Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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304
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Idffein, ist ein Naffauifches stadtlein ohn fern dem Rhein,in einem lustigen thai gelegen. Es liegt an der Catzenelnbogi-schen grentze, eine halbe stunde von Schwalbach , und ist bis-hero eine residentz einer Fürstlichen linie aus dem Hause Naj-sau, welche daher den nahmen führet. Nicht weit davon liegtdas Haus Adolphseck, welches der Kayftr Adolphus auf einemrunden hohen felsen erbauet hat. x>.

Idstein , ist eine Fürstlich - Nassauische linie , welche ausder Sardrückischen entstanden. Der stifter derselben war Jo-hannes , Graf Ludwigs von Nassau-Sarbrückm dritter söhn,welcher zu seinem antheil die Herrschafft Idstein und Wisbadenerhielte. Er war den 24. nov. an. 160;. gebohren, und hin-terließ von seinen beyden gemahlinnen, Sibylla Magdalena,Marggraf George Friedrichs von Baden tochter, und Anna,Graf Philipp Morgens von Lciningen-Dagsburg tochter, ver-schiedene kinder, worunter Gustavus Adolphus, gebohren an.i6;r. an. 1664. in der schlacht bey St. Gotthard blieb. Frie-drich Ludwig, gebohren an. i6;z. starb an. 1656.; und Johan-nes, gebohren an. i6;8> starb an. i6?8 ; der jüngste söhn aber,Georg August Samuel, überlebte ihn. Er war den 26.febr. an. 166;. gebohren, wurde an. 1688. in den Fürsten-stand echaben, ünd vermählte sich in selbigem jähre mit Hen-rietta Dorothea, Fürst Albrecht Ernsts von Oettingen tochter,mit welcher er zwölf kinder gezeuget, davon aber die Printzengestorben sind.. Er hat an. 1721. gleichfalls fein leben beschlos-sen. Europäischer Herold , k. I. x. 623. Souveränenvon Europa. *

Idumea, eine provintz in Palästina, so in der SchriftEdom genennet wird, lieget zwischen dem steinigten Arabien,Judäa , dem Rothen meere, und der Mittelländischen see, undhat verschiedene städte in sich. Die Haupt-stadt darunter ist Ga-za oder Gazara, woselbst Cambyses feinen schätz ließ , als erEgypten einnehmen wollte. Die Idumäcr stammeten vonEfau Jsaacs ältesten söhne her. Weswegen GOtt den Jüdenverbot, daß sie stlbige nicht hasten , noch den übrigen Heyden, gleich halten sollten , weil sie ihre brüder wären. David über-wältigte sie, und als sie nachgehends wieder abgefallen waren,brachte der König Iosaphat sie nebst den Ammonitern wunder-barer wei se wieder zum gehorsam. Hierauf fielen sie nochmalszu König Jorams zeiten wieder ab, wurden aber auf das neuebesieget und gepemuthlget. Allein da die Chaldäer unter demNebucadnezar Jerusalem belagerten , schlugen sie sich zu ihnen,daher entstunden die in den Propheten hin und wieder befindli-che klagen, welche ihnen die göttliche strafe andeuteten. Wiees denn nach Hieronymi bericht, würcklich geschehen, indem siein eben dieselbige dienstbarkeit geriethen, worein sie die Jüdenbringen helffen. In den nachfolgenden zeiten bekriegte sie Hyr-canüs, und brachte es dahin, daß sie die Jüdische lehre mustenannehmen , in welcher sie auch von der zeit an beständig ver-blieben sind, auch in der letzten belagerung Jerusalem diese stadtmit nicht minderm eifer gegen die Römer beschützet haben, alsdie Jüden. ,/^r. in

6en. Ot/a/r,' not. orb. ant. lib. III. L. 14. *

IOO8, heißt der iz. oder 15. tag eines monats, undkommt her von dem alten Lateinischen worte läusre, gleich ma-rhen/weil die läns die monate fast in zwey gleiche theile unterschei-den. Denn in dem marcio, inaio, ftilio und oÄobri sind die längdie i;. tage, in den übrigen aber fallen sie auf den iz. tag, ge-stalt ste allezeit 8. tage auf die Xonss folgen. L->len-

äsr. Rom. , cls 3NN. L menl. Kam. Ko/?». sntig.

Rom. lib. IV. c. 4. I^nt. ant. ttom.

Ieanes, (Henry) ein Englischer Geistlicher, lVMlttsr Lr-tiumvon Allenfey in Sommerstt, gebohren ungefehr an. i6n.studirte in Oxford, allwo er ein guter vllputator und berühm-ter Prediger abgegeben. Vorher bediente er andere Archen,als zu Kingston, zu Chedzoy, rc. Zu ansang war er der Episco-val-kirche zugethan, und eifrig für die impositionen, nach le-sung aber der Puritanischen bücher fiel er diesen zu. Er warein guter NetnpMlicus und Contropersist , von freudigem gei-ste und ein Verächter weltlicher dinge; schrieb in Englisch vielfachen, als wider Hammond und I. Taylor, rc. ein tractat vonEnthaltung von allem Schein des Bösen, 1640. H vmLcÄtionokv. IHR. agslnst I. Qooäwili in folio. Daß der Mangel desKirchen-Regiincnts keine gültige Ursache der Absonderung vomH. Abendmahl sey, 1 5 60. Mlxture okIcttolaüiLsl kracii-

cLl0lvmit7, iy zwey theilen, in 4. 16; 6. rc. starb im aug. an.

I6Ü2. ^ List. ^ ant. Oxon. L allnncle. *

Ieannin, (Petrus) Freyherr zu Nasry und Chagny, Prä-sident des Parlements von Burgund. Er war an. i;zy. zuAntun in Franckreich gebohren, und wurde anfangs Advocatzu Dijon, auch machten ihn die Stande von Burgund zu ih-rem Consulenten. Als an. 1572. der beseht nach Dijon kam,die Hugenotten daselbst zu massacriren, widersetzte er sich mitaller gewalt. Bald darauf wurde er Cgntzley - Verwalter inBurgund, Parlements-Rath, und letztlich Präsident. Zurzeit der Mus schlug er sich an. I?84. zu selbiger, und war derMisten geheimster Confulent, wurde auch von dem Hertzogevon Marne an. 1591. an den Hertzog Carl Emanuel von Sa-voyen, und ferner zu dem Könige Philippo II. in Spanien ge-schicket. Er befand sich an. 1594. in der stadt Laon, als solchevon dem Könige belagert wurde. Als aber nach der schlachtbey kcmtLme vraniMs die Mus einen ziemlichen stoß betörn»

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men, und König Heinricus IV. in Burgund einE"suchte er ihn auf allerhand weife zu gewinnen, vrawdahin , daß er sich ihm unterwarf, worauf er vEPräsidenten in dem Parlemenle von Burgund gema^ jEEr muste alsdann meist um den König seyn, und wu ^ Wwichtigsten gefchäfften gebrauchet. An.

Savoyifchen tractaten bey, und an. 1607. den RledK>" sMHin welchen der 12. jährige stillstand mit Spantt» » MWwarb , die er auch beyde, sonderlich den letzter"zu stände bringen helffen. Er söh»ete an.i6i;. den , au»Conds mit der Königlichen Wittwe, Maria vonwurde aber noch in demftldigen jähre von dem am^ .xu'niglichen Raths abgefetzet. Nachdem Königzu der regierung kam, setzte er ihn in feine vorige' ^ ,v,Avertraute ihm das Finanz-wesen, und brauchte >>>gen Verrichtungen. Er starb endlich den ; oct. a«'. M »kward zu Antun in Burgund begraben. Seine vornchM»»^Achtungen sind in einem buche unter dem titul: los ^äu Lrsstäent äs (seannin, zusammen getragen , "'Mheil 'zieuthe, fo in Staats-fachen zu dienen , und UMschreiben haben, gar vieles erlernen können. '

illustres k. I. p. 78. * -

Iebus, Canaans söhn , war der stamm-vatterwelches den nahmen der Jebusiter führete, und ^erui Eo>n>^bus nennete, wie St. Hieronymus berichtet.vor Davids zeiten nicht aus Jerusalem vertriebene^wir lesen nicht, wo sie nachgehends hingezogen; ve l.ihrer zu gedencken scheinet. XV. XVIIl. .

2. V. I'orWret/.

.Iechonias, oder Iehojachim, ein König in Lekl >2bucher der Könige nebst Jeremia geben ihm diesenmen; her erste aber wird ihm von dem Evangelmf'' ^beygeleget. Er war Joachims söhn, welcher im «Mte. Aseiner regierung die Königliche gewalt mit ihm "Melt-Lssieng aber an alleme zu regieren im )4;;sten jähre oclein das jähr darauf kam Nebucadnezar, nahm grmutter nebst seinen Werbern, Cämmerlingen, uno' ^ W"sen Herren des Reichs, gefangen, und führte w" MR,lon, woselbst ste in der gefangenschafft bis an.14/^ pMzda Evilmerodach, nachdem er seinem vatter EUßeiiiei,.fangenen König von Juda unter die vornehmsten fHofes setzete. 2. XXIV. 2. XX^v^-. rIV. 12.

I'ecker, ein ffuß in dem Stifte Lüttich, welM'^fflie>'H>ian den grentzen der Grafschaffl Namur, bey einem ^

Latin genannt, entspringt, hernach bey BorchwM'^ M.vorbey läuft, zuletzt aber bey Mastricht in dre

Iecsan, war einer von den 6. söhnen , we!m.„von der Ketura hatte. Er zerrgete den Seba, ^ DedMein theil der Araber, und Dedan, von welchem ^abstammen. Q«. XXV. XXV. L

XXV. .

Iedburgh, siehe Z^edburgh.

Jeddo, ist die Hauptstadt in Japan, und Asidentz. Sie lieget an dem ufer des flusses Tom«»

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-inLÄ'

ton, nahe bey einem grossen meer-bufen ,sandes nicht tief istkleine schiffe

fische. Die..

hvltz gedeckt, den regen abzuhalten. Es L.palläste vornehmer Herren, die sehr prächtig mUnter den thoren ist das grosse oder sogenannte ^ WMFweil der Kayftr dadurch zu seinen paUästen gch^.'jstI^Abig, welche, gleich wie auch der andern Komst ^ zr>'re, meistentherls auf den höchsten örtern ^./stehet'sind. Arif der einen feite dieses erhabenen p E htEthurn, fo der Kayfers-thurn genannt wird ».dem berge ist ein sehr prächtiger tempel, men- pM-tLgehalten wird, daß niemand, als der KaviA^e Evon dem Königlichen stamme und dem Rrcvw Mobersten Priester hinein gehen darf. Der ^

unter weichen die meisten iso-Mtter ist bey nahe eine Teutsche M«,. cliie!

1-

sind sehr viel,

eine aber darunter ist bey nahe erne ^ .

hirben bey^cö rprdev feueeA-notüte anstatt, sintemal auf jeglicher straffe ein oderrmr sind, wohin sie gleich ihre besten fachen f^E^irdwa feuer auskommt, und zu ende jeglicher stegiRwach-pforten, wo alle nachte wache gehalten wird /

man bey entstandener feuers-brun^^,,^,'

!ft^.^uffe m dre andere lauffen, und die diebe mckEvuuen. Der Kayftrliche pallast zu Jeddo ist ^si xsf«nd drey graben umgeben sind viel ß

darinnen, unter welchen das erste zwey gefchv^terE?-lEdurchweine reiche goldene gardine »nt jsi^Een gemach und dem erstenMache, welche aus z 000. mann bestehet, dVeinE"' Das vordertheil von des Kavftrs

grossen Pavillon, so auf der Mk^ ulle dreye neun gefchoß hoch ,santz jpktzig zu wre Pyramiden, guf deren