Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Dieser buchstabe ist jezuweilenein vocslis oder stlbst-lautender,und bisweilen ein conlonan8oder stummer buchstabe. Unter-schiedliche völcker, sonderlich dieJtaliäner , Spanier, Engel-l^ und Holländer sprechen das Iauf zwey oder . mehr-verschiedenearten aus. Die alten Römerverwandelten jezuweilen I in U;als UsLUMüs, lVlaxumu8, fürvecimus, lVlsxlmuL ; wie denn^ ^ auch der buchstabe E manchmalin I verwandelt wird.i In denRömischen zeichen oder abgekürtzten schriften bedeutet dieserbuchstabe die Wörter, Imm, ^»mun, .fuüu8, 1 u 8 , In, auchdie zahl Eins, rc. lib. X. c. 29. äs L3UÜ8 linZUW

1 . 3 t. üb. I. c. 40. Lrxss»-, äe rcÄa xronnnt. Ü 3 t. ÜNZU. L. 8- *

Iabajahiten, eine gewisse stete unter den Mahometanern.Sie geben vor, daß die erkänntnis GOttes sich nicht auf allebinge erstrecke, sondern durch die erfahrung vollkommen gemachtwerde. Desgleichen halten sie auch davor, daß GOtt die weltnur zufalls - weist regiere, und nicht alle zukünftige dinge voncwigkeit her gewußt habe. Lmpirs Orrom.

Jabal, Lamechs söhn, und der bruder Iubals, aus Cainsgeschlechte, war der Urheber derjenigen , die in Hütten wohne-ten, und sowol ihr Vieh darinnen neben sich hielten, als auchnach aufgezehrter weyde von einem ort an den andern zusirmtden Hütten herum führten; welche gewohnheit ihm nachmalsviele Arabische, Africanische und Scythifche völcker, so unterden nahmen , Xomaäs8, rc. bekannt sind, scheinen ab-gelernt zu haben, so daß er eben in absieht auf diese leuthe einvatter oder urheber derer,die in Hütten wohueten und vieh zogen,mag in H. Schrift Zenennet werden. iv. ,

bist. katr. *

Iabes, eine stadt in Judäa in der landfchafft Gilead, de-ren einwohner durch die schärfe des schwerdts ausgerottet wur-den , weil sie den Ifraeliten nicht wider den stamm Benjaminzu hülffe kommen wollten. Jedoch blieben noch 400. jung-frauen übrig, die an die übrigen von dem stamme Benjaminverheurathet wurden. Ohngefehr 400. jähr darnach verheerteder Ammoniter König, Nahas, das land Gilead, belagerte abersonderlich Iabes sehr hart, und wollte den bürgern keine besserefriedens-conditionen eingehen, als daß sie ihm die stadt überge-ben sollten, und sie zwar ausziehen möchten, jedoch daß einemjeden das rechte äuge ausgeriffen würde. Allein Saul schlugdie Ammoniter, und entsetzte den ort. /«ck. XXI. i. v-E.XI. not. orb. ant. x. 6; 7.

Iabiri, ein König der Cananiter, hielt Israel 20. jähr inder dienstbarkeit, worauf feine armee unter des Sissera com-mando von dem Barack geschlagen wurde. Die Schrift mel-det von ihm , daß er 900. eiserne wagen gehabt, /os XI.

IV. V.

Iablonovski, eine Gräfliche familie, welche ihre gütherin Groß-Polen und von ihrem daselbst gelegenen sitze Iablonovden nahmen hat. Sie stammet aber eigentlich von den ural-ten Grafen von Zaremba her, von denen schon an. roog. Ge-reon bekannt gewesen. Stanislaus Iablonowski, Cron-Groß-Feldherr und Castellan von Cracau, gieng an. 1702. mit todeob, und hinterließ zwey söhne, nebst einer tochter. Der jüng-ste söhn war an. 170;. Cron-Fähndrich in Polen; der älteste

aber commandirender General über die Sächsischenmit welchen der König Augustus an. 1697. nachnachgehends ward er Wovwode von Rußland, an. - r'AFgen einer wider den König vorgehabten conspirationstn geführt, und auf den Königstein gefangen gefetzt;aber, vermöge des zwischen dem Könige und den coE^FPolen geschlossenen friedenS, wieder losgelassen. M»,.ter Anna hat Raphael Leszcynski, Graf von Lesno uGroß-Stallmeister, den bekannten Stanislaum LesM'zeugt. orb. kol. k. III. Hamburg, remargcre

Iablonski, eine adeliche familie in Polen undwelche aus dem haust Jasienczyck herstammet. Gallu- * «als Böhmischer Abgesandter an. 127;. aufdcm Mser Rudolpho I. zu Lyon angestellten turnier vor ander Everhalten. Hynic muste an. 1417. bey angehendemkriege, auf Königliche ordre die räuber aus unterjw^,,H'schlossern vertreiben. Andreas und Wilhelmus1546. wegen der reichen erbfchafft Iohannis Reichs P" ^mit Wentzeln von Zampach in einen streit; weil ader o,^ v >thun konnte, daß gemeldter Johannes aus dem gesm^Zampach abgestammet, und nur den nahmen rm^derer Iablonski angenommen; so wurde ihm von d»" s >in Bohmen die streitige verlassenschafft zugesprochen.nachhero dieser äst aus dem haust Zampach, so den ^Iablonski geführet, an. 1,78. zu Prag abgestorben.st zeit war Johannes Iablonski aus dem haustOber-Proviantmeister in Böhmen. X. von Iadlond-LM'

an. 1685. in dem Türcken-kriege als Polnischer Ume^HMberühmt gemacht. orb. kol. rom. II. ^

thron. k. I. x. exit. Lokem. I>.

üsmw- x. 72. p

* Iablonsky , (Joh. Theodorus) ein mitglst^sEcret3riu8 der Königlich - Preußischen Societät der ww ^ll L,ten, war zu Dantzig den 19. dec. an. 1654. gebühren, ^ner ersten jugend hielt er sich einige zeit zu Amster?»" enem mütterlichen groß-vatter I. A. Comenio auf, g-FHsem aber besuchte er das JoachimsthalifcheBerlin , ingleichen die Universitäten Königsbergfürt an der Oder, und that sodann von an. F

eine reife durch das Reich , Holland und Engellauv. ^il^zbegab er sich an. 1687. mit der an den Fürstenmahlten Printzeßin Maria Eleonora von Anhalt^^E^deren 8ecrewrw8 nach Polen, kam aber auch m ^bald wieder zurück, und trat hiernächst ingletckM^, !>>>-dem Hertzoq Heinrich zu Sachstn-Barby in du»>an. 1700. nach Berlin geruffen , und zum 8ecrscs ^neu - errichteten Academie der wissenfchafften be>>k - ^i>> ^Über dieses hatte er auch theil an der informativ»gen Printzen Friderici Wilhelmi, und that nut ve»an. 171?. bis 1717. eine reife nach Genf und Itam^ hgr .,,,endlich den 28. aprilan. >7^1. mit tode adgieng. ^schiedenes , doch meistens ohne nahmen,als ein Französisch-Teutsches , und Teutsch^ÜMiLoii , unter dem nahmen klerre konäesu; ' ^

Real - üexiLon ; eine Teutsche ÜbersetzungPIoriüu8 6ermanorum mit Noten ; dsruuin t,vorstü in Lxistol-r iLmiüari äovelLtum; ll. a. .

^ PstsEli

* Iablonsky, (Daniel ErnestlM KömMEFHof-Rath und erster Hof-Prediger, und obrgch/.^ob^ Äcsbruder, ward den 2;. nov. an. 1660. zu DantziU-wo sein vatter, Petrus Iablonsky, Prediger bey v s»