Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
271
JPEG-Download
 

tiachP § ^ ^

r». jähr alt war,

A?^dir^ ^" 5 " Austria und dem Printzen von CondsLetztere seine tapserkeit öfters rühmete.

un^^nd, mnnk- seinem bruder Carola wieder zurücke in

h>e,?"'u Lord zum Grafen von Ulster in Irrland ,

" einen i?7« von Enqelland gemacht. An. :6ü;. er«

- A'pMandiAm

°L"Äb«..

lchiL?/o'Ntnandi^^ Holländische flotte, sö der AdmiralUnmÄ^eb. , welcher in der action mit kriegs-der, ^Njöstsch/ 1 '' 1672. commandirte er die EngelländischeV>ccbe-I? Mit .,n^? ^' eind föchte zweymal wider die Hollän-Mvw,,ersti,,?Wlchemausgange. In der erstenbatmllever-teil. ^er?me zu dreyen malen, nachdem diejenige,dem m, smechboret und unbrauchbar gemacht wor-coya.'mchen kir^^"^en jähre dekennete er sich öffentlich zu derg , wurde auch an. 1678. als die CatholischeHuldig-?" tag kam, von Tito Oates und von andern^tau, eniente f! er derer Haupt wäre, auch dieses vonderla,,^ seines übel empfunden, daß er sich, auf

6k. Ubegeb^ ^^^ers, mit gemahlin und kmdern in die Nie-ee don ^ Darlem)«^ einige inonate zu Brüssel aufhalten mu-°>k d'°er succM b"t aber promulgirte eine acte, krafft deren6> zu d°?em Unm? Ausgeschlossen seyn sollte. Es wurde sel-HvfhgM Lords aufgesetzt, und durch den Lord Nus-

^a,Aiey gebracht, aber von den Bischöffen und derÄ« 5 '^ärete londeriich, da sich auch der König selbsta?n^r, kam >.?^achdem das volck ein wenig wieder be-: Sekt, diir-i^ertzog zurück, und wurde nach Schott-

pss'E "'Ef

^ PEen^nt m Oksord gehmltN f tM

Lig hZgete. woran ^ Grafvo»

EhM^en hatte, daß er es gleich dlM» in arrest

' ein grosser feind des > weil aber dw

^' und des hvch-verraths ^^^E-^n'keinen glaubenBeg wtder ihn dargebrachten reugE. ^ ach darauf m^aud^v > wurde er absolviret, und "l ^ Keelmg, dreisz, beschuldigte einer, nur na» Ko-

Uiid^misien und andere einer conspual ^ gebracht

77 »?^ welches ab r,ov e-

^Sar V gethan, niemals gar l» ^ar wvroe

vattÄ?v argwohn eben aus den H"-A ^wrd Gra»

n,i ^ider zu nehmen genöthiget; worauf pro-'der n»V^eraus kamen. Der Hertzog aber kam in

S»

a'klärk?' nach'^^'^ kamen. Der Hertzog>

- 'U sich d,,^ofe- Die Universitäten nebst der Clcri-

>e„

od, »eh d»»L ' . univeriuaien Neon orr Licri-s°,'i» eg 'M des h?A-lehends vor ihn; wie denn auch von denqSe gek/^'ey. ^ ^greichs adbressen an ihn gesandt wurden,^§>lia,^ey, ^on - Conformisten wurden vor seine>»eym2 vor solche, die es nicht

hockte heraus" '"e,i und zu verflcherung seiner suc-l'M, 8 °verrK^ pachte. Der Graf von Argile wurdeden vlderg^ieng j« Lammet, salvirte sich aber noch mit derden ^ E^'b vhnaÄ^' ko daß endlich der Hertzog, al-Ät!n l- o>i. Kachlet, seinem bruder Carolo II. welchersti??v>i<nQ' nebst A vieles zeitliche gesegnete» succedirte, und'-- 6 .e>i. .er leiner armakilin nnn . r>»

de» von K^ v^en- Darauf wurde er zum Lord-Ober->>ie/könjq „,v-"mnd gemacht, da er denn in dem Par-

fLlinke'?anded>'^°''^akii

V'it s^ derijch "den sollte, wie es bisher» gewesen, undssff>daß ex die Engelländische kirche bey chrerdk» "l da^Nverstck» galten wollte. Worauf man denn auch?fchZ Lä der gröste theil von derGeist«2 .N Tch^wiv ^.Vchst vergnügt zu seyn. In dem folgen.k 2 ' N>ei,""and cr» "e der Graf von Ärgste mit emer par-K?»' N>vrd-^er über ? ^Etärete sich wider Jacobi regie-Ntn 6 ssan,.de er durrk ? mann nicht zusammen bringend->k^ >«»dÄ '> und Grafen von Dumbarton geschla.^"der s?k.der Edenburg den ;o. jun. hingerichtet,k,,,^ von , zu xsm-don Monmouth , Königs Caroli II.schar '^'idigen ?'an , bekam einen grossen anhang ,des Könige ^kläret, schlug auch mde^V verss.'dge-woor Jacobi lrouppen; wurde aberkchey^wer "dtt gefang!«^Brtdgewater, gäntzlich erleget,Ä London er-», i mmen , und den lul. vork°rÄ der ÄMe und d^m"m ' Nach diesem entstund zwi-deu°N CathLDar^menk eine zwietracht, weils^?hA"tk?a?s' Deters ^ffOfficlerec unter der armee be-degad„?"sse>wwm°?ebst andern Catholischen rn deneyhk hatte, A ' und noch andere mit wichtigen° k°,, dlegen Tf°aß „e den von denen Lords vorge-

"stey, A w tag? Darauf wuchs das mißver-dovmalö sein-"/'"u^ aber, welches sonderlich>"ne freunde gewesen, erbitterte, war,

j a e 271

daß er auf den Universitäten Catholische würgen einsetzte, ih«nen über die declaration wegen der gewissenS - frevheit zu lesenbefahl; viel Protestirende ihrer ämter entsetzete; eine geistlicheCommißion von solchen Personen , die ihm in allen stücken fa»voristrten, angerichtet, und zu Richtern in vorfallenden streitig-ketten der Englischen kirche ernennet, welche Commißion dennden Bischoff von Londen von seinem amte suspendiret, und denErtz-Bischoff von Cantelberg nebst andern 6 . Bischöffen, so diedeclaration von der qewissens - freyhcit nicht von den cantzel»wollten publiciren lassen , gefangen in den Tower geschickt,welche jedoch auf anhalten des volcks wieder ledig gemacht wor-den. Über dieses gestattete der König, den Reichs-gefttzen zu-wider, die Catholische religivn in öffentlichen capellen und sie-chen ; den Ständen schmälerte er die freyheiten, und nahmden stäbten, so das recht haben, Parlements-glieder zu erweh-len, die sogenannte cksrrres ab, setzte in Schottland einenCatholischen Vice-Kömg , welcher den Protestirenden allerleyverdrieslichkeit anthat, und ließ in selbigem Reiche eine decla«rakion ergehen, krafft welcher er vorgab , daß er eine absolutemacht hatte, und die Unterthanen ihm in allem zu gehorsa-men schuldig wären. Hierdurch nun zog er sich feinen ruinauf den hals. Denn als seine Unterthanen durchgehends sichdefahreten , daß durch ihn beydes ihre religivn und freyheitüber den Haussen geworffen werben börste, und dabey die pro-ben , wodurch man die wahrhafftige geburt des vorgegebenenPrintzen von Wallis zu erweisen sich bemühete, ihnenkeine gnüge thaten ; so übersandten ihrer viele, beydesvon den geist-und weltlichen Lords, nebst andern stands.Personen, eine invitation an den Printzen Wilhelm von Ora-lsten , als welcher seiner gemahlin halber der rechte erbe zueCrone war, und ersuchten ihn, daß er anf Mittel, beydes seineigen und ihr recht in sicherheit zu stellen, bedacht seyn möchte»Hierauf überlegte der Printz von Oralsten diese fache mit eini-gen Depntirten von den General-Staaten, ließ dergleichen anden vornehmsten Teutschen Höfen thun, und machte zu einerlandung in Engelland grosse zurüstung. Ob nun gleich derFranzösische sowol als der Engelländische Abgesandte dieses un-ternehmen zu unterbrechen suchten, auch der König IacobuSin Engelland allerhand vortheilhafflige vorschlage that, wo-durch er die gemüther zu gewinnen suchte, und sich zu dem en-de erbot, eines und das andere, was den Engeüändischen ge-setzt» zuwiber liefe, abzuschaffen, auch, ein Pariement zu beruf-fen, so war es jedoch nunmehr zu spat, und wollte solchen ge-zwungenen versprechen und anstellungen niemand gern trauen.Indessen segelte der Printz von Oralsten den 1. nov. an. > 688 .mit beystand der General-Staaten, des Kaysers und anderer wi-der Jacobum vereinigten Potentaten mehr, weil selbiger es mitFranckreich hielt, von Holland ab, und kam mit einer flottevon 6 ;;. schiffen, grosse und kleine zusammen gerechnet, lind21000. mann ohne die volontairs und flüchtlinge, in Engellandan, paßirte vor der Englischen flotte, die in Duyns lag, ohneeinigen widerstand vorbey, theils wegen eines unter den solda»len entstandenen Mißvergnügens, theils auch wegen contrairmWindes, landete hierauf den ;. nov. bey Torbay an, wurde voaeiner grosse» menge beydes von dem Engel-und Schottländi-schen Adel begleitet, und marschirte nach Ereler, woselbst erseine declaratwn publicirte, und hierauf noch mehr von demAdel nebst einer grossen menge des land - volcks an sich zog.Jmmiltelst hatte der König Jacobus nicht allein einige xro-clsm 3 tions 8 wider den Printzen publiciret, sondern auch einestarcke und wohl - eingerichtete armee beysammen , auf welcheer sich vornemlich verließ. Da er denn Printz Georgen vonDanemarck zum Generalißimo, den Lord Dartmouth aberzum Admiral ernennete. Dabey hatte er auch eine grosse ar»tillerie von 40. halben carthauncn und 10. mörsern, und cam,pirte bey Salisdnry. Allein, da einige regimenter desertir-ten, und der Lord Delamere und der Graf von Danby (zuwelchen die Printzeßin Anna und der Bischoff von Londen ih-re zuflucht nahmen) in der nördlichen gebend eine ziemlichearmee auf den deinen hatten; so denn »der dlß fälschlichausgesprenget wurde, daß der Printz von Oralsten wider denKönig Jacobum im anmarsch begriffen wäre, auch selbigersahe , daß der Printz George nebst den Hertzogen von Graftouund Ormonb und dem Lord Churchil ihn verlassen; retirirte ersich nach Londen. Darauf marschirte der Printz weiter fort,und schlug des Königs trouppen bey Reading. Der Könizschickte den Grafen von Feversham an ihn, um ihn zu ersuchen,daß er nach St. James kommen, aber zuvor seine armee ab-dancken möchte. Allein, der Graf wurde auf des Printzen be,fehl in arrest genommen, worauf der König nach Franckreich zugehen trachtete, wohin er seine gemahlin nebst dem kinde bereitsvoran geschicket hatte; er wurde aber verkleidet an der küstegefangen, und von den schiff-leuthen sehr unhöflich tractirt, so-denn unweit Feversham wieder an das land gebracht, undso bald man ihn erkannt, von dem benachbarten Adel gantzhöflich ausgenommen. Unterdessen, da der König abwesendwar, versammelten sich imterjehiedliche Lords zu Guildhall,unter welchen auch der Ertz - Brschoff von Canterdurn war,begaben sich anf des Printzen von Oralsten feite, erklärest»sich, daß sie ihm in seinem unternehmen, die Protestantischereligivn nebst ihren gesehen und freyheiten zu beschützen, bevste-hen wollten, und sandten den Grafen von Pemdrvke, de»Lord Woymouth, den Bischoff von Ely uud Lord Cnlpepper ab,Z 4 demftl