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das land wässerfi, und ergießt sich endlich in den Jordan. Zurzeit der creny-fahrten ist dieser ort sehr berühmt gewesen, heutzu tage aber ist es nur ein von etlichen Arabern bewohntesdorf. /o/ IV. V. VI. XVI. ^a^.I. i;.
tlieatr. terrR lanÄL. Voz'LZs äs la terrv ssinte. not.
vkb. snt.
*Ierichow , (Emanuel Traugott) von Görlitz, begab sichauf die hohe schule nach Leipzig, ward an. 1717. daselbst üls-Zitier , und ütt. 1720. Dssskllaursus 1 'keoIoZ>X. An. 1722.ward er KeSor bey der Evangelischen schule zu Teschen. Alser daselbst sein amt nieder geleget, fand er sich wieder in Leip-zig ein, fieng die sogenannte Sammlungen zum Bau des ReichsGOttes zu schreiben an, davon er drey bände ans licht stellte.Von hier gieng er nach Nieder-Sachsen, konnte aber seinesblcibens nirgends finden. Als er sich nach diesem einige zeitzu Coppenhagen aufgehalten, erhielt er an. 17;;. das Predi-ger-amt in der Okdenburgifchen Vorstadt Osternburg, und starban. '7; 4. in einem alter von etlichen 40. jähren ohne Ander.Ausser obgedachten sammlungen schrieb er Omrionem äs I.u-tliero vere Lv-rnZeliüa, Leipzig 1717. in 4. Er versprach auchDeliciös Diccersriss Lilelmcos ; und schrieb 8ckeämsma äsIbeciloZis in sclu kacro L üatione sus mortms, Görlitz 1724.UNd universte Lruäieicinir prima Llementa sckolis inkerioribussccommoäata, 1729. Rckttfft, gmeal. strclriv. 17;;. wm.XVII.p. 206. feg.
Jermin, (Michael) ein Englischer PfisoloZus, gebohren zuKnowston in Devon den r. nov. an. 1^90. studirte zuOpford inLoilcgio Lorporis Lkristi , da er auch 8ncius und Nagilter Lr-tium an. 1615. worden. Er reisete mit der Printzeßin Elisabeth,welche an den Pfaltzgrafen verheurathet worden , und derenPrediger er war, den Rhein hinauf, und nahm zu Leiden denDoÄor.grad in DksoloZia an. Hernach wurde er Caroli I.ordinari Capellan und ksewr bey der Arche St. Martin; da-von er aber an. 1642. bey anfange des einheimischen kriegs vonden Presbyterianischen vertrieben, und eine zeitlang in derfremde, hernach in einem dorfe Kemstng im privat-stande lebenmuste. Den 14. aug. an. 1659. als er von einem dorfe, da ermorgens geprediget, auf den abend nach Hause reuten wollte,fiel er vom Pferde, und war todt, darauf er zwey tage hernachin der kirche zu Kemstng begraben worden. Er soll ein ehrli-cher und in heiliger Schrift wohl erfahrner IKeoloZus gewesenseyn. Schrieb in Englisch : ksraphr-ckes in kroverkio 8iäo-mnuis kai. i6;8-; Oommsnt. in Lccleiisüem löl.; äs Vics LObicu .soräimi, Lc. smig. L kill. llni v. Oxon. *
Jermyn, (Heinrich) König Carl des I. Schatzmeister undGroß-Stallmeister der Königin, welche Printzeßin er in Franck«reich begleitete, da ihr gemahl mit den Parlementischen in kriegverwickelt war. Dieses und anderer getreuen dienste wegenmachte ihn der König an. 164;. zum Baron von St. Edmunds-bury. Er besorgte i z. jähr die Verwaltung von ihrem Haus-wesen, ward auch zu unterschiedenen Gesandtschafften gebraucht,wovor ihn Carl II. an. 1660. zum Grafen von St. Alban , undan. 1671. zum Lord-Chambellan machte. Er starb an. rsg;.unverheurathet.
Ieroboam I. König in Israel. Er war Nabms söhn, undwurde von dem Könige Salowon erzogen. Als selbiger abervernommen, daß er sein Königreich erben würde, weil ihmnemlich der Prophet Ahm io. stamme davon verheißen, indemrr seinen mantel in 12. stücken zerschnitten, und ihm 10. davongegeben, so stellte er ihm nach, und nöthigte denselben in Egyptenzu fliehen. Nachdem Salomvn gestorben, stellte sich Ieroboamnebst andern vor dessen söhn Rehabeam, und bat ihn demü-thigst, daß er doch etwas von den schweren auflagen erlassenmöchte, womit sie gepreßt wurden. Als er aber eine schlechteantwort von dem Könige erhalten, fielen die 10. stamme ab,und erwehlten den Ieroboam zum Könige, wodurch die Kö-nigreiche Iuda und Israel von einander gerissen worden. Nach-dem nun Ieroboam König war, und sich befahrte, daß dasvolck, wenn es immer hinauf nach Jerusalem gehen sollte, vonihm nach und nach wieder abfallen, und sich zu Rehabeam,ihrem rechtmäßigen Herrn, schlagen würde, ließ er 2. güldenekalber machen , und das eine zu Bethe!, das andere aber zuDan aufrichten, und brachte seine Unterthanen dahin, daß siedabey ihren gottesdienst hielten. Bald darauf schickte der HErreinen Propheten dahin, welcher in Jerodeams gegenwart wi-der einen von den besagten altären weissaget« ,unsssprach: daßein söhn aus dem Hause David gebohren werden sollte, mit nah-men Iosias, welcher alle Priester des altars, so darauf opfer-ten , ausrotten würde, und dieses um desto mehr zu bestätigen,gab er ein zeichen, daß der altar denselbigen augenblick sich ent-zwey spaltete. Diese freyheit des Propheten verdroß den Königdergestalt, daß er seine Hand ausstreckte, und einem von seinendienern befahl, ihn zu greiffen , welche Hand aber alfobald ver-dorrete. Darauf ersuchte ihn der König, daß er GOtt vor ihnbitten möchte, um seinen arm wieder zu heilen, dieses that derProphet; allein der König besserte sich doch nicht dadurch, sodaß er in seiner gottlosigkeit starb, nachdem er ohngefehr 21. oder22. jähr regieret hatte. 1. KeZ. XI. XII. XIII. L legg. 2.
IX. X. smig. lib. VIII. Vordre/. 8a/ra». 6c
in annsl. Veter. Isttsm.
Ieroboam II. regierte anfänglich mit seinem vatter Ioaszugleich, und trat im zan. jähre der welt die regierung alleine
«in. Er war ein tapferer Fürst, und hatte im I- ,,
schlug die Syrer öfters, nahm ihnen alles wieder ao, Mvon seinem Königreiche erobert, und brachte now. AMDamascus und Emata darzu, so, daß unter ihm Areich Israel fast eben die grentzen hatte, welche jhstlzeiten gewesen. Jedoch hatte GOtt kein Wohlgefallen AMweil er abgöttisch war , erfüllte aber gleichwol v'^ l?sungen, welche er seinem groß-vatter Ioahas gethan v ^starb in dem 41. jähre seiner regierung. 2. Xl> -.gnrig. lib. IX. lib. I. ckron.
arm»!, läcr. V. 1 . , stA
Jersey oder Iarsey, lat. eTlärso, eineBritannischen meere, so z. weilen westwärts von v'hgM,fischen küsten und zc>. meilen ssidwärts von Engeüallv^Mist. Sie gehörte vor zeiten nebst Garnsey unter ^ Mthum Normandie, allein seit Rvberti, des Hertzog^^A Ewandte, und William, des Eroberers, ältesten UAMsisind beyde bis auf diesen tag zu der Engellandischen ^ y>a!,,Hampshire gerechnet worden. Ihre form ist eu"».oval, gestalt sie von vouthwoon-vvol bis an denI^».^>ii>"castle 10. Meilen lang, und von Dubon-ss
Bay 6. breit ist, in welchem bezircke 10.
stelle sind, nemlich Montorgual und. Elisabeth,darinn ist anmuthig, und der erdboden fruchtbar'gut getreyde und gras hat. Die benachbarten 'fommers-zeit einen grossen Überfluß an fischen, fi ,aale und krebse, welche unter allen, so man an denkusten findet, die fettesten und grösten sind. Dst.beydes von dieser und Verändern insul Garnsev'spränge nach Normänner und Britannier, reden ^ tzosisch, und treiben einen grossen strumpf-hanvei'ihre wolle sehr fein und weiß ist. Die meisten von
-Point bis an - p0. kirch-sprele L
fen haben 4. Hörner. Es hielt diese insul bey ^n AM ^Unruhen Königs Caroli II. partey am längsten,nicht eher als bis Carolus II. nach der schlackst bevFranckreich sich begeben hatte. In Mischung dessen' A,s'str Herr nach seiner Wiedereinsetzung den einwoymr ,ein weiß silberstück , welches von ihren vornehm!" .getragen werden sollte. Lrir. p. 77 ?-
Jersey, (Neu-) ein stück von Neu-Albion in A ^gt Lin Ost-und West-Jersey eingetheilt wird. Das ern ^schen dem zy. und 41. grad lmimtiämis ssptsntc ^
südwärts an den Ocesnum , ostwärts aber an den xs ^Dieses land hat eine überaus feine läge, fowKmäßigten tust als fruchtbaren Hodens. Desg'tt^.^H^Wnen schiffreichen fluß, und eine bekannte Bay' ^fld S Vnennet, und ist reich an Wallfischen, stockfisttst" m stMAimackereüen. Insonderheit hat der fluß Hudsonandere fische mit schuppen. Man hat alllM ilsAFeichen und andere bäume, als castanien, cedern, ^nen. Das land bringt viel Engelländisch st?-,.. yerv»^FIndianisch körn, flachs, Hanf und dergleichen ^
mangelts ihm auch weder an allerley art von vo » EF
obst. Die waaren des landes sind pferde, rmokörn, butter und käse, welches alles nach Bardaovund andern dabey gelegenen insuln , wie auch «Iv Ip FsSpanien und den Canarien-insuln verführet wu - 7
fisch-öl und floß-federn, desgleichen ihre blber uistABicnach Engettand geschickt. Der einheimisch^ Dd r. Fgegen die cvlonie zu rechnen sehr wenig, und Ml
ausländern, so daselbst angebauet haben,schädlich, so daß diese sich gar nicht für ihnen zu l
Die sud-und westliche gegenden liegen an der >ee ^ ßs» MDelaware, führen den nahmen West-Ierseb^.^r' „t''bequemlichkeiten des andern theils. Die EuE" ppr Fsich allhier wohnhafft niederlassen, kanffen das x ficeeinheimischen Anwohnern, wodurch sie Mfreundsthafft versichern. Das land liegt '„den Ek, Ägesund, und hak keine verdrieslichkeiten von v ^Muskcto-fliegen. Man hat allhier pech, tharauch ein gewiß groß thier, Moose genannt,vortrefliche koller gemacht werden. D>e odarinn sind, Shrewsbury, Middle-Town, -o .F
Elisabeths-Town, Wood-Bridge und P'stataw-v p
Jersey, oder Iarsey, (Grafen von)
tltul hat zuerst an. 1697. empfangen EdE ,d je>-^
vatter war Eduardus Villiers, Ritter-MarMu^ ^ M grter, Francisca, eine tochter Theophili Ho^p,
Suffolk. Sein groß-vatter aber war EAerühivAz. A>>
Grandrson mIrrland, ein halb-bruder desve
Villiers, Hertzogs von Buckingham, M
chen worden. Er war anfangs Ritter und ^ ästder Königin Maria II. An. 169 r. empsiens HE ^>1Pairs von Engelland, mit dem titul emes MAgt j§,von Dartford, und eines Barons von „et.
sept. ward er zum Grafen von Jersey eustw^^xy^,,MFselben mhre ward er einer von den Ober-R Pjenst^f c'Vreichs Jrrland, und einer von den EnguicyL^dbey den Ryßwickischen friedens-tractaten. ^fibEy S»er den character eines ausserordentlrchenGeneral-Staaten, und eine stelle m dem K PRath. An. ^698. succedirte er dem Grast"