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chen Redner paßiren konnte. Er folgte in der philosophischenkroksllion dem Ficino, welcher ihn dazu tüchtig erachtete. Erstarb endlich an. 1522. wurde bey seinen vorfahren in der Archezum heiligen Creutz begraben, und hinterließ i;. söhne. Er hatverschiedenes geschrieben, als: äs kulskro likws tre8; äsAmors 1ibro8 trs8 ; karaplirsssn in kolitisum L Isseagenslnk1rrwni8 ; in Arissotelem äs Loolo Sc lVleteori8 ; Lnsrrsrionemin klatoni8 L^mpolium; Orstionsrn in kunere Laiirentii lVIeäi-0S8; Lpiltola8 vari 38 . Sein leben hat Euphrosynus Lapinusbeschrieben. Es war auch ein anderer dieses nahmens L-moni-cu8 zu Florentz, Päpstlicher krotonomriu8, voctor der Rech-ten und Bischofs von Fiesoli, welcher dem Loncilio zu Tridentbeygewohnet , und den 4. nov. an. 1595. verstorben ist. Er hatVimm LNriüi und ölarire; St. Dominici und einiger Vifchöf-fc von Fiesoli; verschiedene 8ermone8; Episteln und Evange-lia aufdas gantze jähr geschrieben. äs ksripr. üor.
ltal. stlsr. p. ^40.
Jacchäus, (Gilbertus) ein berühmter krokellor zu Leiden,um das jähr i6zo. Er hat verschiedene fachen fvwol in derPhilosophie als in der Medicin geschrieben. , Achen.
llat. /nr/'r»a/rr, in muk. lriüor.
sAcLM8 , ein nähme, welchen die Heyden ihrem gottBaccho gegeben, und zwar von dem Griechischen Worte, schreiten oder ruffen. L 7 a»«ir'a». lib. I. äs raxt.
pantss. mvtb. p. ;o.
Jachen, ein berühmter Artzt in Egyvten, lebte zur zeit desKönigs Senys, um das jähr der welk z zoo. und curirte diekranckheiten durch verborgene künste und magische cbar3Äsre8,wodurch er sich einen grossen nahmen erwarb. Man sagt auch,daß er dadurch eine pest vertrieben, die in gantz Egypten graßi-ret, und sonderlich die giftige einflüsse des Hundsgestirns, odervielmehr der sonne, die, wann sie darein tritt, in den heis-st» ländern bekannter Massen oftmals viele schädliche kranckhei-ten verursachet, sehr nachdrücklich zu mäßigen gewußt habe;worauf die Egyvter zur danckbarkeit ihm einen tempel gewied-met, worinn sie ihm bey öffentlichen land-seuchen geopfert,und mit dem feuer von seinem altare einige holtz-hauffen in derftadt angezündet, um dadurch die tust von allen giftigen däm-pfen zu säubern. , in V0LS packen, ex Llisno. *
Iachiades , oder Rabbi Joseph Ben Joseph Jachia,oder Iechia, ein berühmter Rabbiner in dem XVI. iXsuIo,ist zu Lisabon in Portugall gebohren , und gestorben in dem 4;.jähre seines alters A. N. ss 5299. d. i. A. 0 . i;;9- Er lehretein der synagoge zu Jmola, und soll sich durch heftig studirensein lebens-ziel verkürzet haben. Er hat gefchrieven : vsreck.Lbsjim , darinn er unterschiedliche allegorische orte der 6e-m-rr» auslegt. Eine Auslegung der Geboten des Gesetzes, loratOr: darin» er von der zukünftigen weit, paradies und Höllehandelt; unterschiedliche Lommem-nic», als über die >. üls-xilio8 und ilsgivßrgpbs. Seine k-lrÄpKr»st8 über den ProphetenDaniel, darinnen er den Iüden Hoffnung zu einer bevorste-henden erlösnng macht, ist mit einer Lateinischen Übersetzung,und allerhand anmerckungen, da auch der Iüden falscheglossen widerlegt werden , von C. l'Empereur zu Amsterdaman. 16;;. heraus gegeben worden. Ein anderer Joseph Jachia;des florirte in dem XUI. ssssulo, und war das Haupt der Iüdenin Castilien; seine gelehrsamkeit bestund in der Hebräischenvers-kunst und wissenschafft der Asmarre ; daher er auch überdie kisks oder decisionen des Talmuds einen Lommsncarlunrverfertiget, so aber auf beseht Vinccntii Ferrerii mit feuerverbrannt worden. Er soll das 9°ste jähr überschritten haben.8cballc:sse1. üalärsk. /.'LrrAe,--. prirk. in kmapk.bibl. ss-cbb. *
Jackson, (Thomas) einer der fürnehinsten Theologen sei-ner zeitcn, in sprachen, künsten und wissensthafften, son-derlich in der Metaphystc treflich erfahren, mit welchem einegrosse tiefsinnigkeit, stattliches urtheil, und sehr weitläuftigelectur in Aissorisi8 und katrilmn verknüpfet war, ist geboh-ren zu Witton bey dem flusse Weer in Dunelm an. 1579.an St. Thomas fest. Zu Oxford legte er das fundamentzu seinen studien unter anführung Crankanthorp, und wur-de an. 160z. M-lgiller Artium; dann 8ocin8 in Lollegio Lor-xori8 Lkristi, dessen Lrassectus er hernach worden ; und an.1622. 8. Tksol. v. und kroksssor. Über das genoß er auchetliche Lenssssia ecslessgssisic, zuerst in feinem vatterlande,hernach bey der Arche St. Nicolai zu Newcastle upon Ty-ne, endlich zu Witney im Oxfordlschen ; dazu kam auchder Decanat zu Peterburg. Wegen seinem unsträflichen Wan-del , grosser freundlichkeit ^ gelehrsamkeit und arbeitsamkeitwar er bald bey jederman lieb und werth , sonderlich beyErtz-Bischofs Land ; obgleich ihm die Presbyterianer ab-günstig waren. In alle theile der Theologie halte er tiefeingesehen, sonderlich aber ließ er sich starck angelegen seyn,die eigenschafften GOttes und die artickul des Apostolischen8vmt)oli gründlich auszulegen. Obschon er zu und nach denzeiten des Dvrdracenischen 8>noäi gelebt und docirt, konnteer sich keineswegs an dessen äesreca halten, und vermeyntedie darinn enthaltene fatalität aller fachen , wie auch derPgrriculirrilmu8 grati», seyen nicht nur in H. Schrift undgesunden Vernunft «„gegründet, sondern auch den eigenschaff-ten GOttes und der gantzen religion zuwider lauffend. Doch
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war er kein zäncker, sondern «rodest und friedens-beE^»
und deshalben erklärte er sich in einer dedication an denvon Pembroke, da er als ein Armtnianer durchgehen ^ ssden, auf nachfolgende weise: wann diejenigen, we» i»mächtig die Arminianische oder Lutherischediesen ftreit-puncten mißbilligen, mir nur dm^>Puncten einqehen; 1.) daß der allmächtige SWUß b>ene wahre freyheir habe gutes zu thun; 2.) 0 ^Nachkömmlinge Adams eine wahre freyhert vavses zu thun; so will ich mit denselben nichtsstreiten; es wäre dann, daß man noch hierub^ ch»tiren wollte, ob über etwas anders, als diese v fMzwischen den Arminianern und ihrem gegenthemte ein controvers entstehen. Ich meines orts r^rirmeinem wenigen verstände nicht sehen, was yMsen zwey Puncten zwischen ihnen für ein reEscheid der meynungen übrig seyn kan.wegen obigen meynungen von dem subtilen Twisso EEr starb den 2,. sept. an. 1640. und wurde in^° xstSLKrissi zu Oxford zur erde bestattet. Seine schriften cheraus gegeben , sind in grosser anzahl, und nach st'«zusammen gedruckt, mit seiner lebens - beschreibU"^,^/Edm. Vaughan in fol. an. 16;;. aus tages-lichtvon welchen sonderlich berühmt und hochgeschätzet ist b §,se Auslegung der Artickul des Apostolischen Glaube' ^
, preiÄce to ss>8 Treatiss ok esse äivin Lstsnos abutS8. , ssiss. L antig. llniv. Oxon. *
Jacob, der Patriarch, Jsaacs söhn, von der AE'Er ward also genennet, weil er, als er aus mutter-m^Wmit seiner Hand des Esaus fersen hielt. Er war zwaf,^» §gere söhn , jedoch verkaufte ihm Efau das recht der AM'-burt für ein rothes geeichte. Es mercken aber die ^ ^ p'an , daß das recht der ersten geburt unter andern ^Priesterthum in sich begriffen, welches in den damalig^von dem ältesten söhne eines jeglichen geschlechls verwa> ^ Bden, und dahero wurde Esau von Paulo ein gottloser "^l»'heiliger genennet, weil er heilige dinge verkauffet. ^ sei»",sem erhielt Jacob durch list seiner Mutter Rebecca vo>' Evatter Jfaac den fegen vor Esau, weil er aber sicyuvbruder furchte, flöhe er zu seinem vetter Laban. A",,sdw ,,sahe er im träum die leiter GOttes, und die engei a'''AMben auf und nieder steigen, und erhielt die verheissung vvdaß sein saame sollte vermehret werden, wie der staubAls er zu dem Laban kam, wurde er von ihm wohl ew^ ^»'.und weil er ihn um seine tochter Rahel ansprach, rnui'selbige 7. jähr dienen. Weil ihn aber Laban betrog §nächtlicher weile die älteste tochter Lea beylegte,die Rahe! noch andere 7. jähr dienen. Nach 20. M "Jacob von Laban, weil er sahe, daß er ihn neidete >ihm gleich selbiger nachjagte, vermochte er ihm dom H» ^thun, sondern machte einen bund mit ihm. Als ", HMö,seinen weg weiter fortsetzte, begegneten ihm die enge' §und er hieß selbige stätte Mahanaim. Hierauf Machst ^tcn an seinen bruder Esau in das land Seir, u>w 1 ^
mit gcschencken zu versöhnen.
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der nacht
mann mit ihm bis die Morgenröthe anbrach, westl^ ^
lencke seiner Hüfte anrührte, und ihm solches verren" ^ .
er sich mit seinem bruder Esau ausgesöhnet hatte,
Salem , zu der stadt Sichem in dem lande Ca"" er
kaufte ein stück ackers von den Andern Hemor, a"'ss^cy >r>,f
Hütten aufrichtete; er muste aber auf GOttes bestb'
thel ziehen, woselbst ihm GOtt abermal erfch'Z-
wurde er über den Verlust seines sohns Joseph erv^ä
jedoch nach etlichen jähren erfreuet, als er naM'A
daß selbiger noch lebte, welcher ihn auch zu sichÄAri isAi»
holen ließ, da er nebst seinen kindern und Ands-ktM' ^
lande Gosen wohnete. Als er nun 147. jähr au
17- jähr in Egypten gelebt hatte, nahm er von den
neu eyd, daß er ihn nach seinem tode aus WU sti"^
und in seiner vätter begräbnis bringen sollte.
bethe segnete er seine übrigen söhne, und nacM'",
znkunft des Meßiä geweissaget hatte, verschied er/ „p d»'W
auf einbalsamiret, in das land Canaan geführt, /
in der zweyfachen höle Abrahams begraben. Don' j, ä»
frau Lea hatte er 7. Ander, Rüben, Simeon,
Jsaschar und Zabulon, nebst einer tochter Dina. N'K»
dern Rahel hatte er Joseph und Benjamin. ^?Mali-.
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Rahels magd, hatte er 2. söhne, Dan und N"Lder Zilpa aber, Lea magd, Gad und Äser- ,ynicht zu gedencken, daß Jacob, weil er viel wewchabt, deshalben vor unkeusch zu halten sey;daß damals die pohgamiL üblich war, so suchtrsf-^lbr»fortpflantzung des menschlichen geschlechts. W»systinus von ihm saget: daß Jacob mit seinenkeuscher gewesen, als mancher Christ mit einer c»XXV. ant. ßuä. Lxrz-z-a»,«,, vit. korpil-
Kilt. la<;r.
Jacob , Matthans söhn, welcher von St,geschlechts - register des Sohnes GOttes m»
/.«c.lll. ,
St. Jacob, ein Ritter-orden in Holland, wuro^^t/ g,,»»1290. von dem Grafen Zlorentio von Holland S v