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sind einen vor einiger Zeit zu Londen getroffenen vergleich
Dn was die kirchen-zucht belrift, »«her zu ihnen ge.
asg,"vor diesem waren. Hierbei) ist zu mercken, daßWiedertäufer und andere mehr in den dmgen, so zuder kirche gehören, Jndependenken sind. /«-/--
^ ' hzitsnn. ki-vki-/eL. SXSMEU cle Incie^enäsntilrno. kl
epiliolz vuri-eum. , bi!i. eeLlet. ^ '
Benthems Englischer kirche» - und schulcn-
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S?^ddiienE-! "der Unterdörss, ein Bayeristhcs LlosterWlttini regulirten Chor-Herren St. Augnstini in dem<m, ie>svacl, "dilngxn.^ Es ist von Ottone IV. Pfaltzgrafen vonx? "Ebst Aussöhnung des Päpstlichen stuhls, an dem eru„d l,WHe,,ricoV. vergriffen, an. 1126 .gestiftetwor-dc^^Wörw dazumal nach der daselbst befindlichen Niclas-tz_ "v. Nachdem aber der Hiebey gelegene stecken Jn-üik?" dem , Freyherr» von Inderstorff, nebst allemewi„ L ^ wit dem bedinge verehret worden , daß sol-hikk^ idllte, w > wapen und den nahmen des geschenckten orts»es .dehain.,,^ der letztere in erstgemeldtcn verwandelt, und bisKanters Hier werden des stifters wie auch sei-
dig ' „!,/ .! der ihrigen aebeme in kupfernen sargen ver-e>„,^ M e^ven sonst fast bey 40 . adcliche faimlien anU^^en^_degradnis, vor welche ehre das kloster vor altersp. 7 ^lk, jäiu^^'en familien ein paar filtz-schuhe, als ein^ 7 . drilch nmste überbringen lassen. Lhur-Bayern,
det^n der grvsten länder in Asien, welches seinen
ej .,„,7 vuffe Jndo , so hindurch stießt, bekommen
a»d»chH diffOvYUer nennen es Jndo , und an etlichen orten ,
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des Ganges^ Z'iidöstan, die Hebräer Hodu ,Oriemslem um es von America zu unter-er daK^ies West-Indien genennet wird. Ja wollen.daiien, daß es dasjenige land sey, welches m H.N'-la^v»ah genannt wird. Gegen abend grentzet diesesa» Pcrsien, und wird davon durch ein groß geburge"aElchenmorgen hat es den fluß Ganges nebst dembrÄeLS/durge und demMeandro , wodurch es von Chr.
wird-
. ^ Utt vcu
^iiixMecut' und an das Indianische meer, und gehet
^ von Mitternacht aber hat es den berg Jmaus,.. Die vor-
gegen mittag flösset es an den meer-
-.u». - iv >»»"erna»)i aver ynr co vcu vt
kes 'ch der Tartarey unterschieden wird.die " »»N? der Ganges und Indus. Die neuen scn-d-r> Vf'den Jndim M z. theüe: das erste lst schon msiii L-sbe^ng des grossen Mogols land gewesen, die an-d°e» "Aa halb-rnsuln, und werden durch den meer-bu-bierr? lelte«ovneinander abgesondert. Diese hatten m den^i>ik.wAk mehr als einen König, welcher von demi'V^dez "?aya an bis nach Bengala und bis zu der an-tz?>erle?Ueburges Comori herrschte, anzetzo aber ist espursten zertheilet. Dir Ursache war, weil der
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drey Gnrgtanische sclaven zu Gouver.de?Llteg?^IMen zli Decan, den, andern zu Visa-„i ch lm„^a>n^z Golconda. Diese empörten sich alle dreyllu'd lan^u. ^s^Ä^en ihn, und nahmen den König-^^2^«E^Eras nachkommen verschmitzten sich«K Ä^oder JE oder Bisnagar, allwo sie noch heutHc^t. lind sind. Das übrige land wurde un-^ sai^oher im ^on, die sich heut zu tage allda besinden,^i'^dec Filter x,p^lt die westliche feite oder disseit desa Ekan Könige von Golconda und Visa-
krien ist, welcher letztere mit dein grvf-ch^j,ys.^n n„tz ll Nhret. Es sind darinnen die Könige
st>^' ^tyln riebst tstelen kide,' rttiü^
, wie nebst vielen Naiques oder
und vmi Iönigreiche Decan, O»vr
zins-
Bal-
- Co,?on andere mehr. Darzu kau man noch, linear, worauf die Königreiche Calecut,
küffUUpt-a^.^udere sind, die fast alle mit einanderkz^vl)s>..lle ^ten aen^nn-.^
Cvrvnm«!. ffenennet werden. Gegen osten zu^ unx' und Uoel,, allwo Negapatan, Maliapvur,!>g> ,^fdj E Orjxa Königreiche Bisnagar, Narsinßua,E,-> 57 .."egen. Die gtortuaiesen und Holländer
^'e^,de/^u küstei/o Nu. Die Portugiesen und Holländer^ von ^. ^rschledltche Plätze, wie auch die Da-wLw'uandel undTranquebar. Die am
xg"7 uuo Wird Inäio extra Lungsm genennet.
W«LÄk.'
erste, wel-, und hat die landschass-Arracan und das alte land
n . - -.0^ »"«»rrv-vem-rcioer uiei
^ aUerb-Ä?hn!>che städte in Indien gewesen.n Nisa war, so von einige»
OEm wird. Diejenige /ette vondie k^uterivopt^^ou Lonu gelegen, ist einer heftl->'i? «i- n . w'Ude ^ L" ' s° ^er doch von dem regeltzw-« »was gemäßiget wird. Jnsgemem
> ->, «...>»v>oc^ Ivirv. ^nvge>»r>n
^"lum'otzte^qIsf'^"en, nemlich den sommer unde D/- August,monate in sich, nemlich den iu-'auderu?'^dlrptemder, binnenwelcherM' Monate machen den sommer. Das
Theil-
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iänd ist über alte massest fruchtbar, und doch wächset wenig ge-treyde darinnen , aber an dessen statt viel reis , Indianischeswaitzen und garten-früchrr; oliveN, wein und bergkichen wach-sen daselbst nicht, sondern werden von andern orten dahin ge-bracht , hingegen mangelt es nicht an andern schönen fachen, alsda sind palmen, welche dattel» tragen , citronen, pomermuzemdie man allda in grossem Überflüsse hat, feigen , cacaos-nüsse -granat-äpfel, gewürtze und viel specereyen mehr. Der bäum-welcher die cacaos-nüsse trägt, .ist eine art von Palmen, undverstehet die Indianer mit vielen zu dem menschlichen leben ge-hörigen Nothwendigkeiten : denn sein fasst dient ihnen zum ge^träncke; aus dessen fruchten machen sie brodt und öl,aus der gro-ben rinde allerley gefässe, becher und löffel, und aus der darun-ter liegenden zarten rinde gärn und zeug zu kleidern. Dasstamm-holtz nebst den ästen wird zum bauen gebraucht, mit denblättern bedecken sie sich nicht allein , sondern schreiben auch da-rauf als aufpapier. Das aus dem fasste dieses daums zuberei-tete geträncke schmeckt fast wie wein, Und wird in 24. stundeUsauer. Ausser diesem ist Indien auch sehr reich an zucker, aller-ley raren thieren, perlen und edelgesteinen , wie auch gold-ünbsilber-bergwercken, deren es so viel darinnen giebt, daß die Altengemeynet, es sey auch der fand, die steine und erd-schollen lau-ter gvlb; jedoch findet man kein kupfer und blcy darinnen.Sonderlich hat man drey reiche diamant-gruben , eine zu Raol-conda, so fünf tage-reisen von Golconda ist, eine zu Sonmelin dem Königreiche Bengala. Auch hat man allda indigo,salpeter, seide und sonderlich baümwolle, wovon das armevolck bunte zeuge macht. Die Indianer sind mehrentheilsschwartzbraun von gesichte, darben ftarck und dicke - aber sehr!faul und über alle Massen geil. Die meisten unter ihnen ge-hen nackend, doch findet man auch einige, die wollen , lcineitoder feiden-zeug zu tragen pflegen. Sie essen auf bethen , oder!aufdie erde ausgebreiteten tapeten, und bedienen sich öfters ei-ner gewissen art saliats, so betle genennet wird. Ihr ordent-lich geträncke ist palm-wein , oder eine andere art aus reis ge-macht. Sie sind dem kriege sehr ergeben - und haben feit der?zeit, daß sie mit den Europäern umgegangen, schieß-gewchpan statt der bogen und Pfeile zu gebrauchen angefangen, wo-mit sie sehr geschickt umzugehen wissen. Bey ihren armcen ge-brauchen sie elcphanten, deren ein jeglicher ein castell aiifseinemrücken tragt, worinnen flch 4. oder 5. mit bogen und pfeileirbewafnete Personen befinden. Der grosse Mogvl hat die mei-sten, und es wollen einige , daß er derer etliche isoo. in dasseid stellen kau. Ihre jähre rechnen sie nach dem lauffe des Mon-den. Sie sind in der Artzney-kunst, Astrologie, auch ei» we-nig in der Mathematik erfahren, wiewol sie viel wunderlich^xnucipiL haben, sind auch darbey in andern kimsten und wissen-schafften sehr unwissend. Die, so unter ihnen der Heydnischeirreligion zugethan, verbrennen mehrentheils ihre todten, undihre weiber, deren sie nehmen, so viel sie ernähren können, haitei»sich es vor eine ehre, wenn sie sich mit auf den scheiter-hauffmwerffen , und zu astbe verbrennen lassen, welche hernach ihrsfreunde in gewissen krüglein aufheben und verwahren. Die Ur-sache will man daher führen, weil die Weiber vor diesem häufigihre männer vergiftet hätten, um andere zu bekommen, wesshalben von ihren allen Königen dieses gesetz gegeben worden -welches nachmals zur gewohnheit gediehen. Wiewol diejeni-gen weiber, welche kmder baden, darvon beftcyet sind, jedochmit dieser dedingung , daß sie niemals wieder heurathen. Ihrevornehme Herren nennen sie Caimales, weiche nicht in städtmwohnen , sondern ausser denselbigen besondere Häuser haben,die mit mauren und graben umgeben sind. Ihre Edelleuthenennen sie Nairos, welche man in dem 7. iahre ihres alkers mißeinem gewissen öle bestreichet, um die glieder gelencke zu machen-und alsdann zu den Waffen anführet, woraus dann vornemlichihre militz bestehet. Über dieses haben sie ihre eigene Könige odevFürsten über sich, welche aber mehrentheils von den Holländernöder Portugiesen dependiren. Theils unter selbigen sind so chr-geitzig, daß sie sich auch nach der anzahl ihrer mobilien, elephan-ten und juwelen tituliren. Was ihren Ursprung oder alten zu-stand anlanget, hat man fast nichts als lauter fabeln, indemvorgegeben wird, daß Bacchus oder Iflbsr kster daselbst geboh-ren sey , und das gantze land mit einem Heere rasender weibeöunter sich gebracht habe. Nach diesem soll Hercules und Semi»ramis , Nini gemahlin , mit ihrer siegreichen armee bis in diesses land gekommen seyn. Die Könige in Persten besassen vollzeiten einige theile von Indien ; als aber Alexander MgnusDarium geschlagen, marschirte er dahin, und überwand Po-kum , -er Indianer vornehmsten König. Nach Alexandri zel-ten haben die Indianer mit ihren Fürsten sehr fnedsam gelebetund sind durch keine fremde völcker verunruhlget worden. Alsdie Venetianet in den creutz-zügen Ptolvmais mne hielten , fien-gen sie durch Persieri Und die Tartarey einen Handel mit India-nischen waaren an, welche sie alsdann durch gantz Europa ver-führten, und damit sehr grossen Profit Machten, weil sie die ein-zigen waren, so damit handelten. Jedoch bahnten sich die Por-tugiesen zu des Königs Emanuelis zeiten an. 1497. durch Vastcum Gama einen weg nach Ost-Indien, stellten ihre schif-fahrtendahin an , und zogen dadurch allen Indianischen Handel an sich-setzten sich auch darinnen veste, und legten ihren Hauptsitz zu Eoaan. Ob nun gleich die Pörtugleftn eine zeitiang diesen Hände! a!-lcine trieben, so brachte doch der König Philippus II. aus Spa-nien seidige darum. Denn als selbiger nach des Königs Hennci
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