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jar j a s
für sie gemacht. Vor» äs 5 . Ko»r«aki, tom. III. 6u
trelor billorigus. it,s»,5 , bibliotbegus äe8 kemmeg
IsvJNtes. //,/«»»» äe Lasse , elog. äs8 D-unss illulkrs8. 2^r-ce>»»^ memoir. roin. XVI.
Jarsey, siehe Jersey.
Jasmin , eine kleine ftadt an dem einfluß der Oder, indem Stettinischen district, in Vor - Pommern, war vor die-sem ein berühmtes klvster.
Jasibii, ein -nß in Sicilien im Vgl äi Noto , welchersich zwischen den städten Noto und Syracusa in das Ionischemeer ergeußt.
M8ML8, ein volck, siehe LMVL8.
Jasmünde, Iaomouth, ein vvrgebürge auf der insulRügen , allwo den 8. und y. aug. an. 171z. eine scharfeaction zwischen der Dänischen und Schwedischen flotte ver-meng , darinn auf Dänischer feite der Vice - Admiral 2»el,auf Schwedischer aber die beyden Admirals Henck und Lilletodt blieben. Die Dänen behaupteten die see, und die Schwe-den retirirten sich in den Hafen Carlscron.
- Jassir, Aesonis , des Königs in Thessalien söhn. Er wur-de nach seines vatters tobe unter Peliä vormundschafft ge-than , welcher den Chiron zu seinem lehrmeister machte, unddarauf, um seiner los zu werden, ihn nach Colchis schickte,um von bannen das goldene Vließ zu holen. Denn es wardem Peliä durch das Orsculum kund gethan worden, daßihm von einer solchen Person lebens - gefahr vorstünde , wel-che nur mit einem schuhe zu ihm kommen würde, so hernachvon dem Jasone geschahe, als er den andern schuh in einemfiusse verlohren, über welchen er die göttin Juno, unter dergestalt eines alten weibes, geführet. Bey dieser gelegenheitrüstete Jason das berühmte schiff Argos aus, segelte damitab, und wurde, als er an die insul Lemnos kam, daselbstvon der Königin Hypsipile beydes an den tisch und in das be-the aufgenommen. Von dar gieng er nach Colchis, lödtetedurch hülffe der Medeä, so des dasigen Königs tochter war,und sich in ihn verliebet, den brachen, der die reiche beu-te bewahrte, und heurathete sie zur danckbarkeit. Er wurdeaber hernach an ihr untreu, und vermählte sich mit Creusa,Creontis, des Königs von Corintho tochter, welches Me-deam dermaßen erbitterte, daß sie sie alle beyde in dem König-lichen pallaste verbrannte. Einige haben diese fernere Nach-richt von Jasone, baß er von der Venus einen vogel, ^nx,genannt, empfangen, welcher die krafft gehabt, liebe zu wür-den. Nachdem er nun Medeam damit bezaubert, so habeselbige ihm eine gewisse salbe gegeben, sich dadurch widerdie ochsen zu verwahren , welche aus ihrem munde und ausden nasen-löchern feuer speyeten. Darauf sey er zu ihremvatter Aeta hingegangen, und habe ihn um das goldene vließangesprochen, welches ihm dann dieser mit solcher bedingn ngzu geben verheißen, daß er bemeldte ochsen unter das jochdringen, die zähne, so er ihm geben würde, säen , und her-nach die daraus hervor gekommene bewafnete männer töbtensollte, welches alles Jason verrichtet. Darauf aber habe ihmAetas sein versprechen nicht halten wollen, sondern sich viel-mehr beydes ihn und seinen geführten umzubringen bemühet.Andere sagen, daß er ihm seine tochter Medeam gegeben , undnahe bey Ponto gärten gepflantzet, welche seinen nahmen ge-sühret. lil). VII. lNLtsm. 8e«eca, Aecl.
» 7 «, äs LiZon. in cbron.
Jason, ein Jude. Er war des Hohenpriesters Oniasdrüber, und wußte sich bey Antiocbio dem edlen so wohl ein-zuschmeicheln , daß er seines bruders würde durch gelb erhielt.Darauf bemühete er sich die Jüdischen gebräuche abzuschaf-fen , und an deren statt Heydnische einzuführen. Zwey jährdarauf wurde er durch Menelai, so Simonis bruder aus demstamme Benjamin war, Vermittelung seiner Hohenpriesterli-chen würde entsetzet. Allein als er nachgehends die Nachrichtvon Antiochi tobe vernommen, zog er mit gemalt in Jerusa-lem ein, vertrieb Menelaum, und ließ viel bürger hinrichten,konnte aber dennoch der vorigen würde nicht wieder theilhafftigwerden. Dannenhero verließ er die stadt, und flöhe um sicher-heit willen in Arabien; allein Aretas, der Arabische König,vertrieb ihn von bannen. Weil er nun auch keine gunst mehrin Egypten hatte, so retirirte er sich nach Sparta , starb da-selbst eines elenden todes, und blieb unbegraben. H/ac-saö.I. II. c. 4. L ?. gütig. <L äs bello ^uäaico. Vox-
»re/Ä, A Ar/ra». in annal. strsr.
Jason , von Cyrene, ein berühmter geschjcht-schreiber. Erlebte in der Ld,. Olzunpisäs zu Ptolemai kbilometorw zei-ten, und schrieb fünf bücher von den denckwürdigen thatender Asmonäer oder Maccabäer, welche von dem Urheber desandern bnchs der Maccabäer kurtz zusammen gezogen wor-den , wie er selbst bekennet. 2. II. 24. K-rc«,
ssi,. , äs wript. eccles.
prol. in Üb. Ngccsk. encluriä. kibi.
Jason , (Mainus) einer der berühmtesten Rechtsgelehrtenseiner zelt, wurde an. 14.^. zu Pefaro von einer magd, wel-che sein vatter Andreas Mainus, so von Mayland verbannetworden, geschwängert hatte, gebohren. Sein vatter begabsich nach Mayland wieder zurück, und ließ daselbst diesen
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söhn erziehen, wiewol er viel rauhes von seinem ^muste über sich ergehen lassen , ohngeachtet diesergebohrne kinder des Andreas Maini viel bescheidener -ren pflegte. Hierauf wurde er nach Pavia geMch,'^der Rechtsgelehrsamkeit obzuliegen. Allein er versieg
in ein sehr liederliches leben, und verlohr durchspiel sein geld und bücher, so, daß er in einem er»zustande aufzog. Doch diese Züchtigung , dannm'vatter eine Zeitlang aushalten ließ, hatte so gute »vu Kihm, daß er sowol in gedachter stadt, als auw ^nien, guten fortgang in den Rechten gemacht, ss r ^an. 1471. vor tüchtig erkläret worden, selbige zU ' ^^.
that dieses bis auf das jähr 1486.^;» Pavia ^ p
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halte, und ihm jährlich tausend ducaten gegeben ^ ^
doch die I'rolellore8 vor ihm kaum zwey bis drMkamen , so ließ er sich doch daran nicht vergnM'verlangte von tag zu tage neuen zusatz. Als mendlich nicht mehr in sein verlangen willigen wou» ^ »nach drey jähren von Padua abschied, und veg»
Pisa, allwo er eine ansehnlichere pension bekam-1491. wurde er nach Pavia wieder zurück beruw'so berühmt worden, daß er bis an diekonnte. Das folgende jähr wurde er nach Rom »Aer bey dem neuen Papst Alexandro VI. eine M ^ KAtulalion ablegte. Und als er nachgehends, beyMaximiliano , welcher sich Blancam Mariam,»^.^, ^Galeacii Mariä Sfortiä zu Mayland tochter, beM
gleichen gethan, wurde er vortreflich beschencket, »(0^ x,
Ritter und LomicL ksiLtino gemacht. Als hierMVSfortia an. 1490. zum Hertzog von Mayland sv ^den, hielt er abermals eine nette rede, unddesselben Rath. Durch das viele bücher-lesen ' yM Fmals bey licht und verschlossenen läden bis an dentag continmret, wurde er fast gantz blind, so V
thiget fand, seine weiionss gantze neun jähr eiNZUw^M ^auf vieles anhalten Königs Ludvvici XII. in Fra" p jlB Fcher ihn auch mit dem schlöffe Piopera belehnet,viele andere güther dazu geschencket, ließ er >>>
daß er wieder aufs neue fortfuhr die Rechte zu'chdiesem Könige stund er in so grossen gnaden, /
hoher Person seine IscViones in begleitung fummehr als hundert anderer Grossen, zu Pavia 0^ihm die qröste ehrerdietungen erzeigte, w/.nüsteLzVorgang ließ, und sagte: die Königliche höhest^sem orte der würde eines lehrers nachgesetzt wero pernun von des Königs Hofmeister diese güther
men worden, beklagte er sich deswegen bey , p ^Könige, welcher auch einen brief vor ihn simss! ^wenig fruchtete. Gleichwie er nun vor ander»erworben, also wurde er von vielen deswegr» ^det, absonderlich war Philippus Decius selss^perso daß, als sie einst in einem engen gäßge« em M ,ten , sie steine auf einander warfen. Man den»daß er sich seine Libellen und Kslpcmls ungemem ^hr Flen lassen, so daß man ihm fünfzig, hundert "",,pere" pMten vor eine solche schuft erlegen muste, da , .>jeiE„Emit vieren zufrieden waren. Doch that er den ^daß er ihnen den schaden, wenn sieden pr^ß ,,rei>o^Eden , gut zu machen versprach. In den letzten w^ vAEbens wurde ihm von dem Hertzvge von Mav'F!,nicht weiter sich mit collegiw zu beschweren.nicht im stände gewesen seyn würde , Mvorzustehen. Denn man sagt, daß er wletzr. .M > Acbey verstände geblieben, und dadurch sehrAbsonderlich verfuhr seines bruders sohaL" yatt^ Sjlund tractirte ihn mit harten schlägen. Z an Ep. Knatürlichen söhn, Polydamas, welcher an^ chaWßÄsen, und in der Republick Genua dienstenaber lebte er unverehlicht, weswegen ihn auw den .F.wig XII. in Franckreich einsmals zur rede fl^Mie / ^geantwortet haben soll, daß er dieses darum si ^'
auf allen fall durch des Königs recommendm» v
nal abgeben könnte. Er starb endlich an. i t Vin dem vier und achtzigsten jähre seines amr^ 6^ evschiedene schriften hinterlassend, als da sind ^^er r' M,riu8 über die ksnäeÄns, und den Lväicem - > ^ls ,jb- .5«-miu-t von Kssponüs, und eine erklärung ^nibub. , äs clicris legum mter^
c. 127. /oE, in elogü8 c. 66.rario n. 471. ÜLsäemie äss Science
* Jason, ein gottsförchtiger mann ^.Äberg^/sli gefreundter, der Paulum und Silam bey stM .derhalben etliche Jüden eine aufruhr mten, und doch Paulum und Silam m AneA, Dd Aden, schleiften sie ihn vor die Obersten der im ^ Me» M ^Diese, die den gantzen weit - kreis erregen , ^.pcherfl'sey der König, sind auch herkommen, ^
damit ward das volck samt den Oberstenman Jason reden ließ, und man ftwe ^pfieng, ward er wieder los gelassen. ^"1'.g pxDie Griechen haben eine tradition,
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