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Vierdter Theil. He - Mc.
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Z26 ina Lnc

befriedigte. An. 710. überwand er Gerent, den König in Wa-les. Desgleichen erlegte er auch den Kcmvolff, mit dem zunah-men Clito , welcher titul oamals nur denen » so aus Königli-chem gedlüte entsprossen, gegeben wurde. Nach diesem und ei-nigen andern feldzügen mehr gieng er an. 726. nach Rom, undbeschloß allda sein leben. Er war der erste, welcher dem Papsteden Peters-pfenning verwilligte; indem er zu Rom vor die En-gelländische jugend eine schule angelegt haben soll, und zu derenunterhalt auf jeglich Haus den clensr-um kern, oder auf En-glisch romelcot geleget. sä gn. 727.

Inachus , machte den ansang zu dem Königreiche der Argi-ver in Peloponneso. Sein söhn Phoroneus folgte ihm. Jose-phus, Tatianus, Appianus älexgnärliiu8 und verschiedenealte zeit-beschreiber mehr gchen vor, daß dieser Fürst zu Mo-sis Zeiten gelebt habe. Allein Euftbius Os.-6>riLnlis hat nach derzeit erwiesen, daß er noch 146. jähr vor dem auszuge der lin-der Israel aus Egypten gelebet, und ist gantz unstreitig, daßdie Griechen die Zeiten Inachi und dessen sohns Phoronei durch,aus für die allerälteste reiten rechnen, daher auch der letztere von. einigen ihrer Poeten ein vatter des menschlichen geschlechts ge-nennet ivird. Es scheinet aber, -aß es von dem Worte ,welches die Griechen auch von den göttern sagen , herrühre.Dieses aber mag seinen Ursprung von den Enakim oder riefenhaben, deren in H. Schrift gedacht wird. Mittlerweile ist be-kannt , wie die Poeten gelichtet, daß Inachus der Io vatter ge-wesen , welche von dem Jove geschwächet worden. Strabo ,Plinius , Pausanias und andere gedencken eines gleichbenahm-ten skusses in Peloponneso, welchen Sophianus Planitza nen-net. Noch ein anderer gleiches nahmens ist in Acarnanien,welcher mit dem flusse Achelous sich vereiniget. L«-

Lgiissn. 6e cloÄr. temp. lib.IX. L.i8-

/krecro/r cbron. rekorm. üb. I. tom. I. not. in üpol.*

Inarus, ein vornehmer Herr in Egypten , eigentlich einLibyer von geburt. Als er nach Terxis Niederlage und tod diePersischen fachen auf einem sehr schlüpferigen fusse sahe , erreg-te er eine empörung wider die Persianer, und erlegte Achämeni-den, einen Persianischen Printzen, in einer schlacht, worinnenzugleich icroooo. mann auf dem platze blieben , erhielt auchstarcke hülste von den Athenienfern. Endlich aber wurde er vonMegabazo , der Perser General, geschlagen, welcher ihn auSeiner vesten stadt, unter Versprechung Königlichen pardons, her»aus lockte, worauf er sich ergab. Allein Amenophts, Artaxer-pis mutter, wollte nach einiger meynung des Achämenidä todgerochen wissen , und brachte es dahin < daß Inarus an eincreutz genagelt und enthauptet wurde. Herodvtus scheinet zwarzu verstehen zu geben, daß ihm am leben nichts geschehen; alleinweil dieser scribent eben ,zu selbiger zeit diese geschichte verzeich-net , so mag wol die ertödtung des Jnari erst hernach erfolgetseyn. Sonst hatten auch die Perfer'dem söhn Jnari, nahmensTannyras, seines vatters Fürstenthum gelassen. ,

üb. II. , lib. III. *

Incas, oder^ncas?, ist der nähme, welchen man den Küh-lern von Peru giebt; siehe Peru.

-Inchaffra, die insul der Masses, welche diesen nahmen voneinem berühmten Augustiner-kloster bekommen, so an. 1200.durch den Grafen Strathern in Schottland gestiftet wor-den. Sie gehöret zu der Graffchafft Strathern.

Lritgmiig.

Inch-Retth, ist eine kleine insul auf dem flusse Forth, ge-gen Leith über in Schottland. Man hält davor, daß es Pto-lemäi Victoria, und der ort sey, worauf die stadt Caer gestan-den. Diese insul hatte vor diesem eine vestung, und wurde zudes Königs Iacobi V. Zeiten von den Engelländern erobert, abernach einer tapfern gegenwehr wieder weggenommen. <7am^«r

Lricannig.

Jnchofer, (Melchior) ein berühmter Jesuit, der an. i?84.zu Wien gebohren war, und an. 1607. zu Rom in den ordengetreten ist, nachdem er sich vorher der Rechtsgelehrsamkeit be-flissen. Er lehrte hernach eine geraume zeit zu Meßina diePhilosophie, Mathematic und Theologie, gab auch daselbstan. lszo. ein buch heraus unter dem titul: Lmstolse 6. Nsr'iLVirgiriis scl iVleiksnenkss Veritss vinäiLsts. Dieses buchs hal-ber muste er nach Rom, und ward daselbst von der Longregs-tione Insticis zur rede gestellt, verantwortete sich aber so wohl,daß ihm erlaubt ward , diß buch, jedoch mit einigen änderun,a?n, unter dem titul LonzsÄLtici sä kpiüolgm 8. Ngrike Virgims2ä MeLnenles an. 16;wieder an das licht zu stellen. Vonder zeit an hat er sich in Rom aufgehalten, und ist bey demPapst sowol als vielen Cardinalen wegen ferner gelehrsamkeit,frömmigkeit und üufrichtigkeit in grosser Hochachtung gestanden,so gar, daß er bey der Longreggtione 8. oürcu einer von dencenkoridus gewesen. Hingegen machte er sich unter fernem or.den wenig freunde, wer! er es nicht billigen wollte, daß die Je-suiten sich so sehr in weltliche Händel mischten, und m ihren strei-tiMen mit den Janftnisten ihre partey nicht allerdings hielt,gestalt er sich denn des Arnauld sein buch cls 1a kreguente Lom-chuniou sehr Wohl gefallen ließ, auch davor hielt, daß man inLinem orden auf vielfältige weift von der alten reimgkeit abwi-che , welches alles er denn nach feiner gewöhnlichen offenhertzig-keit ungescheut bekannte, und aus eben solchem triebe, nachabsterben des Ochens-Generals Vrtelleschi, dem Papst verschie-

rnc ind .

dene articku! übergab, in welchen er die reformation oevvor nöthig achtete. Da nun vollends der bekanntedie Jesuiten gerichtete tractat, Monarcliig Loüxsarum q. ^ Mheraus kam, von welchem nun fast kein zweiftl mU^rWihn Jnchofer verfertigt, soll solches den orden , W

sen haben, daß der General mit einigen andern deM'' MsiUan einen andern ort zu verbannen und ingeheim t.om MMan sagt, ein vornehmer Herr habe sich zu ausfuw Mn»wercks gebrauchen lassen, und Jnchofern unterner Unterredung bey späten abend auf seinem wE,,^0 0Teutschen Lollegio entführt. Als aber die in dem Efindlichen Teutschen die fache alsobald an die CarduA ^ Eciotti und Barbarini, diese aber an den Papstdieser dem Jefuiker-General mit so harten Worten ^, rc.Jnchofer, ob er gleich schon etliche weilen weg E„, Afolgenden tag wieder in sein LolleZwm geliefert worvcendlich zu Mayland den 28. ftvt. an. 164«. gestorvo'n^c>cschriften sind, ausser den schon benannten, Trsktstusäs TeM 8alisgus Nocu sea. 8. 8. L 8.8. kstrss;nitgte; Wtorig trium Nggorum; ltnnsles LLcleüs .

rise und einige andere, die er unter dem nahmen K-ingleichen ÜLsäemici Vertumnü heraus gegeben. ' K kN .Kliotli. scnplor. 8. ss p. 6oF. , äs von e"'

l'wrib. morsls prsrigue tom. III. p. 6g6- .

tuba magnL, tom. I. in monito x. n. lg>

Incise, ein ort in Piemont bey Nissa clella ' ,

titul einer Marggrafschafft führet. * , >r«

^ IX! 01^0 81 ^ waren eine gewisse art von MönchfMsich bey den stadten, dörfern oder klöstern absonfM ^machten, und sich in selbige einschlössen, damtt siecken nach GOtt desto besser dienen könnten. Sre duaus so einer clause nicht wieder heraus gehen, awK ^wenn es die höchste noth erforderte, und der BistM .seinem fegen dimittiret hatte. , II. 2.

IX L 06 XI 1 I, ist der nähme einer zu Venedig, "ten geftllschafft gelehrter leuthe, welche den si»v ^rem sinnbilde haben, mit der beyfchrift: loeognico ^daß ist, unerkannt und doch bekannt. ^MLOKKOk IIL 0 H ükslTltükDOLl'rA.v1L8lä8TL, sind gewisse ketzer, welche zu AlcpaM»

Kayfers Jnstiniani regierung entstunden, undzu Chalcedon widersetzten. Den ansang dazu Ugj vo>'Eutychianern erregte streit-frage: ob der leib E'empsängnis an verweslich oder unverweslich grwe>.hielt dafür, daß er verweslich gewesen; J"lmM' , paß6-usaber behauptete dasgegentheil, und gabder hungern , noch dursten, noch müde werden - ^jcht ^ ^dern daß er nur dem äufferlichen ansehen nach,"lich dergleichen und andere dinge erlitten hatte/ ^kbsnt-isisKs- qenennet wurden. Evagrius melvm^hE wftr diesen ketzern gewogen gewesen, und die rew'v M i />folget habe; andere vertheidigen den Kayser.

-meccloM. in breviario. ^ st

äs seöki8. X'rcex-o»-«/, lib. XVII.

36. liLc. VI. in lustiliiano ort»

-ulü.c. 8 ; 5 . k,eyde"F<

IXsXILV8, ist ein nähme, welchen d>e E'chE st'jhalb-gvttern gaben,so vor zelten kaum und ^ pEWGden. Dieses wort kommt her von incubo - nv ",

man vorgab, daß diese halb-götter nach dcr w ^verlangen trügen, und des nachts bey ihnen lagen^diejes cinefadel, gestalt Incukus nichts andersUnpäßlichkeit des leides, so von den Griechen Ä,hetTeutschen aber der alp genennet wird. S>e vewA E tEschwerung, welche aus einem dicken und kauen v ^das gehirne anfüllet, und verhindert, daß dien , ,

die ftnn-adern nicht durchgehen können. ^ ,48- .

Lei lib. XV. c. 2;. l^nt. gütig- L-*- jll A

Indagarus , ein Bifthoff der Manichäer ^ M'iArA,jähr 524. nebst seinen schriften , «uf Cabus ^ ,^>1^sien befehl, verbrannt wurde. Die nrsaA ^ siM al>f^söhn Parsuasa verführet hatte, um welcher» ^sieser Herr auch alle übrige Mamchäer, nacM'-^

Haussen versammelt, ausrotten ließ. Jov

Indagine, (sb und cke) (Johannes)»

Hagen.

Independenten, sind eine gewisseartderP ^Engelland, welche in währendem kriege ve"

dem Parlemente entstunden, und lond/rim/^ ihUae>A WCromwel einen rückhalter hatten. Sie V« F Fdaher bekommen, weil sie glauben, daß eu Isie sey groß oder klein, eine vollkommenftlbst habe, und also weder von einem BUy E ^oder Loncilio dependire. Wicwol sie <7)asiE^, ^ t".

die 851106! eine göttliche ordnung seyn-

" h haben , ist dieses, daß' L ,

besonders vor sich yaven , m oie,cv,in ihre gemeine begeben wollen, vermnu

,n iyrc gemeine vegroen wouen, vcrpß!^„, ""g»

ein aufzunehmen pflegen, und sir dahm " ^„chc>jeglicher bey seiner gemeine die predigt de" so^ F/ren, und der H. Sacramenten sich SAchdem stücken kommen fie mit den Pred v