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Vierdter Theil. He - Mc.
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sen monat , von dein Wort Hochzeit , der»

gleichen man sonderlich in dem ssnusrio, weil er der göttin Ju-no gewiedmet war, zu begehen pflegte. Bey den Hebräern mder monat Tebeth, was bey den Christen der .ssnusrius heißt,cie l^ie nst. e. 22. 5ttrci«5 untro AIuiLr.

äs oiiß. L xrogr. iäol. lib. II. c. 17. As/nr. sntig. Hom.lik. IV. c. 5. f-'. tioA.' srctiLol. gtr. lib. II. c. 20. Mc.

* St. Januariuo, ein Märtyrer und Bischoffzu Beneven-to, war ein sonderbarer freund des visconi St. Sosia, derden 2;. sept. verehret wird, über dessen Haupt er auch einsmalsunter währendem lehren eine helle flamme zum zeichen des Mär-tyrer - todes desselben erblickete. Er schaffte viel gutes bey seinergemeinde, und wurde bey währender Verfolgung an. 290. weiler die gefangenen besuchet hatte, zu Pozzuoio gefangen genom-men , alsdenn nach vieler anderer marter in einen feurigen ofengemorsten, den wilden thieren vorgeschmissen, und endlich an.;c>;. den iy. sept. enthauptet. Gleichen tod mit ihm litten auchdie zwey andere jünger und VIaconi, St. Festus und St. Pro-culus, und viel andere heilige Märtyrer. Des Januarii lebenhat beschrieben , snr. , in monum.

ecci. dlssp. II. 20. Der gedächt-

nis- tag ist der i. und 2. may, ingleichen der iy. sept. vsöe/-/«,, lesl. sscr. wm. VIII. p. 14. Sein blut zeigt man noch zuNeapoli, welches bey gewissen umständen zu fliesten anfangt.Doch wird es nicht leicht einem ketzer gewiesen, pflegt auch indessen gegenwart nicht zu fliesten, wenn es gleich schon ange-fangen hatte. , cis reäivivo v. januarii

ssnguine, Neapolis 172z. in 4. , VIII. ssm-

xlem. IX. fsÄ. IX. p. ;z4.

" Janvier, (Dom Ambrosius) gebohren zu St. Ausanein dem Bißthum Mans an. 1614. trat an. i6;6. in denBene-dictiner - orden, allwo er sich sowol durch seinen durchdringen-den verstand, als auch durch seine erfayrenheit in der Hebräi-schen spräche hervor that. An. 1666. gab er eine LateinischeÜbersetzung an das licht von dem Hebräischen Lommemsrio desRabbi David Kimchi, und starb in der Abtey von St. Ger-main äes?re8 den 2z. april an. 1682. in dem 68. jähre seinesalters. Er hat auch über den tod des berühmten Pauli Bignonein kleines gettcht in Hebräischer spräche verfertiget.

Janus, der erste König von Italien , wurde nachmals ei-ner der besondern götter der Römer. Es wird vorgegeben, daßer durch seine klugheit und lügend seine Unterthanen zu anständi-gen sitten gebracht. Ferner soll er dem Saturns, nachdem ervon feinem söhne Jupiter aus Arcadien vertrieben worden , einstück von seinem Königreiche eingeräumet haben. Nicht weni-ger soll unter seinen Unterthanen lauter gottesforcht regieret ha-ben. Dahero er nach seinem tode göttlich verehret, und mit 2.gesichtern abgebildet wurde, weil er nemlich, wie PIutarchusberichtet, sein Königreich in einen gantz andern zustand gebracht,und seine wilden Unterthanen gantz höflich gemacht hat. Ande-re hingegen legen dieses von ferner gemeinschafftlichen regierungmit Saturns aus. Erst war er bey den Heyden ein gott dervergangenen sowol als zukünftigen zeit. Dahero er mit dem ei-nen gesichte rückwärts, mit dem andern vor sich stehet. Jaman findet ihn auch manchmal mit 4. gesichtern abgebildet. Diealten Jtaliäner pflegten aufder einen fette ihrer müntze den zwey-köpfigten Janum und aufder andern ein schiff zu prägen, da-mit anzudeuten, daß Saturnus zu wasser in Italien gekom-men. Dieser gott war über den ansang und das ende allerdinge gesetzt, und es wurde von ihm gesagt; daß er das jähröftre und wieder zuschließe, auch daß er den eingang und aus-gang eines jeden Hauses verwahre. Wie sie denn von ihm ihrgebät anzufangen pflegten , und der erste tag im jähre ihm ge-wiedmet war, dahero der monat ^snusrius den nahmen hat.Wenn sich ein krieg anfieng, wurde sein tempel zu Rom arrfge-than, und hingegen zur friedens - zeit zugeschlossen. Wovonzu mercken, daß er vor Christi geburt nur dreymal geschlossenworden, nemlich das erste mal unter Numä regierung, zumandern, nach dem zweyten Carthaginensischen kriege, und zumdritten male nach der bey Activ zwischen Augusts und MarcoAntonio gehaltenen Macht; wiewol denselben Augnstus hernachnoch zu zwey unterschiedlichen malen zuschlösse. Weil Janusüber den ansang aller dinge herrschete, so wurde ihm in seinerechte Hand ein stecken und in seine lincke ein Müsse! gegeben.Manchmal führte er in der rechten Hand die zahl ;oo. und in derlincken 6z. weil so viel tage im jähre sind. Diejenigen, welcheaus den fabeln die Wahrheit hervor suchen, sagen , daß der alleJanus niemand anders als Noah sey , also genannt von demHebräischen .Isin, wein, weil selbiger zuerst Weinberge gepffan-tzet. Seine 2. gesichter legen sie vor ein zelchen dessen aus, daß erbeydes die alte weit vor und die neue nach der sunbfluth gesehen.Sein schiff erklären sie von der arche, und seine beherrschung desanfangs und endes davon, daß er das ende der ersten und den an-sang der andern welt gesehen, welche er gleichsam erofnet, dessenzeichen der Muffel ist. guTÜ. kam. 24.

Hswm. I. c. 9. p'oFr'rii, äs Tbeologis Lentili. aneiqu.

Lom. äsmonüist. Lvsng. sntigu. kom. c. r. *

Janus zu Eberstädt, eine adeliche familie, welche in Thü-ringen in der Herrschafft Tonna florirt. Ihre richtige stamm-reihe wird mit Rudolph Heinrichen an. 1482. angefangen. Der,selbe ward ein älter - vatter Heinrich Werners, von dessen söh-

ja» jap ,

nen folgende s. zu mercken: i.) Henricus

vatter Balthasar Wilhelms, welcher an. ;7°7' ' vckU

Wachtmeister mit Hinterlassung drey männlicher

ben. 2. ) Ludovicus , Fürstlich - Altenburglscher

Rath und Hofmeister, der an. 1691. zu Groß -de abgegangen, undsöhne hinterlassen: Aug«!»Commendanlen in Ungarn, Adolph Wilhelme" ,

Obersten im Mayländischen, und Lebrecht GottftU^. r7scheu General - Feld - Marschall - Lieutenant, weMmit tode abgegangen. Lochs äixlom.

*Ianußius oder Johannes, Hertzog in A ge-r"War,chau, war ein söhn Ziemoviri III. von dessenkin Euphemia, Hertzogs Nicolai II. vor

hielt es mit den beyden Königen in Pole-

lone beständig, und muste deswegen von den A»>-nicht wenig leiden, wie sie ihn denn zweymal, nr^Mtss,und 1404. gefänglich hinweg führten. Dessen oMer dem gedachten Könige Jagelloni in der schindan. 1410. den Rittern lieferte, ungemeine dienste,lich im nov. an. 1428. nachdem ihm stine gemahn" „pe t» ^Groß - Fürsten Keystuth in Litthauen tochter, fEgebohren: i.) Boleslaum IV. Hertzog zu WarsE, Uein besonderer artickul nachzusehen. 2.) Orom"mundi Koributh, des von den Hußiten beruftem"

Böhmen, gemahlin. z.) Dorotheam, welche ^weissen, Hertzoge zu Oels, beygeleget worden. "

TlVrc/ror,,«,. Oclznogrgpb.

Iaocheu, ist eine grosse stadt in der ChinAi .Kiangsi, und der vornehmste ort in einer landfiy.jnahmens, worunter 6. andere städte gehören.wegen des feinen Porcellans berühmt, so in der st"aus einer gewissen gattung erde gemacht wird,der stadt Hoiecheu, so an den grentzen der provmtz

i>«

legen, herbringet, woselbst der Porcellankan, weil sich das Wasser nicht darzu schickt. ^Aokan ist der berg Tehung, von welchem ein baai ^dessen wasser allezeit einem regen-bogen ähnlich MLtiins.

Japan , ein aus vielen insuln bestehendes land >>-^rAsien, lieget nord-ostwärts gegen Califormen 11Granada, von dem es durch das meer abgesoE « giit^Meinige sich einbilden, daß gegen selbiger leite AI"'-ca gäntzlich zusaimnen hange; abendwärts gest^ssund China, mitternachtwärts gegen das land vUemittagwärts gegen die Philippinischen insul«. .A,si»i^ §Finsuln zusammen genommen, haben in ihrem "über 600. ihrer länge 200. und ihrer breite nach "'-Me >"Mten io. an andern aber ;c>. 60. und mehr

so bis an. i zzo. aus 66. KoMsV j,,EF

. . theile getheilet. Der erste, Mder andern gegen morgen lieget, und Niphon /liehe Japan genennet wird, begreiffet z;. KontSw / g. K ' Eder andere, welcher gegen China lieget, und "ss K

, heisst Ximo; und der dritte, ssM,., ^

riqen beyden mitten inne befindet, und 4.

Das gantze land,

den, wird jetzo in theile getheilet.

uM

chen bestehet, heißet Kmo; 'und der dritte,.si>rigen beyden mitten inne befindet, und 4. KoMA-.^hat, Xicoco. Unter den Königreichen, weiche ss»

sogenannten Japan liegen , sind ;. die deS M

oder domainen heissen, deren besitzet vor dm l"'«gantzen landes gehalten wird. Das land hat ge> ^ - W

alte leuthe, auch sommers - zeit sehr grosse Esjch. ^die umliegenden meere und gemäßer tempertt»'

IU/UIV,,«0, WVIIIN VUV IUIIV veoccrrr, ^jahest^ii^

achtet sehr angenehm und so fruchtbar ist,mal traget. Man findet allhier bey nahe alle VMso man in Europa hat, über diß einen palm-da"" p M, nitzzart, und ausserordentlich grosse cedern. Da» ' ^ ^ p <an zahmen und wilden thieren, und fische gle^^rtl^^ ^

Kein wein wächst allhier, und die einwohner

nnn . Wie die Europäer das ^ voriichch. ^

tranck von reis,meistens thee, den sich ein jeder,

le, selbst kochet, und'auch nach essens nichtsgeträncke. Ihr trinck - geschirr, so nur voi, ^sen gemacht ist, halten fie in grossem werth'und gastereyen sind sehr kostbar und prächtig-. -.,i>eY h ^ L,tisch-tuch, messer noch löffcl, an deren stelle ao ° § br>'Lsp> 4»lein, mit denen sie die speisen geschickt m M« " 0^1°^sen, und durchgehends so viel absehe» vor r Aft sszals die Europäer vor Hund - und pfcrde - fleuA' -erbände sind meistens von holtz und thon, ^ / -eE tit

erdbeben, auch die reisen aus Indien »ach-- sehr Lsee-räuber und eines starcken Windes hm" /

Die einwohner haben starcke wohlgesetzte iew

kinder zu welt gebohren, werden sie mtt ra' ,^geiN"K

schen, und von jugend auf gewöhnet, au Haars

mit unglaublicher gedult auszustehen.

leuthe sind gäntzlich, der bürger und dauren StanM

ben köpf beschoren. Die Edelleuthe und ^ F

lassen hinten nur eine kleine locke stehen,

pfindlich beleidigen will, darf solche nur a

insgemein nicht mehr als ein weid, verimn