Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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.weiches sie auf eisernen kellern bey Hellem feuer

> „"? ^ wnn haben können, trincken sie 'Obigen zumfeilen ^ weiches zu verwundern, so nennen fie, selbigens?^en i«^?lul JEsu Christi. Denn wenn sie bey ihren ga-n die gläser oder becber in die Hände geben , soWorte dazu -. Nimm hm den kelch des»-M, Christi. Da denn derjenige, der »hn annimmt,hn darreichet, küsset, und mit ehrerbietig-Diese und viele andere ceremomen mehr,

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N^deffn^^r.

ivä^wus ' der ihn darreichet, küsset/ und mit ehrcrdietig-bi„ / sie xj«jDiese und viele andere ceremonien mehr,Sk>in, Manen mit den Christen gemein haben, gc-delki^eri, f^'mioen, daß sie von den Arianern, oder von eini-iie habe,, entsprungen, oder doch mit selbigen sichlichte ivechx' wogen. Ihren ehestand anlangend, so pflegenHr Ä braut w?°°- cronen zu kauffen, welchesgemeinig-°?er - pr°,'?wter gegeben wird. Dieses ist der ordentli-d>e w-e reicii h!..eb mögen nun selbige vornehm oder geringe,a»ch A»er oder heßlich seyn. Daher koinmt es, daß.Weberinn / Weiber gemeiniglich wie sclaven tractiren, jal>«t "z er ivertz„derstossen können, wenn sie nemlich Aebte oderb>echx?'cht an " Allen, denn um anderer Ursachen willen ge-b°>i »ü?vx ketzex .lohe ""^r ihnen ihre bärte abscheeren, die

j?°'?»eides//^rhalten , so daß sie nicht das geringste da-.^bige ja es wird vor eine fünde gehalten,

wyt st lang wachsen lassen, als sie können.M, eile kl?i ^ lurc^uie.

I^e^^re, A/insul mit einem schloß, auf dem Mittelländi.aci Mge,, kästen von Provence, gantz nahe bey Mar-slk /^deiu^mch dem tobe des Königs von Franckreich, Hen-N braVdina/E M derselben der Groß-Hertzog von Flo-l' und zwar unter dem vorwande, daßhjx Unruhen in Franckreich entweder die Spa-A la'k.wache,, ,rten würden gesucht haben, sich meister^ einigsten . "/der that aber mit der adsicht, selbige vora e^vi?And'inÜ'w er sie denn noch mehr bevestigen, undMguten garnison versehen ließ. Allein, daauf dem Französischen thron vesti, Wete er nicht eher, als bis, vermöge emes zuIk^Ä^liqen le ^S8. durch den berühmten MinisterxstJurdrnal ä'Ossat geschlossenen tractats , und,y.wer summe von mehr als 20000. thalern , al-^»ai, 7'

Aht/» An. ) ein uraltes adelichcs geschlecht in derK^ L^'an war Ulrich Schultheiß zu Buren und,^'itkk.^ttar'd,^^-e;;?. Lüthold Probst zuZoffingen. An.Ms ^, Lwwe»t-Herr zu St. Urban, stiftete das Jo-bes F.wma,,. , Sie waren grosse guttha-urban. *

d// Graneck,NZ,/vnahmen'

eine adeliche familie in Schwa-„n. . von dem alten schlösse Graneck füh-deka.!... "as jähr i;yc>. Joh. Jacob warumww, und hat sein geschlecht mit 8. söh-

, . --r-F'^7öh''Carl,' Hos-

an /'sei, von welchen Der mleM o wor-

Fürstenbergischen K x ^ Schwab.M-Ad/^rnm. r. Ui. Burgemerster, vom^-beDag,Mu. 8uev. m psrm- , .„st be-buss^fladt st ' oder kgluvm, eim volckre ^ hxmOhren bey den Böhmsschen g e „„d 10.^ Z1/N' -4. Teutsche met m von Prag^^ Es

K stLL«. "

d^wd gehalten, welches Christus ^/„„^wor-^ auch Theophorussev» S-nenm ^

hiiiAwv ein una^is '

b-as"' MlüN Dieser H. Bifthoff, welcher nebstch?erwalst, der H- Apostel, und sonderlich St. Jo-l'iis Z>iq, rr. Als amt 40. jähr lang mit recht Apo-CÄche an , "wer>der dritten allgemeinen Christen-unter Trajano angieng, St. Igna-b>il /'lhikt/We, st.,Awuben auch in gegenwart des KaysersZr»h st-il »ww Rom/e? ^m tode verurtheilet, daß er denb-tsm sse, A'lvssc,, ^orgeworffen werben sollte. Als er nunbldMke x/v wir no^w gefuhret wurde, schrieb er diejeni-HeKb>er. d'e drjxfw von jhm übrig haben. Zu SmyrnakMTwaä a/ ^vheser, Magnesier, TrallianerÄrng,^oas sch„xh ^ „„ die gläubige» zu Phl-^bj^r sej,/ehrest^, jUNden H. Polycarpum. Eusebtus undu^^lweN, 7 briefe zu, welche wir da-stM "nd d^ 'leite schriften halten, wiewol auch mk?bli',>Mr ^st-ssaac w»-^e von fremder Hand mag einge-k i^t,/ts /i-s har stb , s und Usserius haben diese briefes/>e q./elststg ^ n zu ,eurer edition eines GriechischenN vor 1 >vo von Florentz btbliotheck be-

V»?i?est^gnatii recw^e/'^/oehalteli wird, und hältl>Lst>k -a/wleiiiistAte schriften, als allein die 7. brie-. Er // in Ena^ii^ ?ua»uscript gefunden werden.^ in ^ leki^uvet g^iland gefundene manuscripten ge-^ tbin^ten „„ ver nur sechs briefe vor recht, und" Ustnutcri^ Polycarpum, als welcher«'nipt der alte,, Lateinischen überse-

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tzung zu finden gewesen, wie in dem Florentinischen. Diese edlrtion wird vor die beste gehalten. St. Jgnatius erlitte denMärtyrer-tod zu Rom den 1. ftbr. an. 103. wiewol andereaus des Adonis martyr-buch wollen , daß sein tod an. 104.unter Attici Surani und Marceüi Bürgermeisterlichen rcgie«rung sich zugetragen habe. epiti. sä kkiiipp 5.

Irb. V. cap. 28. aävers. kseres. 0>'!Zc>r. kom. VI.in Lvang. Cueee. Kilt, lib. III. cap. )c>. 5.

epiK. acl lipici. L cle 8^rro6. Lrim. 8e1euc.cap. 16. catal. L üb. III. aävers. ?elsg. in ejus

encom. , Ist,. VI. cap. 8- äisl. I> II.

III. LvaF»-. lib. I. L. iü. ÄM0A

/rr. O« /Kr-

clillertat. äs karribus Lpokolicis, bibliorkecse katruMfipolkvlisorum driLLo-siStinX xisemilst. 1'e»sc.rr«, äilserMt.cls spopktlrsgMLts Ignatü : tlmor msu5 cruciüxus eü, k. II.exersirscion. Isledkar. n. m.

Jgnatius, ein wegen seiner gelehrsamkeit und gottesforchtberühmter Patriarch zu Constantinopel. Er war des KaysersMichaelis LuroxalMD Kanbab-e, welchen Leo, der Armenianer,an. 81;.von dem throne sturtzte, dritter söhn. Dieser tyrannemachte Michaelis 2. söhne, Theophylactum und Nicetam zuverschnittenen. Der letztere wurde in ein kloster gethan, unvnahm hierauf den nahmen Jgnatius an, welchen er hernachstets behielt. In dieser seiner einsamkeit brachte er sich durchseine lugenden und herrliche gemüths-gaaben ein grosses anse-hen zuwege. Er wurde hierauf CsÄor, OiscoiE, krs^cer,und an. 847. nach dem Methodist' Patriarch zu Constantino«pel. Es widersetzte sich zwar Gregorius, Bischoff von Syra-cus, dieser wähl, welchen Jgnatius nachmals gerne abgesetzt ge-sehen. Allein die Päpste Leo und Benedictus zu Rom wolltennicht darein stimmen. Die damalige Kayserin Theodosta hat-te einen bruder, mit nahmen Bardas, welcher seine rechte gc-mahlin verlassen, und mtt seiner schwieger-tochter blut-schandetrieb. Darüber strafte ihn Jgnatius, und da er sich nichtbessern wollte, trieb er ihn aus der kirche, als er an demfeste der H. drey Könige an. 8;8. das H. Nachtmahl em-pfangen wollte. Dieser, damit er sich rächen möchte, berede-te den Kayser, daß er die regierung allein antreten, und be-fehlen möchte , daß der Patriarch feiner mutter und schwe-stern haare verschnitte, um sie in ein kloster zu stecken. Alsnun dieser Prälat selbiges nicht thun wollte, wurde er in dieinsul Terebinthum verjaget, allda sehr hart verwahret, undPhotius den 2;. dec. des gedachten jahrs an dessen stelle ein-gesetzt. Hierauf wurde Jgnatius au. 86 c. vor das Lonsiliumzu Constantinopel beruffen, daselbsten abgesetzt, und wieder aufseine insui geschickt. Allda muste er sein leben kümmerlich zu-bringen , bis Basilius zur regierung kam, welcher an. 867. Pho-tium ab - und Jgnalium wieder einsetzte. Er starb endlich an.878. in vfcs Ignstü.

anntle»-. Ln/«n§e, lntkoire cls I'Lglils. Inlt. ecs!«

IC C. ctz-7>»r«, ebron. essles. Or.ecX.

St. Jgnatius, (Loyola) der stifter der Societät JEsu,wurde a». 1491. in der prvvintz Guipuscoa in Spanien geboh-ren, und hatte das glück, daß er an dem Hof des Königs Fer«dinandi und der Königin Jsabeüä auferzogen wurde. So baldes sein alter zuließ, begab er sich in den militar-stand, und such-te nur gelegenheit, seine tapferkeit an den tag zu legen. Sel-bige bewies er auch vortreflich in der stadt Pampelvna, als siean. izri. von den Franzosen belagert, und endlich erobertwurde. Doch hatte er dabey das »»glück, daß ihm durch einencanon-schuß das rechte dein sehr bleßirt, und gebrochen wurde.Indem er sich nun hieran curtren ließ, faßte er den schluß, deneitelketten der welt zu entsagen, nach Jerusalem zu gehen, undnachgehends eine gantz besondere ledens-art anzufangen. Sobald er die gesundhcit wieder erlanget, nahm er den weg zu U.L. F. von Monferat, welcher ort in Catalonien eine tag-reistvon Barcellona lieget, und als er daselbst ankam, ließ er sei-ne Waffen über den altar der H. Jungfrau aufhängen, undin der nackt des 24. wart. an. 1522. die er mit bäten und wa.chen zubrachte, wiedmete er sich gantz zu derselbigen Dienst.Von diesem ort gieng er sehr frühe als ein pilgrim gekleidetnach Manresa, woselbst er bey den armen im Hospital mit fa-sten und andern harten Übungen ein gantzes jähr zubrachte,auch seinen tractat von den geistlichen Übungen schrieb, vonwelchem einige seines ordens kein bcdencken tragen, furzugeben,daß er ihm von GOtt eingegeben sey, ob gleich ein gewisserBenedictiner-Mönch, nahmens Constantinus Caetanus, sich un-terstanden hat zu behaupten , daß Jgnatius Lvjola »ch einefremde arbeit angemaßet, indem der wahre suckor dieses duchsGarciaS Cisneros sey, worüber ihm gar scharf ist widersprochenworden. Jgnatius nun begab sich von Manresa nach Barcel-lona, um seine reise nach Jerusalem anzutreten, schiffte abererst nach Italien, und gieng nach Rom, die benediclion desPapsts zu seinem werck zu erlangen, welcher er auch von demdamaligen Papst Hadriano VI. theilhafftig gemacht wurde,worauf er sich nach Veneoig begab. Hierselbst gieng er den 14.jul. an. i?2z. zu schiffe, und kam den letzien aug. zu Joppe an,und den 4. sept. desselbigm jahrs zu Jerusalem. Nachdem ernun an diesem orte seiner andacht und curiosikät ein genügengeleistet, kehrte er wiederum zurück nach Venedig, und von dan-nen über Genua nach Barcellona, woselbst er sich aufhielt, um

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