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gehalten, ibiä. 1606. in 4» Christlicher und nothwendiger Un-terricht von Wettern, aus zwey predigten, über Job XXXVII.x. leg. ibiä. 1606» in 4. Sechs Oster-Predigten über Marc.XVI. i.lsg.ibiä. 1606.1608. in 4. Zwey Predigten von Feuer-Schaden, ibiä. I6a6. M4. Von zweyerlcy Armen, zwey pre-digten über Matth. XVI. n. Ib. 1606. Sechs geistliche Weyh-nacht-Predigten, über Luc. II. i 14. 1607.1614. in 4. FünfNeu-Jahrs-Predigten, über Luc. XII. 2.1. ibiä. 1607. in 4.Kurtzer doch gründlicher «sermon zur Advents-zeit gehalten,ibiä. 1608. Vier Advents-Predigten, ibiä. 1608. Leichen-Pre-digt über Matth. XXIV. 4;. 47- Dreßden 1609. in 4. Leichen-Predigt aus i. Sam. XXV. i. Ibicl. 1610. in 4. Leichen-Pre»' digt über Joh. X. 2?-;o. ibiä. 1610. Vier Predigten bey dembegrädnis Christiani II. an. 1611. gehalten; Leichen-Predigtüber i. Joh. 1 .7- ibiä. 1611. Vier lehrhaffte Hochzeit-Reden ,Leipziq isoy. 1617. in 4. Acht Christliche Leichen-Predigten zuunterschiedenen zeiten gehalten; Leichen-Predigt über PsalmXL. i;. Dreßden i6n.in 4. Erinnerungs-Predigten von fün-ferlei) nothwendigen Lehr-puncten, Leipzig 1606. Ehren-Pre-digt bey der trauung Hertzogs Frantzen in Stettin, mit Fräu-lein Sophia rc. samt noch fünf andern Ehren-Predigten, Leip-zig r6io. in 4. Fünf Predigten bey Fürstlichen Taufen, samteiner Klag-und Trost-Predigt, ibiä. 161;. Ehren-Predigt beyChristlicher trauung Augusti, Hertzogs zu Sachsen, mit Elisa-beth, gebohrner Hertzogin zu Braunschweig-Lüneburg, Leipzig1612. in 4. Gleich. Nachricht der Reformat. Historie Chur-Sächf Albert, linie, tom. I. p. 6io. segg.
Ienischius, (Paulus) würde den 27. tun. an. ,;;8. zuAntwerpen gebohren. Er war sehr gelehrt, und verstund ver-schiedene sprachen ; jedoch weil er ein buch unter dem titutThesaurus ämmgrum, geschrieben, wurde er vertrieben, undMttsie gantze ;o. jähr bis an seinen tod im elend oder doch aus-ser seinem vatterlande zubringen, wiewol er dabey eben nichtso gar unglücklich gewesen, ober sonderbare noth ausgestanden.Er lebte auch bis an sein ende in guter gesundheit, und brach-te seine zeit mit lesung heiliger Schrift, der Music und Me-chanic zu. Er hatte 19. kinder, von welchen nicht mehr als4. lebten, als er starb. Er wurde in dem letzten jähre seines le-bensvoll einer kranckheil hart angegriffen, und starb den 18.dec. an. 1647. zu Stuttgard unter fehr grossen schmertzen.
epill. lyo. *
* Ieniseiskoy, oder Tenisciskoy, oder Ieniscea, eine andem fluß Ieniscea gelegene stadt in Moscau. Einige land-char-ten geben ihr 66.andere 64.und andere nur ;7.gradPolus-höhe.
Ieniza oder Jenitza, eine kleine stadt in Macedonien, sovon den Türcken erbauet worden, und zwar an dem orte, wovorzeiten Pella, des grossenAlexandri geburts-stadt, gestanden,an dem Thessalonischen meer-busen, zwischen den Aussen Be-voda und Castora. Sie liegt 28. Meilen südwärts von Thessa-lvnich, und eben so wett ostwärts von Edessa.
*Ienkins, (Leolin.) ein Engelländer, ward an. 162;. vonmittelmäßig-vermögenden eitern gebohren. Als er erwachsen ,begab er sich auf die hohe schule zu Oxford, und ergriff in we-nig Mhren darauf, nach dem beyspiele der andern jungen leu-the, die Waffen vor den König, muste aber an. 1648. da diefachen gantz anders liefen, als man sich eingebildet hat, flüch-tig werden. Er trat daher» als Hofmeister mit einigen En-gellandern die reise nach Franckreich, Holland und Teutschlandan, besuchte die vornehmsten hohen schulen, und kehrte nachdrey jähren, als Carl II. wieder auf den thron gesetzet war, nachEngelland zurück. An. 1660. gieng er abermals nach Oxford,ward allda über das LollsZium JEiü bestellet, erhielt auch dievoKnr-würde, und las eine weile mit grossem beyfall öffent-lich über die gesetze. Da er sich nach diesem auch befleißigte ,seine bisher vorgetragene lehren wurcklich in ausubung zu brin-gen, begab er sich an. 166;. auf einrathen seines alten freundsSheldons, Ertz-Bischoffs zu Canterbury, nach Londen, er«Hielt auch die stelle eines üävocsü äs ilreubun, ward an. 1664.Admiralitärs-und endlich an. 1668. noch dazu Hof-Richter zuCanterbury. An. 1669. ward er nach Franckreich geschickt,die erdschafft des Königs von seiner Frau mutter in richtigkeitzu bringen. An. 167;. 1675. wohnte er den friedens-handlungenzu Cöln und Niemägen bey. An. 1679. ward er Rath undgeheimer Staats-8ecremrius, welcher bedienung er rühmlichvorstund, bis er sie endlich an. 1684. wiewol mit Verdruß desKönigs, niederlegte. Jacobus II. zog ihn zwar wieder an Hof,er starb aber bald darauf an. 168;. den r. sept. Ob er gleichim ehrlosen stände lebte, ließ er doch wenig hinter sich, wel-ches man seiner enthaltung von geschencken, seiner ansehn-lichen und prächtigen auffuhrung, sonderlich bey Gesandtschaff-ten, und seiner grossen gutthätigkeit gegen die armen, zuschreibt.Man hat einige dissertationen und briefe vvn ihm, welche inWill. Wynne tks Life ok Leolme sierärins, Londen 1724. m fol.anzutreffen. Lrr.ckiror«M, 1726. x- 247. u-M-Ieno, oder Gens, auf Ungarisch Deßne,ein bevestigter or*in der Ober-Ungarischen Grafschafft Orob , zwischen den bey-den Aussen Fekete Keres und Fekier Keres, nahe bey Giula gele-gen. An. 169z. den 28. may musten ihn die Turcken mit ac-iord an den Printzen Carl Thvmam von Lothringen, welchercn abwesenhcit des Generals Heußler die Kayserliche trvup-xen commandirte, ergeben.
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* Jensiüs, (Jv.) ein gebohrner Niederländer, , Kzu Dordrecht, und ein grösser Lririeus und kkiwtogwird von Joh. Christoph. Wolfio, primir. Meosb- Hter die sehr frühzeitig Gelehrten gerechnet. Er verftro».^Griechisches gctichte aufPerizonmm, und vertheidigte ^ erPetri Franc» scharfes durchziehen in einer schrist,juiiiMmsm aä xubl. (üierelsm äs Injur. prorüi« r«t>o ^cli betitelte, und an. 1696. in 4. zu DordrechtDarauf setzte ihm Francius Vinäiciss LenftirR Lrs-cao ^ jsi.gegen. Jensius aber gab hinwieder ffxpoffulstionew
rolersbili ?. krLneii Inipuäentis, Dordrecht e6-0. 4^11,
Seine übrigen schritten sind: Leäkioues Lusisnes,
Haag 1699. in 8. 1 -LcitlL publiST in expeä. Heit-üelmi III. nnd kslms üuxutts Impersrori Teopolclo MMarsü. Lsä. Türe. Lopüs in Uungsr. cwsis, repvei .Eden 1689. in 4. Livii IliK. Lorpus conLinnius,
1711. in 8. Lereulum Litterarium,Leiden 171^-AoExnrL vel impurse Lstinir. Rotterdam 1720. IN 8- t> 0 >'mit anmerckungen, Leipzig 1723. in 8. An.er vom Rectorat wegen unterschiedlichen verdriesM^
pr-ek. sä äens. pur. <L iinxur. sscin. LolleÄ-
eine gewisse art Heydnischer leuthe ^und zwar sonderlich in dem Königreiche Golconda »' Wbaja. Sie glauben nur einen GOtt, wie auch der n,^hesterblichkeit, halten aber davor, daß selbige aus einemden andern wandere, haben dahero einen absehen ^hieneblutvergieffen, wollen auch keine unvernünftigen llMV^ Maus furcht nemlich, daß sie etwan drinnen ihrefreunde zugleich todten möchten. In ihren religrone" AB'sie von ihren sogenannten Bramins oder Lehtttütom. II.
Ienupar , eine Indianische stadt und Kö»igreA^ß^'halb der halb-insul dissett des Ganges, in dem laM sfen Mogols. Die stadt liegt an dem fluß Coul, unD"
nem gebürge/zwischen Deüi und Lahor." Auissf
liegt auch Nicöndat, nebst einigen andern örtern
Iephtha, war der yte Richter in Israel, welcherla und Jair iM amte nachfolgte. Er war ein soll" ^chtvon einem kebs-weibe, weswegen ihn seine bruver . ^.ter ihre zahl haben wollten. Man sagt, daß erin ein gewiß land begeben, welches in der SchrissL xFewird, und daselbst das Haupt über eine räubern»^., -den sey. Als sich nun die Jüden von denterdrücket sahen, nahmen sie ihre zuflucht zu ->no!> ,...seiner erkannten tapferkeit; welcher so dann ew ^zusammen brachte, damit L. M. 2849. wivcr ^ ,
volcks GOttes zu felde zog, und ein gelübde tlM, ^1»wofern er den sieg erhielte, das erste, was , gsseBUrrückkunft in den weg kommen würde, dem HErr" »i-te. Darauf schlug er die Ammoniter, fand abersich sein unbedachtsames gelübde reuen zu ^Wche ^er zurück kam, gieng ihm seine eigene tochler >
lone «sela genennet' wird) mit grosser fteudekam ibm akka rueril in den wen. Diefts krew^ä
kam ihm also zuerst m den weg. Dieses ^
tha heftig, so daß er ihr mit grosser betrublus rgelübde kund that. Die iungfrau aber bat den vdigst, daß er felbiqes erfüllen möchte, welches2. monalen, die sie sich zu beweinung ihrervorhero ausbat, würcklich geschahe. Jmmlttem otze stamm Ephraiin an, auf den Jephtha zornig « ß sieer, sie nicht mit in den krieg genommen, ^
würcklich wider ihn rebellirten. Allein <
- Die Gelehrten führen über bemeldtes S. ^ vo F
,e meynungen. Einige halten dafür
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fchiedliche meynungen. Einige halten -»>-besonnen zu achten, und dessen Vollziehung l"".sey. Andere hingegen behaupten, daß esgefällig gewesen, und durch reqierung des ^schehen, womit, nach dem zeugnis heil.Scm >ter erfüllet gewesen. Andere hingegen halte» ^
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tochter Jephtha nicht geopfert, sondern nur ^schlo>Aj,k.^tes gewiedmet, und an einem gewissen orte vr ^ Mden, wo sie ihr leben in stetiger iuugfrauschassl ^
sollen, vermeynen auch , daß wenn man den »betrachte, nicht zu beweisen sey, daß man. lss^m'N ^pfert. Jmmittelst haben die Israelitische nttM «
an einem gewissen orte sich versammelt, und'sx-eit,beweinet. Agamemnon lebte ebenfalls zu gA
halten einige davor, daß selbiger dieser that« Mer jeme tochter Jphigeniam vor das GrM dapfert, andere glauben mit einiger wahrsthe "V ^ren A «geticht von aufopftrung der Jphigemä ^ x ,
be seinen Ursprung aus der begednlSthä gehabt; um so mehr, da der «ahme des-L^l"Wort so eben in Griechisch^
tochter bedeuten kau, scheinet entstanden S E's-starb ü. N. 2854. welches das sechste
äephch». äisp. äs voto seL.
äub. vexst. p. Z46. Isgg. L in xscul. äeti ixsms äubüs