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mir die Königliche einkünfle zerstreut, sondern sich auch von al-lem Haus-rath entblößt sahe, den er gantz von neuen anschaffenmuste. Sonst war an ihm zu loben, daß er sich rm essen undtrincken überaus mäßig bezeugte, und in der arbeit unermudetwar, wie er denn sonderlich in den zügen wider die rauderoft tag und nacht hintereinander im harten Winter ohne speisemnd tranck zubringen konnte. rer. 8cor. Iw. XIII.
XIV. M. 8sot. , M. ck äuglet. Iiv. I.
ä/ereea-y , kick. äs Muse iLc.
Iacobus VI. und vn. siehe Röntge von Engelland.Geistliche Churfürsten:
Iacobus i. Churfürst und Ertz-Bifchoff zu Trier, warein gebohrner Freyherr von Sirck oder Sarch. Er wurde an.14,0. erwehlet, gelangete aber erst an. i4;6. zu dem ruhigenbesitze, nachdem er Nabano von Helmstadt, der von dem Papstihm entgegen gefetzet worden, 60000. fl. vor seine prätenfionausgezahlet hatte. An. 1456. ertheilte ihm der Papst die pri-vilegia - eine Universität in Trier anzulegen, worauf er an.I4;6. das zeitliche gesegnete. Oerm. sasra, k. I. L^S'W.
snnal. Vrev.
Iacobus II. Churfürst und Ertz-Bifchoff zu Trier, war derälteste söhn Christophs« I. Marggrafen zu Baden, gebohrenan. 1471. Er ward an. i;oz. von seinem vorfahr, Johanne II..zum Loassjuwr des Ertz-Stifts angenommen, und gelangte nochin selbigem jähre zu der succeßion, obgleich das Dom-CapitulPfaltzgraf Georgen darzu erwehlet hatte. Er stund bey demKayfer Maximilians I. in sehr grossem ansehen, und fetzte sichdurch seine gelehrsamkeit in sonderbare Hochachtung , wie erdenn an. i;o;. aufdem damaligen Reichs-tage, den auswärti-gen Abgesandten in Italiänischer, Lateinischer, Französischerund andern sprachen in des Reichs nahmen geantwortet. Al-lein diesen rühm verdunckelte er sehr durch sein »»keusches leben,welches auch zuletzt eine ursach seines todes war, den er voneinem schuster an. r;n. zu Coblentz erleiden muste.
X. ?. lik. IV. c. 8- H- 9- 6erm. lasrg, k. I. Lro-w. ann.Trevir.
Iacobus III. Churfürst und Ertz - Bischoff zu Trier, waraus dem adelichen gefchlechte von Eltz entsprossen, und an.1567. erwehlet worden, nachdem er vorhero vscsuus gewe-sen. Bald zu ansang seiner regierung verfiel er mit der stadtTrier, welche ihre Reichs - freyheit wiederum hervor suchenwollte, in einen krieg, und hatte das glück, daß ihm diesel-be an. r;8o. vermöge eines Kayserlichen Urtheils, schlechter-dings unterworffen ward. Er hat auch die Obcr-Herrfchafftüber die Abtey St. Maximi, ingleichen die Äbtey Prüm andas Stift gebracht, und ist an. i;8i. verstorben.
6erm. lacra, k. I. ö^o-rv. aunal. 1rsv.
Allerhand andere Printzen:
Iacobus von Savoyen, Fürst von Achaja und Morea,Graf von Piemont, Herr von Ivrea. Er war Philippi vonSavoyen, Grafen von Piemont, söhn, von Ifabella vonVille - Hardovin, einer Printzeßin von Achaja und Morea,seiner ersten gemahlin. Er hielt an. iz,4. seinen einzug inTurin, war nachgehends mit in den kriegen der Grafen vonMayland und Savoyen verwickelt, und halte gut glück, son-derlich wider den Marggrafen von Saluzzo. Dieses machteihn dermaßen aufgeblasen , daß er meynte, es könnte ihm nun-mehro niemand widerstehen , unternahm sich dahero an. 1,59.in Piemont eine taxe auf die waaren, so von bar in Savoyenverführt wurden, zu legen. Dieses verdroß den Grafen vonSavoyen, Amadeum VI. welcher der grüne zugenannt wur-de , nicht wenig , daß er auch deswegen Loiumillsrioz in Die-mont schickte, von welchen Iacobus einen hinrichten ließ. Die-ses machte den Grafen vollends erbittert, daß er wider Jaco-bum zu selbe zog, ihn gefangen bekam, und seine besten Plätzeeroberte, so, daß dieser unglückliche Herr, um seine freyheitwieder zu erlangen , des überwinders begehren thun musie,worauf er den 17. may an. i; 66 . dieses zeitliche gesegnete. 6 'rck-
, kill. äs Lavovs.
Iacobus von Savoyen, Hertzog von Nemours und Gene-vo,s, Marquis von St. Sorlin rc. Gouverneur von Dauphi-ns , Lionnois, Forez, Beaujolois und Auvergne. Er wardes Hertzoqs Philippi von Savoyen Nemours söhn, von Char-lotte von Orleans gebohren den 12. oct. an. 15)1. in der AdteyVauluifant in Champagne. Er verlohr seinen vatter, da erein kind von 2. jähren war. Seine mutter erzog ihn mit gros-ser sorgfalt, und führte ihn an. i;; 6 . mitsich nach Annecy inSavoyen, zu der zeit, als Konig Francifcus I. dem HertzogeCarolo von Savoyen den krieg angekündigt hatte, erhielt al-so durch ihre klngheit und Vorsichtigkeit dessen güther. Er giengim 15. jähre feines alters an den Französischen Hof, ließ seinetapferkett bey verschiedenen belagerungen und schlachten sehen,folgte Konig Henrico II. in Lothringen, und kam nach,mals m Piemont. An. i^r. warf er sich in Metz, befand sichdas jähr darauf in der schlacht bey Dourlans, und nachmalsan. i?? 4 - m der bey Renti. An. i;;;. gieng er in Piemont,um der belagerung Ulpian beyzuwohnen, und stritte in einembesondern gefechte selb vierte gegen den Marggrafen von Pescara
und seine geführten. Er selbst kam gegen denrennen, jedoch also, daß sie beyderseits ihre lantzen? fander schaden zu thun, zerbrachen. Er diente
dem Hertzoge von Guise in Italien, wurde nacMv?.>
ral über die cavalerie, wohnte an. 1562. der eroBourges bey, wurde in Dauphins geschickt,einnahm, und den Baron von Adrets schlug,dem wieder auf des Königs seile zog. Er befand siu? »'Ibey der verfammlung der Stände zu Moulins, w> t1567. bey der gefährlichen flucht des Königs von U zp eE,Paris, auf welcher er den Verzug commandirte, v« ^ MVtung der Königlichen Person bey. Noch in eben 'befand er sich m der schlacht bey St. Denys, dlenck yniqe zeit unter des Hertzogs von Anjou armee,dirte an. i?6y. ein eigen corpo, den succurs zu^ p, ,welcher den Hugenotten aus Teutfchland zugesily"'.^ E,er aber nicht hindern konnte, worauf er sich wrgm.,die ihn grausam plagte, von Hofe weg begab, ntzdaß er an. 1574. auf eine kurtze zeit wieder am Htzsein leben vollend zu Annecy zubrachte, allwo er e"gantzer leib durch die kranckheit verderbt war, dieHand curiösen wissenschafften, sonderlich der natrmMahlerey, bildhauer-und bau-kunst vertrieb, un^chin ^den 1;. jun. verstarb. Er halte vormals anRohan die ehe versprochen, begehrte aber solche nE V M Iund, wiewol das Navarrische Haus sehr darauf er'es doch, weil sie Reformirt war, unter Carol, ^dahin vermittelt, daß er den proceß gegen sie gewV''.' po» Äseinem versprechen los ward, darauf er sich mit Arm»Francifcj des Hertzogs von Guise wittwe, vermavu'ADcher er 2. söhne, Carolum und Henricum, Hintern^' M?tapferer, kluger, großmüthiger, höflicher und gelE^BA,Massen er verschiedene sprachen redete, und fowoi m iv>als ungebundener rede mit grosser fertigkeit zu sch"'
In seinen jungen und gesunden jähren war er einesten Herren seiner zeit, und in Ritterlichenmein geschickt gewesen, hatte aber auch ziemn»),, übess«,gelebt, und sich sonderlich in der liebe dergeU^men, daß er gantze 20. jähr durch die gicht davor
, kraus. tom. 1»' ^
M. äs8av°7s. ^ »
Iacobus von Savoyen, Graf von Romom lNaux, war des Hertzogs von Savoyen Ludvvlcl ^von Anna von Cypern. Sein vatter gab ihm ^ »7.,^zu Quiers, den 26. febr. an. 1460. Er war bev ^pfer, aber darbey zornig, und ein feind des frvdchck k ji?Luclasem, den letzten Hertzog von Burgund, ^ E«aus heftig, und diente ihm wider LudovicumFranckreich. Er wurde an. 147;. in dem sirreden egenoß aber selbigen nicht lange, und zwar weg»L'AM,i,ki>?gebenheit: Ein Schwcitzer führte durch dasmit schaaf-fellen beladenen wagen, und wurde r>ai AAtsVctirt, welches er der Eydgenossenschafft klagte. . ^ yer ^gehrten die Schweitzer fattsfactivn, welche ihnen' fievon Romont nicht geben wollte, und dahero eMw fich ^seits die waffen. Der Hertzog von Burgund W"^eypartey, wurde aber in den 2. berühmten treffe".^
^raeoviiv von e^avvyen an vcn Hertzog ^
sterreich und nachmaligen Kayfer, welcher >bn 7göldenen Miesses, und hernach zu einem ber^V.^M^ xsthe bey seinem söhne Philippo machte. D>essM ' Fbus bey der belagerung von Terouane, und M''p„cr>eschlacht bey Guinegast gute dienste. An. 148^- . a>>-
in den frieden eingeschlossen, und starb denin der Picardie in dem castelle Ham. ^ 7 .
Ich. III. , Iiiji. cle 8avoVS. ^ ^
Iacobus von Bourbon I. Graf von Manche steladHerr von Montaigu, Conde, Carenci undFranckreich. Er war Hertzog Ludwigs vonHeckes«söhn, von Maria von Hennegau. Er beglelien ^hannem von Normandie, so nachmals Konig w 'gne, und befand sich an. 1,46. in der schlackss Lauch verwundet wurde, und nahm hierauf M ^5von Navarra in arrest. Er erhielt an. i,54.
Spanien tode die stelle eines Connetable von Z n ^ Mließ aber selbige Gualtero VI. Grafen vo" Br Axy Pos ^ge von Athen wieder. Er wurde in der fchlami - 7 sff,fangen, befand sich nach den Bretignischen ^
in der schlacht bey Brignais, obnftrn .^1. VE,wunden empfieng, woran er den 6. apr^am^E,,^
und wurde sein leichnamben. Er vmnählte sich an
n er oen c>. -ch,. daoÄk.
in der Iacobiner-kttM
m. mit Johann s
Hugonis von Chastillon, genannt von St- A er ,Leufe, Condä und Carency, rc. ältesten tockss« vEIzSA,welcher er Petrum gezeuget, der nebst
schlacht bey Brignais umkam; Johannen,, ^ch? - melcht>tn die Zerren 07,.«jplgs?
L. 80. , ffilk. §eneali