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^ Gemes in sicherer Verwahrung gehalten wär»
N-krieq)?,Ves.) Man meynt auch, er habe vieles zum Tur,M ve^.ocmmmies geld entweder auf den NeapolitanischensMckt , oder zum wenigsten seinen «»verwandten ge-
ißln stx ^Venetiancr hat er von dem banne losgesprochen,erlaukl erfahre gethan hatte, und den Norwegern an.k°« Zefrör?« 'Uesse ohne wein zu halten, weil selbiger ent-riß Ei-°der sauer worden , ehe man ihn dahin bringen^ vor seiner erhebung 16. kinder gejeuget, davonaAe. und eine tochter am leben waren, als er PapstD >. a > Franciscum machte er zum Grafen von An-Y^°chter-r-» ^»»rathete ihnmilLanrentiiMedicis tochter.Äl» , kA?dvrica gab er an Gerardum Usodimari einen!^or in die familie Cido aufgenommen ward.beken«^ den ersten Papst, der sich zu seinen unehlichen>ea,,^kikcn!,„'Md selbige mit überschwenglichem reichthum»>,? °h»e dx„ Suchern begäbet. Es ist auch falsch, was Coeffe-ckini geringsten beweis, nur um dem hievon genomme-ner^ hätte ^ ^ Pleßis auszuweichen, vorgiebt: Inno-kinder vor seinem Papstthum aus rechtmaßl«c>l,s^tiff^". Er starb den sz. jul. an. 1492. da er ebenM^Mern die Christlichen Fürsten zu einem Türcken-kriege^ geschichte beschreiben ihn als einen sanft-ugdljü, .. welchen Herrn, der auch den geringsten perso-dU^Ibe,, ÜÜ" angcnehln begegnet; aber im übrigen demMZe beqa^ne wissenschafft und mit keinem sonderlichen
l7ra^o«r«,. , üb.
>> hupst ^ InnoLenrio Vlll. gSli-Ll. 20. illnstr.
Ebocentt *
Fa^A- von Bononien, hieß zuvor JohanneskMlptlir Er bekam erst von dem Papste Pio lV.d«?. Calabrien, wohnte nach diesem dem LoncNoA >v,,X„ tztlich machte ihn Gregorius XIII. zum Car-^s^e ?uch Gregorio XIV. den 29. oct. an. rcyr.
?«)let, und starb 2. mvnate nach seiner wähl^°cen. **"'
X. em Römer, hieß zuvor Johannes Baptist«8 vnxvovrde anfangs in verschiedenen Verrichtungen
^ ^ Aregvrio XV. als Xunciu« nach Neapoii
lug, V.Ill. gab ihn an. 162;. seinem Nepoten,Barbarmi, als er in Franckreich unddx,,^wurde, zum Damno zu, und blieb er da-.M «nes Patriarchen von Antiochien und0? in ^ ^ dp«" - bis er Cardinal wurde. Nach dessen tode^he>n ük-?' an. 2644. zum Papste erwehlet. ErVier^l d,. Äoln ruf wegen feines allzu vertraulichen um-«Louna Olympia Maldachini, feines bruders.welche fast die ganyr Päpstliche re-henA.'.und alles nach ihrem köpfe einrichtete.M Ke Episch?« Milchen stuhl bestiegen, verjagte er alle vonk.^ik?"fdenV"'ü"ie aus der stadt Rom, ohngeachtet erin« E^k»dk,^Vstltchen stuhl erhoben worden; woraufN „vrCardinal Mamrini nahmen. Weiljv,«e bequeme gelegenheit hielt, gleiche machtin dem Conclavi zu erlangen, so
König in Franckreich an.'p sei,,Aon brief an den Papst erklärte, daß
164z.
stin^ ^^of an den Papst erklärte, daß er diede^»tb»^>Nass/n ^hutz genommen hätte. Dieses krancktewe«,'er z. Cardinäle beorderte, um vongelber, die sie binnen der zeit, da ihr^ofessen, empfangen, rechenschafft zu»b ei» jan^en m der fache nach befinden rechtlich zu>hk' ppp sZidet ^1x^46. gaben die Barbarini ihre rech-" g^^eiche er aber mit grossem Unwillen exci-
gpE^ °b.ne rechtliche form sequestricte, "so'dastRhen n-«.^er zu nehmen, auch endlich gar midqÄUi Sers j!, Senothiget wurden; von wannen der Bi-->« ^ auch dje oicholden nach Rom kam. Desgleichen^'e??p>u sige jnE'oUaner ihrer fache an. Als nun derUlfrieL^nckreich keine solche antwort ertheilenPbdE?dvr den >,^yn können, so ließ selbiger durchk^kei»?tateu A hon Münsterifchen friedens - tractatenstand? erinnern, daß das friedens-
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"des
>°st,
Ich. i?stsich «j5/v das ihrige eingesetzt wurden. Weildg»!?'Qkdstelin Suemen wollte, attaquirten die Fran-5 die st^EUo, überrumpelten St. Stephans,v die fehx gllarmirte, so daß der Papst
dch^>N»eben an«?»Estyen Fürsten ins Mittel schlugen,^E^cufd'nge ein«^.' und den Barbarini zum besten un-?ZÄ.die FrgnN' Allein so bald als der Marggraf^e »chss » die belaqeruna von Orbitello auf-
!'ch ^t!i chue h,^te, stichle der'Papst seinen alten haß^Äd>eg'kJtalien^zDaraufgieng eine andere Franzö.»V?ch>ni'Welches und nahm Piombino und Portoc5Ä"pmiÄschtr -Popst etwas geschmeidiger gegenM„Nv„chchen krjeg^ell aber Franckreich gleich damalsE'vifieE viel daä.^wickelt war, so fragte der Pavsts>gen A sich auch die Franzvst»
^Äen'^Ete »»^ochttutlvn der Barbarin» bemuhrten.wäctate» von seinen Mimstern zu denWobey Chigi, sein Xunciur. als rv
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hörte, daß ein grosser theil der geistlichen güther den Protestan-ten gelassen werde» sollte, wider den frieden lolennicer prote«stirte, und zugleich über die in den Osnabrückischen tractatenverwilligte gewissens-freyheit, dermassen erbittert wurde, daßer die von dem frieden aufgesetzte schriften zerriß, und dißfallsnichts weiter vorzunehmen sich resolvirte, sondern den friedendurch eine bulle zu vernichtigen suchte. An. iü;i. wurde dieCrone Franckreich zu Rom so wenig respectiret, daß deren Mi-nisters verschiedene beschimpfungen empfiengen. Als nun sol-ches der Französische Hof zu rächen suchte, trat der Papst ineine genaue freundschafft mit Spanien, und machte Mine, daßer die Barbarini wiederum aufnehmen wollte, welche dennsolche gelegenheit mit beyden Händen ergriffen, an. 16z;. desPapsts gunst wieder erlangten, und ihn anreitzten, das König-reich Napoli sich unterwürfig zu machen, wodurch beydes deeSpanische und Französische Hof sehr disgustirct wurde; alleinder Cardinal Antonio Barbarini blieb Franckreich getreu.Dieser Papst gericth auch an. 1649. mit dem Hertzoge von Par-ma in einen streit, welcher auf Französische hülste sich verlas-send, allzuweit in das Päpstliche gebiethe hinein gieng, aber ge-schlagen , die stadt Castro erobert, und auf Päpstliche ordrerasiret wurde, fo daß der Hertzog zu einem gütlichen vergleichesich verstehen muste. An. 16;;. verdammte er die bekannten z.Iansenistjschen propvfitionen, und starb bald darauf an. »s;z.Als dieses Papsts tob kund worden, fo entstund eine allgemeinefreude unter dem gantzen voicke. Sein eifer für die erhaltungder Vorrechten sowol seiner kirche und amts, als auch allerPersonen, welche unter ihm stunden, und zur geistlichen Hierar.chie gehoreten, ist dasjenige, so von denen, welche ihn lobenwollen, am meisten erhebt wird. Journal äe 8. ^mour. ?/<»-
»e« Kill:, paeis X^eüpk,il. Lona»«, tust. kvnrif. ,
tust. Vapatus. Ludolphs schau-bühne. Nemoires clu Larä. äsXst2. är Da»»a *
Innocentius XI. hieß zuvor Benedictus Odescalchi. Erwar an. i6n. zu Como gebohren in dem Hertzogthum May-land , aus einer adelichen familie, wurde in der Iesuiten-schuleunterrichtet, studitte darnach zu Rom suw, nahm hieraufkriegs-dienste an, und gieng als ein Officirer in Teutschland undPolen. Von dar kam er nach Napoli, wurde daselbst vo-stor,und bcmühete sich hierauf einige recommendations-schreiben anden Cardinal Bona zu bekommen. Wie aber dieser an ihmmcrckte, daß er zwar von gutem verstände, aber nicht allzuge-lehrt war, rieth er ihm, fein glück weiter im kriege zu suchen.Allein als ihm Odescalchi wichtige wechsel-briefe, die er mitge-bracht, zeigete, ließ ihm der Cardinal einen stuhl bieten, undertheilte ihm den rath, er sollte sich einen dienst in der Aposto-lischen Cammer kauffen. Als er dieses nach des Papsts UrdaniVIII. tode gethan, bemühete er sich der Donna Olympia gunstzu erlangen. Zu dem ende kaufte er vor sie sehr schöne tapetenund kostbare silber-services, spielte zum vftern mit ihr, undließ sie grosse geld-summen gewinnen. Worauf ihm selbige an.1647. den Cardinals-Hut zuwege brachte. Bald daraus wur-de er Legat von Ferrara und Bischoff von Nvvara , hielt sichauch in solchem stände sehr eingezogen. Nach Ctemenlis X.tode wurde er an. 1676. durch einige wohlmeynende Cardinäleauf den Päpstlichen stuhl erhoben. Die Französische parteytrachtete zwar den Rospigliost zu erwehlcn, da es ihnen abesfehl schlug, gaben sie gleichfalls dem Odescalchi ihre stimmen.Allein da die fache zu einem cntfchlusse gereichen sollte, hieltder Cardinal ä'Estrses die völlige wähl eine zeitlang auf, biser gewisse ordren aus Franckreich empfangen haben würde.Mittlerweile stellte man andere Cardinäle auf die wähl; alleinbeydes die Cardinäle.und das vvlck richteten ihre mclinatioirbeständig auf den Odescalchi, so daß in währender solcher Ver-zögerung die Cardinäle nichts anders thaten, als daß sie sichimmerfort mit einander zanckten, und zwar dieses mit fo wenigHöflichkeit, daß sich auch Colonna und Maldachino vor nar-ren und bestien schalten. Da indessen auch der König vonFranckreich diese wähl billigte, so wurde selbige bewerckstelli--get, ohngeachtet sich der Cardinal Altieri nebst seinem anhangeheftig widersetzte. Jedoch verlangte Odescalchi zuvor, daßdie Cardinäle eine reformation des kirchen-regiments, wovon erihnen einig pröjecl vorlegte, unterschreiben möchten. Als ernun erwehlet »vorbei», nahm er den nahmen Innocentius XI.an. Die Königin Christina war die erste, welche ihm die füsseküssete ; auch verursachte die zeitung von dieser wähl eineallgemeine freude; an dem Papste aber merckte man keine an-dere Veränderung , als daß er tiefsinniger zu seyn schiene,als vorhin, und als er das volck segnete, dabey viel thränenvergoß. Das erste, so er vornahm, war, daß er die mißbrau-che des Nepotllmi abschaffte; jedoch damit sich sein vetter DonLivio Odescalchi über seine Irengigkeit nicht zu beschweren hät-te , so vermachte er »hm jährlich zoooo. cronen. Darauf zoger die Unkosten und ausgaben seines eigenen Hofes ein, und be-schnitte den fremden Abgesandten ihre bisher gehabte quartiers-freyheit. Daneben beförderte creme kirchen-reformation, we-gen bisher eingeschlichener simonre, auch anderer mißbraucheund ärgerlichen lebeus, und verordnete 4. Cardinäle, derjeni-gen leben und Wandel, so nach Blßthummern strebten, zu un-tersuchen» vcrbannete d»e huren aus Rom, verbot das spielen,und war besorgt, daß d»e sogenannten Lgwni zu Rom ihrecreditoren nicht bekriegen ryochten. Wett die Königin Christum