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Vierdter Theil. He - Mc.
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5°^' ^Mmen Herren von Trohobus in Smolenskow ge-j'^^nmislava, welchen«. 1220. mit Lcscone Llbo,

.'chermählet worden, und an. 1228. gestor-clif vscg^ iesr lVIolcov. commenr. äs

^^e»r,r L^ov«ce«/7, lpeculum bist.

^ Hertzog in Schlesien zu Opveln, war des^sselm I. Lki und Wenceslava, Prjntzcßin aus»,ä ^'den. °^^sohn. Als sich sein vatter an. 1-67. mitAle, „'Grafen Berengarii zu Sultzbach tochter, ver-hernach zwischen demselben und dem Hertzoge^ ^ 5 ° Schlesien, über des Hertzogs Cvnradl zu

^"'lchaffc, streit entstund, schlug sich Iaros-ih 5 - »nd cl^^Een über gedachte Heurath auf Miecislarders-i^wß mit seinem vatter nicht eher frieden, bisHc? veriva,,^ Reußische abgetreten. AN.IIY4. zog erein,. § Lcs,!.!!. ^' Hertzog Miecislao dem altern, gegenI? lLig^älbum nach Polen zu hülffe, war auch in7r ^glücklich. Lucä Schlesische denckwürdigkeiten,N. ... darauf kriegs- leben,

, und ward an. ny8. zumacht»Breßlau erwehlet. Seine regierung

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kÄ^db« ^.verließ aber bald darauf das kriegs -^LsS^n stand ' '

Kr^°" Vreßi..

M 'Hetk ^ Deswegen merckwurdrg.l!kl,Ue v„, ^ Breßlauischen kirche geschencket, welches diebxnsO^ßlau auch noch heutiges tages als ernFur-'er.?, Er starb an. 1701.

llr »"es ^ > LNran. krinc. kol. apucl äs 8»»i»ic'/,ö. Icript.

6;. K»ro«„ kto/rerr sbron. X/rMisI. spuä

- a. ?. II. p. 6Z. /»a». Lo»!»r inst. <8: uck

!>i eis 5 o^,We«z?. I. c. k. II- p- 164.

O/x/o»r«ra^.

äs I. c. k. II. p. 18 ;. kke»e/r«,

>v ^ ler. stpjsc. ^racisl. Apuä äs 8o»r»rer,^. I. c.^ryßi -^Uca, I. c. II. l. x. 2Z7. lsgg.

^lk'' von einigen Ierislow genannt, eine stadt^s,n?d>NK ja -Noftau, unter dem litul eines Hertzogthums.!L!'emlich groß, und liegt gegen die landschafft°H>e stadt Uk„t an der Wolaa, iil aroü, und

lladt siegt an der Wolga, ist groß, undA^ ,-ß„tz ^rsetzr. Die andern städte in der provintz Ja-Ms, 7 ki^g 7 '°'Uanova, Ribiena, rc. Es waren hierselbst^besondere Fürsten, welche hernach der Groß-^ d°s.NaL « ' Johann Basilowitz , aus dem ihrigen

Nt s.j diestx «^blcher zeit der älteste Printz des Groß-Fur-^osj-Ae ä-^^vvintz titnlirk worden , wie denn auch die^s^'lNvniiche restdentz ist. Relation von dem

.^iche, ?- -74.

Polnische stadt in dem district von Pre-am flusse Sän gelegen. Es ist eine guteMlkn^rii^^en eines grossen jähr - marckts berühmt, soven aug. an Maria himmelfahrts - tage^ ^ -62;. brannte sie fast gantz ab. An. 1658.

nahe bey diesem orte einen grossen sieg

^ ^ ^^^«voz/L'rrU'. ckron. ('e^r'rr ?o-

^il^lu'Zz^lr.) ein Jesuit von Toulouse, lehrte dieA , und starb zu Taintcs an. 1616. Er

^l> kenn " ^sor äs 1'üittoirs äes Inäes , Bour-L Hl- tomis in 8. geschrieben, welches

ä'Eöln 1615. in 8-, Lateinisch übersetzt.

8'^Ls ^

üllut. Luc. Lvang. ;6.

Ä'^Petrus I ein berühmter Prediger unter denV j« von Tülle aus Limofln gebürtig, und kam» L' L'v wi^'''' " ...

XL' wi'^^Ees ansehen. Allein weil er von seinemldK» "Nih-Mtge ehren-stellen erhielt, als er gern ge-"ei,. ^ ^ ' k-ie Protestantische religion anzu-

^'^les sein vorhaben dem Vincent, so>Xkn V?'t«ge war ' allwv er auch an. 1647. amV, fM Leid-« katholische religion abschwur; er giengAne djx " ' predigte daselbst vor einer sehr grossen-„k'^n seiner religions^änderung an, undgemein^?eden, daß er mit den Catholischen nichtk« N. >tzg^atc,l -Mafft hatte, weshalben er auch von denA, K», ? schr ie',änliche pension erhielt. Allein die Je-ktbj,,»»der .auf ihn zu sprechen, und brachtendanach vn den Gerichten zu Rochelle zum stran-P,^»I>f^^arria?!.^"kr verdammt wurde. Dieses allessel^ar, s.,^wr desto mehr, und, weil er ein hi-nur gelegenheit, sich zu rächen,du^wis buch, welches den titul führet:

^chziehrt ^ 'fchsfsm, worinn er die Jesuiten

-,c„ ^^re dem kster Beaufss, welcher

^vn stb'r cT^an soll aber bey dem allen als ein? Sestch-^^'wmen gemüths ansehen, was er

^Ue« Hz,,!' um seine viele erzehlungen von al-vor«-!"' welche unter den Jesuiten sei-XwÜ'xd,?'uge seyn, zu beglaubigen: daß

l!L^denVwen d!r^. bald er sie gehöret,zuftmt

?er ^ ^eren, so es betraf, auch aller ubn-^aet; , zruen, und dergleichen aufs fleißig-

>")bn rx zu, übrigen damals eben keine

sonderliche muthmassung haben konnte, daß er hernach soheftig mit diesen seinen brüdern zerfallen würde. Die, wel-che solcher Massen im frieden an den krieg gedencken , und sichdarauf so ernstlich rüsten und bewafnen, sind in der that niegute freunde, und immer falsche boshaffte leuthe. Ob mannun wol hieraus hätte schliessen sollen, Jarrige würde bestän-dig bleiben, so bemühete sich doch der Jesuit Ponkhelier, wel-cher in der suite eines Ambassadorn in dem Haag war, sel-bigen wieder auf der Catholischen feite zu ziehen , welchesauch an. i6;o. erfolgte, indem Jarrige sich von Leiden weLund nach Antwerpen wendete , aüwo er sich wieder zu derCatholischen lehre begab , und solches durch eine öffentlicheschrift bekannt machte, worinn er zeugte, wie er blos auSunbesonnener Hitze und raach-begierde zu der Protestanten feitegetreten wäre. Einige wollen, die Jesuiten hätten ihn nach-dem eingemauret; allein ob man gleich nachmals nichtsmehr von ihm gehöret, so mag es jedoch geschehen seyn, daßer von sich sechsten gern verborgen geblieben; wie er dann nachder vorher erzehlten aufführung in der that nicht viel ursachgehabt , sich ferner unter ehrlichen keuchen sehen zu lassen.Seine meisten umstände kan man aus seiner Retranation se-hen. Hiüoirs äs l'eäic äs klantes. La?/k. *

* Iarron, eine Persianische stadt, ungefehr dreißig Mei-len von Schiras. Es sind nur dreyhundert und fünfzig häu,ser darinnen , welche meistens aus holtz von dattel - bäumengebauet sind, so daselbst in, Überfluß hervor kommen, da siesonsten keine andere grosse bäume haben. Diese stadt ist we-gen der manufactur einer gewissen gattung Mützen und came-lottener rocke, welche man Habbe nennet, bekannt, sonder-lich aber der daherum wachsenden datteln halben, welche fürdie besten gehalten werden. Das land herum hat Überfluß anwaffer, welches durch unterirdische canäle, wohin es nöthigist, geleitet , und durch Ziehbrunnen herauf gezogen wird.Ohnfern dieser stadt ist ein bekannter berg, Ayoudvuchs, odersonsten auch insgemein der berg zu Jarron, genannt, welchersehr steinicht , und darüber sehr schwerlich zu kommen ist.

V 0 L 3 A. tOM. III.

Jarroro, eine Engeüändische stadt in dem Bißthum Dur-hain , auf der südlichen feite des flusses Tine, ohngefthr dreyMeilen von der gegend, da er in die fee fällt, welcher orr son-derlich deswegen zu mercken, weil er des berühmten Schul-Lehrers Bedä geburts-stadt gewesen. LÄ-n^-r, krimuma. 2«'-/e» äelcr. Lricaim.

* Iars äs Gournay, (Maria von) hat sich durch ihregrosse wissenschafft im XVII. Lculo berühmt gemacht. Siewar eine tochter Wilhelmi äs Jars , Herrn von Neufviund Gournay, und Johanna von Hacgueville, einer schwe-ster des Herrn Hacaueville, Präsidenten in dem grossen Rath;sie war eine taute des Herrn Ons-en-Bray , Präsidenten imParlement zu Paris, und Caroli von Hacquebille, Bischoffsvon Soissons rc. Sie kam zur weit an. i;6;. zu Paris, undließ von kindheit an grosse Neigung zur gelehrtheit von sichspuren , und legte sich mit solchem ernst darauf, daß sie inkurtzem ihren lehrmeister übertreffen hat. Da sie ihren vat-ter sehr jung verkehren, so nahm sie Michael äs Montagnean vatters statt an , welchen sie sehr zärtlich liebte, und ihmallezeit als einem solchen mit ehrerbietigst, als wäre er ihrnatürlicher vatter gewesen , begegnete. Nach des Montagneabsterben ließ sie seine Lllsis wiederum auflegen, verbesserteeins und das andere in dieser neuen aufläge, und bediente siedem Cardinal Richelieu. Die Vicomtesse von Gamaches , ei-ne tochter des nemlichen Montagne, gab der Mademoiselleäs Gournay den nahmen einer schwester, da sie ihr ein buch,Is Louguer äu kiuäs genannt, zugeeignet hatte. Sie schriebverschiedene andere wercke, welche man nach ihrem tobe un-ter dem nahmen, les Ombre8 äs RsäemoilsIIe äs 6our-nay , publicirt hat. Hernach wurden sie wieder in zwey thei-len , unter dem nahmen ü.vis, aufgelegt. Diese gelehrte jung-frau lag den studier, beständig und mit solchem guten fortgangob, daß sich die gelehrtesten leuthe ihrer zeit, mit derselbenbriefe zu wechseln, eine ehre machten. Daher man nachihrem tode unter ihren correspondenzen der Cardinäle änPerron , Bentivoglio und Richelieu, wie auch des H. Fran-cisci von Sales , und des Herrn äs la Röche - Pozay, Bi-schoffs von Poitiers, des Herrn Gvdeau , Bischoffs von Ven-ce, Caroli I. Hertzogs von Mantua, des Gtafen von Alais,der Herren äu Puy, Balzac, Maynard, Heinsii, und nochvieler anderer briefe gefunden hat. Die Frau von Loges,und die jnngfer von Schurmann, wie auch Justus Lipstus,Cäsar Capaccio, 8ecremriu8 der stadt Neapous, Carolo Plu-to , kosta laurernus allda, zc. sind auch durch briefe mitihr bekannt worden. Unter diesen sindcn sich etliche, wel-che derselben mit den prächtigsten lob -sprnchen aufgewar-tet , unter welchen Baudius ist, welcher dieselbe 8irsnemOallicam, und auch wol äecimsm Mutsm zu nennen pfleg-te. Dessen ohngeachtet, nach Nicerons bericht, werden ihrewercke heut zu tage nichts mehr geachtet, und sind dieselbenin völligen vergeß gekommen. Sie starb zu Paris den -8.julii an. 1645. ihres atters achtzig jähr, und wurde zu St.Eustache beerdiget. Die Herren FranciscuS und CarolusOger, l>I. Menage, Valvis, Patin, Frangois, Felix, laMothe-Ie-Bayer, und andere Gelehrte, haben sMsxiua

Bb 4 für