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Humilis Theophylactus, an. 1728. in fol.ini fÜ,' wogegen der Lutherische sskeologus, I. Fr.
>ahr eine Lpillnlam ltpologeüoarn pro >4. contra Lalumnias <L ObcreÄationes eins,Mldj^ V>A^^böen. . 1729. x>. 226. ftgg.
tzIaurr^ ^ ^^richten, 172-.P. 646.
Manien ist derjenige, welcher Printz Wilhelmenb,/«lis d' ourch einen pistolen-schuß meuchelmörderischer»rn Bjs/Üi ^ge zu räumen trachtete. Er war von Bil->>m'RivvM gebürtig, und kam an. i;8r. nach Antwer-Ä,° in dj-„Fey einem Spanischen kaufmann Caspar ä'An-' w? r , und selbigem die briefe copirte. Dieserer Witsch " er eine zeither sehr unglücklich in seiner hand-»ichk V. ^ ^eh genöthiget befand auszutreten, woferns»^,^efc!^„"ech ein ausserordentliches Mittel rettete, ge-iesAiNc»M eurem seiner landes-leuthe Petrv äs Asunca,k»k» "Oenk. Lhabon Handlung trieb, in eine vertrauliche cor-^ Mvtd-n ^>er eieth ihm, er sollte den Printzen von Ora,^onigx,'^»d versicherte ihn zugleich, daß er bereits mit
I5°r>de,
i>> 5-s um zuguccy, vu« er verrnv mir
en ^t>anien seinetwegen eine schriftliche capitula-
whalts deren ihm selbiger, wann er gedachtenan esnf,-Mordet haben, 24000. ducaten in silber-mün««ndxrn^l-wn, nebst einer Commenthurey zu St.Ja-!V-"be,j-?,Mhnlichen bedienungen zu geben versprochen.
A nickt besten vorschlag, weil er ihn aber selbst auszu-getrauete, überredete er hierzu seinen handels-^n Mlänb^ welcher ein junger verwegener und zugleichA ^ mensch war. Weil sie sich aber nicht verei-K>°, >lcb°» °o die Mordthat vcrmütelst eines Pistolen - schus-!!>» ex ^geschehen sollte,' in dem Iauregui sich entschul-Awals ein geladen gewehr losgezündet, so übteAaden ins ^nge im schießen, bis er vermeynte, daß erM ürlcg-„ werck zu richten tüchtig wäre. Iauregui saheVMe>i,h'weit ab, und weil in Antwerpen dazumal aller-^NH>inei'^"glmgen wegen des anwesenden Hertzogs vonM Men die Niederländer auf einrathen des PrintzenkA^brtzoge von Brabant und Grafen von Flan-N i M°tde/("."en, vorgenommen wurden , begab sich derM *8. mertz an. 1582. in den pallast des Prrn-
Aia.. al mit seinen söhnen und etlichen vornehmenN» tz'wch gehaltener taftl der Printz nebst seinen gä-" - ov^^Mmacb in sei,, zjmmer sich begeben wollte, und
auf welchen
^lold^den ungefehr die tapeten zeigte, aus wcicycn>chen waren, versetzte Iauregui, welcherl,«UAn war, dem Printzen einen pistolen-schuß,ihMfvn d>egq ^ Am rechten ohr zu dem rechten backen wie-K« anwesenden Herren versetzten dem mör-
gefährliche stjche, und die hellebardierer gabenlzEchr ' der Printz aber, welcher seiner wunde an-o»? ' er"A^"ommen, schrie, man sollte den thäter
W M . ^dvrAMche ihm seinen tod, wandte sich hierauf>o Ies.f Jhrv'Awe bediente des Hertzogs von Alencon,dengelt verlieren einen getreuen diener. ManV V^spxgLlorder, und fand bey ihm ausser einigenG kghM wej, jA geschriebenen briefen, einen blossen dolch,den 0 daum^das unter währenden loszünden gesprun-^lim drieMÄ abgeschlagen, nicht gebrauchen können.41 ° ^nden sich allerhand gebäte, wor-
sivn o«ch . 5 Manen-bildern und Heiligen gewisse ae-er Würden "fern sie ihm in seinem unternehmen oe-^!l,.°0ggb 'insonderheit fand man eine Nachricht, invers^A ^ diese that auf Königlichen befthl8°l>M- >" , iiw-Ad' er wollte denjenigen, so ihn >vohlSc„° l°svAsse „ ""halb 8 tagen Königliche pardon ver-^ten dem Ra^^ten hinterbrachte der von St. Alde-
^ Nachts wE?Ä?LU Antwerpen
welches we-
vorbei handels-bedienten gewesen, und dle-6ch WAer that sich nach Brügge gewandt"»ö^iiUvliiv Ader Rath dessen Hausgenossen, und un-^ Ä^Wann^nero und eines Iacodiner-Monchs,^hA«r M sie nm AA Dünkerquen gebürtig ; beyde be-Annastro an dieser that theil hatten,^a!i^s wN"den ihm Iauregui selbigen tages
^Mbrt^UMem g-^r beichte entdecket, und gefragt,d? sMea / dasAA" thun konnte, worauf er ihm^tkAern mr M er nicht mit gelde hierzu er-sey 'fchen Ej"wt blos zu GOttes ehren und nu-Und hab! Adn unternehme, ihm solche wohlSN»gd^Urden ^ er rhn nachgehends dieserwegen ab-L>^^'erA.Mchaeh!Aufden 28. mertz gedachten jahres^dends sowol als des Meuchelmörders^ .A I» ' ^c- XI. Ich. IV. Kocueil äs sas-i/zUue üu krchoe ä'Omngo xar ^ean
weaAlu'fchen landschafft Roth-Reus-^ bies,, darbey „Us/ines warmen bades berühmt ist,Utiiz n Nnhej,h^ gelegenen dorfe Sclovia entspringt,
' ktn Nsäi/^uckhelten vor dienlich gehaltenhat emen absonderlichen tractat
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davon geschrieben. Der König Joh. Sobiesky pflegte sich oftan diesem orte zu divertiren.
l'Iav, eine alte adeliche familie zu Paris , welche verschie-dene geschickte leuthe hervor gebracht. Bey dem Titlet findetman den Johann 1e Jay , welcher an. r z44- Präsident vonder Enqueten - Cammer zu Paris war. Er heurathete desJohannis von Dormans, so Cardinal, Bischoff von Beauvaisund Cantzler in Franckreich war, nahe baase, oder wie anderewollen, dessen schwester. Er zeugte mit selbiger Pctrum Is Jay,so Königlicher 8ecretarius, und an.i;8c>. krevot äes N-lrcbanäszu Paris war, welches der nähme der ersten Magistraten - oderPräfidenten-stelle in dem Stadt-Rath allda ist. Nicolaus IsJay war Kvnigl. Zecretsrius und Rentmeister zu Francisci I.zeiten, welcher ihn ersähe, daß er nebst dem Connetable vonMontmorency und andern Herren, Kayser Carl» den V. anden grentzen des Königreichs empfangen , und selbigen wiederbis in Flandern begleiten sollte. Johann Is Jay war auchan. i;?2. Kvnigl. 8ecrerarius, und hatte von Guiüemette Hott-mann Nicolaum le Jay, Herrn von Beauvilliers, welcher Kö-niglicher 8ecretsrws, und nachmals Rath und Rechnungs-Beamter war. Dieser heurathete Magbalenam Gron, Frauäs ls Maison-Rouge, und der Herrschafft Tilly, und hatte mitihr nedst andern lindern Nicolaum Is Jay, von dem der folgen-de artickul handelt, Ludwigen, so Ritter von Malta war, undJacobum le Jay, Staats-Rath. Dessen söhn, Caroius, warein satter verschiedener kinder, von denen in kriegs-dienstengeblieben. Von den übrigen sind zu mercken, Henricus Wilhel«mus, Bischoff von Cahors, der an. 169;. gestorben, Franciscus,ein Jesuit, der lange zeit in dem Lollegio von l^ouis le 6rsnäProfessor Liogucntis: gewesen, und X. le Jay, welcher an-fangs zum geistlichen stände gewiedmet war, nach seines älte-sten bruders tode aber sich verheurathete. Nicolaus le Jaystarb an. 1700. als Parlements-Rath zu Paris ohne kinder.Henricus Franciscus le Jay diente von jugend auf im krie-ge , kam unter Jacobi II. regierung nach Engeüand, wo ersich vermählte, und in dieses Königs dien sie trat, auch vondemselben ein regiment bekam, und ihm, als er aus Engel-land entwich, nach Franckreich folgte. c/«w.
Jay, (Nicolaus le) Freyherr von Tilly,, Groß-Siegel-Be»wahrer in Franckreich, und oberster Präsident des Parle«ments zu Paris, aus vorhergehender alten und vornehmen fa-milie entsprossen. Er war an. 1600. Rath bey den Enquetenäu kalaia, nachmals Königl. krocurator bey den Gerichten,und letztlich an. 1610. Königlicher Richter in bürgerlichen fa-chen. Er besänftigte durch seine klugheit das volck zu Paris,welches nach König Heinrichs des grossen tode einigen tu-mult erregen wollte. An. 161;. wurde er Präsident bey dergrossen Gerichts-Cammer, welche stelle er 17. jähr bediente.Weil er bey dem Printzen von Conde wohl stunde, und sel-biger mit andern Malcontenten eine conföderation aufgerich-tet, wurde er an. 161?. auf Königlichen befthl arrestiret,und auf das schloß zu Ambosse gebracht, konnte auch, ohn-geachtet aller protestation des Parlements, nicht eher los kom-men , als bis mit dem Printzen von Conde friede geschlossenwar. Da nun selbiger an. 1616. von dem Könige arrestiretwar, salvirte er sich nebst dem Hertzoge von Maine, ausfurcht eines neuen gefängnisses, und kam erst an. 1617. nachdes Marschalls von Ancre fall, wieder zurück, und in seinamt. König Ludwig XIII. ernennte ihn an. i6zo. nach desHerrn von Champigny tode zum ersten Präsidenten, und zumGroß - Siegel - Bewahrer der Königlichen orden. Er starbaber an. 1640. ö/a»ct>axä, elog. äes prsm. kreüä. äu kmism.äs Paris.
* Jay, (Guido Michael le) ein Advocat von PariS, mach-te sich durch die prächtige ausgäbe von den Liblüs kossglottisparllienfibus berühmt, welche er an. 1628. angefangen, undan. 1645. erst zu stände gebracht. Der Cardinal Richelieu,welcher nach dem exempel des Cardinals Dmenes seinen nah-men gern durch diesen Bibel-druck verewiget wissen wollte, gabihm anfangs 19000. livres dazu, und seinem söhne ein De-kanat zu Vezelay; zog aber nachdem die Hand von ihm ab,als le Jay allein aus eigensinnigkeit den nahmen des Cardi-nals nicht auf den titul des wercks setzen wollte. Daher ge-schahe es, daß er sich durch die überaus grossen kosten gantz-lich ruinirte, und endlich in äusserster armuth den io. jul. an.1674. starb. Le Lo»K, bibl. sacr. Llbliorkegue äs Kre-e/ec.
* Jay, (Gabriel Francisus le) fünfter söhn Carolr le Jay,Barons von Tilly, Maison-Rouge rc. und Blttschrssten-Mei-sters zu Paris, legte den gründ zu den wissenschafften unterden dasigen Jesuiten, welche ihn also einzunehmen wußten,daß er in gar jungen jähren in ihren orden trat, m welchemerjähr lebte, und sehr viele junge leuthe beredete, sich auchin selbigen zu begeben. Er starb den ri. fedr. an. 17^4. mseinem 77. jähre. Er hat sich sonderlich durch folgende zweywercke einen nahmen gemacht: g.raäuoc,on r rancosss äes Ln-tiguices ssomaines, ecritesenOree Partisans ä'üaücarnasss,en äeux vol. 4. 1722. öibliomeca ssnerorum pr-eeepts 6cexempla coinpleüens, guT tsm aä Oratoriam ksculcatem,guäm aä koeticam pertinent, Lsscipulis pariter so Nagillrispermilis , II. vol. in 4- In ansehung der Übersetzung
des Dionysii ttalioarnass. hat lVIr. Bellenger, ein Doctor aus derSorbonne, erwiesen, daß der gute k. le Jay unzehliche feh-ler