Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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^ -V. K,. Bourbon II. Graf 6s Is Marche und Ca-ha« ' Johamns söhn von Cathari.ia von Ven-

von I. enckcl. Er begleitete an. -;y6. Jo-

a°7?e aber , Hersog von Revers in Hungarn,

k«w " 'ahre" »^.D^cht bey Nicopoliü gefangen. Im fol-i»rü^?"A^em er sich mit grossem gelbe ranzioniret,Ä Franckreich , und erhielt die stelle eines Oder-nahm hierauf die parier) des Hauses B»r-aber a??" Orleans an , belagerte Puistt in Beausse,^ Mangel, genommen wurde, und nicht eher, als>ü>,iM^e sini, geschlossenen frieden wieder loö kam. Er1426. mit Beatrix von Navarra, Carolilil.^'ne ein,^" Eleonora von Castilien, uird hinterließ vonv°k? vv>r z,,> "°'8e tochter Elconoram von Bonrbon, Bern-- Grafen von Pardiac, gemahlin. NachH- er sich an. 1415. zum andern mal mit Io-

^en Neapolis und Vicilien, Gräfin von^l>kd?H>v'eg^^r, genannt des großmüthigen und sieg-Um,"becvv» IV Er nahm hieraUt den titul eines Königs an,^8 g'gedachter feiner gemahlin gar übel gehalten, der-er 'du gar in das gefänanis werffen ließ. Wan-°rx?.^!>ciscg,Ab Verdruß wieder zurücke in Franckreich begab,an erden zu Besangon annahm, und darinnen!V ' ^4)8. verstarb. 8«»r-

^"'^cnck^ü Bourbon , Herr von Argics, Preaux rc.

„ .... « " Franckreich, Iacobi, Grafen 6s I» Marche,fvla^ rvvhnete an. 1)77. der ervberung von ArbresAacd v,^?' ^82. König Carolo dem VI. in Flan-Nie» rfem befand er sich bey den Ritter - spielen,^ Heimführung der Königin Jsabella ge-

z,-M^">e>ich„ Der König gab ihm hierauf die stelle einesA»V»reih" 'Jr starb aber an. 1417. Von seiner gemah->vel<^ grauen von Preaux, hatte er Ludwigen vont)^Pelrun? der schlacht bey Azincourt

lvso„ /.der das geschlccht fortsetzte; Jacobum,^ ' >vejg,' >arolum, ^rcIu6iuL»iimn von Sens; Jos

verstarb; und Mariam, so ihrer brü-, bist. Zeneal.

Herv?" Bourbon, Baron von Thuri, rc. Er warblitzeArgies söhn, und wurde anfänglich zu dem^ ch-vi e>n Wfledmet, erhielt auch einige geistliche Bene-

der heiligen capelle von Paris,Martin zu Tours, und ürsüiäisLonu« von

verließ aber hierauf an.^)üte sich mit Johanna v

1417. den geistlichenvon Montaigu, Io-

Mch tz" Marcoußis, Großmeisters von FranckreichiNü ? dx,i> .;v" an. 1420. ersolgtem tobe wurde er ein Cö-t>^ >»-!,?». 1 .,'vster Ambert, so in dem walde von Orleans^ab er sich in Provence, um die klöster»vc lr^.'^vch n,?ven. Einige zeit darauf wurde er ein Fran-r>Dt>^ ch> n,g,"'v er bald darauf aus Italien, woselbst er sich't-A- 7 vermählet hatte, zurückgekehret, wurde er. ^ ^ Oei/o«, utrum Noncic!ru8 pro üuäio

IX.

der von Murray in Schottland. Er wurder?^au^8er Avr von St. Andrews genannt, weil er diev;m Schottland hatte. Er war der Köm-schb.^ iv.Aiger natürlicher bruder, und erhielt an.

V 'h!>?^ ih"g„Aeafschaffc Murray. Der König Iaco-Viu?^üqren^"^vhan. 1^0. zumVice-Konig, und»eb?ev ^cicljr,,, vtzen, um mit dem Grafen von Northum-H» k ^dx^vtm ss.P>ein, weil sie nicht miteinander überein

d^il j„ "es alles fruchtlos ab. Er wurde hierauftg'lkkt ^ ^°nla r>. ?«ch geschickt, um wegen einer gemah-w^m^actiren; allein weil sie nicht sattsames aueU ni,4>r nnn Oaiil>n neben. Nach

^ tobe hsieb Murray in g

es auch nicht von statten gehen. Nach^ ^ gutem ansehen.

n von Bothwell

"cie>, ,7'^'vte, verlangte sie zwar von ihm, daß er. diese Vermählung billigen sollte; al-

ß.' dq-^vn ^.sstzu brmgen war, machte er nebst andern^>cb^8e. W selbig den Bothwell, brachte es auch endlichder flucht aus Schottland salvi-Ketzer ^vauf die Königin in arrest nehmen ,7kgÄ kaum vAierung entsetzten. Ais nun JacobusmD"rrc^ N >Sr alt, zum König ernennet war,»' ^vvessen bis zu dessen majorennität zum

M^luT'gin Ma.verlangkc hierauf, daß man ihm, diew. ^kiema^vs 'n seine Verwahrung geben moch-dj^vn- du es mit der Königin gehalten,Ä hattest 1?". lhres andern gemahls Henri«^va^rran j« ^"^r selbigen >var auch ein Haiml-dem "m?^E setzen lassen. Allein er ent-ig^,^^rd^ ' >570 a^"/ray zu Lithqno auf, gab ihm^ ej?«8 es -.Es lst'^Ä ver gM hcrunr ritte, einen schuß,^^?hüh^?ie Rcfvtmn.^vas Murray sonst deswegen be-Qb ,."""e religion a,n ersten in Schott-<7' a>z ^-fleben?ch die meisten dem MurrayMoy , Iky ex kvlll doch Camdenus denselben be-' .^7 Em der Königin Unglück schuld.

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bilkor. 8cot. c'amäerrr snn. ^>cke/vrV, me-

inc>irs8.

Andere berühmte Personen:

Jacobus, Baradäuo und Tzanzalus beygenannt, ausSyrien gebürtig, ist der Urheber und Patriarch der Jacobi-ten, die von ihm deu nahmen führen. Seine lehre hat sichDurch Syrien und Armenien ausgebreitet, davon sein catechistmuö, welcher sich zu Rom in Arabischer spräche befindet, zu ei-ner richtschnur dienen muß. Er lebte um das jähr 550. undmuß also weder mit dem Jacobs Lllolleno noch dem Jacobs, ei-nem Blschoffe zu Sarug, vermenget werden. /.««» /. commem.

bitt. Lcbiop. lib. III. s. 4. n. kill. scLlsst

bl. 1.

Jacobus Heraclides oder Bastlides, wird von vielen voreinen betrüger gehalten. Er gab vor, daß er von den altenDespoten oder Woywoden von Moldau und Wallachey her»stammele, und baß er Erb-Herr der insul Samos und Marg-graf von Paros aus dem Lrekipelago wäre. Er präsentirte ei-ne schöne und ansehnliche Person, und verstund die Griechisthe,Lateinische, Italiänische und Französische spräche sehr wohl.Viel Polnische Herren nahmen sich seiner dermaßen an , daß sieihn mit gemalt zum Despoten von Moldau und Wallacheymachten, nachdem sie Alexandrum an. i?6i. geschlagen hatten.Daranfbcstach Jacobus die Bassen und den Groß.Vezier, daßsie ihn durch den Türckischen Kayfer Solyman II. in seinem Für-stenthum bestätigen halfen. Allein er regierte nur z.'jahr.Denn nachdem die Wallachen einigen argwohn von seinem her-kommen geschöpft, fielen sie ihn in seinem pallaste mtt gemalt an,worauf er gleich seine Fürstliche insignien zu sich nahm, und mitgrosser bestandigkeit den tod erlitte. Le , Iss Importeurs

inüZiies.

Jacobus von Bononien, der alte OloMnor genannt, einberühmter Rechtsgelehrter in dem XII. Lculo. als der nebstMartina, Bulgaro und Ugolino ü Porta von Kaystr Friedrichdem ersten in die Roncalisthe selber beruffen worden, die rechtedes Kaysers auf Italien auszuführen. Er mag um das jährii61. verstorben seyn. 6s clar. Isss. Interpret,

stb. II. c. i ü.

Jacobus Paläologus, ein Griechischer Edelmann, stamm-te eben aus dem geschlcchte her, welches das Griechifcbe Kay-serthum bis zur eroderung Constantinopel durch die Türcken an.14;;. besessen. Wie dadurch selbiges Haus in grosses elend ver-fiele , und sonderlich er sechsten von der armulh sehr hart ge-druckt wurde, gieng er nach Rom, und wurde ein Domini-caner-Mönch. Weil er aber von unbeständigem gemüthe war,und einige stücke Christlicher religion in zweifel zog, gerieth er mdie Inquisition, woraus er entflöhe, und in Teutschland gieng,allwo er sich vor einen Protestanten ausgab. Von dar zog er inPolen, und gesellte sich zu den Arianern. Als der Kaystr Ma-ximilianus II. Nachricht bekommen , wo er wäre, ließ er ihnwieder zurück nach Rom bringen, allwo er seine irrthümmerabschwor. Als er sie aber nachgehends wiederum hervor such-te, wurde er an. ohne alle gnade zum tvde verurtheiletund verbrannt. Faustus Socinus hat einen weitläustigen kra-ckst wider ihn geschrieben. /Vor,»,,.«,,«, K, 6e or.stires. Ich. IV. s. 12. , sä M. 1^7;. *

Jacobus von Valencia, siehe Perez.

Jacobus von Viterben, ein Augustiner und Ertz-Bischossvon Neapolis , war ein gelehrter und frommer mann, weshalrben er auch zu dem gedachten Ertz-Bißthum befördert wurde,worinnen er dem Philippo Minutoli folgere. Er starb aber an»izc>8. Man schreibet ihm verschiedene »vercke zu, als: 6s ksgi-mins Ldrilkisnor.; (^uoälibetL. 6s lsrlpt. ssclsst

Ae>rera>

Jacobus von Vitry, insgemein 6s Virrisco genannt, warvon Vitry, einem kleinen ohnfern Paris gelegenen flecken gebür-tig , ob gleich andere vorgeben, er sey von Argenteuil entspros-sen gewesen. Er war hiestlbst anfänglich Prediger, und wur,de hierauf L-momcus Keßularis zu Ognies in der vioeces Na,mur. Von dar begab er sich in das Toulousamsche, und pre-digte wider die Albigenser das creutz. Nach diesem gefettete ersich zu den creutzfahrten, und wurde Bischofs zu Ptolemais.Gregorius IX. machte ihn an. 12;». zum Cardinal , und gabihm' das Vißthum Frescati. Er wurde hierauf als Gesandterin Franckreich, Brabant, und in das heilige land geschicket, undstarb endlich zu Rom den ;c>. apr. an. 1244. sein leichnam aberwurde in das kloster nach Ognies geführet. Andreas Hvyushat sein leben beschrieben. Seme schriften sind: nistoi-M Orien-

wlis öL Occi6ent.Lli8 Iib. HI.; Lpiliola aa ^milläres suo8 in.1-orkIrinßirr äe oaptL UpiüoiL ao Mnorium III.;

Lvncionss in LvanZelia L Lpilkolas cotius nuni; Vttg 8,

NX Osnissensis. äs vir. illuür. s. p. m.

Ird. XXIV. c. 7. i. N-E,. spss. bist M. XXX.

c. 10. 6s ssnpt. essl. 6s kii'st.

Lst. Ub. II. c. 57. OM. putpur. 8«»^

bibl. kelg. k. I. p. y;- am. ass Lsrckm. wm. I. x. zo-,

<7«r>e, bist. litter. P. 4Y2.

Jacobus 6« Voragine, oder Varagine, Virarftne,Ern-Bischoff von Genua , hat diesen nahmen von dem KeckenVirago, sv unter die Republick Genua gehöret. Er warAa» anfäng-