Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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Italien bis nach Rom und Neapölisdrjg^en. z,folgenden jähre mit denselben wieder zurückVi/ «ls F^ä° 78 . gjeng er mit dem Printzen George Frie-^!>>c> ^ lugestoss,,^Zer, vor Philippsdurg, wurde aber durch»a/s des sxltz, harte kranckheit genothiget, sich vor endi-iels„dc>use "W anfangs nach Speyer, nachgehends wiederriliz ^asscn. An. 2ü8o. wurde er erstlich stro-

^ fivs iL King. Kar. am iStzi. oräins-

^ .- .

schy,?, L U^.^8tipencin zu Tübingen / an. Iü88.ssr»ic6uc

an. 1684. kroksssor Uorslium und Lpko-

I ^ )VI Okkpe

k'b dxx^hxsiL. und Vikr-ltor der Würtembergischendens?ocig. ,,^lg, an. 1689. kicenrisrus'kkcologiX, an.dx^j.des ex», krosssilor kkcn!. exrrsocä. und Luperatten-

N g;.,.°len8l:ipenäil, an. 1698. Fürstlich - Würtemsd>ie>-, lilbn. W General - Superintendent und Abt des klo-ßbi A Etuts"'?"- i6yy. Consistorial-Rath und Stifts-Pre-, wie auch General-Superintendent undprirn!. - ^berg , und dann endlich an. 1702. NrokLt-Mi' Cantzler der Universität und Probst derkeeiIskvrde» N? bey welchem amt er auch an. 1720. den 2.

c>,„ ' Seine vornehmste schriften sind: liistvriaß>!k^p^rMeljsmo prostmL, ll. tomi in fol. 87-j ^serz dbstiLo-?oIemiLum ; Lompsnäium Ikcolo-bey, äs. fo von ansang dieses steculi durch besondernI^^^bergischen eingeführet worden; .fus veisiz isx, sse kceclers 6riMD ejnsgus Oeconomia7^, j.» ' L IVov. lellamenri ; kxsmsn Tkeolo-koirsci-in-e; kxsmen IksoIoZisr Nzssti-? s focleiiL Lc. Latein und nachgehends Teutsch;

sv?^' ^bsoloZis ^isrurslis; dsotse in KroriuniNorsles äs ßwamcmi8 , cie Lonscisn-,!^t 0-»' Ilefenün ßolepki Imp. "contra Lullsm

A» 2 «cht. ^ stch bey dem Kayserlichen Hofe sehr be-' ^b^" diesen sind auch viele disputationen von^ xj„ s Er hat sich zwcymal verhenrathel. In erster»^ö'Iidaw des berühmten Tübingischen Cantz--

, ,„".2banders, und hinterließ aus derselben nur

L".»»i,7"ve o,?Wbr die ältere an den besonders durch seinerN, >. ^8ü>-t°. , Davids , oder Erklärung der Psalmen,^^E?stl ^-bergijchen kkeologum, Johann DavidEurrembergjschen Consistorial-Rath, verheu-»>-zweyten ehe lebte er mit des berühmten^ Scheinemanns hinterlassenen Wittib, einerMn, aber ohne kinder. /«»e-

, ^^^ ^ 3 'sche Neben-stunden, wmkk m,m. kill.

>d,yxj.^uu1crcht,.

shDic^le gkbe^U, des heiligen Römischen^ Reichs. ZuZM v sich sowol die Hertzoge von Wurtemderg alsÄ^cl, L" von Sachsen an. Jene wegen der Graf-welcher doch nicht erwiesen , daß es desjs,W. N!j^ 5 wt / als vielmehr der Schwäbischen Her-^'det, daß diese dergleichen äm-^rqs ^.Whabt, und hat Hertzog Conradin von>h? in Eberharden I. von Würtemberg mit dembÄl d^-) -?s?^aben belehnet. (Siehe würtembergciAsiy §^§bnrfürsten von Sachsen aber gründenCarl IV. Churfürst Rudvlphen zuKayse,. ^ amt zu verwalten gegeben. So sollV?'zu^n.-^l IV. solches Ober-Jaqermeister-amtden^igen und Marggrafen zu Meisten Bal-

«»,

Wo.>carn»^?«"»g «ach ^aiens-iag verueven yaven.bxd!?" Aletz ^uedrich der strenge solches erb - amt,Aes^ljNvarssh Wy solennem Reichs-tage samt dem Gra-^h»>-o'^ile°-b'ild schlss ur gegenwart des Kaysers verrichtet,jklixM "n, wie auch einen Hirsch erleget. Wcl-

'b- n?äiEbc>nn ru.^U' ^61. am 28. aug. von dem Kayser>>. k- z, b Heroik dem andern wieder erneuert worden.^>lqn. /' c. 5 I. I. p. 277. tbcatr. prsetens.

Lun.gg Reichs-Archiv.

bey Mz!',Omnovia, ein Fürstenthum in Ober-Sch^'^/u und Böhmischen grentzen, so vorli«ds!J«>w"der und g^balten wird. Es gehören dazu dieetliche, a.!Dte Jagerndorff, und Löb-oder Lüb-r tzU^rff j^Men ,,nd adelichen Ritter-sitzen. DieHaupt-stadt, liegt am flusse Oppa,IchV übex^- und w^d^ ein schloß , woraufvor zeiten die^kh q ^ zU 3-?Ws FiUb chemals ziemlich bevestigt. Anfangsli ^ >e chAeU'w" ^ ?"bnm zugleich die Hertzoge in Ober-

«?>c -7 äursiNiug,„.^e von Uladislao II. herstammten. Her-Ahnch thuen vorgieng/so blieb JägerndorffE^We,und bekam hierauf von dieser^-i.MyheÄbta, welchen es durch heurathung der

V. tochter,.an, 2471..

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vvn v. rvu)Lrr, uu. ^47^«

^abgien^Enberg gelangte. Als aber dieseC>°LeAenbu??^ »nd^ w,„^ ^ ^n die Cron Böhmen alsVssßKbrjch^dgn,j°.wurde an. i;2;. George Marggraf«ktz AvgA^Ne erben an" Nachdem auch dessen söhn^öhIvhan?us F,^uan. 16°,. verstürbe, bekam es der<i^^l)en "..Georgen f^D.Brandenburg, der es seinem"iiok. / ^bruhe 'welchen aber , weil er in

Churfürsten Friderici V. zu Pfaltz

Ehest.

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partey ergriffen, der Kayser an. 162;. in die acht erklärte, undJägerndorff dem Fürsten von Liechtenstein gab , welche es nochbls dato besitzen. Die prätension, so Brandenburg darauf ge-habt , hat es gegen den Schwtbusischen kreis im GlogauischenFürstenthum an. 1686. diesen aber nach der zeit vor eine smmme geldes an den Kayser wieder abgetreten. Krafft dem an.1742. den 18. iul. unterzeichneten tractat, zwischen dem Köni-ge in Preussen und der Konigin von Ungarn, «st dieses Fürsten-thum samt gantz Schlesien für immer an den König in Preussenüberlassen worden, 8i!elic>grspk. c. 7. H. 64. Eucä

Schlesische chronick. Topograpk. 8iles.

Iägersburg, ein schönes lnst-und jagd-schloß, nebst einemthier-garten, in der Grafschafft Catzenelnbogcn, zwey Meilenvon Darmstadt, dem Landgrafen daselbst gehörig. Der Land-graf Ludovicus V. hat es erbauet, winekelmanns Hessen,

x. ;2. to;.

Iägersburg, ein Königlich Dänisches schloß auf der insulSeeland.

Iägersburg, ein altes jagd-haus in der Neumarck Bran-denburg , an einer see und grossem walde.

Iägerspreiß, ein Königlich Dänisches lust-schloß, anfderinsul Seeland.

Iägiftorff, siehe Iegenstorff.

Iael, Hebers des Keniters weib, welche im jähr der welk2740. dem Sissera, der von des Jabin armee General war, ei-nen nagel in den schlaf hinein schlug, nachdem selbiger von de»Jsraeliten eine Niederlage erlitten, und darauf zu ihrer Hütteseine zuflucht genommen hatte, um ein wenig darinnen zu ru-hen. Buch der Richter IV. Siehe Sissera.

Iaen, lat. klisnnium, (Henna, Oningis, eine grosse undschone stadt in Andalusien, zwischen Ubeda und Alcalä Real amflusse Frio , an dem fuß eines berges, nenn oder zehen messenvon Granada. Nahe dabey liegt ein schloß auf einem berge.Der König Ferdinand III. von Castilien riß an. 224;. diesestadt aus der Maurer Händen, und richtete daselbst ein Bißthuman, welches unter dem Ertz-Bischoff von Toledo stehet. Esgiebt daselbst schöne klöster und kirchen, darinnen man unterandern'das schweiß-tnch Christi zeiget, welches er der Veronicämit seinem eingedruckten bilde soll hinterlassen haben. Alleines wird dergleichen schweiß-tnch bekannter Massen noch an mehrandern orten mit eben dem vorgeben vorgezeiget, und die Ge-lehrten beyder religionen , haben längst gewiesen, daß Veronicäselbst zurzeit Christi gar kein weibs-nahme gewesen, sondern ersthernach bey anlas solcher vorgebenden abbildung des Heylandsaufkommen, aus den Wörtern vera icon, das wahre bild,zusammen geschmoltzen, und sodann allgemach von Ungeschicksten leuthen ziemlich 'einfältig und lächerlich zu dem nahmen ei-nes weibes , welchem der HErr Christus sein eigentliches constrefait sollte verehret haben, wäre gemachet worden. Vor diessem mag Iaen ein Königreich gewesen seyn, daher es die Königevon Spanien noch jetzo in ihrem titul führen. An. 2722. ist esdurch ein erdbeben sehr beschädiget worden. La^o/s,».

E f'aöa«, Klitoris. DeKlitoris äel steino cie ssscn»Vtt/Eio rle rclscion clcl okiipsäo cie sssen. (. 0 /«

cieliccs äe I'Lssmgne p. ;y6. *

f Iafer-el-Gcadeck, der sechste Calife, ein Nachfolger MasHomers , aus der stete der Aliden oder Schüren. Er hat eineVerordnung gemacht, daß alle Christen, Jüden oder götzcn-dic-ner, welche stch zu der Mahometantschen rcligion bekennen würsden , sollten als univerfal-erben alle ihre familien-güther zu ge-messen haben, und so gar alle ihre brüder und schwestern dadurchausgeschlossen werden , und sollten über diß darüber zu schaltenund zu walten haben, wie es ihnen würde gefällig seyn, obschonbeyde eltern noch lebeten. Dieses gesetz ist würcklich annoch inseiner krafft; daher kommt es, daß viele Armenier, Georgier,und andere dem Könige in Persien unterworffen gewesene Chri-sten , sich zum Mahometantschen glauben gewendet haben, umallein theil an einer reichen crbfchafft zu haben, und giebt es vielekinder, welche ihren glauben verläugnen, um ihre eltern zuerben, wovon sie sonsten ihres Übeln Verhaltens wegen wenigwurden zu gemessen haben. 2Vkv-,«,e»-, voisgc cie kerls.

Jaffa, lat. sopps, eine stadt im gelobten lande an demMittelländischen meere, vier und zwanzig messen von Jerusa-lem. Viel stribenten versichern, daß es eine von den ältestenin der weit sey, gestalt sie ihren nahmen von Japhet, des Noasöhn, bekommen, welcher noch etliche jähr vor der sündflnhkden gründ darzu geleget haben soll. Sie hat einen sehr beque-men Hafen, welcher am nächsten bey Jerusalem lieget, woselbstdie schiffe, welche Hiram, König zu Tyro, Salomom zuschickte,ihr holtz und ihre marmorsteine ausluden. Alllner trat auchder Prophet Jonas in das schiff, als er nach Torfen in Ciliciensegeln wollte? und ihrer viel hasten davor, daß er auch nichtweit von hier durch den wallfisch wiederum ans land gespienworden. Die einwohner dieses orts, welche die falschen göt-ter der Sidonier anbateten, wurden von Petro zum Christen-thum bekehret, welcher auch allhter die Tabäa wiederum leben-dig machte, und das gesichte von den thieren hatte. JudasMaccabäus zerstörte diesen ort, wie auch hernach der KayserTitus. Nachdem die ungläubigen das heilige land erobert, rni«nirten sie alle see-häfen, um die Christen davon auszuschliessen.

A a; Allein