewie-sen wurden; als ihm aber der Ertz-Bischoff Carondeletus hie-oey einigen Verdruß erweckte, begab er sich auf die reise nachBritannien, da er Carolum Nsmicum, einen Grafen, ange-troffen, der ihm ein freyes Kipeuäium vermacht, welches er4. jähr genossen. An 1540. besuchte er auf eben desselben Un-kosten die Academie zu Cambridge, ingleichen Oxford, Londenund Antwerpen, kam darauf nach Straßburg , und blieb eineZeitlang zu Marpurg, allwo er endlich auf Gerhardt Novioma-gi reconnnendation an dessen stelle gesetzet wurde. Bey feinemmute dachte er immer auf ein Mittel die kirche zu reformiren.Da er nun 25. jähr und etliche monate auf der AcademieMarpurg gelchret, verfiel er in eine kranckheil, daran er nachetlichen wöchen den i. febr. an. 1564. starb. Seine schifftensind: äs Kations 8tuäii; OialeÄios; Küstorisa; Kritkmsti-ca ; ingleichen Oeometrisa; Lokmographisa; Optio» ; Mro-nomioa; kk^lioa ; ferner äs Kations 8tuäü Tksologisi; cistormanäis Loncionibos; äs Tiiealogo; äs guotiäiana Ke-ckione L lVleäicatione kacrarum Kicerarum; äs Osteokeli; äsxnblica in kauperes Lenelicentis; äs 8okolis Kosleilalkiois;äs Lonjugio Mnilkrorum Koolslire; äs?robstione kni ipliu» ;äs kroviäentia Osi; Kxegefss über alle Episteln Pauli, derenetliche von seinem söhn Laurentio ediret sind. in vitis

Tkeologoruin p. 187.

'Aypermneftra, eine von des Danai, Königs von Argos,50. töchtern, so an Lynceum, einen von Aegypti 50. söhnen ,vermählet wurde. Diese wollte ihres vatters beseht nicht ge-horchen, wie ihre andere fchwestern, daß sie nemlich ihre Män-ner gleich in der ersten nacht, da sie bey ihnen lägen, umbringensollten, sondern ließ Lynceum leben, und zwar mit dieser bedin-gung, daß er ihre jungfrauschaffl ihr nicht nehmen sollte. AlsDanaus dieses erfahren, warf er sie ins gefängnis, jedoch wurdesie bald hernach ihrem ehemanne zugestellet.

* Hvppicos, ein thurn zu Jerusalem, welchen Herodes dergros,e zu ehren seiner freunde hat aufbauen lassen. NachdemLitus diese stadt mit stürmender Hand eingenommen hatte, gaber seinen trouppen die ordre, denselben nebst zwey andern zu er-halten; dann weil sie die andern alle wegen ihrer prächtigen ar-chiteclur und höhe übertrafen ,, so wollte er den Nachkömmlin-gen durch erhaltung dieser stücke weisen, was vor tapferkeitund kriegs-kunst es seiner und seiner Römer seits gebrauchet,einer so mächtigen stadt sich zu bemächtigen, äs bel-

loßuäaico Ist). VII. o. i.

-Hvpsicratea, des Königs Mithridatis gemahlin. Sie istdaher bekannt, baß, weil sie ihren ehe-herrn hertzlich qeliebet,sie ihr haar abgeschnitten, manns-kleider angezogen, reuten ge-lernet, und sich gewöhnet Waffen zu führen, um demselben aufseiner flucht vor Pompejo nachzufolgen. in vir. komp.

11b. IV- o. 6. ex. 8-

Hypsicreon, von Mileto in Jonien, vermählete sich mitNeara , welche den krieg zwischen den Mitessern und Na-riern verursachte. Denn nachdem sie Promedon entführethatte, und solches an den tag gekommen war, brachte ersie auf die insul Naxos in den daselbst befindlichen tempel dergöttin Vestä. Darauf kam Hypsicreon, und forderte seinweib, welche ihm aber die Naxier nicht folgen lassen woll-ten, weil sie unter der göttin schütz war. Dieses veran-lasscte zwischen obbemeldten beyden volckern einen krieg.

Hypsipyle, Königin vvn Lemnos , wurde von andern Wer-bern aus der insul Lemnos vertrieben. Denn nachdem'selbi-

hyp hyr

ge alle ihre manns-personen, und so gar auch ihre1er und rnänner umgebracht, wollten sieunter sich leiden, weil sie ihres vatters ThoasDarauf wurde sie auf dem mcer von einigen Msi'gefangen, und an Lycurgum, König von Nemea, v-welcher sie zu seines sohns Archemori amme mach" - p-i-kurtz zuvor hatte sie zwillinge gebohren, die Jason am ^ chse nach Colchis mit ihr gezeuget. Nach diesemdaß sie den Argivern zeigen wollte, wo die drunn-qnemwäre , und dahero ihr pflege-kind inzwischen un^ Mbäum setzte, welches unterdessen von einer schlang"wurde. Hierauf wollte sie Lycurgus tödten lassenaber und die andern Argiver erhielten sie noch beyden. Ihre gefchichte wird von andern gantz anders * v ^Die göttin Venus hätte alle weiber in Lemno jtmamacht, daß die Männer nicht um sie bleiben konnten-nun, daß diese frauen die opfer dieser göttin unterm» „Bdaß sie dieser insul gehäßig gewesen,, weil man 1>e ^ cdem Marte im ehebruch ertappet hatte. Die E" «B 'hielten sich also ihrer weiber, und brauchten ihre scl»" Mt-welches die weiber in solche raserey setzte, daß sie ci-meine massacre des gantzen männlichen gefchlechls imen. Die einige Hypsipyle verschonte ihres vatters^gab aber vor, als wann sie ihn ebenfalls ausgeräumet hätte, und ward darüber Königin. Eine °auf kamen die Argonauten in die insul, die bey du, Wwen angenehme gäste waren. Die Hypsipyle hauepvrtion den Jason , die zwey knaben mit ihr erzeugn^,sie doch zuletzt verließ. lib. IV. <L V. sskebm».

ssss?8i8 sssKH, sind eine gewisse art leuthe, ^ ^findet in dem Latalogo der ketzer des IV. s-esuli, n ^ gi-beyfügen, daß sie den sabbath auf eine sehr strengs' jhFfeyert, daß sie das feucr angebätet, und daßmeisten lehr - sätzen und religions - Übungen das ckUx. hF"mit dem Heydenthum vermischt. Den nahmen jew> Ack'sie bekommen, weil sie die nahmen, GOtt der VmM ^ Kund H. Geist, nicht annehmen wollten, und,übrigen an der lehre von einem einigen Göttlichen ^sc-hielten , solches gemeiniglich mit der benennung ^des Allerhöchsten, andeuteten, Ms. orst. r?'oral. 2. contra Knnumium. *

Hyrcania, anjetzo Mozendran genannt , wareine provintz von Persien, wo anjetzo TabareMnMund Gorgian liegen. Sie gehörte den Parthcrn - ,

te Pärchen - land gegen mittag , Margianam geg^"'Medien gegen abend, und das Caspische meernacht. Die Haupt-stadt darinnen war Hyrcaiua- - ßs-Amaruse genannt. Diese provintz ist so fruchtbar- ss.weinstock darinnen mehr als 44. maas wein, u>wgendaum in die 60. scheffel feigen geben soll. JAkömmt aus einem saamen, welcher aus demund Honig fleußt aus ihren öl-bäumen. Das Hyr^"'hiE,erstrecket sich von dem Mofcowitifchen KönigreE,H,auf der noxd-seite an bis gegen mittag an FerabawTeutsche meilweges. Die breite aber von der prA' sig»refma an bis an die berge von Circaßien oder SE'.x,get90. meilenaus. In der inittenist das wasserjawH.in andern Meeren, jedoch hat es weder ebbe »ochgleichen ist auch kein guter Hafen daran. Es hatnicht allzu tief wasser, und ist dahero bey sturm-wellh ^fahrlich. Olearius giebet eine weitlauftige befchkrw',^dieser fee, als welcher gantz darüber gefahren ist, u>wdern berichtet, daß er inner 20. tagen zwischen MSchamakap über 80. flüsse paßiret, die alle in dien

not. orb. sM-

Avrcanische meer, siehe das vorhergehende>r>'<

-Zyrcanus, (Johannes) dieses zunahmens xMSimonis Maccabäi, des Jüdischen Fürsien und ? s

söhn, welcher von seinem schwieger-sohn Plolernao,.

Abnbi, -der sich dadurch zum Herrn des gantzenmachen getrauete, hinterlistiger weise getödtet wuu j,gen Hyrcanus, um seines vatters tod zu rächen - g,e» s,mäum los gieng , aber ihm nichts anhaben komm - ^ ,

ne Mutter und sein bruder dazumal PtvlemM gem ^oN ^

ren. Erstund eine grosse belagerung inJeruM'' gM«tiocho 8iäete aus, der von Ptolemäo zu h»G„ tapfechMworden, und wurden die belagerte nach einer ssve ^cht,genwehr zuletzt durch Hunger auf das äusserste ,MHyrcanus fichs für ein glück zu schätzen hatte,diesem beding den frieden zu schliessen, daß die -- schlaggewehr ausliefern, die vestungs-wercke zu Jernsamvund im übrigen dem Antiocho sowol gleich;oo. talenten, als hernach auch einen jährlichen yer'^,gen sollten. Hyrcanus stunde nach diesem inmen mit obigem Könige, begleitete denselben aus Mfeldzuge wider den Parthifchen König Phrahatem-nen anfangs erlangten siegen das seine mit bey - eHM/auch zuletzt das glück, allein einbrechenden übe » pNach dem riß er sich nicht allein von der Sy>w^„eOber-Herrlichkeit los, sondern brachte auch ver>cy