Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
275
JPEG-Download
 

Nlit

j a c

"»I -.

Ag^Dvnaldum^^'^ Bald darauf wurde das Königreich

'-M ai,sn>'"7-"' von den Jnsuln zerrüttet, welcher sich zum KöM°l N - 'n das veste land einfiel,, und den Grafen von

DvW^, ^sen nahm, welcher in einer kirche schütz suchte, die^ckrnUsA.Malls plünderte. Allein seine flotte erlitte auf dem*jm ^ i^^druch, und er wurde gantz rasend und ver,k "nd m^vpst, welches seine freunde bewegte, baß sie diebeii-Mibet N^enen zurück schickten, und die kirchen, die sie de-dadu/ch^ «d mit allerhand gaaden beschenckten. um GOttzu versöhnen. Nach diesem wurden dte of-M a?s,',^Mais-sachen von Farnes Kennedy mrr grosser iina-V daß jederman daran ein sonderbares vergnn-

>yds b' Um das sechste jähr dieser regrerung kamen d eN Mmii 'Kfe hoch aus bret, nachdem der vornehmste d,e-

bestellet worden , daß er den ivngen Komg m^elcy hAUunsten unterweisen sollte, welcher durch ferne schwer-M eruE^en gemürh wohl einzunehmen wußte. Um 'Udlge^e kirch^?ie der Ertz-Vistboff von Porck seine pratension aufr^ittivn^?.Schottland, daß nemlich selbige unter ferne m-

Ein der Papst annullirte solche durch emA°>!ds jx ^.Mes beeret. cm-"'—""

Mrund

Mittlerweile nahm die gemalt der

Ali, L>ch d^ mehr zu; Robert, das Haupt unter ihnen,Ne^vvnW tode zum Regenten gemacht, und sein

r» derst,^ deö Königs ältester schwester vermählet.ÄMqrE,,,^ iett schickte der König einige Ambassadoren, n,°N Margaretham, des Königs daselbst tochter,?kck„' Däne»,E heurath schleunig bewilliget und vollzogenN»ln begab sich dabey seines anspruchs auf

? ivu^^vdeni ullc andere um Schottland gelegene

v»d ^»ritcr^ss" Thomas Boyd deshalben abwesend >var,?t»,z/ Kvnjqj^chen seine faction unterbrochen. Der KönigV sh .^t; g)y' wurden am 10. jnl. an. 1470. mit einanderunaufhörlich der Boyds Untergang such-a^endMEer k. 15 , ?uch an ausländischen Höfen verfolgte,k"' bM ihre f,^"e er, sich von Thomas Boyd zu scheiden,1,^ den e ° gantz und gar ruinirt ward. Nach die-M in seine bedienten, wie es dillich wäre,Nli Äer g^mem Reiche von ihm dependirte,

tL^huen hL^une die macht zu strafen, zu pardoniren»,N G,?»rch Worauf er Bischoffe und Aebte crneimete,M p^^nomLOL erwehlet worden. Und als Patri-^ von iL^mMiche bulle erhalten, i-eggms ä lutereAe h^^chvttland zu seyn, so ließ ihn der König anhieltMischte ihn endlich gar seines Biß-von ss" ieu'en tod gefangen. An. 1476.Abey na/ubn,im^änsuln die Waffen, und fiel einige pro-s>M«»d°„he Me sich aber doch letztlich. Nach diesem wä-dks^te, ii^Welch. ,^,)wrschen den Schott - und EngelländerngA so groß ein schiff, so dem James Kennedy8 l»^lles hm, / war, daß man desgleichen noch nie aufV^hevMtuitt/^^u und geplündert hatten. Allein dah?^'dGsgabdxV^urde die fache in der güte beygeleget.vII «^<^durch^Komg den zauberern gehör, welche ihm«... d„^f er ^'EUie eigene Unterthanen fallen wurde. Da-

seiner Edelleuthe, und regierteÄ^hes aÄ' >velck,/?^"E), unter denen sonderlich RobertrqUex a- 's einem s,^wegen seines starcken leides und kühnenMacht w.,^ ^^cks-manne zu einem grossen Staats-Mie L'L As der Adel sich mit einander be-ut?/^ jhMtep, x'^oen Hof von solchen nichtswurdigcn be-Mea M «A? brüder ^A"il darhintcr, und Johannes, desLlssd' ZAi, w„rb- ^^A^r von der damaligen regierungs-flch .^'der .Mriste siov ^^on des Königs leuthen in arrest genom-2 ^ bkuder^ l deffelbigen befehl zu tobe bluten.

M ^ der flucht^A^ Lleichfalls eingezogen, salvirte»iqM, ia !xEllqe^^"' Franckre!ch. Bald darauf wurdenleitet ML"Zelland towe? °^en , ?uß Cecilia, des Königsei» f, sejss^» Hut' u» des Königs Jacob, sohn ver-AläÄ, auswe^Ä welchem ende man auch von beydenab??M die .„Allein nicht lange darnach erfolgteN>td?«sv da^vvl, d^^iäuder von den Franzosen, die Ett-2 beyd?^Wias und Alexandro, des Königs§ier»^ big ^ der Ktz°s m Engelland sich aufhielten, angereitztdLE Land? ^vbus eine armee zusammen brach-MiA'Melte Arm ^Ä"^' Engelland anzugreiffen.h>e q-?'3ey chlbald Duglas, Graf von Angus, den

!mT'Märu^ iangA^der kirche zu Lauder, hielt erst zuflx, Rath/ma h,E^sie sich darinnen soivol überzn Ä?^ches° ArswüÄ den zustand des Reichs, und^ n„n 5 . "an g^en pF" leuihe von dem Könige wegzu-dÄe??.7^>irte? 'Z'sis m ?gut angesehen wur-

k,--rn »'cr xomg, nachdem er von ihrer

nö^s M ihnen den Cockrain entgegen, um zuV°mKmihnZ°'n Allein indem dieser auf dem we-^t Alas^M, L seiner güldenen kette, übergabhnlte/ ^Mach, 2 Leng hierauf weiter bis in des Ko-Die ä!,x «sso nat'"emand, der sich ihm wider-^'chtuo^Men dx.E ev alsofort die übrigen Rathe hm-^ - und mit grossem eifer auf rh-

°^an zu L» die nemen von ihren pferde - zäu-"ven. Die vornehmsten Puncte, deren

jac 275

man sie beschuldigte, waren diese, daß sie dem Könige gerathen,böse müntze zu schlagen, seine Konigl. verwandte» aus demWege zu räumen, und die zauberer um rath zu fragen. Nach-dem die execution geschehen, wurde die armee von einander ge-lassen , weil weder der König zu ihnen, noch sie zu dem Königeein vertrauen hatten. Unterdessen, da diese zwietracht vorgieng,beredete Alexander, des Königs bruder, den Konig in Engelland,die Schottländer mit krieg anzugreiffen. Gestalt er denn auchnebst dem Hertzoge von Glocester und des Königs bruder, Ri«chard, mit einer armee bis nach Edenburg kam, nachdem Ber.wick sich ihnen auf dem marsch ergeben hatte. Der Konig ver-schloß sich in das castell, ber Adel aber nahm sich des Reichsan, brachte eine armee zusammen, fieng mit dem Engeüändi-schen General an zu tractiren, zu welchem sich aus liebe ge-gen ihres Königs bruder eine grosse menge Schottlander geschla,gen, und verlangte, daß die so lange versprochene Heurath zwi-schen des Königs Eduardi tochter und Jacobi söhne vollzogenwerden möchte. Hierauf antwortete der Hertzog von Glocester,daß er in commißion hätte, das heurath-guth wieder zn fordern,und das castell Berwick wieder einzunehmen, welches man auchbewilligte, so, daß das schloß den 26. aug. an. 1482. an sie über-geben ward. Alexander aber, des Königs bruder, wurde durchdes Adels interceßion wiederum ausgesöhnet, und zum Regen-ten gemacht. Allein da ihn des Königs bedienten beschuldig,ten, daß er es allzu sehr mit dem gemeinen volcke hielte, wur-de er aufs neue genöthiget, sich davon zu machen, und in sei-ner abwestnheit verdammet. Bald darauf fiel er und JamesDuglas mit 500. reutern in Schottland ein, wurden aber ge-schlagen. Nachdem zwischen Engel - und Schottland ein sieben-jähriger stillstand geschlossen worden, und der König JacobnsIII. seine tugendhaffte gemahlin begraben lassen, wie auch ineben demselbigen jähre seinen bruder Alerandrum verlohnenhatte, so gerieth er wiederum in seine vorige ledens-art, daß ernemlich den Adel von allem ausschloß, und nichtswürvige ge-meine leuthe in alle Staats-ämter setzte. Das Haupt der Hof-partey war John Ramsey, welcher wegen seiner jugend zu Lan-der noch mit dem leben davon gekommen, und nicht, wie sei-ne cameraden, hingerichtet, immittelst aber nunmehr» fo un-erträglich war, daß keiner von dem Adel mit ihm auskommenkonnte. Der Konig suchte einige von dem Adel durch liebko-sende Worte auf seine feite zu ziehen, damit er sie allmählichausrotten möchte, und entdeckte dem Grafen von Angus, Geor«gio Duglas, dieses sein vorhaben, in meynung, ihn dadurch zuseiner partey zu ziehen. Allein der Graf mißriekh ihm solchschädliches vorhaben, und offenbarte es dem Adel. Da nunder König sahe, baß er verrathen war , ergriff er alsofort dieWaffen; ber Adel that dergleichen, und erwehlte den Königli-chen Printzen zu seinem General, welcher sich denn leicht da-zu bereden ließ, damit das Königreich nicht den Engeüändernzu theil werden möchte. Der Koma paßirte den flvß Forth,schlug sein lager zu Blacknes auf, und schrieb an den König inFranckreich und an den Papst um hülsse; allein der Adel nö-thigte ihn alsobald zu einer schlacht, worinne» sie anfänglichden kürtzern zogen, endlich aber den sieg behielten, so, daß derKönig selbst auf der flucht erschlagen wurde. Nachgehendsversammelte sich der Adel, und machte den Königlichen Prin-tzen zum Könige. Dieses geschahe an. 1488. ,

kill. Loor.

Iacobus IV. folgte seinem vatter Jacob» III. in dem 6.jähre seines alters. Er forderte gleich bey ansang seiner regie-rung den Gouverneur des schlosses zu Edendurg auf, solches zuübergeben, welches auch geschahe. Darauf gierig er nachSterling, welches castell ihm die garmson übergab. Desglei-chen sudmittirte sich auch Andreas Wood, und brachte mit sei-nen 2. schiffen ;. Englische krregs-schiffe in Leith, welche derKönig Eduard, die kusten zu plündern, ausgeschicket. Balddarauf ließ er sich mit Stephan Bull , welcher von eben demjetztbesaglem Könige, den vorigen affront zu revangiren, aus-geschickt worden, in ein fte-treffen ein, da denn nach einem hi.tzigen gefechte die Engelländischen schiffe Wasser zogen, und al.so bey dem ansflusse der Tay strandeten, worauf er sich dersel-ben bemächtigte. Nachdem das vvlck in Nord - Schottland vondiesem zweyten siege Nachricht bekommen, begab sich ein jeder nachhaust. Hierauf berief der König ein Parlement, vor welchem ereine so grosse klugheit sehen ließ, daß auch die widrigen Par-teyen ihm ihren gehorsam zu erweisen sich beflissen. Um diesezeit kam Peter Warbeck in Schottland, und beredete den Reichs-Nath, daß er rechtmäßiger erbe der Englischen Crone wäre,weshalben man ihn mit aller ehren-bezeugung aufnahm, ja derKönig Iacobus gab ihm seine bluts-freundin, des Grafen vonHuntley tochter, znr gemahlin, und stund imn nirt einer armeeden, Engelland anzugreiffen, womit er auch Northumberlandplünderte. Allein da König Iacobus sahe, daß niemand vonden Engelländern zu ihm stieß, steig er an den betrug zu mer-cken. Der König Henricus VIH. m Engelland rüstete sichhierauf, dieses zu rächen, wurde aber durch einen innerli-chen aufstand davon verhindert. Nachgehends fiel der KönigIacobus «dermal in Engelland em, aber vergeblich. Balddarauf wurde Hialas, em Spanischer Abgesandter, wel-cher eine heurath mit dem Printzen Arthurs von Engelland z»tractiren gekommen war, ersuchet, durch seine Vermittelungeinen frieden auswürcken zu helffen. Zu solchem ende hielt

man