Band 
Vierdter Theil. He - Mc.
Seite
332
JPEG-Download
 

M rNg

ing inh

des stürben. Denn Helgius wurde von seinem bruder Hräreco,dieser aber von seinem fchwieger-vatter, dem Könige IvarVid-fadmes, umgebracht.

* Zngialdus Lüiaws, König zu Upsal, war ein söhn Kö-nigs Brautamündi, und lebte in dem VI. Leulo nach Chri-sti geburt. Nachdem er zu Upsal einen pallast aufbauen las-sen, lud er die benachbarten Könige von Gothland, Friederun-daland, Nericien und Attundia, zu dessen einweyhung ein, ver-brannte aber diese seine gäste treuloser weise, und brachte sodannihre länder unter sich. Er machte sich auch von Südermann-land meister, als er dessen Kvnig m einer schlacht getödtcthatte; den König von Ost-Gothland Hogno aber konnte er ,aller angewandten mühe ungeachtet, nicht überwältigen. End-lich wurde er von seiner eigenen tochter Asa, Gundrodi Kö-nigs in Schonen gemahlin, in seinem pallast verbrannt, undhinterließ seinen söhn Olaum l. zum Nachfolger, den er mitfeiner gemahlin Gothilda, Königs Algott von West-Gothlandtochter, nebst der bereits erwehuten Asa gezeuget hakte.

Inglares, (Aloysius)war an. 1622. zu NiM in Italiengebohren, und trat an. 16;?. in die Societät IEsu, darum erdie Mathematic und Oratorie etliche jähre gelehret. Nachdiesem ward er bey dem Printzen Carl Emanuel von SavoyenInformalor, und predigte hierauf in den vornehmsten Italiä-nischen städten, bis er an. 165;. in Meßina das zeitliche ge-segnete. Seine schriften sind: äriaäne Ukewrum; Inscriptio-NS8, Lpltapkia L Llogia ; 8cliols Veritstis kriucipibu8 aperw,Lkriltub stLluri; Loncione» guaärasslimrilLS öc aÜL.bibl. 8. st.

* Inglefield, war vor diesem ein schlechter flecken in Engel-

land, rn Barkshire, in Neading-Hnndred am flusse Kent, vonwelchem eine sehr alte und berühmte familie den nahmen füh-ret. Er ist aber von dem Könige Henrico II. so sehr zerstöretund verwüstet worden, weil sich die partey des Königs Ste,phani dahin zu reririren pflegte, daß anjetzo nichts mehr da-von übrig ist, als der blosse nähme. örir. x>. 142.

Ingo, diesen nahmen habenChristliche Könige in Schwe-den gesühret. Ingo I. ein söhn Olai I. hat von an. 900. bis907. regieret, und ist im kriege wider die Russen geblieben. In-go II. beygenannt der fromme, hat von an. 1059. bis 1064.regieret, und die überbleibung von dem Heydnischen götzendien-ste verstöret, daher er von dem volcke erschlagen worden. In-go III. beygenannt her gute, war ein söhn Königs Philipps,und wegen seiner gottesforcht berühmt. Er hat von an. 1110.bis 1129. regieret, und seine gemahlin Ragnild ist nach ihremtode als eine Heilige verehret worden. Es wird dieser Königvon einigen st>-'benten, welche den Heydnischen König Jngo-nem, der uu. d.e mitte des III. st-Lull gelebet, mitzehlen, IngoIV. genennet. pufendorffs Schwed. hist.

* Ingobergis, Königin von Franckreich, war eine gemah-

lin Eyanberti, eines sohns Clotarii I. als aber Charibertussich in ihre Cammer-Iungfer Merofledis verliebte, stieß er diegemahlin von sich, ungeachtet er bereits mit ihr eine Prin-tzeßin, Bertham, gezeuget, welche nachgehends an Ethelbertum,König von Kent in Engelland, vermählet worden. Jngober-gis that der kirche St. Martini zu Tours und einigen an-dern viel gutes, und starb endlich an. ;89. im 70. jähre ih-res alters. OcZni'VL, , IV. 26. IX. 24.

, epit. 6reg. 56. p. 570. , III. r. Oelk. IksA.

VranciT, ?o. Von Bünaus Teutsche Kayser-und Reichs-historie, k. II. üb. I. p. 94 -

Ingolstadt, lat. Ingolstaäium, eine wohlbevestigte stadt inOber-Bayern an der Donau gelegen. Sie hat sonst Engel-stadt geheißen, und soll von den Angel-Schwaben ihre benen-nung haben. Vor zeiten ist es nur ein dorf gewesen zu demkloster Altach gehörig, ist aber von dem Kayser Ludwig ausBayern und seinen nachkommen zu einer stadt gemacht wor-den. Es ist selbige die vornehmste vestung im Bayer-lande,und von Hertzog Wilhelmen an. 1^7. angeleget, nach der zeitaber mehr bevestiget worden. Auch giebt es allhier ein star-ckes schloß an der Donau. Die Haupt - kirche ist zur liebenFrauen, so an. 1420. von Hertzog Ludwigen mit dem bart er-bauet worden, worinn ein herrlich Marien-bild zu sehen. Diehohe schule, so unter den Catholischen eine der berühmtesten,ist an. 1472. von Hertzog Ludwigen dem reichen gestiftet.Das Iesuiter-Lollegium ist auch gar schön, und mit einerherrlichen bibliotheck versehen. Ion dem zeughause wirdauch viel wercks gemacht. Die Häuser sind meistentheils aus-wendig gemahlet, oder weiß angestrichen, die gasten breit undgerade, auch das Pflaster gut, jedoch giebt es allda wenig Nah-rung und einwohner. Der Komg Gustav Adolph belagertediesen ort an.iü;2. vergeblich, und der MarggrafChristoph vonBaden wurde durch eine stück-kugel an seiner feiten erschossen.< 7 /«E,r 6erm. Zer/en itiri. 6erm. äeLcaä.

äs red. 6srm. Missons reise-beschreibung. ErtelsBayer, atlas. äs rsbus 8uecici8.

Ingolstetter, (Johann) ein berühmter IsssäiLus undHcu8 von Amberg aus der Ober-Pfaltz. Er hat unterschiedli-che schriften hinterlassen, und unter andern auch einen tractatvon dem goldenen zahn, welchen Christophen Müüeri söhnvon natur gehabt haben soll. in vit. Äleciie.

6srm. in Iänäen> renovalo. nsaiii

äsr bSrosmäs 6enee8 en Deelmeller8 p. 2 ;;. . Posi

* Ingolstetter , (And.) ein gelehrter kaufmannzu Nürnberg, wurde an. 1672. in den Pegnesisthe» DBordcn unter dem nahmen Poliander aufgenommendie Englische, Holländische, Französische und LateimMvollkommen, und erlernte noch im alter die Spawlw' § pre?mit den Gelehrten eine grosse cvrrespondentz, erlang^dicat eines Fürstl. Würtembergischen Raths, starb am ^,jcheden 6. junii im 78. jähre, und schrieb viel schon"lieber. Marpergers erstes hundert gelehrter kaufleE'^WIngondis, Sigeberti I. Königs von Metz odertochter, vermählte sich an. mit Hermemgildo,» MNischen Printzen, Leuvigildi, Königs der West^^CsEDiesen Herrn bekehrte sie von der Arianischen zu ^schen religion, welches denn ihre schwieger-multererbitterte, daß sie von derfelbigen aufs übelste traeur iMittlerweile wurde Hermenigildus, welcher dre whüiffe geruffen, gefangen genommen, und erlitte » --den i;. april am Oster-Heiligen abend an. 58°.rer-tod. Ingondis wurde von eben diesen GrUA^.. „gen genommen, starb aber, ehe sie noch Constam^ e»st.

reichte an. 58;. in Aftica von hertzeleid.söhn Mit nahmen Athanagildus. Sr-xsr. V

cüron.

Ingor, siehe Ihor.

* Ingraßia (Ioh. Philipp) war in dem zsi

Palermo rn Stellten gebohren, und studirtePadua, hernach lehrte er dieselbe einige zeit zufentlich mit solchem zulauf, daß ihm daselbstals er zu einer gleichmäßigen bedlenung nach P"ward, eine marmorne faule nebst einer prächtige^zu ehren aufrichteten. Zu Palermo machte er '

-zu waiermo macyie e^

niger berühmt, so daß ihn König Philippus A

nien zum obersten Nsäiso von aantz Sicilien cr .dasige Rath aber eine monatliche pension von -Vä'oro gab , weil einjr durch seine Vorsorge die V" h c»^von dieser stadt war abgetrieben worden. M st yiidden 6. nov. an. i;8o. im 70. jähre seines aller?terließ Oommsnearia in Librum Lllleni äs Ol"0u- 'iüo;. äs 1nmvribu8 xrieter Xatursm rom. I- -I ^

<Ls. c>e/»e7. bibl. Von der Linden, k- -

vit. IVIeäic. illulkr. bibl. 8is. loz^'K

Inqulphus, ein gelehrter Engeüänder, war H ^Londen gebohren. Sein vatter war des König» r- ^bedienter, er s ""grossen gnaden.

6z,mliaüo zu Westmunjler, und nach diesem yy- s„!>?zu Oxford. Ais Hertzog Wilhelm von Norm«"xpom Engelland kam, um sich mit dem Könige Cd» ^ d,e ^

terreden, wurde er bey ihm bekannt, gieng nutmandie, und wurde dessen 8 sLretLiiu 8 , kam au „tzos^U eßbesondere gnade, dergestalt, daß er fast den santzr» ^ ye^lWeil er aber deshalber sehr beneidet wurde,nigen Teutschen unter anführung des Ertz-BtjrW.„pei>^von Mayntz ins gelobte land. Als er nach auMvler gesahr wieder zurück kam, begab er sich asiK,^i>tenelleo in der Normandie, und wurde ein MMss OMk Zt«

darauf Prior. An. 1076. wurde er von

aus Engelland zum Abt des klosters Croiland ln ^olnedtctiner-ordens gemacht, und von demselben' Er .Wi-dern Ertz-Bifchoff Lanfranco sehr werth gehalten^

riib

Historie

und anderer in Engelland beschrieben, so bb"

1091. gehet. lib. II. o> 47 '

vc, Mit. iirrer. p. 4 ;;.

Inhambano, ein Africanisch Königreich'"pieu, zwischen Caffrerien und Monomotapaland und die einwohner darinnen beschämnnoch nicht allzuwohl bekannt. .xE->

Jnhamior, ein Africanisch Königreich an dA, ^ydlanbes der Caffern. Es liegt an dem flusse C»»' F

ne geraume zeit zu Monomötapa gehöret haben'

* Inheiden, lat. Inkeiäa, ein flecken v<„^'

den grentzen der Grafschaffl Solms am ''lH-chöbe',Äzgelegen. Der ort an sich selbst liegr elwaS ^n, M^ ^gegen morgen mit einem engen und lumpst/^er 8 ^ jv.,tag aber mit einem zwar etwas grössern, dom . ^

wässerigen thale umschlossen,sintemal der staes durchströmet,der öfters durch den v ^

schiessenden schnee und regen dergestalt anwa hsgantz unter wasser setzet. Gegen abend flMchem es wegen der wässerigen wiesen mem« ^epew ' »svorbey. Die älteste einwohner wollen, dav gew^xmorasts nur gegen Mitternacht em weg » >vcu.sxjfches um so vielmehr glaubwürdig EÄ,iet " ^

auch im heissesten sommer nicht ausiro^-gräben da herum sind, in welche das w