Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
305
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Platten goldstückm bedeckt zu sehen sind. Dasäit-Rgen^ch/ welches auf vergoldeten Pfeilern stehet, ist gleich

Mvillou über, so diesem prächtigen gebaude an

l_. Der boden

, worauf allerley siguren und land-Daselbst sitzet der Kavser auf einem

äner c " ^o» über, so diesem prächtigerL?°n oder eines vordertherls dienet^

k^-n. ^^^ldstück ' " ' "

sind.

Iegenstorff, ein schloß, dorfund Herrschäfft,ftuüdEn vonBern an der landstraffe zwischen Bern und Solothurn gele-gen , gehörte vor zeiten einem adelichen Hause, so daher dennahmen geführet. Mrs demselben lebten Hug an. H8r. Cunoan. rr;o. Heinrich an. 1277. Nachdem kam diese Hekrschafftan die Edlen von Erlach, welche selbige langer als i8c>. sahtbesessen ; ferner an die Edlen von Du'ßbach, und von diesendurch Heurath an die Edlen von Bonstctten; sodann durcherdschaffc an die Edlen von Wattenwyl, von denen sie endlichDurch kauf au. 1720. an den jetztmäligen besitzer, Friedrich vonErlach, gelanget, welcher auch seit dem das schloß stattlich re-pariren lassen. *

Iehu, war der zehende König in Israeh Iosaphats söhn,und Nimsi enckel. Er wurde durch einen sthüler des Pro-pheten Visa, aufGOttes befehl zum König gesalbet, UM dasHaus Ahabs auszurotten, welches er auch that. Denn er,erschoß Joram mit einem pfeile, tödtete Jefabel, und darauferwürgeten die Grossen zu Samarien selbst 70. Ander desAhabs, damit sie diesen neuen König nicht zu ihrem feinde ha.den möchten. Nachgehends steitete er sich , um die Baals-Pfaffen, so bey Jefabel in grossen gnaden stunden, desto leich-ter auszurotten, als wollte er diesen Baal weit Mehr ehren /als Jefabel gethan hätte. Daher ermähnte er alle Priesterdieses götzen, daß sie sich zu einem grossen opser versammelnsollten. Da sie nun alle miteinander in dem tempel waren,ließ er sie durch seine soldaten niedermachen , und das götzen-blib des Baals in stücken zerbrechen, welchen eifcr GOtt selbsttobete. Allein Iehu fuhr nicht lauge darinnen fort, sondernließ die käiber zu Dan und Bethe! stehen, und wurde daher»von GOtt durch Hasael, den König in Syrien, gestraft, wel-cher in sein land einfiel, und dasselbige verwüstete. Er starbL. N. zi78. nachdem er 28. jähr regieret hatte. ». ix.

2. elvo». XXll. ant. ^uä. litr. VI. ss.

;i;o. 51. 78.

Iehu, ein Prophet des HErrn, Hanäni söhn. Er verkün-digte dem Baefa, Könige von Israel, alles Unglück, welchessein Haus betraf, zuvor., Einige halten davor , daß Ela, desBaesa söhn, ihn habe todten lassen, und zwar im anfange sei-ner regierung, im zieren jähre der weit. Andere hingegenverneinen dieses, weil ein Prophet dieses nahmens des Jo-saphats thaten beschrieben hat. Wiederum sind noch andere,welche vorgeben, daß ihrer zwey dieses nahmens gewesen«

* Ieklin oder Jäclm von hohen Realta , ein altes ade-liche? geschlecht in Graubündten: Aus selbigem war Heinsrich, so an. 1222. Bisthoff zu Chur erwehlet worden ; zu glei-cher zeit haben gelebt Albert, Ritter, Conrad, und Nicolaus«Nach solchen zeiten lebte auch Conradin, Landvogt zu Ober-Halbstem, und Hauptmann in vielen kriegen, und viele jahrsLand-Ammann zu Ortenstein; dessen söhn Conradin war an.1499. Hauptmann zu Tarasp, Burg-Vogt und Land-Ammmutzu Ortenstein. Unter dessen vier söhnen war Nicolaus Prediger-Vogt zu Chur, Land-Ammann zu Ortenstein, und Castellan amHeinzenderg; Dietrich, an. i;°;. gebohren, ist seinem vat-terlande wohl angestanden, in dessen rathen und thaten er vie-le jähre gebraucht worden, war 8. jähr Hauptmann zu Fürsstenburg, 20. jähr Vogt zu Furstenau, und hat viele Gesandt-schafften im nahmen gemeiner drey Bündten, und des Bi-schoffs zu Chur an ausländische Höfe verrichtet. Dessen zweysöhne waren, Conradin, ein gelehrter und weiser mann, der vielejahreLand-Ammann zuOrtenstein gewesen,undUlrich,so inFran-zösischen diensten an. i zyo. in der schlacht bey Jvry zwischenHenrico IV. und den Ligisten durch seine tapferkeit sich distimguirt hat. Conradin, gewesener Pfleger zu Tarasp, und in ver-schiedenen kriegen Hauptmann. Dietrich, gebohren an. iM-in vielen auszögen Hauptmann und Land-Ammann zu Orten-stein, hinterließ zwey söhne, Dietrich, Hauptmann in Fran-zösischen diensten und Land-Ammann zu Ortenstein, Rtivmeü,gebohren an. 1617. hatte eine ftey-compagnie im Maylandi-schen Staat, aüwo er Oberst-Wachtmeister gewesen, von am1645. bis an. 1647. hat er das Vicariat im Veltlin rnit son-derlichem lob bedienet , UNd war in Hurs, Isinguis iVimhe-M-M6I8 ein sehr gelehrter mann. Dessen söhn Dietrich, ge-bohren an. 164;. war Lommillärius zu Cläoen, an.1694.Ober-Richter im Straf-Gerichte zu Tuffs, Land-Ammann zu Orten-dem, und Landvogt zu Furstenau, ein gelehrter und im Rechtenhoch erfahrner mann. Rudolphus Ruvinell , gebohren an.1672. gewesener Podestat zu Dran, undPraffdent von der Syn-dicatur in die Unterthanen lande Veltlin; auch an. 1726. eiltGesandter nach Mayland, »in nahmen gemeiner drey Bündtenzu erneueruna des Capitulats mitJhro Kayserl. Majestät, alsHertzoge zu Mayland. Lliton. äkckIelphe oder Iulpha, eine Vorstadt von Jspahan, derHaupt-stadt in Persien, so von der» Armemamschen Christen be-wohnet wird, welche von dem Perfiamschen Komge viel p,i-vilegia haben. Sie haben allhier einen Patriarchen, welches'NMden jabrs ward er in der Könia» von dem Königein Persien, ungeachtet ercln Mahometanischer

sien, Abbas, aufemmal hingerichtet, unter dem vorwand, daßsie sich dem Papst unterworssen hätten. p. 68.

Ieltsch, Göltzsch, ein vestes schloß und paß au der Oder iu

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dss"' kk von goid und edeigesteinen gläntzenden kleide,L Abgesandten aüdientz ertheilet, oder von

""d Fürsten seines Reichs die Huldigung ein-vo«Mn, so zu diesem pallast gehöret, ist sehreMls Mvner bäume und blumen. Der tempel des^ «st einer der prächtigsten in der gantzen stabt„.Ar des »s,- varlnn befindliche götze aber kommt mit der„b Ulcht überein. Dieses ungeheur stehet aufei-hj^ns dickr - mit silber-stücken bedeckt, die eines halben«»c - siehe« Iw. Unter demselben, und beydes vorne undkelchc, das bild aber an sich selbst fitzete mit 7. köpfen, deren jeglicher 1000. lä-LuIn.^"ubngcn hat diese statue einen menschlichen leid,Des pftrdes fuß ist über und über mit^ Ea § mamanten besetzet, und die aufdem vordemdas 5 bey gemahlte Lbsrnäkeres zeigen die bedeutung al.

ZV Kayse>-^^^st^'ehen dinge. Der?. Frejus erzchlet,M . ^ «von»« Ibr gemahlin in ihrem pallast einen tempel»,,h e>>iez ^ sie ebenfalls diesen golt Amida in der ge»menschen, mit einer crone auf dem Haupte,strahlen umgeben, angebätet habe. EsIS;8. durch einen allgemeinen brandder Millionen goldes fthaden daselbst geschehen,äs Gesandtschaffr nach Japan. ?.

(Sir George) von Bulstrode,^ Engelland. Er war anfangs Kscaräer von

7 und »veil er in solchem amte daS interesse.diiiA Hofes dem gemeinen besten gar mercklich vor-dak ss.^n 25. nov. an. 1680. beynahe dahin ge-Nchen ^?m Unter-Hause des ParlementS in einerAdresse seine ausschliessung von allen öffentli-i? «b Lu wäre gesucht worden. An. E- zu aus-M, ?. Qbex. 5 .,Machte ihn der König Carolus II. zu einemx^ctchtern, und zu einem seiner Räthe zu Lud-üdirckes o 5 Balles. In ebc« dem-^er Ober-Richter zu Ehester und den 7. nov.«Und'^ll,. und seine leibes- erben die »vürde eines Ba-h^iz^äderz den 29. ftpt. süccedirte er dein Ritter Ed-irissväck. "/ dem a,ut eines Lvrd-Ober-Richters von derr,!' ^84. da er vermöge der zuletzt erwehn-

2 c^Nge,.-.Lewohnliche ali-Lultus hielt, brachte er esAlefAv^iv»°der auf andere art dahin, daß viel städtea)^,st>re Lksrerss oder piivilegia dern Könige

er 3 acobus!I. den Englischen thron be-auf dessen befehl in den provintzen,7, gehg,. "°er diejenige, so es mit dem Hertzoge von^iU"khA8lgud,Ä' äerichtlich verfahren; da er bann auf ei-M"Knf7Me art sich strenge erwies, und nach sti-

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berühmte, er hätte »nehr leutye durch denls^" jv» Mn , als alle Richter in Enqeüand , seitM MchejiuAders zeiten. Es ist auch dieses einigeri>k..Skdj„Al!s , wy- weil nur an den beyden orten Taun-äy-^zLeilt wns>dorsonen auf seinen ausspruch gehencktg^den.^ Hierbey ließ er zugleich einen un-blicken; inmassen er unter andern von^>>d l-kooo. pfund sterlings genommen ,

ih:, "x Olsten. Gleich nach dieser blutigen ex-si>> 1686 ^ Kd"ig zum Lord-Cantzler von Engel-er ihn zum Beysitzer der widertt,j?wteru Mchketen geistlichen Commißion. In die-^ ir, ,,^wer Äderte er nach allem vermögen, undfchx "^hrjs d^edrMfdagltchen unbescheidenheit, die von Ja-en ^waci,t- "ss.dsydes der Reformirten reiigion undr m^asihläge. Dannenhero, als die Engli-

voü x von sich abzuschütteln suchte, und anlluIA »äh-^^anien deswegen der stadt London milr' Umsa!^, war er einer von den ersten, welche sich

k Allein da er sich nach geiegenheit

i^'cr ' ward "ach Holland oder nach Hamburg^ ef/r dm 12. dec. zu Wapping in einem^ bände,, ^Ewann gekleidet, ertapt, mit ge-

Ä Mischt »»? F"s das äusserste wider ihn er-

si. Dastihg ^knssen, und gefänglich in den To-ä-li ^ ^ »^g er sich durch unmäßiges trincken

K-n7"dZ,'v°rH woran er den 23. april an. 1689. mitb?"en>"otz. Mbe des rn der capelle des Towcr, nicht7 k!biq °Hertz°gs von Monmouth, beerdigte.M stin^ManuK? resolvirte das Unter-Haus desÄ" Luther einziehen, son-

4''2"^ie.h',des fviaen^rehre unwürdig erklären sollte^Z er v^cte ausKL " "'hrs ward er in der Königs^ st> ^ sich ^"er aemÄ.fb ausgenommen. Man findet^sto?be?tr^Äassen^"R'W welche Anna geheisseu, einige