Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
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321
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gehalten. O/«L-L ?°1. M. I.

^kswor^ ^ ^olsavis- orw.d°»?ed in^' Jkworth, eine marckt-stadt inTwingo-§u, En altkn 7 ^klchafft Duffolk. Sie hat ihren nahmenU ^cierz ?.,, ENIS bekommen, so daselbst herum gewöhnet,üen ^"cy, an-» L?er durch Gilbert Blunt gestifteten PrioreyW Rathhause/ so man daselbst noch siehet, zei»

kiiinMt an,., ^"en ein ansehnlicher ort gewesen seyn müsse.IMft niünk! "'^n jähren wurde hieselbst ein topf mit Rö-M'M«usgegraben, wodurch besagtes noch mehr be-folg, lat Vi Lrit. p. ; ;4>

^ oder LMia, ist eine von den westlichen insuint>^" siegen Cantyr über, und hat einen grossen über-sind s l ^e, Hirschen und rehen. Die besten städte.»nie a»nK"Mliny, Dunwcg und Crome, ausser welchen. Wahl wohlbewohnter bvrfer daselbst zu fin-

^ Lritsnnia. äel'sr. Lrir.

che» die >,?»?esvnderes land in dem Turquestanischen, wel-Ü»t-k? NewN"tz Schasche flösset. Es hat euren fluß , wel-W M, n ° nahmen führet, und begreift alles das landdein Ms sich von der stadt Tonkatan, so die haupt-V-z sv n>°!f ?e Schasche ist, von mittag bis gegen mttter-^Turquestanifche gehet, erstrecket. Also rei,dk>n /d^lfeda d siantze sechste climg, und liegt, nach der rech,sikad rö dem 89. grab 10. Minuten longlmäiMs, undklika-s dies-, ' winuteu Istituäims feprentriolralis. Die ein-, v^siend haben eine mauer von dem fuß des gerden a„g"m ihre stadt gebauet rst, aufgeführet, welcheA» r,-^>ed. schasche reichet» der sonsten der Sihon gc-^ieMen mla »mauer diente die einfalle der mitternächrt-x»N, M ^ halten. Herbelvt, bey welchem rn seiner^dl z. daß ^.!?"E)eck hiervon ein mehrers zu finden rst, fügt» Albergendi bericht das land Jlak von der

^ sid hange, nach anderer meyuung aber von

' -- ^0»,^.' ""d daß es in dem fünfte» clim-we gele-

^N,x^k, . ' , lliÄ. 6sogr.

- Ialak, eine stadt in Nnbien, zwischen zwey,'s'sises , und zehen tag-reiftn von Gatovah adge-»»'W- 'nan ;c>. von da bis nach Marcaihah inNigAgeinwohner dieser stadt, welche einen beson-k. treiben ihren Handel mit hülffe des Nils,

^ ? j»ll dem gebürge Genadel hinab fahren , wo

^."„dasein flusse ist. Daselbst müssen ihre waa,»il-dka, L»eW zu lande nach Asovan gebracht werden,Ntsch^l fj" dem Syenischen gehörige stadt ist, und auchDer Printz von Ialak, welcher seine ge-gantze insui erstrecket, die der NilyAsskt si^uen zwey armen einschliesset, erkennet

N>. ^elt W" König als seinen Ober-Herrn, dessen landeal>?^ isi ^^Mn, und von dem Negouscho oder Ne-^sigey dem Kayser in Aethioplen im geringsten^N,b,l>a kidl. Orisnc.

d°n E^Movintz in pem Afticanischen KönigreicheDw ° Sän Paolo süd-west gelegen, und zwar

Ä tk, 7t d',^ "Üb Bengo nach. Anftvarts auf dem stusseKdvvmtz hinauf bis zu dem süd - westlichenV >"->n »» . ' und auf dem Coanza fängt sie bey

dixs°" 'd geht hinauf bis nach Camdamba. Jeisi Wk^ dstsx,Wweyen fiüssen aufwärts kommt, je mehr^»"^eftdrvpi^W von einander; dieses macht, baß, ob-M vey den, meer nur ;o. bis 40. Meilen breit

lieber h^v dem ende gegen roo. meilen

lqs?8Z hzMde,, gl M allweg eine bimension von roo. meilenÄsie vvn x^unn ziemlich viel dorfschafflen, welchebrüste ii^h. M drey meilen entfernet find, jo daß"»»form ,>. Daher haben sich bey vierzig Herr-ttgiex-.mn, davon eine jede von einem bova oderzu VJ welcher über einen gewissen dtstrict>i ?'sse L'befehlen hat. Einige zehlen auch Maßm-' b^^ise-d^' welches aber nach anderer Oeogea.V gi'ebt^lber meynung eine besondere aus-

^.ader m ds h"r eine gewisse gattung keuäa odersehr -if si W bedeuten haben. Die vornehm,!°ch^ serechtigkeiten und

^lle'fb Kvffh etwas bän^Eurisi citadelle seyn, und hat esI?E d.bsir den-sivzahl v-»we>l bewachsene Hügel in dem lan-w^aliren"^ lrem^, «"wvhner aber, und ihre scharfeWider wohl umzugehen ' ' '

find ihre

däv""» nahrt,'^" ' und Lnwcka genennet werden.w gemessen ^an sagt aber, es sey nicht ge--blähunqen verursachen."V E'-n.'ih w grosser menge davon An , und führen

"»eh

rekt "mü'p ""d dem gemeinen volckc zur' u Ltr.czua, evm. H. r-h»»,. cor-

ila Llh 921

Ilantz , die hanpt-stadt in einer von den ;. abtheilungendes Graubündtner-landcs, und zwar in derjenigen, welche derGraue Bund genennet wird. Sie liegt an dem Vorder-Rhein,nicht gar weit von dessen Ursprünge, und ist nicht sonderlichgroß. Es werden daselbst wie die Bunds-verfammlungen die«ses obern Bunds, also auch jeden Umgang die B»nds-tage ge-meiner drey Bnndten gehalten. An. i;zz. ist allhier zwischenGraf Rudolph VI. von Montfort und dem Freyherr» UlrichWalther von Bellmont, damals Herrn zu Flimms, in der Grub«nd Lungnitz, den 12. may ein treffen vorgegangen, in welchem,nachdem der sieg lange in zweifel gestanden, der von Bellmontobgesiegt. Graf Heinrich von Hurmingen , und mit ihm vieletapfere vom Adel wurden erschlagen, und der Graf von Mont»fort gefangen, welcher seine beyde söhne Rudolph VII. undUlrich III. an seine statt in das gefängnis gestellet, damit erlos würde. Sie sind auch darinnen bis an. 1^79. mit gros-sem kummer gesessen. An. 1484. ist dieses stäbttein unglück-lich abgebrannt. ÄrEps. Iii>. X. u. Z«9- 6«/er. L.b«t.Ilb. X. p. i;c>. *

Ilburg, stehe Eilenburg.

Ilchester , tat. Ifckslis, eine marckt - stadt von Martock-Hundred in der südlichen gegenb von Sommersetshire, so ge-nannt von dem flusse Jll oder Evil, auf dessen südlicher feitesie liegt. Es ist einsehe aller ort, der vormals überaus besteund so volckreich gewesen, daß er in die r6. Pfarr-kirchen ge-habt , von welchen nur noch 2. übrig sind. Im übrigen istdieser der ort, wo das gemeine gefängnis der Grafschafft zufinden ist. Lritannia.

Itdephonsus , Ertz-Bischofs von Toledo in Spanien,war aus einem vornehmen geschlechte von Toledo entsproßsen, und sein vatter hieß Stephanus, die mutter Lucia. Erwurde anfänglich von Eugenio, dem Ertz-Bischoffe von Tole-do, wohl unterrichtet, und von dar in Sicilien geschickt, all-wo er den Jsidorum hörte. Ob er nun wol zu allerhand ho.hen dingen employirel werden sollte, gieng er doch in ein klo-ster, wurde Abt, und nach Eugen» lobe Ertz-Bsschoff von To.iedo. Er wohnte zuvor schon dem achten Ooncillo bey, wel-ches in selbiger stadt gehalten wurde , defendirle auch bestän-dig , daß Maria zeit kcbens eine reine Jungfrau geblieben wä-re. Er starb endlich den 26. febr. an. 667. Seine schriftensind : äs illlbsts Virgimtste Marise; äs Lcriptoribus Lesle-üaliicis ; äs Origlne Oockiomm, äs. Le//«,-

Ildephonsus, Graf von Provence, stehe Alphonsus.

Ileden, oder Jlding, ist ein schöner land-sitz in dem kirch-spleie Kingston in Ost - Kent. Er ist auf der nvrd-seite vollBarham Down, da man nach Dover zu reiset, gelegen, vonzregelsteinen gebauet, mit Inst - Wäldern, gärten und angeneh-men höltzern gezieret, und hat einen wetten prospect über denthat nach Sandwich und der insui Thauet zu, wie auch in diesee hinaus auf die 6. meilen. Dieser ort gehört dem Ritter Tho-mas Turner, einem von den Friede-Richtern der Grafschafft,wo seine familie schon lange zeit in flor gewesen.

Ilefeld , ein ehemaliges Prämonstratenser - kloster in derGrafschafft Hohenstem, ungefehr zwey meilen von der Reichs»stadi Nordhausen, nordwärts gelegen. An. 1190. ist es vonEttgero, Grafen von Hohenstem, gestiftet; an. i;4l- aber vondem damaligen Able, Thoma von Stange, in eine Lutheri-sche schule verwandelt worden, worinnen man izc>. Personenumsonst m den studien unterrichtet, auch unterschiedene davonin allen stücken frey unterhält. Der Churfürst von Hannoverist Herr davon ; doch haben die Grafen von Stollberg dasrecht, einige von den ftey-stellen daselbst zu vergeben.gntig. Ilelslä.

Ilenfeld > eine von den ältesten adelichen familien in Pom-mern, und in dem Mecklenburgischen. Wilhelm lebte um dasjähr i; 66 . und zeugte i.) Johannem, einen Johanntter-Ritter,L. ) Henningen. Des letztem söhn, Otto, Hertzogs Ulnei zuStargard Rath, himerlicß 4. söhne, die waren 1.) Joachim inMüggenberg, 2.) Henning anfJienfcld in dem Woigasttschen,

) Johann in Glortn, 4.) Otto. Diese-», brüdcrhaben samt,lich ihr geschlecht forkgepfiantzet. Pommerl. Ilb. VI.

Iler, ein Teutscher ffuß , der durch Schwaben läuft. Erent,pringet in dem Tyrolischen gebürge nicht weit von dem Lech»ström, an drey unterschiedlichen orten, die bey Obersdorff zu-sammen kommen, unb alsdenn erst bekommt er den nahmen.Er läuft zwischen dem Alpen-gebürge herab, und durch die stadtKempten, allda man mit flöiien zu fahren anhebet, bis er einehalbe stunde weges oberhalb in die Donau fället, und dieselbeschiffreich machet. Christoph Hurres, deschr. des Jler-stroms.inn. 6erm3N. Luevise.

^lhck Grande, eine insul an Brasilien, wo sich der fluß Ja-neyro in die see ergiesset. Sie hat erwan i g. meilen im umfang,und hat gantze Wälder mit citronen - und pomerantzen bäumen.rslLvioii än vo^Lgs äs Ivlr. äs VILM 7 S 8 p. 87-

'Jlheos, eine von den 14. Capitanien in Brasilien, der Cro-ne Portugal! zuständig. Sie hat em städtlcin gleiches nah-mens , im übrigen aber nichts sonderliches zu mercken. S--x-xevr Ltnsris», p- 429 -

Itinskoi, eine stadt in Siberien, an dem fluß Jini, wek-