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aus Priesterlichem staUime. Er2 - k H'!hä söhn, und sieng im n. jahrederreqie-
und d/"^^!saqen. Das Unglück aver, welches Je--id°Ä ^eses tz^,^/°pheti» Hulda den Iüden dräueten, kamin L^ung vov regierung noch nicht. Als nun diese seineden, ^Uteii -ine ^^nchnn gekommen war, welchen der Königschni^ugiü^ i ren thron Iuda gesetzt, und selbiger also voniiei^ ^die slU^»^ ^ >hm darinnen prophezeyet worden,U 7 senxx ^ M nnt einem feder-messcr entzwey, und schinißdnA dtq,,' ckllem GOtt befahl dem Propheten, eben die-ih» ^ thu« ander buch zu schreiben, und noch mehr»is ?^n hg ^mmittelst brachte dieses die Iüden widerffen , ^ l so daß er drey oder viermal
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in ein gefang-Als die Hofleuthe des Königs Zedekia
zKtM wurdet .......
d?^"/?""ien, daß er, ohngeachtet seiner gefan-^>im° 'h»en ? "°^h imiuerfort wegen ihrer fünden straf-Stlibp schlvebt-n^^tlichen straf-gerichte, so ihnen über demu>k»^.^e vglsu' vorhielt , so warfen sie ihn in eine tieft^!a,?ure, schlämm war, allwo er unfehlbar umgekom-^ skdn nickt k»in . mit Nsckm?n
mcht ein Mohr, mit nahmen Ebed-Melech,de>, Ue>n g„s/?uer Verdienste an des Königs von Iuda Hofe^ 4 Wheten ^ ^dle, von Zedekia urlaub erhalten hätte,S»»?Mi,dz..„uns dem bemeldten orte heraus zu nehmen.,"c«d?'e stadt die Babylonter, nach Ieremiä weissa-
'>» ^lars ^ ^erusa!e,n, da ihm dann Neduzaradan, Ne-
, freyheit gab, entweder mit nach Baby-
in Judäa zu bleiben. Darauf erwehlteu»k« Ahlfas,,? letztere, um mit vor des allda noch übrigen»°lov»ver„" zuIorgen. Er gab Gedaljah, dem hinteriastdem r lu Judäa, einen guten rath, welcher aber. l de?Ade. ^!?ne schlug, und mit allem seinem volcke ge-^ ß,,Sniaz ^achgehends suchten die Iüden, weil sie.sichK Babel grimm furchten, ihre sicherheit durch^dgr^rh^sypten. Ieremias widersetzte sich zwar diesem>u>r^UH u,jl so viel er konnte, allein sie führten beyde ihnL l>e knÄühu, A hinweg. In Egypten.strafte er sie nachtv^v fdlich euer, wegen ihrer abgotterey dermaßen,der aAs nicht länger ertragen konnten, und rhnL^lli tvd^ ?uvhnea ü. U. Z447- und in der Xllll.u? Vvptier^ sirsterniget haben sollen. Epiphanius will,sejn?""°ch zu seiner zeit viel von ihm gehalten,Zrabmahle gar grosse ehre bezeiget. Vi-Kdcn>e verhalt davor, er sey noch nicht gestorben,2bDtt noch aufbehalten , um beyder weittebyu^tbesiegen. Man hat in Verheil. Schrift,, §tt> und klag-lieder. Auch werden ihm noch^!> E*. lchcteben. Lxr7>z>a-rÄ,, äs vitis stropketsrum.^ 5a/ra»r,,.
onclünä.
s>Ae Tz/"! sieche und Patriarch zu Constantinopel,>A VK IxxAlo um das jähr 1520. Das folgende jähr2 !»>e^^ler,s^s^>n, das heilige grab zu besuchen, die ihnüc - li da7,,^er wurde unter sich uneins, so, daß einE ei, 2 ?" zurück nach Constantinopel kehrte. Jm-k»rolrsyIv>Nn,e« ' "irt nahmen Iohannicus, des IeremiäM ?ixKn. '^nachdem er dem Sultan einen grossen tri-M,llI" Ieremias wußte nach seiner zurück-^>i,5llch K>> seg, ^"spielen, daß er in seiner ehrcn-stelle blieb,^Ä^hj^lderpart ausgetrieben wurde. Dazu halfdes Sultans Groß-Vezier, der Ieremiäu»?, ebens^t, daß der Türckische Kayser ihn? daß cv so viel zu geben, als Iohannicus ange-^Ä/kj^lley. Juttas lieber sein amt quittiren, als dieses?d^Ilen sondert" die Griechen, welche diesen Prälaten>vide.,-^u fteundlichkeit und bescheidenheit.sehr!?>ea!',E^vj^^chten sich seinem vorhaben , und bezahltener^ ^^thn. Nach der zeit gebrauchte er seine^» 2 " lÄ ^b-uwen^ 3 mist, viel Übels von den Grrechi-bey b^den, sonderlich als die Türcken wegen^a.^M^ud eins'^^ung verschiedener städte empfun-einW? ^er den entschluß gefaßt hatten,,,^°hner ans allen solchen eroberten pla-'/'d-ii" ru duib^ue andere als Türckische einwohner
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si, „ , in ckron. 5xo«tM!E,
,^U' Er starb an. 154;. L»ra»»^ UM-' , In ckro
eeeies OrXLX. *
^etropolitanus zu Larissa, undss'L' FälligaL^rs an. ^72. kurtz nachdem Me-SsehxyL^nckt, zum Griechischen PatriarchenA t dem er bey dem Sultan beschuldi-
s§l a??°3en W Papste briefe gewechselt und
be^-de. Ntzt, unr, ^ ' da er dann auf des Sultans be-^ ilE^^tsi,g?d hernach <,n. 1585. gar ins elend ver-tvied-Ä der Papst Gregorius XIII. sichVd>!ü>ll b?dinai ^um^ freyen fuß zubringen, seylKt cMe M Loschen ge,snnen gewesen. Er em-
", Teutschland zugeschickte^ 5 ^'ser Höflichkeit, und griff in
^ fr^llf^^lchxs einige dinge gar bescheident-
"cht / doch LeMs Osiander beantwortete. Esd'eil de/ M'edene schriften geivechselt, dochPatriarch von seiner meynung im
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geringsten nicht abweichen wollte.
M,/. , cbron. eccles 6rTLK. LoVrLoL
er,,, bist. LLLles. Xov. ÜLeuI. XVI. x. 8;z. segg.
Jerger, flehe Iörger.
Ierichau, eine kleine in dem Hertzogthum Magdeburg attder Elbe gelegene stadt, nebst einem Amte, davon der Jerftchauische kreis den nahmen bekommen. Sie hat vor zeiten eisgene Herren gehabt, welche allhier in dem jähre 1144. emPrämonstratenser kldster gestiftet, so aber nachgchends eingesgangen, da denn desselben einkünfte zu der ErtzÄischöffüchmtafel gewiedmet worden. L'«ce/. 6erm. L«. k. I. AbelsStaats-geogr.
Jericho, eine stadt in dem gelobten lande, so vor zeiten bisPalmstadt hieß, weil sie rings umher mit palm-däumen umge-ben war. Sie lag im stamme Iuda auf einer sehr schöneisebene, 60. feld-wegs von dem Jordan und i zc». von Jerusalem?wurde von den Jebusitern erbauet, und war die erste stadt,welche die Jsraeliten unter des Josua ansilhrung einnahmen,nachdem aufGOttes befehl durch der posaunen hall die maureirniedergefallen. Die stadt wurde verbrannt - alle menschen undVieh bis auf die Rahab, als welche die kundschaffrer aufbehal-ten , umgebracht, und alles silber und gold nebst allem geräkhSdem HErrn geheiliget. Josua verfluchte auch die stadt, daß swer ihren gründ wieder legen würde, solches seinen ersten söhn,und wenn er ihr thor setzen würde, solches seinen jüngsten sohnrkosten sollte, wie denn auch solches eintraf, als ein mann vowBethet, nahmens Hiel, zu ansang der reqicrung des KönigsIvsaphat von Iuda und des Königs Achab von IftaeLden ort wieder zu bauen anfieng,. indem er seinen ältesten söhn ,nahmens Abiram, und.seinen jüngsten söhn, Sagub, darüber:verlohr. Die letzten Könige in Judäa beflissen sich sehr, dieftstadt mit prächtigen gebäuden auszuzieren; ja Herodes vor«Ascalon nahm gar daselbst seine residcntz in einem sehr schönempallaste. Es war auch daselbst ein üippoclromus , worumsich der Adel im reuten und in andern dingen zu üben pflegte,nebst einem sehr prächtigen ümpkitbeatro, wo öffentliche sprelsgehalten wurden. Die Römer eroberten diesen ort zur zeit desunter Vespastam regierung geführten Jüdischen kriege. Disebene bey Jericho ist ohngefehr 9. Meilen lang und 5. breit«Iosephus berichtet, daß man daselbst den schönsten balsam geafunden, woher auch die stadt den nahmen Jericho bekommen ,welcher so viel heißt als ein guter geruch. Heut zu tage siehet numkeine bäume mehr daselbst, die balsam geben, sondern noch»etlrche wenige palm-däume. Sonst giebt es allda einige wildebäume, und unter andern eine art von pflaumen, woraus emgewisses öl oder balsam gezogen wird, so allerley »runden zuheilen gut ist. In den kleinen Wäldern aufbemeldter ebene giebtseinige kleine wilde bäume, »reiche eine frucht tragen, die rundemäpftln gleich siehet, und eine gelbe färbe hat, worinn an statSder kerne kleine nüßlein zu finden» die so rund , wie die erbsen,und sehr wohl geschmack sind. Andere hingegen tragen rotheäpfel, die so schön aussehen, als wann sie mit vergöldetemzinnober gemahlt wären, aber inwendig nichts als ein garstiZstinckendes wasser haben, und wenn sie trocken werden, so blei-bet nichts als die blosse schaale daran übrig. Es ist sehr wahr-scheinlich , daß die scribenten diese äpfel meynen, wenn sie von»einigen gedencken, die an dein ufer des Todten meers wachsen,und von aussen sehr schön anzusehen, inwendig aber voll ftin-ckender asche seyn sollen. Es wird auch von der rose von Je-richo gemeldet, daß sie sich nur in der Chrift-nacht von einandesthue, so aber nichts ist, indem solches geschiehet, so oft mairsie in das wasser setzet. Es ist dieser ort von vielen wunderwcr--cken , so der HErr Christus daselbst verrichtet, bekannt, indemer einen blinden sehend gemacht, auch sich in des Zachäi Hausedaselbst aufgehalten. Gegen die nördliche feite der stadt Jeri-cho zu, liegt der berg Quarantaine, welcher diesen nahmendaher bekommen, weil auf demselben Christus 40. tage gefasteLhaben soll. Er ist über alle Massen hoch und uneben, so, daßman sehr fchwer zu derjenigen hole kommen kan, worein sichunser Heyland soll begeben haben. Helena, des Kaysers Con-stantinl lVl. mutter, hat eine cavelle darauf bauen lassen, nebsteinem altare, woraus zu zeiten messe gelesen wurde. Man sie-het hieselbst bilder der Engel und vieler Heiligen mit sehr leben-digen färben. Nicht weit von bannen ist eine grotte, die mitallerhand figuren, als der Verkündigung Maria, der heilige,;Engel und Apostel ansgeinahlet ist , und st'hr alte Griechischebuchstaben in sich hat, die etwas vergangen sind, jedoch so,daß man die färbe davon noch wohl sehen kan. Eimge gebenvor, daß dieses der ort gewesen, wohin die heiligen EngcfChristo nach seiner fasten, und nach dem wider die teusilsche Ver-suchungen erhaltenen siege speise zugebracht, redoch behauptenandere mit mehr Wahrscheinlichkeit, daß es die wüste des Jor-dans gewesen, darum IEsus 40. tage gefastet; weil nein»lich der Evangelist Marcus berichtet, daß er daselbst bey denwilden thieren gewesen, welche aber zu diesem berge nicht kom-met können , weil 'selbiger gantz und gar unfruchtbar sey.Ohnaefehr 4. oder zoo. schritte von diesem berge war der brun-nen Elisa zu sehen, welcher diesen nahmen daher gekommen,weil besagter Prophet besten wasser, so zuvor bitter war, süssLgemacht. Der daraus kommende ström läuft bey Jericho vor-bey, zertheilet sich sodann in verschiedene kleine ströme, weiche